Alle Beiträge von Vernunftkraft Odenwald

>1.7.26 Die UN will eine Weltregierung werden und beginnt mit einer CO2-Steuer auf Schiffe und Flugzeuge

https://eike-klima-energie.eu/2026/07/01/die-un-will-eine-weltregierung-werden-und-beginnt-mit-einer-co2-steuer-auf-schiffe-und-flugzeuge/

Der Plan der UN, Steuern auf den Welthandel zu erheben, ist ein bedenklicher Griff nach der Macht.
Sollten diese Präzedenzfälle bei Emissionsabgaben und obligatorischen Kompensationszahlungen Bestand haben, wird der Hunger nicht gewählter Institutionen nach fiskalischer Macht wachsen.

Von Jo Nova, 1. Juli 2026, geposted von Andreas Demmig

Und schon wieder geht es los – die nicht vom Volk gewählten Vertreter der UN unternehmen im Oktober einen neuen Versuch, eigene Einnahmen zu generieren. Die UN-Bürokraten wollen nicht bei schwierigen rechtspopulistischen Führern um Geld betteln müssen, sie wollen ihr eigenes Geld. Also schlagen sie – mal wieder – eine Art CO₂-Steuer für Schiffe und Flugzeuge vor, angeblich um die Welt vor extremen Wetterbedingungen zu retten. Aber wir alle wissen, dass es in Wirklichkeit darum geht, die Taschen der Konzerne zu füllen.

Wenn sie Erfolg haben, werden sie einfach mehr verlangen. Es gibt keine Rechenschaftspflicht. Keine Grenzen. Nur unendlich viele Möglichkeiten, uns zu „helfen“, indem sie uns unser Geld abnehmen.

Von Brenda Shaffer, The Telegraph, published 22. June 2026

Die internationale Energie- und Klimapolitik steht im Mittelpunkt einer der prägendsten politischen Fragen unserer Zeit: dem wachsenden Einfluss nicht gewählter Institutionen wie der Vereinten Nationen auf das Leben der Menschen in demokratischen Gesellschaften.

Zwei UN-Organisationen – die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) und die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) – planen, die globale Schifffahrt und Luftfahrt aufgrund ihrer Treibhausgasemissionen zu besteuern. Dies wäre das erste Mal, dass eine nicht gewählte Institution Steuern auf wichtige Sektoren der globalen Wirtschaft erhebt – erheben darf?. Die geplanten Abgaben würden die Macht und die Budgets dieser Organisationen ohne demokratische Kontrolle ausweiten.

Sollten die von der UN-Organisation geplanten Abgaben umgesetzt werden, würden sie die globalen Schifffahrts- und Flugkosten erhöhen und die weltweite Inflation anheizen…

 

> 29.6.26 Gauck predigt Verzicht – und kassiert selbst ab

https://reitschuster.de/posVon Thomas Rießingert/gauck-predigt-verzicht-und-kassiert-selbst-ab/

Was der Altpräsident fordert, gilt offenbar nur für andere.

Von Thomas Rießinger, 29. Juni 2026

 „Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt“, schrieb einst Friedrich Schiller, und unser geschätzter Altbundespräsident Joachim Gauck, seit langer Zeit im Hauptberuf hochbezahlter Moralprediger, dürfte sich diese Einsicht zu eigen gemacht haben.

Nicht jede seiner eigenartigen Auslassungen muss man im Detail kommentieren. Was soll man beispielsweise dazu sagen, wenn er meint, in Deutschland hätten sich „feste Milieus herausgebildet, die sich in einer gewissen Fremdheit gegenüber unserem Staat und der liberal geprägten offenen Gesellschaft eingerichtet haben“? Natürlich hat er recht, ein Blick auf Personal und Parolen von Grünen und SED genügt, um ihn zu bestätigen – auch wenn er andere Parteien im Blick hatte, aber ich kann es ihm ja nicht vorwerfen, wenn er sich selbst nicht versteht. Etwas problematischer ist seine Auffassung, die Zivilgesellschaft im Osten Deutschlands sei „dort generell schwächer ausgeprägt, weil die Menschen die Demokratie schlicht nicht so lange trainieren konnten wie im Westen.“ Numerische Verhältnisse zu beurteilen, scheint ihm nicht leicht zu fallen, denn die Wiedervereinigung ist immerhin schon 36 Jahre her, und auch wenn manche im Osten Aufgewachsene wie Angela Merkel noch immer mit der Demokratie fremdeln mögen, so sollten doch 36 Jahre hinreichen, um sich daran zu gewöhnen.

