Satire

Satire und Realsatire werden hier willkürlich abwechselnd veröffentlicht.

Auf vielfachen Wunsch und rechtzeitig zur Landtagswahl in Hessen am 28.Oktober:

De Becker Heinz unn´ die „Erneierbare“:


Eine konstruktive Antwort auf den FAZ-Artikel vom 11.10.2018 „Sorge um die Stromversorgung“:

Mein Vorschlag: Die gesamte gesicherte Leistung in Deutschland stilllegen, wenn möglich Deutsche Kraftwerke abbauen und in Polen, Tschechien, Holland und Frankreich wieder aufbauen! Hierdurch wird bei uns dann genügend Platz frei für Windindustrieanlagen, ich denke da an circa 100.000. Im Verbund mit den Nachbarn wird vereinbart, dass bei Flaute Deutschland vorrangig Strom von den Nachbarn bekommt und die auch die Verantwortung für die gesicherte Leistung übernehmen und auch weiter eigene konventionelle Kraftwerke hinzu bauen. Und bei genügend Wind sind wir der große grüne Lieferant für unsere Nachbarn.

Wir bräuchten dann auch nur noch kurze sternförmige Hochspannungsleitungen nach „draußen“ und nicht die völlig nutzlosen unendlich langen Nord-Süd Leitungen. Aus den Braunkohlegruben werden Speicherseen oder Erholungsgebiete analog dem Edersee. Das nötige Gefälle samt Staumauer wird von den freigewordenen Ingenieuren des Berliner Großflughafens berechnet und konstruiert.

Als Dank für die vorzügliche Europäische Kooperation erhalten alle Staatsbürger der mitwirkenden Anrainerstaaten ein vom Deutschen Staat garantiertes bedingungsloses Grundeinkommen sowie ein Elektroauto von VW. Ich denke, wenn alle Grünen und Sympathisanten mithelfen könnte es klappen. Nur so und nicht anders bekommen wir die Versorgungssicherheit gewährleistet.

Dem Klima aber kann es völlig egal sein oder gibt es mittlerweile gesicherte Erkenntnisse, dass Erdbeben und Vulkanausbrüche von Menschenhand gemacht werden? Und was ist eigentlich mit der Verschiebung der Erdachse seitdem Fukushima Beben? Ob 30.000 Windräder das Wetter bereits lokal beeinflussen vermag nur der „Meteorlüge“ zu beantworten.

Wir in Deutschland aber brauchen eine richtig sichere und saubere Energieversorgung durch die Erneuerbaren und das geht nur und ausschließlich, wenn unsere Nachbarn die komplette Grundlastsicherung übernehmen und auch bereitstellen. In Belgien freut man sich schon auf den November 2018.

Frank Loozer


Politogenes Klima: „Wir wählen heute das Klima von morgen“

Radikaler Neubeginn in der Klimatologie: Das Klima und vermutlich viele weitere meterologisch/physikalisch bedingte Störfaktoren der Erdatmosphäre werden schlicht und einfach GEWÄHLT!  https://twitter.com/gruenehessen/status/1029314490079342593

Anmerkung des Webseitenbetreibers: Die Grünen sind nicht konsequent genug. Sie müssten im Wahlkampf auch die Option anbieten, das WETTER zu wählen! In der 2. Ausbaustufe sollten  Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis abgewählt werden können. In der 3. Ausbaustufe dann auch Asteroideneinschläge.


Wozu die Windkraft eigentlich taugt:

Windräder als Ventilatoren

Eine langjährige Freundin hat mir dazu vor Kurzem endgültig die Augen geöffnet: Die Windkraft – richtig eingesetzt – würde uns vor den Folgen des Klimawandels schützen! Im Folgenden soll dieser geniale Gedanke ausführlicher dargestellt werden.

Windräder als Ventilatoren

Richtig eingesetzt, würden uns Windräder zwar nicht vor dem Klimawandel schützen (was sie ja auch heute nicht tun), wohl aber vor dessen Folgen, der atmosphärischen Erwärmung. Dafür müsste die bislang einseitige Verwendung der Windräder als gelegentliche Stromproduzenten erweitert werden:

Windräder sollten bei den nach den neuesten Erkenntnissen der Klimaforscher zu erwartenden heißen Sommern zur Winderzeugung mit Strom betrieben werden. Sie würden mit der so generierten Luftbewegung für eine deutliche Milderung der hochsommerlichen Temperaturen sorgen. Ohnehin konnte im diesjährigen heißen und windarmen Sommer der Atmosphäre nur wenig Energie entzogen und zur Stromerzeugung verwendet werden.

Die technische Umsetzung wäre problemlos und kostengünstig darzustellen, da die „Windparks“ bereits an das Stromnetz angeschlossen sind. Bei Kühlungsbedarf müsste nur die Stromflussrichtung umgekehrt werden. Die notwendige Antriebsenergie wäre durch Atom- und Kohlestrom aus dem Ausland bereitzustellen, da Deutschland im Jahre 2022 endgültig aus der Atomstromproduktion aussteigt und vermutlich in weiterer Zukunft auch die Kohleverstromung beenden wird. Alternativ müsste durch eine intelligente digitale Vernetzung sichergestellt werden, dass eine bedarfsgerechte und ausgewogene Verteilung von Stromproduktion und Kühlung jederzeit gewährleistet ist.

Das gesamte Projekt wäre auch hinsichtlich der Akzeptanz der Windenergie durch die Bevölkerung mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Win-Win-Situation!

Fragen der Versorgungssichertheit sind dabei durchaus als sekundär zu bewerten. Schließlich stellt die Deutsche Energieagentur DENA in ihrer 500-seitigen Leitstudie „Integrierte Energiewende“ auf Seite 30 bereits die rhetorische Frage:

„Inwieweit ist Deutschland bereit, aus Effizienzgründen seltene und extreme Wetterereignisse nicht mehr abzusichern, sondern
gegebenenfalls Versorgungsausfälle in überschaubarem Maß zu akzeptieren?“

Narhallamarsch!

9261_dena-Leitstudie_Integrierte_Energiewende_lang

PG


Machen wir etwas falsch? Greifen wir die falschen  Gegner an?

