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Fahrverbote und Gesetze, die niemand einhalten kann

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Der Sonntagsfahrer: Fahrverbote und Gesetze, die niemand einhalten kann

Von Dirk Maxeiner, 21. April 2024

EU und Bundesregierung verabschieden immer weltfremdere Gesetze und schreiben Lösungen vor, die es schlicht nicht gibt.  Der sogenannte Klimaschutz wird dabei immer menschenfeindlicher, der Bürger willkürlich drangsaliert.

Kürzlich versuchte Tagesthemen-Moderatorin Julia-Niharika Sen, den FDP-Verkehrsminister Volker Wissing im metaphorischen Sinne auszuziehen, und Wissing kreiste um die Poledance-Stange wie ein Angehöriger der Chippendales. Die Handlung ging in etwa so: Die vorherige Bundesregierung hat ein Gesetz beschlossen (nicht das einzige), das niemand einhalten kann. Die dort festgeschriebenen CO2-„Sektorgrenzen“ für den Verkehrsbereich wären nur zu schaffen, wenn man den Bundesbürgern das Autofahren am Wochenende verbieten würde. Deshalb soll nur das Land insgesamt die CO2-Grenze einhalten, was es schaffen kann, weil die Industrie gerade ausgeknipst wird. Bildlich gesprochen: Wir dürfen Autofahren, weil BASF die Produktion nach China verlagert. Wenn dann alle weg sind, haben wir kein Geld mehr, um Auto zu fahren, und die Sache erledigt sich von selbst. 

Bis dahin will Wissing keine Fahrverbote, drohte aber den Autofahrern damit, auf dass die den Grünen drohen, die das Gesetz nicht ändern wollten. Die wollten stattdessen ein Tempolimit, das in Sachen Klima zwar so gut wie nix bringt, aber schon lange ein grüner Wunsch zur weiteren Vergällung des Automobils ist. Wer hier wem welchen Schwarzen Peter zuschieben will, bleibt so unübersichtlich wie der Regenwald um Manaus; sonnenklar ist lediglich, dass der Bürger respektive Autofahrer als bloßer Statist betrachtet wird, der sich zu fügen hat. Jetzt haben die beteiligten Ampelmännchen die Sache in einem Kompromiss in eine etwas längere Sackgasse gelenkt, aus der sie aber wiederkehren wird, so sicher wie der nächste Versprecher von Annalena Baerbock. 

Solche verbalen Übungen und Testballons stehen immer am Anfang neuer Verbote und Einschränkungen, schließlich gilt es, das werte Publikum allmählich an postdemokratische Freiheitsberaubungen zu gewöhnen, wie den Frosch, der angeblich im Kochtopf sitzen bleibt, bis das Wasser kocht. Der Frosch ist aber in Wirklichkeit nicht so blöd, er springt heraus, wenn es zu heiß wird – ganz im Gegensatz zum deutschen Michel, der sitzen bleibt, weil alle Anderen es auch tun. Dies ist ein Grund, warum ich Whirlpools meide.

Kalte Füße lügen nicht

Ein Tempolimit erscheint vielen schon jetzt als kleineres Übel, das man in Kauf nehmen würde, um hernach von Fahrverboten verschont zu bleiben. Da werden sie sich aber wundern: Erst kommt das Tempolimit und dann das Fahrverbot, respektive das Parkgebot. Denn null Kilometer pro Stunde ist lediglich die finale Form des Tempolimits. Vorbereitet wird hier ein faktischer Lockdown II; nach dem Ausgehverbot wird jetzt das Fahrverbot mental vorbereitet, diesmal nicht wegen einer Pandemie oder Krankenhausüberbelegung, die es nicht gab, sondern wegen einer nebulösen „Klimakrise“ – ein Zustand übrigens, den bislang niemand seriös definiert hat. Was den politisch unschätzbaren Vorteil hat, dass man den Krisenfall nicht falsifizieren kann. Er ist gegen Skeptizismus so gut immunisiert wie die Jungfrauengeburt…