Doch in der „Welt am Sonntag“ hat der Altpräsident einen wertvollen Hinweis auf die Gestaltung zukünftiger Politik geliefert, obwohl ihm vermutlich die Konsequenzen für sein eigenes Leben nicht bewusst geworden sind. Die Politik, so versichert er uns, führe zu Zumutungen für den Bürger. „Das Problem ist: Jede echte Reform bringt Zumutungen mit sich. Wir brauchen eine politische Führung, die die Kraft aufbringt, der Bevölkerung zu erklären, warum wir diese Zumutungen akzeptieren müssen.“

Da hat er recht. Aber ist ihm klar, was das bedeutet? Die Bevölkerung besteht nicht nur aus dem Stimmvieh, an dem vorbei er sich mit seinem Dienstwagen noch immer, neun Jahre nach seinem Ausscheiden aus dem Amt des Bundespräsidenten, durch die Lande fahren lassen kann. Nein, zur Bevölkerung gehört auch er selbst, das vergessen Leute seines Schlages gerne. Und wer wäre geeigneter, sich etwas zumuten zu lassen, als der verehrte Moralist Joachim Gauck?

Als pensionierter Bundespräsident erhält er einen „Ehrensold“ – das Wort lässt bei manchem vielleicht Fragen über die Natur dieser Ehre aufkommen – in der Höhe der vorherigen Amtsbezüge. Das sind etwa 276.000 Euro, Jahr für Jahr. Doch das ist nicht alles, man kann ja so einen Altpräsidenten nicht ohne Ausstattung lassen. Im Jahre 2017, als Gauck in den Ruhestand ging, konnte man nicht nur von einem Büro lesen, sondern von deren neun, deren Kosten keineswegs – man ahnt es schon – Gauck selbst trägt, sondern der Staat, also die Steuerzahler. Und weil man neun Büros nicht einfach so leer stehen lassen kann, braucht er auch etliche Mitarbeiter, zum Teil hoch bezahlt und niedrig beschäftigt, deren jährliche Kosten man damals auf 385.000 Euro taxierte. Neun Jahre ist das her, inzwischen dürften die jährlichen Personalkosten deutlich über 400.000 Euro gestiegen sein. Von Reisekosten – bei diesem jämmerlichen Ehrensold kann man schließlich keinem zumuten, die eigenen Reisen selbst zu bezahlen – und Ausgaben für Personenschutz und Sachkosten wie Dienstwagen will ich gar nicht erst reden…

> 27.6.26 Hitzeflaute – ein neuer Feind der Energiewende

https://www.achgut.com/artikel/hitzeflaute_ein_neuer_feind_der_energiewende

Von Manfred Haferburg, 27. Juni 2026

Ein neuer Begriff beschreibt ein Wetterszenario, das existenziell bedrohlich für die ohnehin schon völlig aus dem Ruder gelaufene Energiewende ist. Kannten wir bisher die Dunkelflaute und die Hellbrise, kommt nun die Hitzeflaute dazu.

Die Dunkelflaute beschreibt ein Wetter, bei dem zu starker Bewölkung noch Windstille herrscht, eventuell wochenlang. Dann kommt das Klumpenrisiko der „erneuerbaren Energie“ zum Tragen, nahezu der gesamte Strombedarf muss aus den Backup-Kraftwerken erzeugt werden, sonst reicht es nicht, und es kommt zu Flächenabschaltungen oder zum Blackout.

