10.6.26 Die Angst vor der Klimakatastrophe ist zur irren Religion erstarrt

https://eike-klima-energie.eu/2026/06/10/beschaedigte-seelen-die-angst-vor-der-klimakatastrophe-ist-zur-irren-religion-erstarrt/

Von Wolfgang Kaufmann, 10 Juni 2026

Es gibt Gläubige und Ungläubige, Bußprediger und Ketzer:
Was wie Wissenschaft begann, zeigt immer mehr Züge eines pompösen Ersatzglaubens, der den Anhängern Halt und Orientierung verspricht.

Der klimapolitische Aktivismus hat vielfach bereits quasireligiöse Züge angenommen, weil er auf die angebliche naturwissenschaftliche Tatsache einer vom Menschen verursachten Erderwärmung mit einem Glaubenseifer reagiert, den man sonst nur bei Anhängern der traditionellen Religionen findet. Dabei sind besonders die Parallelen zwischen dem frühen beziehungsweise mittelalterlichen Christentum und der neuen „Klimareligion“ augenfällig.

Da wäre zunächst der ausgeprägte Dogmatismus: Die Anhänger der „Klimareligion“ sind fest davon überzeugt, im Besitz des einzig wahren Glaubens und insofern auch unfehlbar zu sein. Selbst sachlich wohlbegründete Zweifel an der „Klimakatastrophe“ und deren vermeintlichen Ursachen werden tabuisiert und mehr oder weniger offen als „Ketzerei“ abgetan, wobei das Standardschimpfwort für die Häretiker unsinnigerweise „Klimaleugner“ lautet – als ob irgendjemand bestreite, dass es das Klima gibt. Aber so kann man die Abweichler am besten verächtlich machen oder gar pathologisieren.

Auffällig ist des Weiteren das ausgeprägte Denken in den Kategorien „Gut“ und „Böse“, das sich keineswegs nur auf den Gegensatz zwischen den erleuchteten „Klimaschützern“ und den ungläubigen „Klimaschädlingen“ beschränkt. „Gut“ sind beispielsweise auch Erneuerbare Energien, während fossile Brennstoffe „böse“ daherkommen. Und es gibt eine teuflische Macht in Gestalt des Kohlendioxids, das für die schlimmsten Übel auf der Welt verantwortlich zeichnet. Zu diesen zählen die vermeintlichen Hekatomben von Opfern der „Erderhitzung“ sowie Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Waldbrände und Dürren…

9.6.26 Die Klimaille braucht eine neue PR-Strategie

https://eike-klima-energie.eu/2026/06/09/die-klimaille-braucht-eine-neue-pr-strategie/

Von Marcel Crok, 9. Juni 2026, geposted von Chris Frey

Letzte Woche haben meine Frau und ich mit einer Gruppe langjähriger Freunde ein paar Tage in den italienischen Alpen gewandert. Wir starteten in Alagna Valsesia und wanderten hinauf zur Rifugio Pastore, der nächstgelegenen Berghütte. Von der Terrasse aus genossen wir einen atemberaubenden Blick auf das Monte-Rosa-Massiv. Hoch oben auf den Gipfeln lag noch reichlich Schnee, und wir konnten mindestens vier kleine Gletscher deutlich erkennen. Hier ist eines der Fotos, die ich gemacht habe: (Foto vom Monterosa-Massiv)

Ich habe versucht, die ganze RCP8.5-Saga für ein paar Tage hinter mir zu lassen – und es ist mir gelungen. Es waren keine Fotos von schrumpfenden Gletschern öffentlich ausgestellt. Es gab sogar ein Plakat, auf dem die langfristigen Schwankungen (Vorrücken und Zurückweichen) in der Region erklärt wurden. Es sah so aus, als hätten die Panik-Chaotenr den Kampf in Valsesia noch nicht gewonnen.

Zu Hause wurde mir schnell wieder bewusst, dass der Klimapanikmache noch lange kein Ende ist. Eine neue Schweizer Studie berichtet von einem „dramatischen“ Rückgang der Schweizer Gletscher zwischen 2010 und 2024. Ich musste unweigerlich darüber nachdenken, wie der Schweizer Glaziologe Christian Schlüchter auf diese Nachricht reagieren würde. In seiner hervorragenden Studie über das Süsten-Gebiet (wo ein Gletscher derzeit rapide schmilzt) zeigte Schlüchter (hier auf Deutsch, siehe die Rekonstruktion auf Seite 8), dass es vor 2.000 Jahren – etwa zu der Zeit, als Hannibal mit seinen Elefanten die Alpen überquerte – in diesem Tal überhaupt keinen Gletscher gab und die Baumgrenze viel höher lag als heute. Ähnliche natürliche Schwankungen wurden für den Großen Aletschgletscher dokumentiert, den mit Abstand längsten Gletscher der europäischen Alpen.

