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Windradflügel stürzen bei Jeggeleben ab

https://www.volksstimme.de/lokal/gardelegen/windkraft-windradfluegel-stuerzen-bei-jeggeleben-ab

Windradflügel stürzen bei Jeggeleben ab

Im Windpark Jeggeleben stürzte der Flügel einer Windkraftanlage ab. Foto: Doreen Schulze

21. Januar 2021

Gefährlicher Defekt: Bei Jeggeleben im Altmarkkreis Salzwedel stürzte die Rotornabe samt Flügeln von einem Windrad auf einen Acker.

Jeggeleben/Liesten (dc) l Schon von Weitem sind die vielen Arbeiter mit ihren Helmen und orangefarbenen Warnwesten auf einer Ackerfläche zwischen Jeggeleben und Liesten im Altmarkkreis Salzwedel zu sehen. Ihr Einsatzgebiet war der dortige Windpark. Dort war zuvor die Rotornabe samt Flügeln von einer der insgesamt 25 Windkraftanlagen abgestürzt.

Der Absturz der riesigen Windradteile soll bereits vor zwei Tagen passiert sein, wie es vor Ort hieß. Die betreffende Anlage solle nun zurückgebaut werden. Derzeit ist eine Fachfirma vor Ort, die auf dem umliegenden landwirtschaftlich genutzten Gelände den Boden nach Kunststoffteilen, die beim Absturz der Windkradnabe beziehungsweise beim Aufprall abgestoßen worden sind, absucht…

Zwangs-Ladepausen für E-Autos: Altmaier zieht zurück

https://www.welt.de/wirtschaft/article224522826/Zwangs-Ladepausen-fuer-E-Autos-Altmaier-hat-es-sich-anders-ueberlegt.html

WIRTSCHAFT: UMSTRITTENER GESETZENTWURF

Zwangs-Ladepausen für E-Autos – plötzlich pfeift der Minister seine Leute zurück

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zieht die umstrittenen Änderungen beim Energiewirtschaftsgesetz vorerst zurück                 Quelle: picture alliance / Flashpic

 

Von Philipp Vetter, 18. Januar 2021

Wirtschaftsminister Altmaier reagiert auf Recherchen von WELT AM SONNTAG und zieht einen umstrittenen Gesetzentwurf zurück. Ursprünglich sollten Stromanbieter Elektroautos ferngesteuert den Saft abdrehen können. Davon will man jetzt nichts mehr wissen.

Es dauerte nur wenige Stunden, bis Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) seine Mitarbeiter zurückpfiff. Am Sonntagmorgen WELT AM SONNTAG über einen Gesetzentwurf aus Altmaiers Ministerium berichtet, der es Stromanbietern erlauben wollte, Besitzern von Elektroautos täglich bis zu zwei Stunden Zwangsladepause zu verordnen, wenn sonst eine Überlastung des Netzes drohen würde.

Nicht nur E-Fahrzeugen, auch Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen sollte ferngesteuert der Saft abgedreht werden. „Spitzenglättung“ sollte die Zwangspause im Paragraf 14a des geänderten Energiewirtschaftsgesetzes heißen.

Doch um 9.55 Uhr am Sonntag ließ Altmaier seine Leute zurückrudern. „Es handelt sich um einen Entwurf der Arbeitsebene, der nicht die Billigung des Ministers gefunden hat“, teilte seine Sprecherin mit und nahm Bezug auf den Bericht von WELT AM SONNTAG…

Hessens Grüne wollen neuen Schub für Windkraft

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/hessische-gruene-wollen-neuen-schub-fuer-windkraft-17146533.html

WINDRÄDER VOR ARTENSCHUTZ:

Hessens Grüne wollen neuen Schub für Windkraft

Mehr davon: Die hessischen Grünen wollen mehr Windkraft. Bild: dpa

Von Ewald Hetrodt, 15.Januar 2021

Die hessischen Grünen wollen die Genehmigungsverfahren für den Bau von Windrädern beschleunigen und sähen sich dabei lieber in einer Koalition mit der SPD.