Die Hellbrise beschreibt ein Wetter, bei dem bei strahlendem Sonnenschein ein frischer Wind weht, ebenfalls eventuell mehrere Tage. Auch hier kommt das Klumpenrisiko der „Erneuerbaren“ zum Tragen. Es wird viel zu viel Strom erzeugt, der nicht verbraucht werden kann. Die Ursache dafür ist, dass bereits heute zweieinhalbmal mehr Leistung an Solar- und Windenergie installiert wurde, als an einem normalen Tag verbraucht wird. Hier muss der Netzbetreiber fast alle Wind- und Solaranlagen abregeln oder den Überschuss ins Ausland verklappen, meist gegen Bezahlung. Am ersten Mai dieses Jahres erreichte die Zuzahlung 499 Euro pro abgenommene Megawattstunde. Zehn Stunden später, nach Sonnenuntergang, schoss der Day-Ahead-Strompreis auf 430 Euro pro gelieferte Megawattstunde hoch.

Die neue Gefahr für die Energiewende heißt Hitzeflaute. Sie beschreibt ein Wetter, bei dem bei strahlendem Sonnenschein absolute Windstille herrscht. Hier liegt die Gefahr für das Netz hauptsächlich in den steilen Rampen der Solarstromerzeugung bei Sonnenaufgang und besonders bei Sonnenuntergang. Steile Rampen bedeutet, dass die Änderung der Leistung – das Absinken bei Sonnenuntergang – extrem schnell vor sich geht, da jedes Solarpaneel im Land sich gleich verhält. Da aber zu jeder Sekunde genau das produziert werden muss, was gerade verbraucht wird, müssen die Kraftwerke, welche die Produktion übernehmen, in der gleichen Geschwindigkeit hochgefahren werden, wie die Solarleistung abnimmt. Das bringt sie an ihre Grenzen.

Die Leistungskurve einer Solaranlage sieht aus wie ein Haifischzahn

Die tiefere Ursache ist, dass bereits heute viel zu viel Solarleistung installiert wurde. Tagsüber erzeugt Solar bei Sonnenschein zwei Drittel des Strombedarfs, der Wind leistet auf Grund der Flaute keinen nennenswerten Beitrag. Wenn dann die Sonne gegen Abend untergeht, muss diese Leistung komplett aus dem Backup-Kraftwerkspark erbracht oder importiert werden. Die Leistungskurve einer Solaranlage sieht aus wie ein Haifischzahn. So mussten beispielsweise am 19. Juni 2026 zwischen 14 und 18 Uhr mehr als 50 Gigawatt konventionelle Leistung angefahren werden. Dies bringt die Regelgeschwindigkeit eines Netzes an ihre Grenzen. Sollte der Backup-Kraftwerkspark nicht schnell genug hoch- oder heruntergefahren werden können, droht wieder der Blackout. 

Aus den genannten Gründen spielen die Preise an der Strombörse komplett verrückt. Innerhalb von zehn Stunden schwankten sie zwischen minus 500 Euro und plus 500 Euro pro Megawattstunde. Normal waren bis vor Kurzem ca. 60 Euro pro Megawattstunde. Und nicht nur Deutschland ist davon betroffen, die Extremschwankungen wirken sich auch auf die Nachbarländer aus. Wie lange werden die das noch mitmachen?…

 

> 24.6.26 „Ossi an Friedrich“

https://www.achgut.com/artikel/ossi_an_friedrich

Von Manfred Haferburg, 24. Juni 2026

Achgut Autor Manfred Haferburg hat als „gelernter Ossi“ einen reichen Erfahrungsschatz und schreibt an Friedrich Merz: „Du brauchst nur genau das zu machen, was Du am Tag vor der Wahl versprochen hast.“

ich schreibe Dir, weil ich fühle, dass Du trotz Deiner hohen Position als Kanzler der Bundesrepublik Deutschmark sehr darunter leidest, dass manche Leute Dich nicht lieben und verehren. Dazu möchte ich Dir gern einen guten Rat geben. Ich bin der Ältere von uns beiden, deshalb nehme ich mir heraus, Dir das Du anzubieten. Du darfst mich gern Manni nennen, wenn ich Dich Friederich nennen darf.

Ich glaube, Dir von Nutzen sein zu können, weil ich ein paar Jahre Altersvorsprung habe und einen Regierungswechsel durch Volkswillen schon einmal erlebt habe. Du aber noch nicht. Es ist so eine Art Erfahrungsweitergabe. Ich bin ein gelernter Ossi. Wenn ich so um mich schaue, erkenne ich vieles wieder und komme mir vor wie in der DDR im Jahre 1988. Es ist genau dasselbe wie kurz vor der sogenannten „Wende“, nur eben ganz anders.