Das könnte sein, wenn man sich die statistische (Schein-)Korrelation zwischen der Anzahl der Mc-Donalds-Filialen in Deutschland und der installierten Windleistung 2005 bis 2012 anschaut: (Korrelationsfaktor 0,9949! Maximum = 1)

Fazit: Demnächst auch vor Mc Donalds-Filialen protestieren!

Quelle: https://scheinkorrelation.jimdo.com/


Deutschland ist Vorreiter bei der Energiewende!

(Plastik „Pferd“ von David Černy, Lucerna-Passage Prag)

Anm. des Webseitenbetreibers: Die Dakota-Indianer sagen: „Wenn Du bemerkst, dass du ein totes Pferd reitest, steige ab!“

Realsatire und Satire, Energiewende, Windkraft im Odenwald, Auswirkungen auf Landschaft und geschützte Tierarten, Auswirkungen auf betroffene Anwohner, totes Pferd


Zur Abwechslung und auf vielfachen Wunsch wieder echte Satire von „Schaschlik“:

Keine Windräder in Würzberg, rettet den Odenwald


Wir müssen wohl nie wieder selbst etwas schreiben…die Realität überholt uns:

VG Berlin stoppt vorläufig Bau einer Flüchtlingsunterkunft wegen möglicher Gefährdung von Fledermäusen

Der Umbau ehemaliger Klinikgebäude und Schwesternwohnheime zu einer Flüchtlingsunterkunft auf dem Gelände der früheren Lungenklinik Heckeshorn in Berlin-Wannsee ist vorerst gestoppt, da notwendige naturschutzrechtliche Prüfungen nicht durchgeführt wurden. Die Durchführung der geplanten Bauarbeiten könne die dortige Fledermauspopulation gefährden, wie das Verwaltungsgericht Berlin mit Beschluss vom 29.06.2016 in einem Eilverfahren entschieden hat (Az.: 24 L 181.18).

https://www.kostenlose-urteile.de/VG-Berlin_VG-24-L-18118_Fledermaeuse-verhindern-vorlaeufig-Fluechtlingsunterkunft.news26118.htm

Anmerkung des Webseitenbetreibers:

Sehr löblich, dieses Urteil :-)! Gleichermaßen sollte beim Bau von Windrädern verfahren werden…oder ist das zu viel verlangt?


Realsatire überwiegt in letzter Zeit deutlich…

Vor allem bei Ämtern stellt sich die Frage, inwieweit sie noch die „wirklich wahre Realität“ erkennen.
Hier ein weiteres krasses Beispiel von Wahrnehmungsstörungen, diesmal beim Bundesamt für Naturschutz (BfN):

Die Realität im Hunsrück:

Rayerschied im Hunsrück 2014 © Jörg Rehmann

Die Wahrnehmung des Bundesamts für Naturschutz:

„Bänder des Lebens“ vernetzen Lebensräume und Menschen

Ruth Schedlbauer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bundesamt für Naturschutz

„Bänder des Lebens im Hunsrück“ – der Name des neuen Naturschutzgroßprojekts ist Programm. Denn die Vernetzung der Lebensräume von typischen Tier- und Pflanzenarten und landschaftsprägenden Nutzungsformen in der Region haben sich die Träger des Projekts als Leitziel gesetzt.
Schwarzelühr-Sutter: „Naturschutzgroßprojekte sind die Leuchttürme des Naturschutzes in Deutschland. Sie nehmen besonders schutzwürdige Teile von Natur und Landschaft mit gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung in den Blick. Der Hunsrück erfüllt diese Kriterien in herausragender Weise. Er ist einer der wertvollsten Naturschätze unseres Landes.

Anmerkung des Webseitenbetreibers:

Er  war  einer der wertvollsten Naturschätze unseres Landes!

Hintergrund
Mit dem Programm „chance.natur – Bundesförderung Naturschutz“ verfolgt die Bundesregierung das Ziel, herausragende repräsentative Landschaften Deutschlands zu erhalten und zu sichern. Bislang wurden 80 Projekte mit einer Gesamtfläche von mehr als 3.700 km² gefördert. Dafür hat der Bund seit 1979 rund 500 Millionen Euro bereitgestellt. Derzeit stehen jährlich 14 Millionen Euro für den Erhalt und die Optimierung bundesweit bedeutender Natur- und Kulturlandschaften zur Verfügung.
Weitere Informationen:
https://www.bfn.de/foerderung/naturschutzgrossprojekt.html
https://www.bmu.de/themen/natur-biologische-vielfalt-arten/naturschutz-biologisc…

Hier das komplette Schreiben des BfN:

Bänder des Lebens Naturschutzgroßprojekt Hunsrück BfN 22 Juni 2018

Anm. des Webseitenbetreibers:

Hier zeigen sich Abgründe von Orwellscher Dimension. In dessen Buch „1984“ (geschrieben 1949) heißt es: „Krieg ist Frieden!“, „Freiheit ist Sklaverei!“ und „Unwissenheit ist Stärke!“

2018 wäre hinzuzufügen: „Landschaftszerstörung ist Naturschutz!“  „Tötung von Vögeln ist Klimaschutz!“ und „Lärmemissionen sind Gesundheitsschutz!“


Realsatire zur Abwechslung mal vom RP Darmstadt:

Kein  Bestattungswald  in  Langen: Wegen  der  Gefahr  von  Kampfmitteln  im  Boden  darf  die  Stadt  nicht in  die  Tiefe  graben!

Zitat aus dem FAZ-Artikel:

„Das   Regierungspräsidium Darmstadt  vereitelte die  Pläne:  Es  könne nicht   ausgeschlossen   werden,  dass   in dem Wald explosive Überreste aus dem 2. Weltkrieg im Boden lagerten.“ 

Anmerkung des Webseitenbetreibers:

Wir erinnern uns:

Im Felgenwald bei Vielbrunn werden Windanlagen gebaut, obwohl kurz nach dem Ende des 2. Weltkriegs bis in die 50-ger Jahre dort Kampfmittel und Munition aus dem gesamten Süddeutschen Raum gelagert und gesprengt wurden!

… selbstverständlich rückstandsfrei, vollständig und ohne Blindgänger. Im Übrigen ist natürlich ein Urnengrab ein weitaus tieferer Bodeneingriff als das Fundament einer Windkraftanlage!