„Die CDU tut sich ein bisschen schwer mit der Windkraft, wir tun uns ein bisschen schwer mit dem klassischen Straßenbau.“ Betont gelassen veranschaulicht Mathias Wagner, Fraktionschef der hessischen Grünen, die Unterschiede, mit denen die Partner in der Landesregierung umgehen müssen. „Jeder hat seine infrastrukturellen Lieblingsprojekte.“ In diesem Zusammenhang kommentiert Wagner eine Äußerung, mit der Robert Habeck, Ko-Vorsitzender der Bundespartei, kürzlich Aufmerksamkeit erregte. Danach ist es nicht der Wunsch der Grünen, mit der CDU eine Koalition zu bilden. Lieber gingen sie mit der SPD zusammen. Denn mit ihr verbinde die Grünen inhaltlich mehr. Das sei kein Geheimnis, konstatiert Wagner. Entscheidend sei aber zunächst das Wählervotum und dann die Bereitschaft zu Kompromissen…

„Die Windkraft braucht dringend einen neuen Schub“, sagte der Fraktionschef. Der Ausbau habe „eine richtige Delle bekommen“. Um die Zahl der neuen Anlagen zu erhöhen, wollen die Grünen die nötigen Genehmigungsverfahren beschleunigen. Wagner erinnerte außerdem an eine Verwaltungsvorschrift, die seine Parteifreunde, Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Umweltministerin Priska Hinz zu Beginn des Jahres in Kraft gesetzt haben. Danach soll das öffentliche Interesse an der Energieerzeugung grundsätzlich Vorrang vor dem Artenschutz haben. Auf der Bundesebene habe man die wirtschaftliche Förderung der Windkraft etwas verbessern können, konstatierte Wagner. Er äußerte die Hoffnung, dass sich nach der Bundestagswahl mehr machen lasse.

 

Strom: Europa schrammt am Blackout knapp vorbei

https://www.ingenieur.de/fachmedien/bwk/energieversorgung/strom-europa-schrammt-am-blackout-knapp-vorbei/

VERSORGUNGSSICHERHEIT

Strom: Europa schrammt am Blackout knapp vorbei

Foto: Jens D. Billerbeck

Von BWK Energie, ingenieur.de, 13. Januar 2021

Strommangel in Rumänien löst einen dramatischen Absturz der Netzfrequenz aus. Der Ausbau erneuerbarer Energien, die extrem wetterabhängig sind, verstärkt die Risiken für die Zukunft, denn es gibt zu wenig Ersatz für Kohle- und Atomstrom.

Am 8. Januar, 14.05 Uhr, drohte Europa in der Dunkelheit zu versinken. Das Stromnetz, das von Dänemark im Norden, Spanien, Italien und Griechenland im Süden, der Nordsee im Westen und Polen, Rumänien und Bulgarien im Osten reicht, drohte zusammenzubrechen. Ursache war ein plötzlicher Abfall der Netzfrequenz um 250 Millihertz. Im Normalfall schwankt sie in engen Grenzen um 50 Hertz. Sekundenschnelle Reaktionen der Netzbetreiber war nötig, um das Schlimmste zu verhindern, eben den totalen Blackout.

Südosteuropa wurde von Europas Netz getrennt

Der Abfall der Netzfrequenz ließ sich schnell orten. In Rumänien wurde von eine Sekunde auf die andere erheblich weniger Strom erzeugt als im Netz benötigt wurde. Kurzerhand trennten die Operateure Südosteuropa vom gemeinsamen Netz der Union für die Koordinierung des Transports von Elektrizität (UCTE). Gleichzeitig wurden Großverbraucher in Italien und Frankreich vom Netz abgeschnitten, um das Defizit auszugleichen; Österreich ließ Stand-by-Kraftwerke hochfahren. Nach einer Stunde hatte sich die Lage so weit stabilisiert, dass das gekappte Teilnetz wieder synchronisiert werden konnte. Die österreichische Gesellschaft für Krisenvorsorge (GfKV) sprach von der schwersten Störung im europäischen Stromnetz seit mehr als 14 Jahren.

Der Verband der industriellen Energie und Kraftwirtschaft VIK reagierte alarmiert. Der Vorfall müsse allen eine Warnung sein, erklärte Geschäftsführer Christian Seyfert. „Deutschland kann nicht davon ausgehen, dass wir schon irgendwie aus dem europäischen Ausland versorgt werden, sollte es bei uns nicht ausreichend Strom geben.“ Eine sichere Stromversorgung sei gerade für im internationalen Wettbewerb stehende Industrieunternehmen „ein entscheidender Standortfaktor“, betonte er.

