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Der Verein Vernunftkraft Odenwald e.V. befindet sich in Liquidation. Unsere Ziel bleiben die gleichen – nur ohne Vereinsstruktur. Die Webseite wird auf privater Basis weiter betrieben.

Alle Aktivitäten, Briefe an die Politik, Demos, Veranstaltungen und Informationen von der Gründung des Vereins bis zur Auflösung finden sie unter  dem Menupunkt „Archiv“.

„Die Energiewende ist das unseriöseste Regierungsprojekt aller Zeiten.“ (Michael Naumann, SPD, Staatsminister a.D., 2011)
24.11.2022 – TOP AKTUELL – Der Physiker und Kabarettist Vince Ebert mit einer treffenden Analyse derzeitiger Geisteszustände:


22.11.2022 – TOP AKTUELL – Habeck erwägt Staatsgarantie für Ökostromprojekte!

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-nachhaltigkeit/habeck-erwaegt-staatsgarantie-bei-bestellungen-fuer-oekostrom-projekte-18476616.html

„Um den Ökostrom-Ausbau zu beschleunigen soll der Staat Bestellungen von Windräder und Solaranlagen absichern, die sonst erst mit einer Genehmigung produziert werden.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck will für einen Ausbau von Produktionskapazitäten in Deutschland im Zuge der Energiewende staatliche Garantien prüfen. Der Grünen-Politiker sagte am Montag in Berlin nach Beratungen mit Branchenvertretern, es gehe um Produktions- oder Abnahmegarantien. Er machte deutlich, neben dem Ökostrom-Ausbau sei es auch das Ziel, die industrielle Fertigung von Anlagen in Deutschland wiederaufzubauen.“

Was lernen wir daraus:

  • In der Energiepolitik geht immer noch ein Stück mehr Planwirtschaft.
  • Die Erneuerbaren-Branche wurde 20 Jahre lang mit der EEG-Umlage gepäppelt – zuletzt mit 32 Milliarden NETTO Pro Jahr zu Lasten der Stromverbraucher – DAS REICHT IMMER NOCH NICHT!
  • Jetzt müssen staatliche Garantien her, die das „RISIKO“ weiter verringern, obwohl die Ökostrom-Branche bei den derzeitigen Preisen an der Strombörse gigantische Gewinne einstreicht!
  • Die Ökostrom-Branche ist die bisher gierigste, unverschämteste und leider auch erfolgreichste Lobby in der Geschichte dieser Republik.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Geisinger

P.S.: Wer einen Einblick in die Gedankenwelt  eines Cheflobbyisten der Branche nehmen will, der möge die untenstehende Datei lesen:

RAW Maslaton zur Entwicklung des EEG

17.11.2022 – TOP AKTUELL – Es ist mal wieder an der Zeit für ein kräftiges „Helau“ angesichts Grüner Gedankenspiele:
Herr Habeck möchte, dass die Betreiber politisch gewünschter Wärmepumpen nicht durch zu hohe Strompreise „bestraft“ werden und erwägt Sonderprivilegien für Wärmepumpenbesitzer.

Fazit: Es gibt zwei Sorten Strom: Strom für das GUTE (Wärmepumpen) und der muss billiger sein als der Strom für das BÖSE (Computer, Waschmaschinen, Haarföhns, Staubsauger, Kühlschränke, Lampen, Geschirrspüler, Herde, Kaffeemaschinen, Stereoanlagen , Gitarrenverstärker etc., etc., etc……..).

Wenn das Wirklichkeit wird, sollten Stromkunden wegen Ungleichbehandlung klagen. Manchmal hilft es ja, wie man bei den Berliner „Wahlen“ sieht.

Wie ist das eigentlich mit Ladestrom füe politisch gewünschte E-Autos? GUT oder BÖSE??

Mit freundlichen Grüßen

Peter Geisinger


16.11.2022 – TOP AKTUELL – Wo könnte in ihrer Nähe das nächste Windrad stehen – Die FAZ hat für Hessen eine Karte der Windkraftplanungen online gestellt. Für den hessischen Odenwald lässt sich die zukünftige Windparkkatastrophe gut erkennen:
https://www.faz.net/aktuell/windraeder-in-hessen-wo-koennte-in-ihrer-naehe-das-naechste-stehen-18117707.html?GEPC=s9

Hier drängen sich Fragen auf:

Warum gestaltet nachhaltig kurzsichtige Politik Wälder, Erholungsgebiete und Kulturlandschaften derart nachhaltig um?

Ist es eine Kombination aus grenzenloser Dummheit und Unwissen? Oder folgt man aus politischem Karrieredenken einem vorgegebenen Szenario? Selbst die EKD stimmt unter dem Schlagwort „Bewahrung der Schöpfung“ mit in diese Kakophonie  ein.