Wir hatten den Honni, der ernsthaft glaubte, von seinem Staatsvolk geliebt zu werden, weil sie ihm auf Befehl am 1. Mai zujubeln mussten. Jetzt haben sie Dich und das rhythmische CDU-Dauerklatschen.Wir hatten die Stasi, schlimm genug. Jetzt gibt es die Online-Meldeportale, wo sich jeder Hobby-IM betätigen kann, um Freunde und Nachbarn anzuschwärzen. Ein völlig verkommener Verfassungsschutz und eifernde Staatsanwälte erledigen den Rest.

Wir hatten eine gleichgeschaltete Propagandapresse mit Karl-Eduard von Schnitzler. Jetzt gibt es die „Haltungs-Medien“ mit Gestalten wie Böhmermann und Kebekus.Wir hatten die Berliner Mauer, an der Ausreisewillige wie Hasen abgeschossen wurden. Jetzt gibt es die Brandmauer, hinter die jeder verbannt wird, der nicht linke Beglückungsideen teilt.

Wir hatten den „demokratischen Block“, eine Einheitspartei ohne politische Alternative. Jetzt gibt es die „Parteien der demokratischen Mitte“, die sich alternativlos am linken Rand drängeln und jeden, der keine Lust auf den neuen Sozialismus hat, als Nazi denunzieren.

Wir hatten die Diktatur des Proletariats. Das galt als Demokratie und wurde sogar im Staatsnamen geführt. Es war trotzdem keine. Jetzt gibt es etwas, das sich „unsere Demokratie“ nennt. Wer nicht zu „uns“ gehört, bestimmt Ihr.

Ich könnte die Liste endlos verlängern.

Aber eines ist genau gleich geblieben: Die Leute haben die Nase gestrichen voll von der Politik.

Ich möchte Dir so gern glauben, dass Du immer nur das Beste willst, Friederich. Deine guten Vorsätze brechen ja regelmäßig aus Dir heraus, wenn Dich die Ergriffenheit über Deine eigene Rede hinfort trägt. Du sagst dann viel Wahres.

Bei einer Deiner zahlreichen emotionalen Reden hast Du gesagt: „Die Abschaltung der Kernkraftwerke war ein schwerer strategischen Fehler“. Richtig, drei Professoren haben ausgerechnet, dass der Atomausstieg die Deutschen 330 Milliarden Euro gekostet hat. Und ein Tsunami in der norddeutschen Tiefebene ist nicht zu erwarten. Wenn Du das aber als schweren strategischen Fehler bezeichnest, dann kannst Du doch nicht glaubwürdig nachschieben „Der Atomausstieg ist irreversibel“. So etwas geht einfach nicht.

In einer anderen Rede hast Du den Zuhörern zugerufen: „Die Energiewende in ihrer derzeitigen Form bringt uns um” und viel Beifall dafür bekommen. Aber hinterher zu sagen: „Wir werden die Klimaziele der Ampel grundsätzlich weiterverfolgen“, passt dann eben nicht mehr…

> 22.6.26 Sittenwidrige Pachtverträge auf Kosten der Allgemeinheit

https://www.achgut.com/artikel/goldgrube_energiewende_sittenwidrige_pachtvertraege_auf_kosten_der_allgemeinheit

Goldgrube „Energiewende“: Die sittenwidrigen Pachtverträge

Von Gastautor Andreas Schulte, 22. Juni 2026

Der größte Teil der Pachtverträge zum Bau von Windkraftanlagen oder Photovoltaikfeldern auf Agrarland und im Wald dürfte aufgrund extrem überteuerter Zahlungen sittenwidrig und damit nichtig sein.

