Klimawandel? Eine Analyse von Professor Klaus D. Döhler

https://eifelon.de/region/klimawandel-ein-professor-analysiert-die-situation.html#q=emailzeitung&v=eo24

Klimawandel? Ein Professor analysiert die Situation

Professor Klaus D. Döhler im Interview mit eifel.ON

Eifel: Der Showdown läuft. Alles spitzt sich auf den 20. September zu. Der Tag, an dem das Klimakabinett tagen wird und uns Vorschläge liefern soll, wie wir in Deutschland das Weltklima zu „retten“ haben. Die Fridays for Future-Bewegung mobilisiert im ganzen Land und macht sogar vor Kindergartenkindern keinen Halt. „Hört auf die Wissenschaft!“ ist eine von Gretas zentralen Parolen. Dazu müssten Politik und Medien erst einmal die ganze Bandbreite der wissenschaftlichen Meinungen über den Klimawandel und die menschliche Mitschuld zu Wort kommen lassen. Und dann bliebe abzuwarten, ob Jugendliche, Kinder samt Eltern noch die FfF-Botschaften schreien würden oder eher „Lasst den Pflanzen ihr CO2 zum Wachsen!“.

Der Naturwissenschaftler Professor Klaus D. Döhler aus Hannover ist Biologe. Die Klimadiskussion hat er den Kollegen überlassen, die sich mit dem Klimawandel seit Jahren beschäftigen. Nach dauerhafter einseitiger Berichterstattung zu CO2 und Klimawandel hat er sich nun dazu geschaltet. Er fürchtet um den Ruf der gesamten Wissenschaft. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass inzwischen viele Wissenschaftler dem angeblichen Konsens widersprechen, der Mensch verursache den momentanen Klimawandel.

Üblich der Arbeitsweise eines unabhängigen Wissenschaftlers hat er ergebnisoffen im Internet geforscht und wissenschaftliche Veröffentlichungen gelesen, um eine Pro- und Kontraliste zum menschengemachten Klimawandel zu erstellen.

Das geschah zeitgleich mit der Ernennung des Klimakabinetts der Bundesregierung. So hat Döhler in mittlerweile drei Offenen Briefen das Klimakabinett, die Bundeskanzlerin und Mitglieder verschiedener Parteien mit Ergebnissen zum Klimawandel konfrontiert, die ein Leser in Deutschland selten in einer Zeitung finden kann, geschweige denn aus dem Mund eines Politikers hört. Er sei parteilos, das müsse ein Kritiker des Mainstreams heute schon bei der Vorstellung sagen, kein Freund von Donald Trump und verdiene mit seinen Nachforschungen keinen Cent.

EIFELON: Herr Professor Döhler, Ihre wichtigsten Ergebnisse für unsere Leser bitte.

Professor Döhler: Zunächst einmal, was ist Wetter und was ist Klima? Das Wetter ist der Zustand der Atmosphäre an einem Ort und zu einer bestimmten Zeit. Wetter ist für Mensch und Tier sofort fühlbar und hat unmittelbare Auswirkungen auf deren Befinden. Wetterdaten kann man messen und aufzeichnen. Ein Durchschnittswetter und ein Weltwetter gibt es nicht. Das Klima ist eine statistische Sicht auf Wetterdaten der Vergangenheit. Man kann beliebig viele unterschiedliche Sichten auf die alten Daten definieren. Niemals beeinflusst die Statistik (Klima) die Daten (das Wetter). Da Wetter nur lokal definiert ist, gibt es kein geographisch gemitteltes „Durchschnittsklima“ und schon gar kein „Weltklima“. Die „Klimawissenschaft“ gibt es übrigens auch nicht. Selbst ernannte Klimawissenschaftler kommen aus verschiedenen Bereichen der Naturwissenschaften.

EIFELON: Wie steht es dann mit den Begriffen „Klimaschutz“ und „Klimarettung“?

Professor Döhler: Das ist natürlich Quatsch. Das Klima ist lediglich eine statistische Sicht auf Daten und kann nicht gerettet werden. Was möchte der Klimaretter denn bewahren? Die Daten?

EIFELON: Wer profitiert Ihrer Meinung nach von der Klimahysterie?