Zur „Schöpfung“ gehören außer klimatischen Schwankungen in der Erdgeschichte wie Eiszeiten und Warmzeiten schon immer auch Erdbeben, Tsunamis, verheerende Stürme und Asteroideneinschläge. – Will man das alles auch „bewahren“ obwohl es gar nicht möglich ist?

Ist es legitim, „andere“ Bestandteile der Schöpfung wie Wälder, Erholungsräume und Lebensräume für Wildtiere für dieses „hehre Ziel“ zu opfern?

Der Natur- und Landschaftsschützer Rudof Ahrens-Botzong hat dazu unter dem Begriff „gespiegelte Aufklärung“ eine sarkastische Anmerkung gemacht:

  „Wenn wir demnächst inmitten eines Maschinenparks leben sollen, dann gebt uns bitte auch Sedierungsmittel – es braucht ja nichts Rezeptpflichtiges zu sein.“

Für Interessierte: Die gespiegelte Aufklärung lehnt sich an die Mertonsche Anomietheorie an, deren Hauptthema der Verlust der kulturellen Struktur ist:

https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&sxsrf=ALiCzsY3t4mzodxgqqinBIqAdC15_9Qv1A:1668277510511&q=Was+versteht+Merton+unter+Anomie%3F&sa=X&ved=2ahUKEwiS7ZmDoqn7AhVtgP0HHWlqBdkQzmd6BAgiEAU&biw=1067&bih=726&dpr=1.2

Mit freundlichen Grüßen

Peter Geisinger


7.11.2022 – TOP AKTUELL – Ein Bericht von Martina Gaudes – 1. Vorsitzende von Lebenswerter Odenwald Heiligkreuzsteinach e.V. – zu einer „Informationsveranstaltung“  von Bündnis 90 / Die Grünen in Neckargemünd

Bleibt der Odenwald noch lebenswert?

Am 7.11.2022 luden Bündnis 90/Die Grünen zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Windenergieausbau im Rhein-Neckar-Kreis ins Kirchenzentrum „Arche“ in Neckargemünd ein. LeO-Vertreter waren vor Ort und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Moderator war der Grüne Landtagsabgeordnete Hermino Katzenstein, geladen zur Podiumsdiskussion waren Vertreter der Grünen, des BUND sowie der Windkraftprojektierer Jürgen Simon, der das Windindustriegebiet am Greiner Eck projektiert hatte. Im Publikum saßen auch Bürgermeister und Gemeinderäte aus der Region. Man war sich im Gremium einig, dass der Kreis jetzt massiv die Windkraft ausbauen müsse, um auf Grund der Energiekrise eine sichere und günstige Stromversorgung zu gewährleisten. Staatssekretär Baumann von den Grünen gab die Marschrute bis 2040 vor. In diesem Zeitraum sollen in Baden-Württemberg 2100 WEAs gebaut werden. Landschaftsschutzgebiete sind hierbei nicht mehr ausgenommen. Damit das Ziel erreicht werden kann, hat die Bundesregierung schon mal vorsorglich die Erneuerbaren Energien „zum öffentlichen Interesse“ erklärt und Landschafts- sowie Artenschutz per Gesetzesvorgabe geschleift. D.h. selbst geschützte Tierarten dürfen getötet werden, solange die Art insgesamt nicht gefährdet ist. Interessanterweise hatte die Vertreterin des BUND, Dr. Amany von Oehsen, damit keinerlei Probleme. Auf die Frage eines Zuhörers, wie sich diese Vorgehensweise mit dem EU-Recht deckt – im Bereich Artenschutz wird Deutschland schon lange wegen unzureichender Maßnahmen gerügt – wurde von Staatssekretär Baumann lapidar auf das (eigentlich untergeordnete) neue deutsche Gesetz verwiesen. Frei nach dem Motto: „Dann soll uns die EU doch mal verklagen!“

Derzeit herrscht in der Windkraftbranche Goldgräberstimmung. Das Abschalten von dutzenden von zuverlässigen Kraftwerken und der parallele Zubau der volatilen PV- und Windkraftanlagen haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Strompreise explodiert sind. Das Angebot an Strom wurde schlichtweg verknappt und der Preis damit politisch gewollt in die Höhe getrieben. D.h. dass z.B. Windstromproduzenten bei gleichbleibenden Kosten den hohen Börsenpreis für Strom kassieren, gegen niedrige Börsenpreise durch Garantiezahlungen vom Steuerzahler aber abgesichert sind. Es wird ihnen sogar Strom vergütet, den sie gar nicht produziert haben, etwa wenn wegen Stromüberproduktion Anlagen aus dem Wind genommen werden. Dies führt offensichtlich dazu, dass für Flächen mittlerweile Pachterlöse in astronomischer Höhe bezahlt werden können. Die Beträge bewegen sich zwischen 150.000 bis fast 300.000 Euro pro Windrad selbst im Schwachwindgebiet Rhein-Neckar-Kreis. Diese gewaltigen Summen schienen sogar dem Windprojektierer Jürgen Simon unverständlich. Er konnte sich nicht vorstellen, dass dieses Geld jemals mit dem zu erwartenden Windertrag zu erwirtschaften sei. Manch einem Bürgermeister und vielen Gemeinderäten stehen bei diesen Beträgen jedoch die Dollarzeichen in die Augen geschrieben. Für die Teilnehmer des Diskussionsforums war aber alleine der Krieg in der Ukraine bzw. Putin für die hohen Strompreise verantwortlich. Laut dem Grünen Staatssekretär Baumann muss man sich vom „unzuverlässigen Gas aus Russland unabhängig machen und stattdessen auf eine zuverlässige Stromversorgung, hauptsächlich basierend auf Wind,“ setzen.