Private Grundbesitzer, aber auch zum großen Teil hochverschuldete Kommunen und Städte, haben sich hier auf ein extrem hohes, wirtschaftliches und rechtliches Risiko über die Laufzeit der Verträge von bis zu 25 Jahren eingelassen, wie ich ausführlich in diesem Video erläutere. Das sind sehr schlechte Nachrichten für alle Grundbesitzer – egal ob privat oder kommunal –, die Investoren von Windparks und PV-Anlagen ihr Agrarland oder ihren Wald in den letzten Jahren verpachtet haben bzw. dies tun möchten: Die Idee vom schnellen Geld, heißt: Steuergeld-Zufluss zum Kauf der Finca auf Malle oder auch zur Sanierung der hoch verschuldeten, kommunalen Haushalte, könnte wie eine Seifenblase zerplatzen. 

Denn: Es ist gemäß BGB und relevanter Gerichtsurteile von einem sittenwidrigem Pacht- / Mietvertrag regelmäßig dann auszugehen, wenn der Pacht- / Mietzins gut 100 Prozent über dem objektiven Marktwert der Gebrauchsüberlassung liegt. Der Pacht- / Mietvertrag ist in einem solchen Fall nichtig. Zur Ermittlung der ortsüblichen Pacht bzw. auch Miete sind miteinander vergleichbare Objekte zu verwenden – so der Tenor von Gerichtsurteilen zur Sittenwidrigkeit (z.B. BGH – Az: XII ZR 11/01 oder Landgericht Coburg Az.: 14 O 194/15)!

Wichtig ist: Da sittenwidrige, mithin nichtige Verträge von Anfang an unwirksam sind, fehlt der rechtliche Grund für den Leistungsaustausch. Die Landeigentümer – völlig egal ob kleine Biobauern, großer adeliger Waldbesitzer oder die Stadt, die Gemeinde – müssten dann bereits erhaltene Leistungen, mithin die eingenommene Pacht, Miete, Nutzungsgebühr, was auch immer, wieder herausgeben (vgl. § Bürgerliches Gesetzbuch § 812 Herausgabeanspruch). Das könnte aufgrund der Größenordnungen nicht nur private, sondern auch kommunale Grundbesitzer in den „Ruin“ führen, die diese Einnahmen in gutem Glauben und ohne Rücklagen bereits verausgabt haben. Betreibern von Windparks und PV-Anlagen würde der Rückzahlungsanspruch noch größere, aus Steuermitteln geschöpfte Gewinne liefern… 

 

> 17.6.26 Der Windkraft-Wahn soll bis zum bitteren Ende weitergetrieben werden

https://vera-lengsfeld.de/2026/06/15/der-windkraft-wahn-soll-bis-zum-bitteren-ende-weiter-getrieben-werden/

Von Vera lengsfeld, 15. Juni 2026

Trotz des täglich sichtbarer werdenden Scheiterns der „Energiewende“ wird sie politisch weiter forciert. Finanzminister Klingbeil erklärte kürzlich bei einer Regierungsbefragung, dass er keine Zahlen brauche, um zu wissen, dass es richtig sei, auf erneuerbare Energien zu setzen. Er werbe für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien – auch ohne Datenbasis.

Ähnlich ging kürzlich ein Treffen der Umwelt- und Energieminister der Länder aus, um Entwürfe zu verschiedenen Gesetzen wie dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu beraten, aus denen die Minister ableiten, dass die Energiewende in ihren Ländern abgewürgt werden könnte. Es heißt in einem der 15 einstimmig verabschiedeten Beschlüsse, dass etwa die Förderung der Windenergie ein zentraler Hebel für die Versorgungssicherheit und Preisstabilität sei, “da sie zu den kostengünstigsten und am schnellsten ausbaubaren erneuerbaren Stromerzeugungs-Technologien zählt”. Über den Bundesrat hatten die Länder bereits Sonderausschreibungen für neue Windkraftanlagen durchgesetzt.

Nun geht es den letzten noch unberührten Landschaften Deutschlands an den Kragen. Das Hermannschlacht-Denkmal soll künftig von Windrädern umstellt werden, die es um 200 Meter überragen. Auch im Kyffhäuserkreis soll die größtenteils landschafts- und naturgeschützte Gegend mit Windrädern zerstört werden. Betroffen wäre auch der Stausee Kelbra, der sich zu einem international bedeutsamen Vogel- und Naturschutzgebiet entwickelt hat. Gerade wird dort eine mehrere Millionen teure Vogelbeobachtungsstation gebaut, in deren Nähe künftig die Vogelfreunde auch die von den Windrädern geschredderten Vogelkadaver studieren können.