Professor Döhler: Die Mitglieder des Weltklimarates (IPCC), die in ihrem Klimabericht von 2001, wohlgemerkt auf Seite 774, selbst schreiben, dass eine langfristige Voraussage des Systems Klima nicht möglich ist. Die selbst ernannten “Klimaforscher“ profitieren, in Deutschland beispielsweise das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Dessen ehemaliger Direktor Hans-Joachim Schellnhuber berät als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) die Kanzlerin. Er hat sich die „Dekabonisierung“ unserer Gesellschaft auf seine Fahne geschrieben. Also ein neues weltweites Gesellschaftsmodell, das seine benötigte Energie ausschließlich aus Wind und Sonne und ohne weitere fossile Rohstoffe herstellt. Politisch profitieren insbesondere die Grünen. In der Wirtschaft die Profiteure der Energiewende.

EIFELON: Sie kritisieren die politische und gesellschaftliche Überhöhung der Thesen des Weltklimarates.

Professor Döhler: Ja. Der Weltklimarat ist ein regierungsübergreifender Arbeitskreis mit Bürokraten und einer klaren politischen Absicht. Einige der Bürokraten sind Wissenschaftler, und sie greifen auf die allgemeinen Forschungserkenntnisse zurück. Aber sie wählen aus, wen sie heranziehen wollen und gehen dabei sicher, dass die meisten von ihnen dasselbe Lied singen. Es geht darum, den menschgemachten Faktor im Klimageschehen zu beweisen. Unabhängige Forschung zum Klima steht nicht auf der Agenda des IPCC. Das heißt: Der Gründungsauftrag des regierungsübergreifenden Weltklimarates ist nicht, den Klimawandel wissenschaftlich zu erforschen, sondern zu beweisen, dass es der Mensch ist, der für die Klimaerwärmung verantwortlich ist.

EIFELON: Die Menschen in Deutschland hören fortwährend, unter den Wissenschaftlern gäbe es einen Konsens, dass der Mensch für die Klimaerwärmung verantwortlich ist.

Professor Döhler: Für tausende internationale Wissenschaftler, darunter Nobelpreisträger, ist die Behauptung unbewiesen, der Mensch habe den Klimawandel verursacht. Seit mehr als 25 Jahren wehren sich Wissenschaftler gegen diese Behauptung mit Petitionen an die Regierungen dieser Welt. Von der Politik beachtet werden die Experten nicht. Beim Klima wird belogen und betrogen. Angeblich im Sinne der guten Sache aus der fossilen Energie auszusteigen und ein neues post-fossiles weltweites Wirtschaftsmodell ohne Kohle und Erdöl zu erarbeiten.

EIFELON: Können Sie ein Beispiel für eine falsche Behauptung nennen?

Professor Döhler: Die wohl am häufigsten genannte Studie bezüglich eines solchen „Konsens“ ist die „Consensus Studie“ von John Cook und Kollegen aus 2013. Die Autoren behaupten als Ergebnis, dass angeblich „unter den Abstracts [Inhaltsangabe einer wissenschaftlichen Veröffentlichung, Anm. d. Redaktion] 97,1 Prozent die Konsens-Position bestätigt haben, wonach Menschen die globale Erwärmung verursachen“. Die Frage lautet nicht, ob wir eine globale Erwärmung verursachen, sondern ob wir für den größten Teil der jüngsten Erwärmung ursächlich sind, ob die Erwärmung gefährlich ist und ob wir Energieerzeugung aus bezahlbaren, zuverlässigen und reichlich vorhandenen fossilen Ressourcen aufgeben und ersetzen sollten durch dürftige, teure und unzuverlässige „Erneuerbare“ in dem Bemühen, den Klimawandel zu stoppen. Die Studie von Cook wurde auch in einer anderen Studie von David Legates und Kollegen (2015) kritisiert. Dieser hatte dieselben Studien unter die Lupe genommen wie Cook und war zu dem Ergebnis gekommen, dass der tatsächliche Konsens in deren Abstracts nur 0,3 Prozent betragen hat.

EIFELON: Ihre Botschaft an das Klimakabinett?

Professor Döhler: Pflanzen brauchen Sonne, Wasser, CO2 und Mineralstoffe zum Leben.
Darunter ist das CO2 der einzige Kohlenstoff-Lieferant. Ohne CO2 gäbe es kein Leben auf der Erde. Nichts Besseres kann somit der Umwelt und unseren Nutzpflanzen geschehen als ein Anstieg der CO2-Konzentration.

EIFELON: Das müssen Sie uns erklären.