Immer wieder umwerfende Realsatire, diesmal vom „Greiner Eck“:

Wanderschutzhütte im Windpark!

https://www.rnz.de/nachrichten/region_artikel,-neckarsteinach-wanderschutzhuette-im-windpark-_arid,344996.html

Besonders putzig:

Die Untere Naturschutzbehörde hat die „naturschutzrechtliche Eingriffsgenehmigung“ für die Errichtung der beantragten Wanderschutzhütte auf dem Hirschhorner Flurstück erteilt…

Es kommt noch besser:

Die Antragstellerin muss aber noch weitere Auflagen erfüllen: zum Beispiel die „größtmögliche Schonung von Natur und Landschaft“…

Zum Schluss Schilda pur: 

Das beliebte „Lärmfeuer“ am Greiner Eck wird am 24. März 2018 ab circa 18 Uhr wieder von der Greiner Feuerwehr durchgeführt. Allerdings darf dabei kein offenes Feuer mehr verwendet, „sondern eines der Windräder soll prächtig illuminiert werden“…

Na, dann Narhallamarsch!


Seit Milliarden von Jahren wandelt der Klimawandel auf dem Planeten/der Planetin einfach so den Naturgesetzen unterworfen vor sich hin. Damit ist jetzt definitiv Schluss, denn die glaubensstarke Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende der Partei Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, weiß, wie man mit dem Problem richtig umgeht:

„Wenn man den Klimawandel leugnet, wenn man mehr Klimawandel haben will, dann wählt man FDP. Wenn man aber will, dass der Klimawandel gestoppt wird, dass die Erderwärmung gestoppt wird, dass die Klimakrise ein Stoppschild bekommt, dann wählt man Bündnis 90/Die Grünen am 24. September.“ Quelle: Tagesschau, 17. 09. 2017: ab Minute 1:34

Anmerkung des Webseitenbetreibers:

Der großartige verstorbene Satiriker und Autor Robert Gernhardt erfand einmal den doppelt gendergerechten Begriff der „dummen Nüssin“……


Besser geht´s ned: De Becker Heinz unn´ die „Erneierbare“:


„Realo“-Satire von Annalena Baerbock (Vorstand Bündnis 90/ die Grünen) im Interview  mit dem DLF

Satire

Sieht die Grünen fest verortet im linken Lager – sie will aber für eine Gesamtpartei eintreten, in der alle Stimmen gehört werden: Annalena Baerbock (dpa / Bernd von Jutrczenka)

…im Interview mit Frau Barbara Schmidt-Mattern vom Deutschlandfunk:

Baerbock: Natürlich ist es so, dass Versorgungssicherheit und Klimaschutz Hand in Hand gehen müssen. Genauso wie die Frage “soziale Absicherung der Beschäftigten”.

Schmidt-Mattern: Aber wie denn, Frau Baerbock?

Baerbock: Das ist ein Dreiklang. Und es ist aber so – und das ist einfach Fakt, da kommt man nicht drum herum – wir haben massiv Stromexporte. Wir exportieren ein Zehntel unseres Stroms ins Ausland, in andere Länder. Die osteuropäischen Staaten haben schon gesagt: ‘So geht das nicht weiter, ihr verstopft unsere Netze.’ Deswegen haben wir gesagt, diese zehn Prozent Export die können wir an Kohle vom Netz nehmen. Und natürlich gibt es Schwankungen. Das ist vollkommen klar. An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet.

Anmerkung des Webseitenbetreibers:

Au weia: Das Netz als Speicher, und das auch noch alles ausgerechnet… Physik und Mathe glatt verpennt?  Dann besser unter 5 Prozent!

Kommentar von Ub-Institut für Meinungsvielfalt und politischen Exorzismus:

https://unbesorgt.de/ausgerechnet-die-gruene-kompetenz-von-annalena-baerbock/


Nachhaltige Realsatire des Hendricks-Ministeriums:

Klima-Teller APP für Restaurants!

https://www.bmub.bund.de/pressemitteilung/die-klimateller-app-fuer-restaurants/

Bundesumweltministerium fördert Klimaschutzprojekt für die Gastronomie

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert das Bundesumweltministerium die „KlimaTeller-App“. Das Projekt soll dazu beitragen, in der Außer-Haus-Gastronomie klimafreundliche Gerichte unkompliziert zu entwickeln und anbieten zu können. Besonders klimafreundliche Gerichte der Restaurants, Cafés, Kantinen oder Imbisse etc. sollen dann mit dem Klima-Teller-Label in der Speisekarte gekennzeichnet werden können. So wird ein nachhaltiger Beitrag zur Minderung von Treibhausgasemissionen geleistet.

Die Gastronomie kann damit Gäste ansprechen, die Wert auf saisonale, regionale und überwiegend vegetarische Speisen legen. Denn auf einem KlimaTeller finden sie nur Zutaten, deren Herstellung mit vergleichsweiser geringer Treibhausgasbelastung verbunden ist. Gastronomen und ihre Gäste werden so dabei unterstützt, die Umweltauswirkungen ihrer Ernährung zu erkennen und ohne viel Aufwand einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ein Label, das die Teilnahme an dem Projekt verdeutlicht, ermöglicht es den Gastgebern, sich sichtbar für Nachhaltigkeit in der Ernährung zu positionieren.

Der positive Effekt lässt sich messen: Jeder KlimaTeller muss rund 1 Kilogramm CO2-Emmissionen gegenüber einem herkömmlichen deutschen Essen einsparen, um in der Speisekarte gelabelt werden zu können. Das entspricht etwa einer Autofahrt von sechs Kilometern.

Anmerkung des Webseitenbetreibers:

Schwachsinn wird nicht kommentiert.


Atemberaubende (Real) Satire von Katrin Göring Eckardt!

„Wir wollen, dass in diesen vier Jahren jede Biene, jeder Vogel und jeder Schmetterling weiß, wir werden uns für sie einsetzen.“ (25. November 2017, Bundesdelegiertenkonferenz)

https://twitter.com/Die_Gruenen/status/934445761181487104

Anmerkung des Webseitenbetreibers:

Greifvögel wie Rotmilane und Wespenbussarde,  Schwarzstörche und diverse Fledermausarten packt angesichts dieser Absichtserklärung das nackte Grauen…Siehe dazu:

https://www.vernunftkraft-odenwald.de/index.php/toetung-geschuetzter-tierarten/


Die kakophonische Oper in vier bis sechs Akten                                     Der gelbe Drache Christian und die bunte Angela“ :

1 Akt: Bundestagswahl

Der tragische Held „Martin“ verkündet nach der 1. Hochrechnung „Wir spielen nicht mehr mit!“ Begr ündung: Die GroKo sei abgewählt! (Anm. d. Verf.: obwohl sie rechnerisch über eine komfortable Mehrheit verfügt) Seine heimliche Konkurrentin „Andrea“ geht später noch einen Schritt weiter und erklärt in Richtung „Angela“: „Ab Morgen gibt’s auf die Fresse!“

Das Publikum ist kaum erschüttert und zeigt teilweise echtes Verständnis für diese staatstragende und verantwortungsvolle Haltung.