Mär von der „erfolgreichen Energiewende“ zerlegt

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Windkraft ohne Power

Mär von der erfolgreichen Energiewende einmal mehr zerlegt

Von Daniel Weinmann, 20 April 2024

Geht es nach den Vordenkern der grünen Energiewende, soll sich die Windkraftleistung hierzulande bis 2030 fast verdoppeln. So sieht es zumindest das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vor. „Energiewende vorantreiben. Wir schaffen Versorgungssicherheit mit erneuerbaren Energien“, propagieren die Grünen auch auf ihrer Website. „Sie sind sicher und auf Dauer günstig. Das stärkt uns auch als Wirtschaftsstandort.“

Dumm nur, dass die Investoren diese blauäugige Ansicht offensichtlich nicht teilen. Ihr Interesse an neuen Windparks ist so gering, dass die Bundesnetzagentur ihre dafür ausgelobten Fördergelder deutlich kürzen muss. Sollten ursprünglich bei der am 1. Mai anstehenden Auktion EEG-Subventionen für 4093 Megawatt Windkraft-Leistung ausgeschrieben werden, dampfte die Agentur das Ausschreibungsvolumen laut einer Mitteilung des Bundesverbandes Windenergie auf 2795 Megawatt ein.

Schon im Februar war die Auktion um rund ein Viertel unterzeichnet: Bei einer ausgeschriebenen Menge von 2486 Megawatt lag das bezuschlagte Gesamtvolumen lediglich bei 1836 Megawatt. Gut für die Bietenden, denn diese durften sich über einen Betrag knapp unter dem Maximalpreis von 7,35 Cent je Kilowattstunde freuen. Kostensenkung sieht anders aus.

»Die Kürzung sendet ein falsches Signal an die Branche und die Öffentlichkeit«

Die Bundesnetzagentur redete sich das Ergebnis dennoch schön. „Wir sind beim Wind zwar noch nicht da, wo wir hinwollen, um unsere Ausbauziele zu erreichen. Aber wir sind hier auf einem guten Weg“, gab sich Präsident Klaus Müller euphemistisch. Berücksichtige man sämtliche Auktionen des Jahres 2023, habe die Menge der eingereichten Gebote 6,5 Gigawatt betragen und damit deutlich mehr als in den Jahren 2018 bis 2022, in denen zu keinem Zeitpunkt mehr als 3,7 GW Gigawatt worden seien…

„Windgesetz“ Niedersachsen: Akzeptanzabgabe für Solar- und Windparks von 0,3 Cent pro kW

https://www.pv-magazine.de/2024/04/18/niedersachsen-fuehrt-akzeptanzabgabe-fuer-solar-und-windparks-von-03-cent-pro-kilowattstunde-ein/

Niedersachsen führt Akzeptanzabgabe für Solar- und Windparks von 0,3 Cent pro Kilowattstunde ein

Künftig müssen Betreiber von Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Windkraftanlagen die kommunale Abgabe von 0,2 Cent pro Kilowattstunde verbindlich zahlen. Dazu kommt eine Bürgerbeteiligung in Höhe von 0,1 Cent pro Kilowattstunde, die an die Anwohner im Umkreis von 2,5 Kilometern ausgeschüttet werden soll.

Von Sandra Enkhardt, 18 April 2024

Der Landtag in Niedersachsen hat am Mittwoch das neue „Windgesetz“ verabschiedet. Damit soll regionale Gerechtigkeit beim weiteren Ausbau der Windenergie im Land geschaffen werden. SPD und Grüne hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, die Flächen für Windenergie auf mindesten 2,2 Prozent der Landesfläche zu verdoppeln, potenziell geeignet wären unter Beachtung des Naturschutzes sogar 6,2 Prozent. „Gemäß der Einigung mit den Kommunalen Spitzenverbänden und zur faireren räumlichen Verteilung wird kein Landkreis überfordert“, so Energie- und Klimaschutzminister Christian Meyer (Grüne). Vielmehr würden die regionalen Teilflächen „solidarisch umverteilt“.