Beerdigungen

Ich gehe davon aus, dass wir in den kommenden Jahren noch viele weitere alarmierende Berichte über Gletscher hören werden. Angesichts des faktischen Scheiterns von RCP8.5 und des Zusammenbruchs der extrem düsteren auf diesem abwegigen Szenario beruhenden Prognosen müssen sich die Klimaalarmisten dringend neu erfinden…

 

 

8.6.26 Die Windkraft wankt. Und mit ihr die Energiewende

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Von Dipl. Physiker Dr. Werner Huber, 8. Juni 2026

Für den geplanten 300 Gigawatt-Mega-Windpark in der Nordsee schien den beteiligten Ländern kein Superlativ zu hoch: die Nordsee werde zum „Energie-Powerhouse“, zum „grünen Kraftwerk Europas“, zum „größten Energie-Hub der Welt“. So tönte es bombastisch zuletzt beim Nordsee-Gipfel Ende Januar dieses Jahres in Hamburg.

Dann aber, Ende Mai, fuhr die Realität dazwischen wie ein Sturm der Stärke 12: Die Energieriesen TotalEnergies und BP wollen aus dem Projekt aussteigen und sich wieder auf ihr fossiles Kerngeschäft konzentrieren. Die Konzerne nennen Gründe wie gestiegene Kosten, Exportbeschränkungen Chinas, verzögerten Netzausbau. Ein weiterer Grund dürfte eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts sein, laut der der Stromertrag bei der hohen Windparkdichte markant unter Plan ausfallen wird aufgrund von Abschattungseffekten.

Der Rückzug der beiden Energiemultis aus dem Prestigeprojekt schreckte die Berliner Politakteure auf. Denn ein gewaltiger Ausbau der Offshore-Windkraft ist für die deutsche Energiewende von zentraler Bedeutung: geplant ist eine Versiebenfachung von derzeit 10 GW-Nennleistung auf 70 GW mittels tausender Groß-Windtürme. Die Lage ist umso kritischer, als auch generell wichtige Player ihre Offshore-Windkraftprojekte zurückfahren, darunter der dänische Weltmarktführer Oersted oder der französische Energieriese EDF. Und auch die deutsche EnBW, die den Steuerzahlern dabei über eine Milliarde Verlust aufhalste.

Die Politik hätte schon längst aus den Öko-Träumen erwachen müssen, denn Warnzeichen gab es reichlich: Die internationalen Windkraft-Unternehmen kämpfen schon seit Jahren mit roten Zahlen, Offshore und Onshore. Verlust-Spitzenreiter Siemens Energy musste wegen 4,6 Milliarden Miesen in 2023 vom deutschen Steuerzahler mit einer 7,5 Milliarden Staatsbürgschaft gestützt werden. Und erste Hinweise auf die ertragsmindernden Abschattungseffekte liegen schon seit Jahren vor…

7.6.26 Gewaltige Herausforderungen für die Offshore-Windbranche

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Von Dagmar Jestrzemsky, 7. Juni 2026

Zwei Branchenriesen wollen bereits aussteigen, weil immer deutlicher wird, dass auch Windenergie seine Grenzen hat – und diese bereits erreicht sind.

Ratlosigkeit und blankes Entsetzen dürfte bei der Bundesregierung die jüngst bekannt gewordene Nachricht ausgelöst haben, dass sowohl das französische Energieunternehmen TotalEnergies wie auch die britische BP mit ihrer Tochterfirma Jera Nex BP ihre erst kürzlich ersteigerten Offshore-Lizenzen für Windkraftprojekte in der Nordsee wieder loswerden wollen. Begründet wird dies mit drastisch veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und dadurch entstandenen Renditerisiken. Gemeinsam hatten beide Energiekonzerne 2023 für insgesamt rund 12,6 Milliarden Euro Zuschläge zum Bau mehrerer Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee ersteigert.

TotalEnergies bot bei der Auktion fast sechs Milliarden Euro und legte 2024 in einer weiteren Auktionsrunde nochmals mit fast zwei Milliarden nach. Vom deutschen Staat verlangt der Konzern nun die Rückerstattung der bereits gezahlten 800 Millionen Euro…