Professor Döhler: Vor 500 Millionen Jahren lagen die CO2 -Werte in der Erdatmosphäre noch über 20-mal so hoch (7.000 ppm) im Vergleich zum vorindustriellen Wert von ca. 300 ppm. Vor 230 Millionen Jahren lagen sie nur noch fünfmal so hoch (1.500 ppm) und fielen seitdem kontinuierlich ab. Der heutige im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter wieder gestiegene Wert liegt bei nur noch 400 ppm und damit immer noch gefährlich nahe an der für Pflanzen tödlichen Untergrenze von 150-180 ppm. Vielleicht für die Leser interessant: Trotz extensiver Waldrodungen weltweit ist seit 1982 eine Grünfläche doppelt so groß wie die USA hinzugekommen. Das zeigen Satellitendaten. Mehr als zwei Drittel dieses zusätzlichen Pflanzenwachstums führen Forscher auf das CO2 zurück.

EIFELON: Wer profitiert noch vom CO2?

Professor Döhler: CO2 wird von unzähligen Meerestieren in deren Kalkpanzer eingebaut. Kalk (CaCO3) besteht aus Kalzium, Kohlenstoff und Sauerstoff. Den Kohlenstoff ziehen die Meerestiere aus dem CO2, das im Wasser in hohen Konzentrationen gelöst ist.
Wenn wir uns fragen, wo das ganze CO 2 verblieben ist, das seit 500 Millionen Jahren von 7.000 ppm auf nun mickrige 400 ppm gefallen ist, schauen wir uns die hohen Kalksteingebirge an oder die vielen Korallenriffe in den Ozeanen. Sie alle haben sich aus verstorbenen Muscheltieren oder aus dem Korallenstoffwechsel aufgebaut. Ohne CO2 wäre dies nicht möglich gewesen. Wenn Korallenriffe sterben, dann nicht, weil zu viel CO2 im Wasser gelöst ist, sondern weil es zu wenig ist. (Wenn das Meerwasser sich erwärmt kann es weniger CO2 binden, das CO2 gast verstärkt in die Atmosphäre aus, die Red.) Was soll also das unsinnige und kontraproduktive Ansinnen, CO2-Emissionen zu drosseln, koste es, was es wolle? Oder gar die vergebliche Mühe, CO2 aus der Luft zu entfernen? Im Nu würde CO2 aus den Ozeanen das CO2-Gleichgewicht mit der Luft wieder herstellen. Zum Glück für die Umwelt auf dem Land, aber dann zum Schaden für die Muscheltiere. Richard Tol, Professor für Klimawandel-Ökonomie und Gutachter für den Weltklimarat empfiehlt, dass es nur wenig teurer sei, eine Strategie zu finden, sich an den Klimawandel anzupassen anstatt ihn mit einer drastischen CO2-Minderung verhindern zu wollen.

EIFELON: Wer ist dann für den Temperaturanstieg verantwortlich?

Professor Döhler: Der Weltklimarat schreibt der Sonnenaktivität bei der Erderwärmung keine nennenswerte Rolle zu. Chabibullo Abdussamatow, Leiter des Labors für Weltraumforschung des Hauptobservatoriums Pulkowo bei Sankt Petersburg, widerspricht: Auf dem sehr CO2 armen Mars und der Erde sei es parallel zu einer globalen Erwärmung durch eine wesentliche und dauernde Erhöhung der Sonnenaktivität im 20. Jahrhundert gekommen. Vor allem die Temperatur-Erhöhung auf unserem Nachbarplaneten kann man ja nicht menschlichen Aktivitäten zuschreiben. Die Aktivität der Sonnenzyklen nimmt im 21. Jahrhundert ab. Bis 2041 werde ein Sonnenminimum erreicht. Dadurch werde auch eine deutliche Abkühlung auf der Erde in den Jahren 2055 bis 2060 provoziert, so Abdussamatow.

EIFELON: Gibt es aus Ihrer Sicht weitere falsche Botschaften zum Klimawandel?

Professor Döhler: Seit 1982 nimmt zwar das Eis am Nordpol ab, aber gleichzeitig nahm es am Südpol und bei den asiatischen Gletschern zu. Die Atolle in der Südsee und die Korallenriffe nehmen zu, nicht ab. Schwere Stürme auf der Nord- und Südhalbkugel, Taifune und Hurrikane, nehmen nicht zu, sondern ab.

EIFELON: Sie fordern, dass falsche Prognostiker bestraft werden sollten.

Professor Döhler: Ja, ich schließe mich der Meinung des Ökologie-Kollegen Josef Reichholf an. In einem Leserbrief hatte er gefordert, dass Prognostiker zur Rechenschaft gezogen werden sollten, wenn die Folgen ihrer Prognosen der Allgemeinheit sehr viel Geld kosten, oder wenn sich die Prognosen, die Geld gekostet haben, als völlig falsch herausstellen. In der Regel geht es um unser hart erarbeitetes Steuergeld, mit dem da gespielt wird.