Doch in dem Gesetz, dessen vollständiger Titel „Gesetz zur Steigerung des Ausbaus von Windenergieanlagen an Land und von Freiflächen-Photovoltaikanlagen sowie zur Änderung raumordnungsrechtlicher Vorschriften“ lautet, geht es nicht nur um die Windräder. Mit dem Gesetz macht die niedersächsische Landesregierung die im EEG auf freiwilliger Basis verankerte kommunale Abgabe von bis zu 0,2 Cent pro Kilowattstunde verbindlich für alle Anlagenbetreiber. So werden diese verpflichtet, eine sogenannte Akzeptanzabgabe von 0,2 Cent pro Kilowattstunde an die Kommunen zu zahlen.

Doch das ist nicht alles: Die Betreiber müssen dem Landesenergieministerium zufolge mit im Schnitt weiteren 0,1 Cent pro Kilowattstunde die Menschen im Umfeld von 2,5 Kilometern der Anlage direkt profitieren lassen. „Diese direkte Beteiligung der Menschen vor Ort ist neu und bundesweit einzigartig“, erklärte Meyer. Sie sei zusätzlich zur kommunalen Abgabe zu leisten. Dafür seien verschiedene Möglichkeiten an Ausschüttungen für die Anwohner gegeben: dauerhaft niedrige Strompreise, eine Direktzahlung an die rund um die Anlage wohnenden Menschen oder die Beteiligung an Bürgerenergiegenossenschaften, Anteilsscheinen, Energiesparbriefen oder Schwarmfinanzierung und Crowdfunding. Wenn den Bürgern Anteile an der Anlage angeboten werden, müssten dies mindestens 20 Prozent der gesamten Anteile sein, bei Direktausschüttungen sind es 0,1 Cent pro Kilowattstunde…

 

Das Potential der Windkraft, die Gesellschaft zu spalten

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/windkraft-protest-region-neckar-alb-100.html

Alleine 40 Flächen in der Region Neckar-Alb in Aussicht

Wieso die Windkraft das Potenzial hat, „die Gesellschaft zu spalten“

Von Tobias Faißt, 13. April 2024

Wo Windräder geplant sind, sind Bürgerinitiativen dagegen. Die Windkraft polarisiert – und spaltet? In der Region Neckar-Alb sorgen die Pläne teilweise für heftige Diskussionen.

Der Ausbau der Windkraft in der Region Neckar-Alb – also in den Kreisen Tübingen, Reutlingen und Zollernalb – soll Fahrt aufnehmen. Das sorgt teilweise für heftige Diskussionen. In Pfronstetten (Kreis Reutlingen) steht ein Bürgerentscheid an, in Rottenburg nehmen Planungen Einfluss auf die OB-Wahl und in Starzach (Kreis Tübingen) ist der Protest unübersehbar. Eugen Höschele, Vorsitzender des Regionalverbands Neckar-Alb, fasst die Situation gegenüber dem SWR in einem Satz zusammen: „Die Windkraft hat das Potenzial, die Gesellschaft zu spalten.“

In der Region Neckar-Alb hat der Regionalverband 40 Flächen für Windparks in Aussicht. Drei davon betreffen Pfronstetten, wo die Bürger entscheiden. Andere Gemeinden wie Simmersfeld (Kreis Calw) im Nordschwarzwald haben schon langjährige Erfahrungen mit einem Windpark.

Windkraft: Pläne und Protest im Überblick

Region Neckar-Alb: 40 Flächen für Windkraft geplant

Mit dem „Wind-an-Land-Gesetz“ hat die Bundesregierung Planungs- und Genehmigungsverfahren vereinfacht und die Länder in die Pflicht genommen, Flächen für Windkraft festzulegen. In der Region Neckar-Alb hatte die Öffentlichkeit drei Monate Zeit, zu den aktuell geplanten Gebieten Stellung zu nehmen. Der Verband verspricht, alle Stellungnahmen zu prüfen und den Regionalplan daraufhin gegebenenfalls anzupassen.