Nicht nur Landschaft und Vögel werden von der Windkraft bedroht, sondern auch Menschen. Über die gesundheitliche Schädigung von Menschen durch Windkraft ist bisher nur selten berichtet worden. Nun schließt die Uni-Medizin Mainz diese Lücke. Sie belegte in einer umfassenden Studie statistisch den Zusammenhang von Windrädern und Herzkrankungen: https://www.vernunftkraft.de/neues-zu-gesundheitsrisiken-der-energiewende/ Sehr wahrscheinlich besteht auch ein Zusammenhang mit anderen Erkrankungen, da der Infraschall mehrere Lebensfunktionen stört. Mit den höheren und weiterreichenden Infraschall-Emissionen der neuen Windräder wird es noch schlimmer. Deshalb muss der Zubau enden, statt forciert zu werden.

Gegen die Ignoranz der politischen Entscheidungsträger hilft nur Breitenaufklärung auf möglichst vielen Portalen und entschiedener Widerstand von bestehenden und neu zu gründenden Anti-Windkraft-Initiativen.

> 15.6.26 Vom Zustand einer einst großen Wirtschaftsnation

https://www.achgut.com/artikel/vom_zustand_einer_einst_grossen_wirtschaftsnation

Von Thilo Spahl, 15. Juni 2026

„Absturz“ heißt das neue Buch des Ökonomen Daniel Stelter. Aber der Untertitel lässt immerhin noch Raum für Hoffnung: „So retten wir Deutschland“.

Wer Daniel Stelter als Hörer des Podcasts „beyond the obvious“ kennt, wird bei Lektüre des Buches schnell feststellen: Er schreibt genauso, wie er spricht. Das macht das Buch sehr leicht lesbar. Und er wird feststellen, was auch Stelter selbst sagt, wenn er auf sein Buch verweist: „Die Inhalte kennen Sie alle schon.“ Trotzdem hat der Rezensent das Buch gerne gelesen. Denn es ist sehr praktisch, wenn man all die Fakten und Argumente, die man über die letzten Jahre beim Radfahren im Podcast gehört, aber sich nicht alle gemerkt hat, noch einmal, auf 260 Seiten, äußerst komprimiert zusammengefasst bekommt.

Stelter, der Woche für Woche Interviews mit zumeist Wirtschaftswissenschaftlern, bisweilen auch Unternehmern oder Managern führt, ist kein Untergangsprophet. Am ehesten würde ich ihn als besorgt, weil kompetent bezeichnen. Manchmal mischt sich auch ein wenig Verzweiflung in seine Ausführungen, selten Zuversicht. Wenn, dann eigentlich nur in abgeschwächter Form im Bekunden, man dürfe die Hoffnung nicht aufgeben, und der immer wiederkehrenden Aufforderung an seine Gesprächsgäste, ihre Empfehlungen an die Politik zu formulieren.

Auf Seite eins von „Absturz“ wird das Problem klar benannt: „Die deutsche Wirtschaft verliert seit Jahren an Wettbewerbsfähigkeit. Begonnen hat der Prozess mit dem Atomausstieg, es liegt aber mindestens so sehr an einer immer höheren Steuer- und Abgabenlast, einer überbordenden Bürokratie und einem Staat, der, statt auf Rahmenbedingungen zu setzen, glaubt, mit dem Verteilen von Subventionen die Wirtschaft steuern zu können. Dies gepaart mit einer parteiübergreifenden Neigung, Probleme zu leugnen, zu verharmlosen oder mit Schulden und Steuergeld zu kaschieren.“

Auf der zweiten Seite erfahren wir dann auch schon die Lösung, in sehr groben Zügen: „Die Energiepolitik muss als Hauptziel ein günstiges und im Überfluss vorhandenes Angebot haben, die Klimapolitik muss sich von jeglicher ‚Vorreiterrolle‘ verabschieden, der Sozialstaat muss demografiefest gemacht werden. Das Bildungssystem muss endlich wieder die Qualität hervorbringen, die ein Industrieland benötigt und die Infrastruktur muss saniert werden, statt die dafür vorgesehenen Schuldenmilliarden zum Stopfen von Löchern zu veruntreuen.“