Zahl der Noteinsätze erhöht sich

Der Stromversorger Wien Energie ist mit Verweis auf den österreichischen Übertragungsnetzbetreiber Austrian Power Grid (APG) der Überzeugung, dass Europa nur knapp einem Blackout entgangen ist. Der vermehrte Ausbau von erneuerbaren Energien und die damit verbundene volatile Erzeugung von Wind- und Sonnenstrom führe dazu, dass die Stromnetze immer stärkeren Schwankungen ausgesetzt sind. So habe sich die Zahl von Noteinsätzen in den letzten Jahren von rund 15 auf bis zu 240 pro Jahr erhöht, erklärte Wien Energie…

Windindustriegegner wollen am 14. März Minister Al Wazir per Autokorso besuchen!

http://www.de-fakt.de/bundesland/hessen/kreis-bergstrasse/details/?tx_ttnews[tt_news]=10651&cHash=59521d7fea64bc29a7114fbeda2fb965

Hessische Windkraftgegner wollen Wirtschaftsminister im Autokorso besuchen

Von: Pressedienst Veranstalter, 12. Januar 2021

HESSEN. – „Sei eine Stimme und nicht nur ein Echo, einer seit Jahren verfehlten und propagandistisch geführten Klima- und Energiewende-Politik, da den Regierenden offenbar nicht klar ist, dass sich in einer Demokratie Mitwirkung und Bevormundung gegenseitig ausschließen“, ruft Udo Bergfeld allen Windkraftkritikern zu.

Ergänzend heißt es: „Wir müssen heute handeln! Wenn wir es nicht machen, wer soll es denn sonst machen? Teilt euren Kommunalpolitikern rechtzeitig mit, dass wir Menschen aus dem ländlichen Raum, keine Menschen zweiter Klasse sind!“

Der Aktivist aus dem südhessischen Siedelsbrunn, einem Ortsteil von Wald-Michelbach (Landkreis Bergstraße), organisierte kurz vor dem Jahreswechsel einen Autokorso als friedlichen Protest durch südhessische Windkraftstandorte bis vor die Genehmigungsbehörde der Windkraftanlagen, dem Regierungspräsidium in Darmstadt.

Was in Südhessen für großes mediales Interesse und Aufmerksamkeit sorgte, will Bergfeld jetzt auf ganz Hessen ausdehnen. Für Freitag, 12. März, und damit zwei Tage vor den Kommunalwahlen in Hessen, ruft er zu einem weiteren Autokorso durch ganz Hessen bis zum Wirtschaftsministerium in Wiesbaden auf.

Der ursprünglich vorgesehene Termin wurde um eine Woche vorgezogen, um „den Druck auf die Kommunalpolitik, zwei Tage vor der Kommunalwahl in Hessen am 14.03. noch einmal zu erhöhen“, wie es in der Einladung heißt.

„Frag doch mal Deine Kommunalpolitiker, die als Stadt- und Gemeinderäte oder in den Kreistagen Verantwortung für unsere Kommunen übernehmen:

Wussten Sie schon,

– dass 30.000 Windräder in Deutschland, bei Windflaute keinen Strom produzieren?

– dass 30.000 Windräder in Deutschland, bei Starkwind Strom zu Negativpreisen erzeugen?

– dass es in der Elektrotechnik eine eiserne Grundregel gibt, ohne die keine stabile Stromversorgung gewährleistet werden kann: nämlich, ERZEUGUNG = VERBRAUCH?

– dass sich Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Umweltministerin Priska Hinz (beide DIE GRÜNEN) sich mit den Ausbauzielen der Windkraft gegen den Artenschutz stellen?

– dass täglich Strommengen regulär zwischen europäischen Nachbarn ausgetauscht werden und dass Deutschland nun insbesondre mehr Strom aus französischen Atomkraftwerken beziehen muss, um seinen Strombedarf zu decken?

– dass 30.000 Windräder in Deutschland, jährlich etwa 250.000 Fledermäuse, 12.000 Greifvögel und 1.200 Milliarden Fluginsekten tötet und Menschen dauerhaft krank machen?

– dass Windkraftbetreiber unter anderem 20 Jahre durch das Erneuerbare Energie Gesetz (EEG) mit Milliarden Euros gestopft werden. Und das, obwohl man Energie nicht erneuern kann?