In Baden-Württemberg gibt es zwölf Regionalverbände. Diese haben mit der Landesregierung vereinbart, dass bis 2025 mindestens 1,8 Prozent ihrer Flächen als Vorranggebiete für Windkraft eingeplant werden. In solchen Gebieten hat der Bau von Windkraftanlagen gegenüber anderen Bauvorhaben Vorrang. Mit mehr als 9.000 Hektar entsprechen die vom Regionalverband Neckar-Alb definierten Flächen einem Anteil von 3,6 Prozent – also doppelt so viel wie eigentlich nötig…

 

Künftige Stromkosten deutlich höher als Erneuerbare-Kosten

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-nachhaltigkeit/wieso-die-stromkosten-nicht-durch-den-ausbau-der-erneuerbaren-sinken-19643851.html

WIRTSCHAFTSWEISE GRIMM MAHNT:

Künftige Stromkosten deutlich höher als Erneuerbare-Kosten

Von Hanna Decker, 10 April 2024

Die Bundesregierung hofft auf sinkende Strompreise durch den Ausbau der Erneuerbaren. Wirtschaftsweise Veronika Grimm kritisiert die Diskussion: In der Rechnung fehle ein zentraler Teil.

Mit der Energiewende wird der Anteil erneuerbarer Energien im Stromsystem weiter steigen. Doch auch wenn deren Kosten in den kommenden Jahren deutlich sinken werden, bedeutet das nicht, dass die Kosten für Strom insgesamt ähnlich deutlich zurückgehen. Zu diesem Ergebnis kommt Ökonomin Veronika Grimm von der Technischen Universität Nürnberg in einem am Mittwoch veröffentlichten Papier.

Grimm und ihr Team kritisieren das Konzept der Stromgestehungskosten (Levelized Cost of Energy, LCOE), das in der Literatur vielfach verwendet wird, um die durchschnittlichen Kosten aus Bau und Betrieb eines Kraftwerks abzubilden. Eine Kilowattstunde Strom aus Onshorewind kostet heute demnach 5,49 Cent, aus Solar-Freiflächenanlagen 4,07 Cent. Die Autoren gehen davon aus, dass insbesondere Solarmodule noch einmal deutlich günstiger werden, sodass die Kosten bis zum Jahr 2040 auf 4,69 Cent (Wind) beziehungsweise 2,59 Cent (Solar) sinken könnten.

Doch die große Kritik, welche die Autoren schon im Titel ihres Papiers deutlich machen, lautet: Diese Stromgestehungskosten der Erneuerbaren sind kein guter Indikator, um künftige Stromkosten abzubilden. Denn wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, werden Speicher sowie Gas- und Dampfkraftwerke benötigt, die später auf Wasserstoff umgerüstet werden sollen…

Planlose Energiewende: plötzlicher Strommangel zu Ostern

https://reitschuster.de/post/planlose-energiewende-ploetzlicher-strommangel-zu-ostern/

Planlose Energiewende: plötzlicher Strommangel zu Ostern

Klimafreundliche Zukunft auf tönernen Füßen

Von Daniel Weinmann, 9. April 2024

„Zum Ostermontag sind 15 Kohlekraftwerke und -kraftwerksblöcke mit einer installierten Leistung von 4,4 Gigawatt endgültig vom Netz gegangen.“ So lautete die fröhliche Osterbotschaft der Grünen. Die Abschaltung sei „ein wichtiger Fortschritt für den Klimaschutz“. Auch das omnipräsente Dauermantra, „die Energieversorgungssicherheit ist gewährleistet“, durfte nicht fehlen.

Wie Daten der Netzbetreiber für das Osterwochenende zeigen, kam die Freude zu früh. Allein Baden-Württembergs Netzbetreiber TransnetBW fehlten am Karsamstag 1850 Megawatt Leistung – ein Volumen, das üblicherweise drei konventionelle Großkraftwerke generieren. Der Saharastaub beeinträchtigte die Solaranlagen massiv in ihrer Leistung.