2. Akt: Sondierungen

Eine Karibikinsel (Urlaubsstimmung!) dient schon länger als Namenspatin für ein alternatives Viererbündnis, obwohl dem halbwegs informierten Publikum klar ist, dass ein solches Bündnis vom Wähler nicht gewollt war. Es soll aber auf Geheiß von „Angela“ unbedingt kommen, weil sie schon vor der Wahl mit „Katrin“ ein Herz und eine grüne Seele war! Kein Wunder, stehen doch beide unter dem Einfluss des Druiden „Hans Joachim Sch.“, der als großer Transformator von Potsdam aus seine Bannsprüche in die Republik schleudert.

Die vier beginnen tatsächlich zu sondieren, sogar „Horst“, der Mann mit den tausend Gesichtern, der wegen seiner virtuosen politischen Pirouetten gleichermaßen gefürchtet wie bewundert wird, ist dabei. Er hat zwar zwei böse Buben mitgebracht, „Alex“ und „Andi“, die ab und zu an der Kette zerren, knurren und sogar die Zähne fletschen dürfen. „Horst“ aber ist nach außen immer friedlich, konziliant und konsensorientiert. Das Publikum ist zunächst gespannt, wird aber bald von lähmender Langeweile heimgesucht, denn die angeblich progressiven „Grünen“ geben sich im Lauf der Sondierungen staatstragender als die schwarze Regierung in den 50-er Jahren der Republik.

Im Vordergrund redet sich der „grüne Cem“ selbst in Trance und benutzt sogar die Worte „Patriotismus“ und „staatstragende Verantwortung“. Parallel dazu speist der tückische „Jürgen“ von hinten immer häufiger fundamentale grüne Forderungen in die Verhandlungsrunde ein. Über der ganzen Veranstaltung schwebt „Angela“ und verbiegt etwaige bereits gefundene Konsense in die grüne Richtung.

Da reicht es „Christian“ und er wirft die Brocken nach fünf Wochen hin!

Das Entsetzen ist zunächst groß, dieser Zustand dauert aber nur kurze Zeit. In den Medien tritt eine strahlende „Angela“ auf und erklärt, sie habe das Versprechen einer vierjährigen Amtszeit gegeben und werde sich daran auch halten. Auf die Frage, mit wem? bleibt sie wie immer vieldeutig, lässt aber erkennen, dass ihr eine Regierung ohne Mehrheit ebenso wenig behagt wie die Aussicht auf Neuwahlen. „Horst“ lobt „Angela“ überschwänglich für ihre großartige, geniale Moderation der gescheiterten Veranstaltung.

3. Akt: Zwischenspiel

Wie soll es weitergehen? Die Medien sehen den Ball im Spielfeld des edlen „Frank-Walter“. Politikwissenschaftler werden im Fernsehen zuhauf mit der Forderung präsentiert, nun müsse „Frank-Walter“ alle Beteiligten zur Ordnung rufen und zur Koalitionsräson bringen. Andernfalls drohe – oh Graus! – der Verlust des internationalen Ansehens, eine tiefe Depression des smarten „Emmanuel“ oder das schlimmste aller Gespenster:

DIE INSTABILITÄT!   Die darf in diesem unseren Land niemals nicht sein!

„Frank-Walter“ sieht das qua Amt und qua Person genauso und knöpft sich die handelnden Personen einzeln vor: Bisher ohne Erfolg! Christian bleibt standhaft!

4. Akt: Unruhige Tage

Den „Martin“ hat sich „Frank-Walter“ bis zuletzt aufgehoben. Ob „Martin“ nochmal die Wende macht? Das ist schwer zu sagen, weil bei dieser Entscheidung viele mitreden. „Thorsten“ will nicht, „Olaf“ würde vielleicht, viele wissen nicht oder noch nicht, was sie wollen, dürfen oder wollen müssen. „Andrea“ wird mit allem leben können.

Das Publikum wird abwarten müssen. „Frank-Walter“ will sogar – und das ist revolutionär – mit den „Linken“ und der „AfD“ reden. Man stelle sich das einmal vor! Die vorher aus jeder Koalitionsoption ausgegrenzten Schmuddelkinder der Republik (die gleichwohl von 12,6% bzw. 9,2% der Bürger gewählt waren) sind plötzlich Gesprächspartner! Die Not muss sehr, sehr groß sein, die Angst vor Neuwahlen auch.

Es folgen Tage der Heuchelei und der Schuldzuweisungen: „Das Spiegelei“ veröffentlicht eine Sonderausgabe mit einem dämonisch dreinblickenden „Christian“ auf der Titelseite, „Julia“ spricht von „inszenierter Spontaneität“ (da wird manche(r) Linke neidisch!), „Martin“ erklärt: „Wir spielen vielleicht doch wieder mit, das hängt aber vom Gegener, vom  Rasen und vom Schiedsrichter ab!“

„Andrea“ und der smarte „Heiko“, beide geschäftsführende Minister, versuchen daraufhin die widerspenstigen Saarbrücker Jusos einzufangen, deren Zustimmung mit höheren Preisen für die Doch-GroKo erkauft werden muss. Arme „Angela“? Selber schuld…

„Katrin“ droht derweil der heimischen Tierwelt unverhohlen „Wir wollen, dass in diesen vier Jahren jede Biene, jener Vogel und jeder Schmetterling weiß, wir werden uns für sie einsetzen.“ Rotmilane, Schwarzstörche und Fledermäuse wandern angesichts dieser Perspektive aus…

5. Akt: Neuwahlen???  Nein, nein, das sieht die Regie gar nicht gerne!

von PG, Stand 25. November 2017

Schlussbemerkung von einem aus dem Publikum:

Vielen Dank an Christian für das Setzen der Priorität auf die Inhalte von Politik! Vielen Dank an alle seine Mitstreiter für den Verzicht auf verlockende Machtoptionen! Die Republik ist aus der Narkose aufgewacht, Politik ist wieder spannend!