Für den Rhein-Neckar-Kreis und den Odenwald bedeutet das langfristig eine flächendeckende Komplettindustrialisierung durch die Windindustrie. Moderne Windanlagen erreichen derzeit eine Höhe von 300 Metern! Ihre gesicherte Energieleistung beträgt genau null Kilowatt. Strom muss jedoch millisekundengenau in dem Moment erzeugt und bereitgestellt werden, wo er nachgefragt wird. Deswegen steht hinter jedem Windrad ein konventionelles Kraftwerk als Backup. Das und die permanenten Eingriffe ins Stromnetz zum Verhindern von Blackouts treiben die Kosten für den Stromverbraucher in Schwindel erregende Höhen. Dabei ist es vollkommen egal, dass der Windstrom so günstig erzeugt werden kann. Zwei parallele Stromsysteme kann sich auf Dauer niemand leisten. Versucht man zusätzlich noch, den Strom in Wasserstoff umzuwandeln, um ihn zu speichern, wird er praktisch unbezahlbar. Darauf angesprochen, meinte Amany von Oehsen, dass sich die Menschen darauf halt einstellen“ müssten.

Dies alles vor dem Hintergrund, dass sämtliche Ausbaumaßnahmen der Windkraft im Land keinerlei messbaren Effekt auf das Klima haben, dafür aber die Lebensqualität sowie Natur und Umwelt in der Region ruinieren. Der Ausbau wird sich hier hauptsächlich auf die ländlichen Gebiete konzentrieren. Einen freien Blick ohne eine Windindustrieanlage wird es in naher Zukunft nur noch in den Städten geben.

Vorstand Lebenswerter Odenwald Heiligkreuzsteinach e.V.
Martina Gaudes – 1. Vorsitzende


7.11.2022 – TOP AKTUELL – ANIMATIONSKARTE DER NEUEN ZÜRCHER ZEITUNG: WINDKRAFT IN DEUTSCHLAND = GROSSE VERSPRECHEN UND KLEINE ERTRÄGE!
Die Auslastung ihrer Windparks hüten die Betreiber wie ein Staatsgeheimnis. Die NZZ hat sie nun selbst berechnet. Die Ergebnisse sind ernüchternd:

https://www.nzz.ch/visuals/windkraft-in-deutschland-grosse-versprechen-kleine-ertraege-ld.1710681


3.11.2022 – TOP AKTUELL – ZWEI NEUE FOULS VOM HESSISCHEN RUNDFUNK:
https://www.ardmediathek.de/video/hessenschau/streit-um-windenergie/hr-fernsehen/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xODYwNzA
https://www.ardmediathek.de/video/doku-und-reportage/kampf-im-reinhardswald-wie-energiewendegegner-einen-windpark-torpedieren/hr-fernsehen/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xODU5NTc

Das sind zwei neue Beispiele für schamloses Framing und unsaubere journalistische Arbeit. Die seit Jahren vorgebrachten sachlichen, fachlichen und technischen Argumente von Vernunftkraft werden wieder einmal ignoriert –Argumente, die in ähnlicher oder gleicher Form vom Bundesrechnungshof, von den Wirtschaftsweisen und der Expertenkommission für Innovation ebenfalls seit Jahren vorgebracht werden. Hier der Bericht des Bundesrechnungshofes vom 30. März 2021:

Bericht_nach_§_99_BHO_Energiewende_Versorgungssicherheit_und_Bezahlbarkeit

Stattdessen werden Kritiker den „Reichsbürgern“ bzw. dem rechten politischen Spektrum zugeordnet. Das funktioniert in diesem Land auch bei anderen Themen so, aber vermutlich nicht mehr lange:

„Eine geschichtliche Erfahrung ist, dass die Wahrheit nie dauerhaft unterdrückt werden kann. Wenn sich genügend Menschen auf die Suche danach machen, bricht sie durch die Mauer des Schweigens und der Vertuschung. Aber jeder muss sich klar werden, dass er eine Stimme hat und den Mut fassen, sie einzusetzen.“ Vera Lengsfeld

Hier noch die *ppt – Unterlagen von meinem Vortrag in Berlin am 13.3.2019:

Vortrag PG Berlin 2019_03_13

Peter Geisinger