In Bayern wiederum hatte der zuständige Netzbetreiber Tennet laut „Welt“ für den Ostersamstag mit rund 8300 Megawatt Sonnenenergie gerechnet. Am Ende waren es aber nur 7100. Hier musste an diesem Tag somit eine Prognose-Abweichung von rund 1200 Megawatt ausgeglichen werden – wofür zwei Großkraftwerke nötig sind.

Zehn Millionen Euro Zusatzkosten für Ausgleichsenergie

Das Phänomen Saharastaub, das mehrmals im Jahr vorkommt, ist ein weiteres Beispiel, das die Mär der verlässlichen Erzeugung nachhaltiger Energien entlarvt. Wie die fehlende Energie so schnell kompensiert wurde, ist derzeit noch ungeklärt. Eine Möglichkeit der Netzstabilisierung wäre die Einschränkung von industriellen Stromverbrauchern.

Die Kosten der Ersatzenergie bei derart hohen Prognose-Abweichungen sind enorm. Am Karsamstag lag der Ausgleichsenergiepreis im Schnitt zwischen 300 und 400 Euro pro Megawattstunde, wie TransnetBW mitteilte. Kurzfristig explodierten die Preise gar auf 745 Euro und in der Mittagszeit auf 5127 Euro pro Megawattstunde. Zum Vergleich: Am Spotmarkt der Energiebörse EEX, lag der Preis zu Beginn dieser Woche bei knapp 59 Euro…

Urteil rechtskräftig: Habeck muss geheime Atomkraft-Akten offenlegen

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Kommt jetzt die Wahrheit ans Licht?

Urteil rechtskräftig: Habeck muss geheime Atomkraft-Akten offenlegen

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sträubte sich vehement gegen die Herausgabe regierungsinterner Dokumente zur Atomkraft. Laut einem rechtskräftigen Gerichtsurteil muss er die Akten nun an Medien rausrücken. Die Folgen könnten erheblich sein.

Man darf annehmen, dass Robert Habeck (Grüne) nicht sonderlich amüsiert war, als am 14. Februar 2024 zwei Schreiben in sein Ministerium flatterten, 13 und 17 Seiten lang. Absender: Verwaltungsgericht Berlin. Gleichlautende Überschrift: „Urteil im Namen des Volkes“.

Die Schriftsätze mit den Aktenzeichen VG 2 K 302/22 und VG 2 K 51/23 bezogen sich auf einen schon länger schwelenden Rechtsstreit zwischen dem von Habeck geführten Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und dem „Cicero“.

Ein Journalist des Magazins hatte das Ministerium bereits im Jahr 2022 aufgefordert, ihm bestimmte Dokumente auszuhändigen. Konkret ging es um Unterlagen zu der damals diskutierten Möglichkeit, deutsche Atomkraftwerke befristet weiterzubetreiben.

Der Redakteur berief sich auf das Umweltinformationsgesetz. Danach hat jede Person Anspruch auf freien Zugang zu Umweltinformationen staatlicher Stellen…

40% Wertminderung durch Windräder: Gerichtsurteil schockiert Energiebranche!

Urteil gegen Windpark in Frankreich – Schadenersatz für Wertminderung von Immobilien (blackout-news.de)

5. April 2024

Das Berufungsgericht in Rennes fällte am 12. März ein bemerkenswertes Urteil, welches weitreichende Konsequenzen für die Windenergiebranche in Frankreich haben könnte. Es verpflichtete die Gesellschaft Fp Lux Wind, einen Windparkbetreiber, zur Kompensation von dreizehn Anwohnern für die Wertminderung ihrer Immobilien. Die Entschädigung, zu der Fp Lux Wind verpflichtet wurde, beläuft sich auf insgesamt 633.400 Euro. Der Vorfall wirft Licht auf wachsende Konflikte, die zwischen Projekten für erneuerbare Energie und lokalen Gemeinschaften entstehen. Dabei wohnen letztere direkt neben diesen Anlagen (bvoltaire: 27.03.24).