Nachruf nach vielen Monaten:

Alles wieder wie gehabt….Große Koalition (warum nicht gleich?)….Spannung wieder bei -10%


Großartige Realsatire: Dachlatte zur Befestigung einer Drachenschnur schädigt Waldboden!


Mal eben kurz die Welt retten – aber immer ganz Gender-korrekt…

Zum Auftakt des Grünen-Landesparteitags glänzte die Bundestags-Spitzenkandidatin der Partei, Katrin Göring-Eckardt (51), mit dem Satz: „Beim Klimaschutz geht es um den Planeten, oder die Planetin, grad wie man ihn nennen möchte.“

Anmerkung des Webseitenbetreibers:

Sprachlich leider nicht konsequent: Korrekt wäre „…grad, wie man ihn oder sie nennen möchte“. Im Übrigen fühle ich mich gendermäßig diskriminiert. Wieso gibt es den Begriff „Blödmann“ nur in der männlichen Form? Hier ist dringend Gleichstellung geboten!

Auch die Bezeichnung „die Welt“ im Titel des Artikels ist nicht nachhaltig genderkorrekt: Bitte „…die/der Welt, wie immer man sie/ihn nennen möchte.“

http://www.bild.de/regional/hamburg/katrin-goering-eckardt/gruenen-parteitag-in-hamburg-52304422.bild.html 


https://www.zellerzeitung.de/

Fundsache aus der „Zellerzeitung“:

Nordkoreas Energiewende

Kim Jong un testet Elektrorakete


Äußerste Vorsicht: Historische Science Fiction!

Märchen aus dem Enercon-„Windblatt“ von 2002

Entspricht 1:1 dem heutigen Wissensstand von Minister Al-Wazir!

gefunden von Tilman K.

ENERCON_Windblatt_02!2002-1 10_11


Achtung, fiktive Realsatire:

http://dieweltpresse.de/wind-entsteht-durch-windraeder/

Studie: Der meiste Wind entsteht durch Windräder

von Schreibikus Federmann, in „Technik“

Offenbach (dwp) – Eine aktuelle Studie eines hessischen Umweltinstituts zeigt, dass der meiste Wind von sogenannten Windkraftanlagen erzeugt wird. Bisher ging man davon aus, diese Anlagen seien zur Stromgewinnung aus Windkraft gedacht.
Windkraft galt bis jetzt neben der Solarenergie als die umweltbewusste Alternative zu Kohle- oder Kernenergie. Eine ganze Generation wuchs in diesem Glauben auf. Nun steht die Expertenwelt Kopf, denn ein Offenbacher Institut fand heraus, dass Windräder durch ihre Manipulation des Klimas der Ökologie sogar schaden.

 „Windräder verursachen den Wind erst und sorgen damit für eine Verfälschung natürlicher Verhältnisse„, so Gerhard K., ein Umweltaktivist aus Hessen. „Der Beweis dafür liegt auf der Hand: Es ist immer nur windig, wenn sich die Windräder drehen. Das ist kein Zufall.“
Und tatsächlich – die windigsten Gebiete Deutschlands sind dort, wo man die meisten solcher Anlagen findet. Ganze Windrad-Felder sorgen in manchen Regionen…


Vorsicht, Realsatire!

Moin,

ich hoffe, daß ich hier Boshaftigkeit und Sachlichkeit korrekt zu einem Ganzen synthetisiert habe, siehe

http://www.waziristan-calc.igsz.de

Korrekturen o.ä. sind gerne willkommen, ebenso Weitergabe in „Ihren/Euren Reihen“.

Daß unter der Ägide einer zumindest numerisch cdu-dominierten Landesregierung die (noch) bestehende Gutgläubigkeit im Volke hinsichtlich EE schamlos ausnutzender Dilettantismus, hier in Form des Wazir-Flyers (der angesprochene Aspekt ist ja nicht der einzige!), vermarktet wird, habe ich mir in meinen kühnsten Albträumen nicht vorstellen können.

Ich kenne den Flyer schon länger, hatte aber bislang weder Zeit noch Lust zum Nachrechnen. Aber irgendwann kommt eben auch hier und heute der Zeitpunkt, an dem festgestellt wird, daß zum Verarschen immer zwei gehören.

Gruß

Tilman


Wäre es nicht schön, wenn wir abgasfrei mobil wären? Ist das in Zukunft möglich? Und müssen wir dann auf das Saarland verzichten? Vince Ebert wagt einen Blick in die Zukunft.

Vince Ebert extrapoliert | 19.03.2017

Mein Nachbar hat sich jetzt einen Tesla gekauft. Ein geiles Teil! Von 0 auf 100 in drei Sekunden. Einziger Nachteil: Man muss ihn alle paar Stunden aufladen. Und das dauert. Selbst mit einem Supercharger ist nach 20 Minuten der Tank erst halb voll. Außerdem gibt’s so viele von diesen Ladesäulen noch nicht. „Schnurlose Autos müsste es geben“, hat er neulich zu mir gesagt. „Mit einem Treibstoff, der überall verfügbar ist. Und mit dem man 700, 800 Kilometer weit kommt …“ Aber so was ist natürlich totale Zukunftsmusik.
Auch einige Politiker sind vom Elektroauto so begeistert, dass sie sogar ab 2030 die schmutzigen Benzin- und Dieselmotoren ganz verbieten möchten. Doch löst das Elektroauto wirklich unsere Energie- und Umweltprobleme?

Fangen wir zunächst bescheiden an und gehen von dem Wunsch der Politik aus, dass ab 2020 eine Million Elektroautos in Deutschland fahren sollen. Für diesen Fall sollen laut Bundesregierung moderne Schnellladestationen von jeweils 350 Kilowatt Leistung im gesamten Land installiert werden. Dazu ein Rechenbeispiel: Angenommen, es ist 20 Uhr, und zehn Prozent der eine Million Elektroautobesitzer möchten ihre Fahrzeuge aufladen. Dann wird zusätzlich zu dem normalen Strombedarf eine Leistung von 35 000 Megawatt benötigt. Das entspräche ungefähr 23 mittleren Kohlekraftwerken oder – falls Sie es nachhaltiger haben wollen – 35 000 Windrädern. Allerdings nur, wenn der Wind auch weht….