– dass kein Wind- (Horror-) Park, die durch die Betreiber angegebenen Haushalte bedarfsgerecht mit Strom versorgen kann?“

Als Beispiel fügt der Organisator den Windpark Stillfüssel in Wald-Michelbach, mit dem Betreiber ENTEGA Regenerativ GmbH an. „Dieser will mit fünf Windrädern bei einer Leistung von 16,5 MW, 43.000 MWh pro Jahr erzeugen und damit rund 14.000 Haushalte mit Energie versorgen.

Demnach müsste doch Wald-Michelbach mit etwa 11.000 Einwohnern stromtechnisch gesehen autark sein, oder lügt etwa der Betreiber ENTEGA“, fragt der Organisator.

„ …und was das Klima angeht:

– dass der deutsche Anteil, gemessen an den weltweiten CO² Emissionen, ungefähr 2 Prozent beträgt?

– dass CO² ein Spurengas ist, dass mit 0,04 % in der Erdatmosphäre enthalten ist?

– dass unsere Meere und unsere Wälder CO² aufnehmen/benötigen und Sauerstoff produzieren?

– dass wir ohne CO² nicht überleben könnten?

Deshalb ist es m.E. nicht sinnvoll in Hysterie zu verfallen und dem profitträchtigen Mainstream hinterherzulaufen, sondern aufzuklären und begreiflich zu machen, dass wir der politischen Märchenstunde ein Ende setzen müssen!“

Der Aktivist ergänzt: „Bildung, nie war sie so wertvoll wie heute, von Flensburg bis an die Zugspritze. Weil, ein gebildetes Volk Diktatur nicht zulässt. Du weißt etwas nicht, Du kennst dich nicht aus, sei neugierig und finde es heraus!“ zitiert Bergfeld einen Philosophen.

„Der Autokorso soll von der Bergstrasse, dem Odenwald, Spessart, Westerwald, Taunus, der Rhön, dem Vogelsberg, Kaufunger Wald bis hin zum Märchenwald Reinhardswald aus quer durch Hessen starten, und pünktlich um 13 Uhr in Wiesbaden zu einem Besuch beim Energiewende-Guru Tarek Al Wazir eintreffen, damit diese unglaubliche Zerstörung unserer herrlichen Heimat mit ihren einzigartig schönen Hügellandschaften und ihren dunklen Wäldern sofort gestoppt wird!“

„Organisiert bitte jeder für seine Heimat den Autokorso nach Wiesbaden vor dem Wirtschaftministerium, am Kaiser-Friedrich-Ring 75, zu Energiewende-Guru Tarek Al-Wazir. Schön, wenn Du auch dabei bist!“

Zukunft ja, sie sei allerdings nur sinnvoll mit kreativen Innovationen und Initiativen. „Nicht aber mit veganem Schaum vor dem Mund und erst recht nicht mit Panik machender Volksverdummung, wie es uns u.a. durch das IPCC und der überwiegend grünen Ideologie suggeriert wird.

In diesem Sinne wünsche ich uns für das Jahr 2021, eine erfolgreiche Zeit, Gesundheit, und dass wir all unsere Vorhaben mit Freude umsetzen. Nur gemeinsam, können wir alles schaffen!“

Der Autokorso wird selbstverständlich unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen und Corona-relevanten Regeln durchgeführt. Deshalb dürfen nach derzeitigem Stand auch je Auto nur Personen eines Hausstands mit einer zusätzlichen Person eines weiteren Hausstands teilnehmen.

„Bitte meldet Euch deshalb zahlreich als verantwortungsvolle Bürger zur Erhaltung unserer schönen Landschaften zu unserem Autokorso an“, sagt Udo Bergfeld abschließend und bietet noch einen besonderen Anreiz:

Die ersten drei Mitstreiter, die jeweils von ihrem Heimatort aus, einen Autokorso >Für ein windindustriefreies Hessenland< organisieren und auch am Freitag, 12. März 2021, teilnehmen, erhalten ein vom Autor Georg Etscheit signiertes Buch: Musizieren gegen den Untergang“.

Diese spannende Biografie des Dirigenten, Umweltschützers und Windwahn-Kritikers Enoch zu Guttenberg gibt es allerdings nur für die Mitsteiter, die sich vorab per E-Mail an. Udo-Bergfeld(at)gmx.de angemeldet haben.