EIFELON: Herr Döhler, wir danken für das Interview.


500 europäische Wissenschaftler aus 15 EU-Ländern, aus technischen und naturwissenschaftlichen Fachdisziplinen, erarbeiten zur Zeit einen Offenen Brief an die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Darin betonen sie, dass CO2 kein Klimakiller sei. Auch der Temperaturanstieg sei im Rahmen der natürlichen Klimazyklen der Erde durchaus normal und habe keine menschliche Ursache.Eine EU-Klimapolitik müsse „auf wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Realitäten beruhen.“ Es gäbe keinen Klimanotfall und daher auch keinen Grund für Panik und Alarm.

Sie empfehlen den europäischen Staats- und Regierungschefs außerdem, in ihrer Politik einen klaren Unterschied zwischen der Umwelt der Erde und dem Klima der Erde zu machen: „Der Schutz unserer Umwelt ist eine Frage der Verantwortung. Der Klimawandel wird jedoch größtenteils durch eine komplexe Kombination von Naturphänomenen verursacht, die wir nicht kontrollieren können.“

4 Gedanken zu „Klimawandel? Eine Analyse von Professor Klaus D. Döhler“

  1. Erwärmt CO2 das Klima auf gefährliche Art?
    von Helmut Böttiger (eine Verteilbroschüre)
    „Ja“ sagen Medien und Politik, denn das würde die Mehrheit der Wissenschaftler bestätigten. Inzwischen haben über 44.000 Wissenschaftler eine Petition unterzeichnet, die besagt, dass es keinen physikalischen Beweis für die Hypothese der CO2-Klimaerwärmungs gibt (siehe: http://www.petitionproject.org). John F Clauser, (Nobelpreis für Physik 2022), bezeichnete den „CO2-Klimawandel“ sogar eine „schock-journalistische Pseudowissenschaft“. Er steht damit nicht alleine, denn über 1688 Geowissenschaftler kritisieren diesen Wandel durch CO2 ebenfalls als falsch (https://clintel.org/world-climate-declaration/).
    Und die Medien? Unter „Covering Climate Now“ (CCN) haben sich international über 460 Medienkartelle aus 57 Ländern zusammengeschlossen, um zu verhindern, dass Berichte veröffentlicht werden, welche die Beteiligung von Kohlendioxid (CO₂) an der Erderwärmung bezweifeln. Dieser Medien Allianz gehören große Journale und Mediensender an. Das gleiche Ziel vertritt z.B. die „World Weather Attribution“ (WWA) aus London und ein „Netzwerk Klimajournalismus Deutschland“ (NKD) mit 302 deutschen Journalisten gegründet von Columbia Journalism Review , The Nation, The Guardian, WNYC.(https://coveringclimatenow.org/about/) Gibt es dafür besondere Interessen? Beziehen wir uns zuerst auf die Grundlagen!
    Was sagt dazu der 1. CO2-Lebenskreislauf?
    Leben hängt auf der Erde in erster Linie von der eingestrahlten Sonnenenergie und der Kohlenstoffchemie ab. Relativ kurz nach der Erdentstehung soll die Erdatmosphäre nach geltendem Wissensstand zu etwa 92% aus Kohlendioxyd (CO2) bestanden haben. Sauerstoff (O2) gab es in der Atmosphäre damals noch nicht. Das meiste CO2 scheint sich inzwischen mit Calcium im Meerwasser zu Kalk (CaCO3) verbunden zu haben. Der Kalk lagert sich am Meeresboden ab und wird dort zu Kalkgestein.
    Blaualgen (erste noch sehr primitive Lebewesen) haben wohl seit rund 3 Mrd. Jahren, Sonnenergie genutzt, um CO2 zu spalten, um sich aus seinem Kohlenstoff (C) zu ernähren. Sie verseuchten die damalige Umwelt mit O2, schufen dadurch aber die Voraussetzung für Tierleben an Land.
    Im Kambrium, als Tiere das Festland zu erobern begann, war der Bestandteil an CO2 in der Atmosphäre be-reits auf 0,7% gesunken. Heute gibt es davon in der Atmosphäre nur noch 0,04% oder rund 400 ppm (parts per million). Die Wärme- Entwicklung (Eis- und Warmzeiten) hatte bisher mit der Abnahme CO2-Gehalts in der Atmosphäre wenig gemein (wie die Graphik zeigt).