Vollständiger Artikel unter

http://www.spektrum.de/kolumne/was-waere-wenn-wir-alle-elektrisch-fahren-wuerden/1441400


Januar 2017, von Horst Cordon

Bürgerinitiativen gegen Windkraft atmen erleichtert auf: Regierungspräsidium verschärft den Artenschutz!

Endlich sehen sich die Windkraftgegner in ihrer Bemühung um den Artenschutz am Ziel. Das Regierungspräsidium das seither nach Auffassung der Bürgerinitiativen rücksichtslos Windparks genehmigt hat, ohne den Artenschutz hinreichend und wirkungsvoll zu berücksichtigen, verschärft nun den Artenschutz, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht: „Das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt weist auf verschärfte Artenschutzbestimmungen hin, die demnächst auch in Südhessen gelten werden. So wurden auf der jüngsten Vertragsstaaten-Konferenz zum Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen zahlreiche Tierarten unter Höchstschutz gestellt; außerdem sind künftig vor allem viele weitere Reptilien- und Amphibienarten den Behörden meldepflichtig.

Das RP Darmstadt ist als Obere Naturschutzbehörde (ONB) im Regierungsbezirk Darmstadt für die Überwachung der internationalen Artenschutzbestimmungen – insbesondere den Vollzug des Washingtoner Artenschutzabkommens – zuständig. Die ONB ist Meldestelle für anzeigepflichtige Tierhaltungen und erteilt auf Antrag die erforderlichen EG-Bescheinigungen für die Vermarktung geschützter Arten und ihrer Produkte. Weitere Informationen zum Thema und die entsprechenden Anträge gibt es auf der Website des RP Darmstadt.

Die Windkraftgegner in den Bürgerinitiativen wollen der Meldepflicht über ihre seitherigen Aktivitäten hinaus nachkommen. So haben sie in der Vergangenheit den Schwarzstorch, den Rotmilan und die Mopsfledermaus gemeldet und am „Greiner Eck“, „Stillfüssel“ und „Kahlberg“ – zwar erfolglos – auf geschützte Arten hingewiesen. Nun wollen sie mithelfen, dass auch gemäß der Pressemitteilung des RP der Graupapagei und der Berberaffe nachgewiesen und gemeldet werden. Auf diese Weise sollen die Projekttierer der Windparks künftig erschwerte Verhältnisse bei den Genehmigungsverfahren erhalten.

Zur Entdeckung des Chinesischen Ohrenschuppentiers (Manis pnetactyla) und des Tomatenfroschs (Dyscophus antongilii) wollen die Windkraftgegner Nachtbildkameras aufstellen, um mit den Bewegungsmelder entscheidende Nachweise führen zu können.

Quelle: RP weist auf verschärfte Artenschutz-Bestimmungen hin; 20.01.2017 – Pressemitteilung


November 2016

Ein Bekannter hat sich ungehalten darüber geäußert, dass in der Pressemeldung des BMUB zum „Klimaschutzplan 2050″ der Begriff „Klima“ nicht in jedem Satz vorkomme.

Eine Ungeheuerlichkeit, die wir hiermit ebenfalls anprangern. Zum besseren Verständnis beiliegend die Kurz- und Langfassung des „Klimaschutzplans 2050“ ,  die Reaktion unseres Bekannten, sowie die in seinem Sinne nachbearbeitete Original-Pressemeldung des BMUB.

klimaschutzplan_2050_bf

klimaschutzplan_2050_kurzf_bf                    

Moin,

in der u.g. Pressemitteilung lese ich zum erstenmal „Klimafinanzierung“. :'( Aber der pseudojournalistische Bockmist ist noch nicht mal politisch korrekt. Mindestens in einem Satz kommt das Wort „Klima“ nicht vor. So geht’s aber nicht! Wenn die Katze in Marrakesh ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.

Ich suche übrigens immer noch den O-Text dieses „Klimaschutzplans“.

Gruß T.K.

Berlin, 15. November 2016

Gemeinsame Klima-Pressemitteilung mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Klima-Zusammenarbeit und Klimaentwicklung

Gemeinsam gegen den Klimawandel: Deutschland bringt globale Klima-Partnerschaft zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens auf den Klima-Weg

Marrakesch – Auf der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen in Marrakesch wurde heute eine globale Klima-Partnerschaft gegründet, die insbesondere Entwicklungsländer bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens unterstützen soll. Die Bundesregierung hatte die Partnerschaft gemeinsam mit Marokko, dem Gastgeber der diesjährigen Klimakonferenz, sowie dem Klima-Forschungsinstitut World Ressource Institute initiiert. Mehr als 40 Industrieländer, Entwicklungsländer und internationale Klima-Organisationen  gehören zu den Klima-Gründungsmitgliedern. Die Klima-Partnerschaft soll eine ambitionierte und schnelle Umsetzung der nationalen Klimapläne sicherstellen. Hierfür werden sich die Klima-Mitglieder eng vernetzen und untereinander koordinieren sowie den Zugang zu Klima-Finanzierung und technischer Klima-Unterstützung für Klima-Entwicklungsländer verbessern.

Bundesminister Dr. Gerd Müller: „Jede Zeitverzögerung bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens treibt die Klima-Kosten in die Höhe. Darum müssen wir jetzt handeln und auch Klima-Entwicklungs- und Schwellenländer bei ihren Klimaplänen klimatisch unterstützen. Denn der Klimawandel macht an den Klimagrenzen nicht halt. Mit der Klima-Partnerschaft schaffen wir einen Klima-Umsetzungsmotor für weltweit maßgeschneiderte Klimalösungen.“ Bundes-Klima-Ministerin Barbara Hendricks: „Die nationalen Klimabeiträge sind das Klima-Herzstück des Pariser Klimaabkommens. Nur wenn wir die Klima-Entwicklungsländer dabei unterstützen, diese konsequent umzusetzen, werden sie bereit sein, ihre Klima-Ambition schrittweise zu erhöhen. Das ist die klimatische Voraussetzung dafür, dass wir die vereinbarten Klima-Temperaturziele – deutlich unter 2 Grad Erhöhung zu bleiben und 1,5 Grad im Blick zu halten – nicht überschreiten.“

Die Klimaregierung wird einen Großteil ihrer Klimafinanzierung – 2015 allein 2,7 Milliarden Euro auf der Basis von Klima-Haushaltsmitteln – an der Klima-Partnerschaft ausrichten und so Länder auf allen Kontinenten bei Klimaschutz und Klimaanpassung unterstützen: Klima-Maßnahmen reichen von der Klima-Förderung für das größte und modernste Solarkraftwerk im klimarokkanischen Ouarzazate über Wald- und Artenschutz in Kolumbien bis zu Küstenschutzmaßnahmen in Vietnam. Jedes Jahr werden mit der Klimafinanzierung der Bundesregierung klimasignifikante Emissionsminderungen erreicht.