 

Ottenstein: Landkreis legt Windpark nach Brand still

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Ottenstein-Landkreis-legt-Windpark-nach-Brand-still,aktuellbraunschweig6046.html

Ottenstein: Landkreis legt Windpark nach Brand still

Zwei von drei Windrädern auf der Ottensteiner Hochebene sind binnen eins Jahres in Flammen aufgegangen. © Feuerwehr Samtgemeinde Bodenwerder-Polle Foto: Lars Bitterberg

NDR, 13. Januar 2021

Nachdem auf der Ottensteiner Hochebene am Dienstag erneut eine Windkraftanlage abgebrannt ist, hat der Landkreis Holzminden den Betrieb eines weiteren Windrades in der Nähe untersagt. Das berichtet NDR 1 Niedersachsen. Der Betreiber des Windparks sei aufgefordert worden, den sicheren Betrieb der 2004 gebauten Anlage gutachterlich nachzuweisen, sagte ein Sprecher des Landkreises. Bevor dieses Gutachten nicht vorliege, dürfe das Windrad nicht wieder in Betrieb gehen. Das jetzt abgebrannte Windrad gehört zu einem Windpark mit drei Anlagen. Vor einem Jahr war bereits eine Anlage in Flammen aufgegangen.

Al Wazir & Hinz: Vergebliche Mühen für die Windenergie

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/windkraft-in-hessen-vergebliche-muehen-fuer-die-windenergie-17137319.html?amp=1&GEPC=s53

WINDKRAFT IN HESSEN:

Vergebliche Mühen für die Windenergie

In Einklang bringen? Natur- und Klimaschutz sind oft in der Politik schwer vereinbar. Bild: dpa

Von Ewald Hetrodt, 11. Januar 2021

Der Artenschutz hat in der Vergangenheit so manches Projekt der Windkraft scheitern lassen. Das will die hessische Landesregierung künftig verhindern. Dabei ist der Beschluss nicht mehr als ein kleines Symbol der Hilflosigkeit.

Es stimmt ja: Manche Windkraftgegner führen in ihrem Kampf gegen die Rotoren den Schutz des Rotmilans ins Feld, obwohl dessen Schicksal sie nie zuvor auch nur einen Hauch interessiert hat. Aber sooft diese Haltung in der Debatte über die Windräder auch kritisiert wird – sie tut gar nichts zur Sache. Ob ein Argument stichhaltig ist oder nicht, hängt nicht davon ab, wer es aus welchen Gründen verwendet. Der Artenschutz ist eine gesetzliche Vorgabe, gegen die man mit dem Bau von Windrädern nicht ohne weiteres verstoßen darf. So ist manches Projekt aus guten Gründen gescheitert.

Das soll künftig der Erlass verhindern, den die grünen Minister Tarek Al-Wazir und Priska Hinz jetzt in aller Stille herausgaben. Beide haben schon häufiger vergeblich versucht, mit aller Macht Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die Windrädern im Wege standen…

Autokorso gegen „Windwahn im Odenwald“!

http://www.de-fakt.de/bundesland/hessen/odenwaldkreis/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=10543&cHash=b54c64c5729501e6b088e977d9d3f81b

Per Autokorso gegen „Windwahn im Odenwald“ unterwegs

Von mk-Presse, 31. Dezember 2020

Windkraftgegner protestierten unter Pandemiebedingungen im Auto gegen 17 weitere Windkraftanlagen mit Höhen bis 247 Meter im Odenwald

ODENWALD / DARMSTADT. – „Niemand soll glauben, dass unser Kampf gegen den unüberlegten Windkraftausbau im Odenwald auch der Corona-Pandemie zum Opfer fällt“, sagt Udo Bergfeld. „Wir halten Augen und Ohren offen und wissen uns bemerkbar zu machen“, lässt der Aktivist aus dem Wald-Michelbacher Ortsteil Siedelsbrunn keinen Zweifel aufkommen, dass man sich trotz aller aktueller Einschränkungen „dem grünen Windwahn entschlossen entgegen stellen wird“.