Und weil er ahnt, dass sich der Leser genau das auch denkt, fügt er sogleich hinzu: „Diese Erkenntnisse sind alles andere als neu.“ Trotzdem lohnt es sich natürlich, weiterzulesen. Auch für jene, die es sich gerne leichtmachen und dazu neigen, dem Politikercredo der letzten Jahre zu folgen, es würde schon alles werden, wenn nur nicht dauernd Störenfriede schlechte Laune verbreiteten. Schon auf Seite drei manifestiert sich der Wille zum Optimismus; es folgt die erfrischende Erkenntnis, auf welch einfache Weise unsere Rettung zu bewerkstelligen sei: „Die gute Nachricht: Für die wesentlichen Maßnahmen braucht es keine neuen Gesetze, man muss nur Gesetze der letzten zehn bis zwanzig Jahre abschaffen.“…

13.6.26 IPCC: Erwischt dabei, wie es seinen eigenen Alarmismus noch verstärkt

https://eike-klima-energie.eu/2026/06/13/ipcc-erwischt-dabei-wie-es-seinen-eigenen-alarmismus-noch-verstaerkt-und-die-medien-haben-das-ganze-noch-weiter-verschlimmert/

Von Roger Pielke jr., geposted von Chris Frey, 13 Juni 2026

[Alle Hervorhebungen im Original. A. d. Übers.]

Neue Studie: Die Zusammenfassungen des IPCC für politische Entscheidungsträger übertreiben die klimawissenschaftlichen Erkenntnisse systematisch gegenüber den zugrunde liegenden Berichten.

Ein potenziell sehr bedeutender neuer Vorabdruck von Galiani et al. dokumentiert, wie der IPCC und die Medien Verzerrungen in die Bewertung und Berichterstattung zum Klimawandel einbringen – eine Tendenz hin zu extremeren Behauptungen. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt]

Da es sich bei der Arbeit um einen Vorabdruck handelt und die Datensätze noch nicht verfügbar sind, sollten die Ergebnisse als vorläufig betrachtet werden.

Konkret wird in der Studie behauptet, dass die Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (SPM) des IPCC dazu neigt, Aussagen zu treffen, die extremer sind als die zugrunde liegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse, die an anderer Stelle in den IPCC-Berichten dargestellt werden.

Kritiker des IPCC haben diese Behauptung oft vorgebracht, doch dies ist meines Wissens die erste Analyse, die versucht, diese Behauptung anhand von Daten systematisch zu bewerten.

Im heutigen Beitrag stelle ich meine Interpretation dieser neuen Analyse vor.

Was Galiani et al. getan haben

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse des IPCC – insbesondere jene, die Klimazukunftsszenarien prognostizieren – lassen sich als Ergebnis eines linearen Prozesses betrachten, der in der folgenden Abbildung dargestellt ist.

Der Prozess beginnt mit der Auswahl und Priorisierung von Szenarien, die in der projektiven Klimaforschung verwendet werden. Die Forscher wenden diese Szenarien dann in weiteren Modellierungen an und veröffentlichen die Ergebnisse schließlich in der Fachliteratur…

 

10.6.26 Die Angst vor der Klimakatastrophe ist zur irren Religion erstarrt

https://eike-klima-energie.eu/2026/06/10/beschaedigte-seelen-die-angst-vor-der-klimakatastrophe-ist-zur-irren-religion-erstarrt/

Von Wolfgang Kaufmann, 10 Juni 2026

Es gibt Gläubige und Ungläubige, Bußprediger und Ketzer:
Was wie Wissenschaft begann, zeigt immer mehr Züge eines pompösen Ersatzglaubens, der den Anhängern Halt und Orientierung verspricht.

Der klimapolitische Aktivismus hat vielfach bereits quasireligiöse Züge angenommen, weil er auf die angebliche naturwissenschaftliche Tatsache einer vom Menschen verursachten Erderwärmung mit einem Glaubenseifer reagiert, den man sonst nur bei Anhängern der traditionellen Religionen findet. Dabei sind besonders die Parallelen zwischen dem frühen beziehungsweise mittelalterlichen Christentum und der neuen „Klimareligion“ augenfällig.