Die Bundesregierung finanziert den Aufbau des Klima-Sekretariats der Partnerschaft sowie gezielte Klima-Beratungsleistungen zur Umsetzung nationaler Klimapläne. Das Klima-Sekretariat wird  auch Klima-Anlaufstelle sein, an die sich Entwicklungsländer bei konkreten Fragen wenden können. Klima-Interessierte Länder können beispielsweise dahingehend beraten werden, wie Klimamaßnahmen in der Haushaltsklimaplanung berücksichtigt werden können und wo sie finanzielle Unterstützung für Klimainvestitionen erhalten. Für diese Klima-Maßnahmen stellt das BMZ im Rahmen der Klima-Partnerschaft 28 Millionen Euro zur Verfügung, weitere 3 Millionen Euro für den Aufbau des Klima-Sekretariats der Klima-Partnerschaft. Das BMUB unterstützt mit der internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) mit 32 Mio € insbesondere Klima-Projekte zur Erarbeitung förderlicher Klima-Rahmenbedingungen, zur Klima-Berichterstattung und Klima- Ambitionssteigerung der nationalen Klimapläne.


November 2016

Die Stadt Darmstadt hat gemeinsam mit dem stadteigenen Energieversorger ENTEGA ein „Klimasparbuch“ in einer Auflage von 10.000 Stück herausgebracht.

Dort finden sich bahnbrechende Klimaschutzmethoden wie Verzicht auf Gouda zugunsten von Weichkäse (geringerer CO2Ausstoß) und Kauf von second-hand Kleidung statt neuer Outfits (dto.).

Siehe:   Klimasparbuch  und Leserbrief kauft-mehr-gebrauchtklamotten

Diese Vorgänge berührten einen engagierten Mitbürger tief und er hat präzise Fragen an Bürgermeister Partsch und Frau Dr. Marie-Louise Wolff-Hertwig von der ENTEGA formuliert:

Sehr geehrte Damen und Herren,

von einem Bekannten wurde ich gerade darüber informiert, das laut einer Pressenotiz der FAZ Frau Dr. Marie Wulff-Hertwig zusammen mit dem Darmstädter Bürgermeister Herrn Batsch ein Energiekochbuch oder Klimakochsparbuch geschrieben hat. Mein Bekannter wusste das auch nicht mehr so ganz genau. Er schneidet aber immer fleissig aus was die HEAG so schreibt. Ich würde mich über ein Exemplar  sehr freuen, da ich schon lange auf der Suche nach alten Darmstädter Rezepten bin wie etwa diesen leckeren Heiner Lebkuchen, Darmstädter Grüne Sosse oder Bessunger Allerlei. Kann ich dieses Büchlein bei Ihnen beziehen?

Wie mein Bekannter mich außerdem mitgeteilt hat raten Sie vom Verzehr von Gouda wegen dem erhöhten Klimawandel ab und empfehlen stattdessen Frischkäse. Ich darf diesbezüglich anfragen ob dies auch für mittelalten Gouda gilt, wie er gerade in der Voradventszeit von einer bekannten Discounterfiliale angeboten wird. Wäre mittelalter Gouda aus Ihrer Sicht auch eine Alternative als Pizzabelag oder sollt man hier aus Klimagründen sich verzichten und die Pizza mit Frischkäse belegen? Ich stell mir das eher fade vor? Ich würde mich freuen, wenn Sie diese Fragen an Herrn Patsch oder Frau Dr. Wulf-Helwig weiterleiten könnten. In dem Energiekochbuch sollen auch Rabattkuppons eingeklebt sein. Kann man diese auch im Internet herunterladen? Auch hierzu wäre ich für einen Hinweis dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

R.W. (der grüne Heinrich)


Juni 2017, von Peter Geisinger

Nach ihrem überwältigenden Erfolg beim „Erneuerbare Energien Gesetz“ dringt die Planwirtschaft nun endlich in andere Bereiche vor!

REG – Das „Riesling- Einspeise-Gesetz“

(ergänzt um wichtige gesetzliche Änderungen/Anpassungen)

Das „Riesling- Einspeise-Gesetz“ bestimmt, dass deutscher Riesling jeder Weinsorte beigemischt werden muss, die in Deutschland produziert wird. Den Winzern wird dafür ein Preis pro Liter garantiert, der 300 bis 1000% des am Markt erzielbaren Preises beträgt obwohl Qualität und Menge wetterbedingt stark schwanken.  Finanziert wird die Differenz durch die „REG-Umlage“, die jeder Weinkonsument zu zahlen hat, auch bei Verbrauch von Importwein. Großverbraucher wie z.B. Hotels und Gaststätten zahlen eine geringere Umlage.

Rotweinanbau wird in Deutschland aus politisch/gesellschaftlichen Gründen beschränkt und nach einer Übergangsfrist ganz verboten. Mit den europäischen Nachbarn wird dieses Vorgehen nicht abgestimmt. Entstehende Versorgungsengpässe werden, soweit möglich, durch importierten Wein ersetzt. Zu 95% handelt es sich dabei um Rotwein aus Frankreich und Tschechien. Deutsche Produzenten von Grauburgunder und Sylvaner protestieren. Sie sind gezwungen, diese Sorten weiter zu produzieren, da Riesling zwar per Gesetz vorrangig abgenommen werden muss, die Menge aber wetterbedingt so stark schwankt, dass es bei Lieferausfällen durch das Ausland zu Engpässen kommt. Deshalb muss Grauburgunder und Sylvaner in „Bereitschaft“ gehalten werden, falls Engpässe einmal nicht mit Importwein gedeckt werden können. Da dies unrentabel ist, fordern die Winzer einen finanziellen Ausgleich, der auf die Konsumenten umgelegt wird. Großverbraucher erhalten bei Lieferausfällen Schadenersatz, der ebenfalls auf die REG-Umlage aufgeschlagen wird.