    Heute enthält die trockene Luft der Atmosphäre rund 78 % Stickstoff (N2), und 21% Sauerstoff (O2) und 1% Argon (Ar), dazu noch einige Spurengase wie z.B. ganze 0,04% des lebenswichtigen CO2. Das heißt auf 10.000 Luftmoleküle kommen ganze 4 CO2 Moleküle. Die Anteile der Wassermoleküle (H2O, als Dampf, Regentropfen und Eiskristalle) werden dabei nicht berücksichtigt. Sie können auf bis zu 4% – dem Hundertfachen des CO2-Anteils – ansteigen.
    Dagegen enthalten die Weltmeere, etwa 60 mal mehr CO2 als die gesamte Atmosphäre (in der Atmosphäre sind es laut IPCC rund 2.200 Gigatonnen, in den Meeren 14.000 Gt.). CO2 löst sich bekanntlich besser in kaltem Wasser als in warmem (Öffnet man eine neue Sprudelflasche, zischt die warme deutlich mehr die kalte). Bei 1° C enthält ein Liter Wasser etwa 3,4 Gramm CO2, bei 20°C sind es nur noch 1,7 g, also die Hälf-te. Wenn das Wasser sich erwärmt, entgast es CO2 rasch. Wenn es abkühlt, nimmt es CO2 langsamer auf. Daher dürfte eine Klimaerwärmung (wenn sie denn stimmt) eher die Zunahme von CO2 in der Atmosphäre bewirken. CO2 wäre demnach eher die Folge der Klimaerwärmung nicht die Ursache – wie behauptet wird.
    Ohne CO2 wäre ein Leben auf der Erde nicht möglich. Pflanzen nutzen Sonnenenergie, um CO2 zu spalten. Sie benötigen seinen Kohlenstoff (C), um daraus mit Hilfe der Sonnenenergie Kohlenhydrate, d.h. ihre Sub-stanz und biogene Energieträger für Tier und Mensch herzustellen (z.B. die einfache Glukose (C6H12O6 mit 2872 kJ/mol Energieeinsatz). Das dabei freiwerdende O2, von dem Mensch und Tiere leben, ersetzt das entnommene CO2 in die Atmosphäre. Um nur ein Glucose-Molekül zu bilden, muss eine Pflanze 15.000 Luftmoleküle durchfiltern. Wenn der CO2-Anteil in der Luft unter 180 ppm absinkt, kommt das Leben auf diesem Planeten zum Erliegen. Mit der Produktion der Kohlehydrate besorgen die Pflanzen nicht nur Atemluft und Nahrung für Tiere, sondern kühlen mit dem Energieverbrauch sogar die Erde.
    Tiere leben von Kohlehydraten und Sauerstoff. Sie erzeugen dabei wiederum CO2 und Wasser (H2O). Die Biomasse-Produktion ist von der CO2 -Konzentration in der Atmosphäre abhängig. Gestiegene CO2-Gehalte erhöhen die Grünmasse-Produktion, auch die Erträge der Land- und Forstwirtschaft und die Versorgung der Tierwelt. Anders als die Pflanzen setzt Photovoltaik derzeit im besten Fall 18,7 % der Sonnenenergie in el. Strom um, den Rest in Abwärme. Das gilt dann allgemein als klimafreundlich.
    Und der 2. CO2-Lebenskreislauf?
    Im Meerwasser wird CO2 nicht nur von den Pflanzen aufgenommen. Es verbindet sich dort zu Kohlensäure (H2CO3) und dieses wiederum mit Calcium (Ca) zu Kalciumkarbonat CaCO3, also zu Kalk. Dieser ist nicht nur für die Substanz der Knochen Schalen und Krusten von Tieren wichtig. Kalk flockt im Meerwasser langsam aus, rieselt zu Boden, wo er die abgesunkenen Krusten, Schalen und Knochen allmählich zu Kalkfelsen verbindet. Wenn es dabei geblieben wäre, wäre das Leben auf Erden wegen CO2-Mangel schon längst wieder versiegt.
    Was geschieht also weiter? Im Meer sammeln sich gewaltige Kalk-Gebirge an, welche die Plattentektonik allmählich an die Erdoberfläche drückt. Auf dem Festland gibt es nach Aussagen von Geologen zurzeit etwa 2,8 x 1016 t Kalkstein. Nur dort verbleibt er nicht. Die Kalkgebirge werden vom Land weiter und wieder unter die Erdoberfläche bis ins Magma gedrückt. Die dort herrschenden Drücke und hohen Temperaturen wandeln Kalkstein (CaCO3) wieder in Erdgase um. Den Beweis für die komplexe Umwandlung von Kalkstein in Erd-gas erbrachte 2004 eine Gruppe um den Geologen Henry Scott an der Universität Indiana. Sie haben Kalk-stein den Bedingungen des Magmas (entsprechend hohem Druck und hoher Temperatur) zusammen mit Ei-senerz ausgesetzt. Dabei bildeten sich verschiedene Erdgase.