Der am Mittwoch, 30. Dezember, gestartete >1. Odenwälder Autokorso für einen windkraftfreien Odenwald< stelle dazu erst den Beginn einer Serie aktuell gegebener Möglichkeiten dar, wie Bergfeld erläutert. Rund 25 Fahrzeuge in wechselnder Besetzung über Teilstrecken starteten am Mittwochnachmittag, 30. Dezember, im Neckarsteinacher Stadtteil Grein zu einer friedlichen Protestfahrt quer durch den hessischen Odenwald bis zum Regierungspräsidium (RP) in Darmstadt.

Der Protest galt vorwiegend den aktuell beim RP vorliegenden Genehmigungsanträgen für 17 Windkraftanlagen (WKA) mit Gesamthöhen bis 247 Meter im Odenwald. Dies sind drei WKA in Beerfelden/Etzean mit jeweiligen Höhen von 229 Metern; sieben WKA in Breuberg /Rai-Breitenbach mit jeweiligen Höhen von 241 Metern; eine WKA im Felgenwald des Michelstädter Stadtteils Vielbrunn mit einer Höhe von 241 Metern, sowie sechs WKA in Reichelsheim /Gumpen/Ober-Ostern mit jeweiligen Höhen bis 247 Metern.

„Wir können und wollen nicht hinnehmen, dass trotz der Proteste großer Teile der Odenwälder Bevölkerung, über die auch bundesweit berichtet wurde, unsere Heimat zu einem der letzten Schlachtfelder einer längst an den technischen, ökonomischen und ökologischen Realitäten gescheiterten >Energiewende< wird“, stimmte Bergfeld seine Mitstreiter auf die Situation ein.

Diese hatten ihre Fahrzeuge mit entsprechenden Plakaten beklebt und machten während der Fahrt quer durch Südhessen immer wieder auch hupend auf sich aufmerksam. Die zu Beginn an den Fahrzeugen befestigten Luftballons hielten allerdings nur eine kurze Zeit den regnerischen Einflüssen während der Fahrt stand.

„Mir stockt etwas der Atem. Ich fahre durch den wunderbaren Geo Naturpark Odenwald, der mit ineffizienten und unüberlegten Windrädern übersäht werden soll“, sagt Nicole Romig, eine Teilnehmerin am Autokorso aus Breuberg.

Organisiert hatte Udo Bergfeld, eines der Urgesteine der Kritiker des Windwahns im Odenwald, die Odenwaldtour. Er hat bereits weit über 100 Demos in Berlin, Wiesbaden, Frankfurt, Darrmstadt, Heppenheim und Wald-Michelbach organisiert, und wollte mit dem 1. Autokorso auch in Coronazeiten ein Zeichen setzen.

Eskortiert von drei Polizeifahrzeugen bewegte sich der Tross über Hirschhorn, Beerfelden, Wald-Michelbach, Fürth, Reichelsheim, Fränkisch-Crumbach, Brensbach, Höchst, Otzberg, Reinheim und Roßdorf nach Darmstadt.

Lautstark und mahnend wurde abschließend am RP in Darmstadt dessen Chefin Brigitte Lindscheid begrüßt in der Hoffnung, dass sie und die sie tragende Partei der Grünen endlich einsehen, dass ihre Pläne gegen jede Vernunft seien. Am Ende hatte die Kolonne bis zum RP in Darmstadt rund 120 Kilometer in dreieinhalb Stunden zurückgelegt.

Info: Den ausgelobten Preis für die erste Anmeldung zum >1. Odenwälder Autokorso gegen den Windwahn< erhielt die Breubergerin Nicole Romig.

Sie konnte die spannende Biografie des Dirigenten, Umweltschützers und Windwahn-Kritikers Enoch zu Guttenberg, das vom Autor Georg Etscheit signierte Buch „Musizieren gegen den Untergang“, freudig in Empfang nehmen.

Windindustrie: Grüne für Ausnahmen beim Naturschutz!

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/gruene-fuer-naturschutz-ausnahmen-beim-ausbau-der-windenergie-a-1b9c9f87-1b25-48d9-8852-a196fe961296

Ausbau der Windenergie

Grüne plädieren für Ausnahmen beim Naturschutz

Foto: Friso Gentsch dpa/lnw/lni +++(c) dpa – Bildfunk+++

Die Grünen wollen den Bau von Windkraftanlagen beschleunigen – selbst wenn dafür Ausnahmen beim Naturschutzrecht notwendig sind. Das geht aus einem Beschluss der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, der dem SPIEGEL vorliegt.