Da wäre zunächst der ausgeprägte Dogmatismus: Die Anhänger der „Klimareligion“ sind fest davon überzeugt, im Besitz des einzig wahren Glaubens und insofern auch unfehlbar zu sein. Selbst sachlich wohlbegründete Zweifel an der „Klimakatastrophe“ und deren vermeintlichen Ursachen werden tabuisiert und mehr oder weniger offen als „Ketzerei“ abgetan, wobei das Standardschimpfwort für die Häretiker unsinnigerweise „Klimaleugner“ lautet – als ob irgendjemand bestreite, dass es das Klima gibt. Aber so kann man die Abweichler am besten verächtlich machen oder gar pathologisieren.

Auffällig ist des Weiteren das ausgeprägte Denken in den Kategorien „Gut“ und „Böse“, das sich keineswegs nur auf den Gegensatz zwischen den erleuchteten „Klimaschützern“ und den ungläubigen „Klimaschädlingen“ beschränkt. „Gut“ sind beispielsweise auch Erneuerbare Energien, während fossile Brennstoffe „böse“ daherkommen. Und es gibt eine teuflische Macht in Gestalt des Kohlendioxids, das für die schlimmsten Übel auf der Welt verantwortlich zeichnet. Zu diesen zählen die vermeintlichen Hekatomben von Opfern der „Erderhitzung“ sowie Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Waldbrände und Dürren…

9.6.26 Die Klimaille braucht eine neue PR-Strategie

https://eike-klima-energie.eu/2026/06/09/die-klimaille-braucht-eine-neue-pr-strategie/

Von Marcel Crok, 9. Juni 2026, geposted von Chris Frey

Letzte Woche haben meine Frau und ich mit einer Gruppe langjähriger Freunde ein paar Tage in den italienischen Alpen gewandert. Wir starteten in Alagna Valsesia und wanderten hinauf zur Rifugio Pastore, der nächstgelegenen Berghütte. Von der Terrasse aus genossen wir einen atemberaubenden Blick auf das Monte-Rosa-Massiv. Hoch oben auf den Gipfeln lag noch reichlich Schnee, und wir konnten mindestens vier kleine Gletscher deutlich erkennen. Hier ist eines der Fotos, die ich gemacht habe: (Foto vom Monterosa-Massiv)

Ich habe versucht, die ganze RCP8.5-Saga für ein paar Tage hinter mir zu lassen – und es ist mir gelungen. Es waren keine Fotos von schrumpfenden Gletschern öffentlich ausgestellt. Es gab sogar ein Plakat, auf dem die langfristigen Schwankungen (Vorrücken und Zurückweichen) in der Region erklärt wurden. Es sah so aus, als hätten die Panik-Chaotenr den Kampf in Valsesia noch nicht gewonnen.

Zu Hause wurde mir schnell wieder bewusst, dass der Klimapanikmache noch lange kein Ende ist. Eine neue Schweizer Studie berichtet von einem „dramatischen“ Rückgang der Schweizer Gletscher zwischen 2010 und 2024. Ich musste unweigerlich darüber nachdenken, wie der Schweizer Glaziologe Christian Schlüchter auf diese Nachricht reagieren würde. In seiner hervorragenden Studie über das Süsten-Gebiet (wo ein Gletscher derzeit rapide schmilzt) zeigte Schlüchter (hier auf Deutsch, siehe die Rekonstruktion auf Seite 8), dass es vor 2.000 Jahren – etwa zu der Zeit, als Hannibal mit seinen Elefanten die Alpen überquerte – in diesem Tal überhaupt keinen Gletscher gab und die Baumgrenze viel höher lag als heute. Ähnliche natürliche Schwankungen wurden für den Großen Aletschgletscher dokumentiert, den mit Abstand längsten Gletscher der europäischen Alpen.

Beerdigungen

Ich gehe davon aus, dass wir in den kommenden Jahren noch viele weitere alarmierende Berichte über Gletscher hören werden. Angesichts des faktischen Scheiterns von RCP8.5 und des Zusammenbruchs der extrem düsteren auf diesem abwegigen Szenario beruhenden Prognosen müssen sich die Klimaalarmisten dringend neu erfinden…