    Die sich im Magma bildenden Erdgase gelangen über durchlässige Gesteinsschichten an die Atmosphäre, wo sie sich ohne Flammen in CO2 und H2O auflösen; oder sie werden in Vulkanen entsprechend verbrannt. Wo das Erdgas unter dichten Gesteinsschichten nicht durchdringt, sammelt es sich in alten oder neuen La-gerstätten an und wird – meist durch Mikroben – teilweise zu Erdöl oder Kohle verdichtet. Die energetische Nutzung von Kohlenwasserstoffen (Gas, Öl, Kohle) ist also nicht nur „Verbrauch“, sondern ist in den 2. CO2-Kreislaufprozess des Lebens eingebunden. Es kommt dabei auf die weitgehend noch unbekannten Men-genverhältnisse von Neubildung einerseits und Entgasung und Verbrauch durch den Menschen andererseits an.
    Die falsche Behauptung, Erdöl und Erdgas Lagerstätten seien aus abgestorbenen biologischen Material ent-standen, veranlasste schon 1963 den Nobelpreisträger für Chemie (1947), Robert Robinson, zu der Aussa-ge: „Es kann nicht stark genug betont werden, dass Erdöl nicht die Zusammensetzung erkennen lässt, die von umgewandeltem biogenetischen Material zu erwarten wäre. Alle entsprechenden Hinweise auf solche Bestandteile in sehr altem Öl passen genauso gut oder sogar noch besser zu dem Konzept eines ursprüng-lichen Kohlenwasserstoffgemisches, dem später biologisches Material beigefügt worden ist.“ (in: Nature, Vol. 199, 1963, S. 113)
    Doch wie ist das nun mit dem Treibhauseffekt?
    Die Erde erwärmt sich aufgrund der elektromagnetischen Sonneneinstrahlung. Sie kühlt ab, indem sie die aufgenommene Energie wieder – wenn auch in anderen Wellenbereichen – elektromagnetisch abstrahlt. Treibhausgase können bestimmte Wellenlängen der Energierückstrahlung von der Erde ins All absorbieren. Das heißt: Ein solches Molekül nimmt ein Strahlungsquantum auf. Das führt zur Lageveränderung eines seiner Elektronen in den Elektronenschalen. Wenn das Elektron zurückspringt, wird wieder ein Energiequantum (Photon) abgestrahlt. Die Rückstrahlung erfolgt theoretisch in alle Richtungen. Dabei kommt aber keine neue Energie ins Spiel. Allenfalls könnte der Vorgang die Energie-Abstrahlung der Erde minimal verzögern.
    Schauen wir genauer hin! Von den Graphiken zeigt die rechte, welche Wellenbereiche der Strahlung CO2 und H2O absorbieren. Dabei haben Wellenzahlen über 1600/cm für die Erde kaum noch Bedeutung. Das sieht man an der linken Bildhälfte rechts.
    Das CO2-Signal der Erdabstrahlung ist auf die Lufttemperatur zurückzuführen, aus der es herrührt. Diese Temperatur ist deutlich niedriger als die Oberflächentemperatur (siehe Graphik oben links).
    Nur über der Antarktis zeigt sich das Gegenteil (linke Graphik, unterste Linie). CO2 emittiert also Wärme-rückstrahlung bei um die 210 K (etwa minus 50° C) und zeigt so die Höhe an, aus der CO2 entsprechen der Umgebungstemperatur emittiert (rechte Graphik).
    Die Strahlungsbanden, die CO2 absorbieren kann, sind in der elektromagnetischen Abstrahlung der Erde nur gering vertreten. Die Pflanzendecke der Erde emittiert vor allem Strahlung im Bereich von 3 μm, ihr Gestein zwischen 8 und 12 μm. Flüssiges Wasser emittiert im gesamten mittleren IR-Spektrum, besonders aber zwischen 2,8 und 8,3 μm. CO2 absorbiert im Wellenbereich von 600 – 800 (also um etwas mehr als 14 μm). Dazu hatte der Nobelpreisträger Paul Crutzen (in seinem Lehrbuch 1993 Chemie der Atmosphäre. S 414) geschriebene:
    „Es gibt bereits so viel CO2 in der Atmosphäre, dass in vielen Spektralbereichen die Aufnahme durch CO2 fast vollständig ist, und zusätzliches CO2 keine große Rolle mehr spielt.“
