Brand im Windrad bei Körle , Nordhessen: Einsturzgefahr

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Nach Brand im Windrad bei Körle: Es besteht Einsturzgefahr – Kreisstraße weiter gesperrt

Brand im Windrad bei Körle: Betreiber der Anlage nicht erreichbar

„Ein großes Problem bestand für die Einsatzleitung darin, einen Verantwortlichen der Betreiberfirma für das Windrad zu erreichen. Man hatte zwar entsprechende Telefonnummern, doch überall war ein Anrufbeantworter geschaltet, beziehungsweise es ging niemand ran. Bis nach 18 Uhr, also auch zwei Stunden nach Brandausbruch, war es nicht möglich, einen Kontakt zu der Firma herzustellen.“

Ein Windrad ist bei Körle im Schwalm-Eder-Kreis in Flammen aufgegangen. © Clemens Krapp

Bei Körle im Schwalm-Eder-Kreis (Nordhessen) ist ein Windrad in Flammen aufgegangen – die Feuerwehr musste die Anlage abbrennen lassen. Es besteht Einsturzgefahr.

Von Svenja Wallocha und Linette Hanert, 15. Februar 2020

Update vom Sonntag, 16.02.2020, 10.50 Uhr: Nach dem Brand eines Windrads bei Körle (Schwalm-Eder-Kreis) geht die Polizei derzeit von einem wirtschaftlichen Totalschaden an der Anlage aus. Ein Windrad kostet bis zu 870.000 Euro.

Die Kreisstraße zwischen Körle und Albshausen ist nach wie vor gesperrt, erklärte Körles Bürgermeister Mario Gerhold gegenüber der HNA*. „Da für Sonntagvormittag (16.02.2020) außerdem kräftiger Wind vorhergesagt wird, besteht weiter „Einsturzgefahr für das Windrad“, sagte Gerhold. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, bleibt die Straße in Absprache mit der Polizei bis auf Weiteres gesperrt. Die Sperrung kann bis Montag andauern. Was nun mit dem Windrad passiert und wie es abtransportiert wird, muss ein Statiker prüfen, sagte Gerhold weiter.

Brand an Windrad bei Körle: Enormer Schaden entstanden – Anlage ist einsturzgefährdet

Update vom Sonntag, 16.02.2020, 6.22 Uhr: Ein Windrad stand am Samstagnachmittag (15.02.2020) bei Körle (Schwalm-Eder-Kreis) in Flammen. Das Feuer ist gegen 16 Uhr im Maschinenhaus ausgebrochen und ging in den späten Abendstunden von selbst aus. Die Feuerwehr habe die Anlage kontrolliert abbrennen lassen, weil sich die Flammen in der Höhe nicht löschen ließen, sagte ein Polizeisprecher am Samstag in Kassel. Es sei ein „hoher Schaden“ entstanden.

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