Von Valerie Höhne,

Mit dem Vorstoß wollen die Grünen verhindern, dass künftig einzelne Tiere ein gesamtes Bauprojekt zum Erliegen bringen können. Stattdessen soll ein Ausgleich geschaffen werden, wenn Lebensraum zerstört wird.

In dem Beschluss heißt es, man wolle Ausnahmen bei artenschutzrechtlichen Maßnahmen »in Gebieten rechtssicher ermöglichen, in denen Flächen für Windenergie planerisch ausgewiesen sind«. Eine »Verschlechterung der Population« solle dabei ausgeschlossen werden. Eingriffe, schreiben die Grünen, seien »an einer räumlich mit der betroffenen Population zusammenhängenden Stelle wirkungsvoll auszugleichen«…

 

Autokorso 30. Dezember gegen Windwahn im Odenwald!

http://www.de-fakt.de/bundesland/hessen/odenwaldkreis/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=10368&cHash=fd0fd6f0a0c19bbf65d7f2a96ebc469d

AUTOKORSO 30. DEZEMBER 2020

Autokorso gegen Windwahn im Odenwald

von Udo Bergfeld, 17. Dezember 2020

ODENWALD / DARMSTADT. – „Am Mittwoch, 30. Dezember, startet um 13 Uhr friedlich-rechtsstaatlich, unparteiisch und Corona-konform der >1. ODENWÄLDER AUTOKORSO für einen windkraftfreien Odenwald -…von Flensburg bis an die Zugspitze<, berichtet Organisator Udo Bergfeld (Wald-Michelbach).

„Die Versammlung wurde ordnungsgemäß angemeldet – Hygienekonzept: maximal 2 Haushalte und 5 Teilnehmer je Fahrzeug – So sitzen alle geschützt in ihrem Auto.“

Der Autokorso diene „dem Erhalt unserer einzigartig schönen Kultur und Naturlandschaften!“ Denn langsam aber sicher solle der schöne Odenwald zum Windkraft-Industriegebiet werden.

„Aktuell liegen beim Regierungspräsidium in Darmstadt Anträge auf Genehmigung von für 17 weiteren Windkraftanlagen (WKA) mit Höhen von 200 bis 247 Metern. Sie wären somit nur zwölf Meter niedriger als Deutschlands höchster Wolkenkratzer – dem 259 Metern hohen Commerzbank-Tower in Frankfurt am Main.“

Im Einzelnen handelt es sich um:

Drei WKA in Beerfelden/Etzean mit einer Höhe von 229 Metern;

Sieben WKA in Breuberg /Rai-Breitenbach mit einer Höhe von 241 Metern;

Einer WKA in Michelstadt /Felgenwald/Vielbrunn mit einer Höhe von 241 Metern, sowie

Sechs WKA in Reichelsheim /Gumpen/Ober-Ostern mit einer Höhe von 200 bis 247 Metern

„Wir können und wollen nicht hinnehmen, dass trotz der Proteste großer Teile der Odenwälder Bevölkerung, über die auch bundesweit berichtet wurde, unsere Heimat zu einem der letzten Schlachtfelder einer längst an den technischen, ökonomischen und ökologischen Realitäten gescheiterten >Energiewende< wird.

Weil eine weitere Zerstörung unserer Heimat durch Wind-„parks“ und Flächen raubende Photovoltaik-Kraftwerke nicht mehr hinnehmbar ist, durchqueren wir den hessischen Odenwald, von Süden – (Neckarsteinach/Grein – Hirschhorn – Beerfelden – Wald-Michelbach) nach Norden (Reichelsheim – Höchst – Otzberg – Reinheim) und über Roßdorf nach Darmstadt.

Hier lösen wir neben dem Regierungspräsidium Darmstadt – Sitz der ehrenwerten Regierungspräsidentin „Brigitte Lindscheid“ den Autokorso eigenständig auf.

Übrigens: Auch die Kleinen uns alle nachfolgenden Generationen, haben ein Recht darauf, diese wunderschöne Landschaft >Unsere Heimat< erleben zu dürfen. Und ich meine nicht in Form von Bild und Film, sondern in der Realität“, sagt Udo Bergfeld abschließend.