Windpark-Kontroverse: Anwohner klagen über Wertminderung und Gesundheitsrisiken

Bereits im Jahr 2002 wurden Pläne für die Errichtung von drei industriellen Windrädern, die eine beeindruckende Höhe von 118 Metern erreichen sollten, in die Wege geleitet. Diese ambitionierte Initiative erhielt im November 2005 grünes Licht durch die Baugenehmigung. Die Realisierung dieses Vorhabens, einschließlich des Baus der Windräder sowie zweier technischer Einrichtungen, fand im Laufe des Jahres 2015 statt.

Kurz nach dem Start der Bauarbeiten äußerten die Anwohner ihre Sorgen. Sie wandten sich an das Gericht in Quimper. Ihr Ziel war es, die Arbeiten zu unterbrechen. Das Gericht sah sich für einen Stopp der Bautätigkeit als unzuständig an. Dennoch nahm es die Einwände der Anwohner an. Diese betrafen die unmittelbare Nähe zu den Windrädern. Auch sprachen sie von schädlichen Effekten auf ihre Gesundheit und den Wert ihrer Immobilien.

40% Wertminderung durch Windräder: Gerichtsurteil schockiert Energiebranche…

Darf man die Ampel aus ihrer Parallelwelt „herauslachen“?

https://www.dersandwirt.de/spott-und-hohn/

Darf man die Ampel aus ihrer Parallelwelt „herauslachen“?

Von Norbert Bolz, 27. März 2024

Zuerst erschienen auf „Der Sandwirt“

„Hass ist keine Meinung.“ Mit diesem unscheinbar klingenden Satz hebeln die Guten gerade den Rechtsstaat aus. Sie nutzen es aus, dass, wer die Macht hat, entscheiden kann, wo Hass und Hetze beginnen. Man muss eine Meinungsäußerung also nur als Hassrede bezeichnen, um ihr das Grundrecht auf Meinungsfreiheit zu entziehen. So spielt sich eine despotische Gesinnung als Schutzmacht der Demokratie auf.

Nach Böhmermanns Schmähgedicht über Erdogan hat man 2017 den § 103 des Strafgesetzbuches, Majestätsbeleidigung ausländischer Herrscher, abgeschafft – aber offenbar nur, um ihn im eigenen Land wieder einzuführen. Der § 188, der üble Nachrede und Verleumdung von Politikern unter Strafe stellt, genügt den Mächtigen offenbar nicht mehr. Majestätsbeleidigung heißt jetzt „Verhöhnung des Staates“. 

Damit ist die maximale Entfernung vom Recht auf Meinungsfreiheit erreicht. Man muss daran erinnern, dass Spott schon immer als Mittel der Aufklärung diente. Und heute geht es darum, die politischen Traumtänzer aus ihrer Parallelwelt „herauszulachen“ – ein wunderbares Wort des großen Aufklärers Lessing.

Aber nicht nur Spott und Hohn, auch Zorn und Wut müssen erlaubt sein. Einen Sellner sollte eine offene Gesellschaft genauso ertragen können wie einen Böhmermann. Doch während der eine an der Einreise nach Deutschland gehindert wird, wird der andere zwangsfinanziert. 

Das wirft ein schlechtes Licht auf die selbsternannten „Verteidiger der Demokratie“, die jederzeit bereit sind, für ihren „Kampf gegen rechts“ den Liberalismus zu opfern. Was sie in jedem Falle nicht verteidigen, sind Rechtsstaatlichkeit und die Freiheit des Einzelnen. 

Das zeigt sich an einer Fülle von Maßnahmen und Gesetzen der letzten Jahre. So kämpft die Ampel gegen die beiden bürgerlichen Freiheitsgaranten Auto und Einfamilienhaus. Kommunikation und Mobilität werden immer strenger kontrolliert. Dabei bedient sich die Regierung des rhetorischen Tricks, Entmündigung als Emanzipation zu verkaufen. Und damit es nicht auffällt, verabreicht sie die Wohlfühldroge Cannabis. 