Es kommt jedoch wetterbedingt ebenso häufig zu Überproduktionsmengen, die nicht abgesetzt werden können. Für eine Lagerung fehlen die Kapazitäten. Für deutschen Riesling wird daher bei einer vorübergehenden zwangsweisen Flächen-Stilllegung eine Zusatzabgabe auf die REG-Umlage erhoben, um den Verlust der Winzer auszugleichen. Häufig nimmt das Ausland Überproduktionsmengen ab. Potentielle Abnehmer werden dabei mit einem „negativen Preis“ geködert, d.h. pro Hektoliter Abnahme werden je nach Situation zwischen 100 und 1500 € zusätzlich zur Weinlieferung an ausländische Kunden gezahlt. Die entstehenden Kosten werden ebenfalls der REG-Umlage zugeschlagen. Winzer im Ausland protestieren, da die Bewirtschaftung ihrer eigenen Weinbauflächen kaum noch planbar ist. Ausländische Regierungen drohen mit einer Einfuhrsperre für deutschen Riesling aus Überproduktion. Tschechien und Polen setzen diese Drohung als erste um.

Die Niederlande erwägen den Großimport von deutschem Riesling aus Überproduktion um diesen verbilligt an die niederländischen Verbraucher abzugeben. Glückliches Holland!

Wegen der Klimaschutzziele der EU gibt es keine Flächenbegrenzung für den Riesling-Anbau. Getreide- und Gemüseanbau werden verdrängt. Preise und Pachten für Ackerland und Grünland steigen. Landwirtschaftliche Betriebe werden unrentabel. Da Getreide und Gemüse jedoch weiterhin gebraucht werden, fordern die Bauern vom Gesetzgeber dafür Ausgleichzahlungen. In der Zwischenzeit stellen Landwirte auf den Anbau von Riesling um. Privatpersonen ohne Fachwissen pachten bzw. erwerben Grundstücke, um sich in der gesamten Republik dem Riesling-Anbau zu widmen, auch in Gegenden, die nicht zum Anbau geeignet sind. Wälder werden abgeholzt, um Platz zu schaffen, Brachland verschwindet. In Nord- und Ostsee werden künstliche Inseln errichtet. Tausende Kilometer von Transportwegen werden geplant. Die für den Anschluss der künstlichen Inseln ans Festland unter Vertrag stehenden Firmen wollen nur investieren, falls die Folgekosten einer verspäteten Infrastrukturanbindung nicht von ihnen selbst getragen werden müssen. Ein weiteres Gesetz ist in Vorbereitung, nach welchem auch diese Kosten auf die REG-Umlage aufgeschlagen werden sollen.

Entwicklungen durch bisherige Gesetzesänderungen:

Das Weinwirtschaftsgesetz (WWG) wird unbemerkt von der Öffentlichkeit verändert: So sollen bei massivem Überangebot von Riesling ganze Stadtteile oder Regionen von der Versorgung abgeschnitten werden (sogenannte Kaskadierung), um ein Zusammenbrechen der gesamten Transportkapazitäten im europäischen Raum zu verhindern. Es wird sehr aufschlussreich sein, die Reaktionen der Bevölkerung auf einen regionalen Ausfall der Riesling-Versorgung zu beobachten.

Um den schlimmsten Wildwuchs etwas zu bremsen, wird das REG leicht angepasst: Interessenten für Riesling-Anbau müssen sich nun bei einer zentralen Verwaltungsstelle um Anbauflächen bewerben. Wer die geringsten Preise pro Hektoliter Riesling verlangt, soll den Zuschlag bekommen. Der Gesetzgeber hat aber für klimatisch ungünstige Anbauflächen einen Korrekturfaktor von 1,29 auf den Zuschlagswert eingeführt, der den dortigen Interessenten praktisch die gleiche Vergütung wie vor der Gesetzesänderung garantiert.

Allerdings müssen die Bewerber eine Genehmigung des zuständigen Regierungspräsidiums für den Riesling-Anbau auf den  in der Ausschreibung vorgesehen Flächen nachweisen. Dies gilt allerdings nur für agrar-industrielle Bewerber. Bürgergenossenschaften für Riesling-Anbau sind von dieser Vorschrift ausdrücklich befreit.

Als Folge dieser Ausnahmeregelung bewerben sich immer mehr Bürger- Riesling-Anbau-Genossenschaften um ausgeschriebene Flächen. Es wird von offizieller Seite bereits untersucht, ob  hier möglicherweise industrielle Produzenten über Strohmänner (oder -frauen) unberechtigterweise den Vorteil der Teilnahme an Ausschreibungen ohne Genehmigungsnachweis nutzen.

Mittlerweile wird der Ansatz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zu einer Senkung der Kosten mit Hilfe des neuen REG unterlaufen: Das neue BNatVerdrG (Bundes-Natur-Verdrängungs-Gesetz), welches das vorige BNatSchG ersetzt, wurde in einer „Nacht und Nebel“-Aktion parlamentarisch eingebracht vom Bundesministerium für Umwelt, Bau und Reaktorsicherheit. Die Frist für Stellungnahmen von Bürgern und Verbänden betrug sensationell kurze 14 Tage; ein beispielhafter Umsetzungseifer!

Von eher schläfrig-uninteressierten Abgeordneten (mit Ausahme der Linken!) wurde das Gesetz am 22. Juni 2017 im Bundestag abgesegnet. Dieses neue Gesetz beseitigt bisherige naturschutzrechtliche Hürden für die Ausweitung des Riesling-Anbaus. Damit sind die Weichen für eine Riesling-Monokultur in der gesamten Bundesrepublik gestellt. Proteste, Stellungnahmen und beim Bundestag eingereichte Petitionen von Verbänden und Privatpersonen, die erhebliche Gefahren für die Tierwelt durch die massive Ausweitung solcher Monokulturen befürchten, wurden vom Gesetzgeber nicht berücksichtigt.

(Wird bei Änderung der Gesetzeslage erneut angepasst)

Es ist durchaus zu erwarten, dass der Rieslinganbau in Kürze Verfassungsrang erhält und als Staatsziel in das Grundgesetz aufgenommen wird.