 

ISAR 2: Das beste Kernkraftwerk der Welt wird zersägt

https://www.achgut.com/artikel/isar_2_das_beste_kernkraftwerk_der_welt_wird_zersaegt

ISAR 2: Das beste Kernkraftwerk der Welt wird zersägt

Von Manfred Haferburg, 25. März 2024

Die Rückbaugenehmigung für ISAR 2 ist erteilt, hieß es am Freitag. Der Betreiber Preussen Elektra könne den Rückbau unverzüglich durchführen.

Eine wenig beachtete DPA-Meldung leitet in Deutschland eine Zeitenwende ein: „Genehmigung für Rückbau des Atomkraftwerks Isar 2 erteilt. ESSENBACH (dpa-AFX) – Fast ein Jahr nach dem Abschalten des letzten bayerischen Atomkraftwerks liegt hierfür nun die Rückbaugenehmigung vor. Der Bescheid für den Meiler Isar 2 in Essenbach im Landkreis Landshut sei am Freitag erlassen worden, teilte ein Sprecher des Umweltministeriums mit. Damit könne der Betreiber Preussen Elektra den Rückbau unverzüglich durchführen.“ 

Jetzt kommen in ISAR 2 die Männer mit den Trennschleifmaschinen und Sägen. Sie werden in einer klinisch sauberen Umgebung hochglänzende Rohre auf Schrottgröße zerschneiden. Sie werden perfekt funktionierende Pumpen auseinanderbauen, um ihre Bauteile zu verschrotten. Sie werden super funktionierende Armaturen zerlegen und in Metallwertstoffe verwandeln. Sie machen aus hochmoderner Steuerelektronik Kupferschrott.

Deutsche Gründlichkeit in Aktion

Vor 15 Jahren erzeugte die Kernenergie ein Viertel des deutschen Strombedarfs. Dann beschlossen größenwahnsinnige Politiker, dass aus dieser Technologie ausgestiegen werden sollte. So entstand die „dümmste Energiepolitik der Welt“.

Ein Großversuch wurde gestartet, ob mit den Energiequellen des Mittelalters ein Industrieland betrieben werden kann. Unsummen von Geld wurden investiert. Eine unfassbare Propaganda begleitete diesen Versuch und gaukelte den Menschen vor, dass dies problemlos machbar und am Ende billiger sein würde. Dieser Nachweis konnte bis heute trotzdem nicht erbracht werden. Aus den Vorreitern sind Geisterfahrer geworden.

Alle Vorgänge, welche die Energiepolitik betreffen, sind langfristig. Ein Kraftwerk zu planen und zu bauen, dauert zwei Legislaturperioden. Danach kann es zehn bis fünfzehn Legislaturperioden betrieben werden. Dazu braucht es Fachwissen und Erfahrung, Verwaltungsstrukturen und Hersteller.

Langsam setzt sich in der Bevölkerung die Erkenntnis durch, dass die Energiewende scheitert und das Land in einen industriellen und ökonomischen Abgrund reißt. Bei kommenden Wahlen droht der Regierung die Abwahl. Darum heißt es jetzt für die fanatischen Energiewender, schnell zu handeln. Die neuen Brunnen geben zwar noch kein Wasser, aber die alten Brunnen müssen ganz schnell zugeschüttet werden. Die Kernkraftwerke müssen unbrauchbar gemacht werden.

Das ist ein zutiefst undemokratisches Ziel: Es wird mit der Zerstörung der kerntechnischen Infrastruktur eine Situation erzeugt, die weit über die Legislaturperiode der Entscheider hinaus wirkt. Der Gesellschaft wird der Weg zurück zu einer neuen Entscheidung verbaut. Deutschland wird vom führenden Kernenergieland zum kerntechnischen Entwicklungsland. Mit der Zerstörung des letzten Kernkraftwerkes wurde dieser Pyrrhussieg errungen. Die Folgen wird neben der heutigen Generation auch die nächste Generation tragen…