    Welche negative Klimawirkung soll also von einer Steigerung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre ausgehen – etwa die Zunahme des Pflanzenwuchses? Für eine Zunahme von Wärme und auch Trockenheit sorgt vielmehr die Energieentnahme aus dem Wind und die Photovoltaik über Grünland.
    Die Argumentation der CO2-Klimaerwärmung beruht vor allem auf Modellrechnungen, mit denen man die Steigerung der Durchschnittstemperatur auf den Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre zurückführt – (statt umgekehrt, wie oben an Hand von Wasser gezeigt). Modell-Rechnungen – selbst wenn sie stimmen – können etwas erklären aber nichts beweisen. An Hand von Modellrechnungen hätte im Mittelalter in Bezug auf die Rückkehr der Störche und die Anzahl der Kindergeburten auch erklären lassen, dass Störche die Kinder bringen.
    Was oder wer macht die CO2-Klimahypothese so überzeugend?
    Die CO2–Klimahypothese wird vor allem durch Medien und einige wenige Wissenschaftler verbreitet (Siehe https://coveringclimatenow.org/about/) Dazu bedarf es mächtiger Interessen. Welche sind das wohl?
    Doch schauen wir zunächst in die Geschichte der CO2-Klimakampagne. Svante Arrhenius hatte 1895 die These aufgestellt, CO2 würde wie ein Treibhausdach die Erde vor der drohenden Eiszeit schützen. Man ging damals aufgrund von Phasen-Berechnungen davon aus, dass uns eine neue Eiszeit bevorstünde.
    Arrhenius CO2-These wurde 1909 vom Physiker Robert W. Wood widerlegt. Damit war der Fall zunächst er-ledigt, bis der britische Ingenieur Guy S. Callendar in seiner Freizeit feststellte, dass es zwischen 1890 bis 1935 in Boden-Nähe zu einer Erwärmung um etwa 0,3 °C gekommen sei. Er machte dafür die beginnende Industrialisierung verantwortlich. Die Idee griff der deutsche Meteorologe der Luftwaffe, Hermann Flohn 1941 in seinem Artikel „Die Tätigkeit des Menschen als Klimafaktor“. Flohn erhielt dafür eine besondere Karriere im Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP).
    Durch Callendar angeregt befürchtete der Ozeanograph Roger Revelle, die Ozeane könnten weniger CO2 aufnehmen. Er wandte sich 1965 diesbezüglich warnend in einem Schreiben an US-Präsident Lyndon John-son. Und dieser richtete daraufhin am 08.02.1965 eine Sonderbotschaft an den US-Kongress mit dem Satz:
    „Diese Generation hat die Zusammensetzung der Atmosphäre im Weltmaßstab durch radioaktives Material und die ständige Zunahme an CO2 wegen des Verbrennens fossiler Treibstoffe verändert.“
    Verfasst hatte diese Botschaft sein persönlicher Berater, der Finanzier Laurance Rockefeller. Dieser hatte u.a. mit Geldern der Rochefeller Foundation (RF), die American Conservation Association gegründet, aus der später der World Wildlife Fund hervor ging. Wohl gemerkt: Gewarnt wurde vor CO2 und Kernenergie. Laurance Rockeffeller gründete übrigens 1985 mit Geldern der Rockefeller- und Ford-Fundation das Woodwell Climate Research Center, die erste Organisation, die sich den Kampf gegen den CO2-Klimawandel ausdrücklich zur zentralen Aufgabe gemacht hat.
    Gewicht verlieh der CO2-Klimahypothese erst Johnsons Nachfolger, US Präsident Richard Nixon. In seiner Regierungserklärung vom 20.01.1969 machte er den „Umweltschutz zur wichtigsten Aufgabe seiner Re-gierung, vielleicht des Jahrhunderts.“ Auch ihm ging es bei den Umweltproblemen um Radioaktivität und CO2.
    Nixon hatte 2 Gründe, das Umweltthema einzuführen. Zunächst der Erste: Der Senator von Wisconsin, Gaylord Nelson hatte ihm geraten, mit Umweltfragen von der Mobilisierung der Linken gegen den Vietnam-krieg abzulenken und dazu den 22.04.1970 zum „Tag der Erde“‘ zu erklären. Die New York Times bejubelte den Vorschlag Nelsons 1969 mit den Worten:
    „Die wachsende Besorgnis über die ökologische Krise fegt durch die Universitäts-Camps des Landes mit einer Intensität, die, wenn es so weiter geht, die Unzufriedenheit der Studenten mit dem Vietnamkrieg deckeln könnte.“ (am 30.11.1969)
    Viele Menschen glauben, die „grüne“ Bewegung sei von einer „linken“ Opposition ausgelöst worden. Das war aber nicht der Fall. Den Earth Day ermöglichte neben vielen anderen Stiftungen die private Spende Robert O. Andersons, des Präsidenten der Atlantic Richfield Oil Corporation mit über $ 200.000. Henry Luce’s Die Time- und Life-Magazine rührten neben anderen Medien kräftig mit und verbreiteten die Vorstellung, der Planet werde durch „CO2 und Atom“ bedroht. Mit dem Earth Day beginnt die moderne Umweltbewegung. John D Rockefeller III kommentierte 1969
    „Statt sich dafür zu sorgen, wie man die Jugendrevolution unterdrücken könne, sollten wir von der älteren Generation dafür sorgen, wie sie zu erhalten sei. Wir benötigen ihre Fähigkeit und Ihren Eifer in diesen beunruhigenden und schwierigen Zeiten.“
    Viele Initiativen des Klima-Aktivismus wurden z.B. von der Rockefeller Brothers Fundation (RBF) und des Rockefeller Familie Fund (RFF) direkt finanziert. Dazu gehörten unter anderen 2006 der von Rockefeller fi-nanzierte Protestmarsch „Step it Up“ gegen Kohlekraftwerke, oder 2007 I Sky für eine saubere (CO2-freie, nicht radioaktive) Energie-Wirtschaft. Ab 2008 begann z.B. die NGO „350.org“ (der Name bezieht sich auf 350 ppm, den nicht zu übersteigenden CO2 Gehalt der Atmosphäre) junge Klimaaktivisten zu organisieren. Sie wurde über eine „Sustainable Markets Foundation“ finanziert. Diese erhielt ihr Geld aber ausschließlich von der RBF und dem RFF – zwischen 2008 und 2017 allein 1,825 Mio. $.(nach Financial Post 14.02.2013)
    Auch zu den Volksmärschen vor dem UN Klima Gipfel in 125 Ländern im September 2014 kam es nicht – wie allgemein behauptet – spontan. Viele wurden auf Anregung von Pieter Winsemius über 350.org organisiert und von RBF und RFF finanziert. (auch Financial Post 14.02.2013) Das waren nur einige Beispiele für die Interventionen der im Öl- und Gasgeschäft führenden Rockefeller Familie. Aber auch andere Firmen waren direkt beteiligt, wie Atlantic Richfield Oil, Shell, BP.
    Dass die wenigen Großkonzernen der Öl- und Gas-Industrie weitgehend zusammenarbeiten, geht übrigens schon auf das Jahr 1880 zurück. Damals brach ein Preiskrieg zwischen den Rothschild- und Nobel-Interessen einerseits und westlichen Firmen unter der Führung von Standard Oil andererseits aus. 1882 trafen sich Alfons de Rothschild und John D Rockefeller in New York und verabredeten Regelungen, damit es nie wieder zu so etwas kommen solle.
    Der Zweite Grund Nixons für die Klimainitiative und wohl der wichtigere war, dass den USA das Gold zur Deckung des Dollar ausging. Daher musste Nixon im August 1971 die Golddeckung des Dollars aufheben. Henry Kissingers hatte vorgesorgt und mit der Konstruktion des „Petrodollar-Systems“ Ersatz geschaffen. Der Wert des Dollars sollte nun über den Ölpreis stabil gehalten werden. Im Zuge des Yom Kippur Krieges 1973 wurde zur neuen Dollarstützung der Ölpreis 1974 nahezu vervierfacht. Den Medien nach verlangten das die „Ölscheichs“. Scheich Ahmed Zaki Yamani, der damalige Ölminister Saudi Arabiens gab der Zeitung The Guardian (dort am 14.1. 2001), zu verstehen, dass die Amerikaner den höheren Preis verlangt, Henry Kissinger und US-Wirtschaftsminister William Simon sie, die Saudis, dazu genötigt hatten.
    Die Rockefellers waren nicht die einzigen Aktivisten. Dazu gehörte zum Beispiel auch der schon erwähnte Robert O. Andersons, der Präsident der Atlantic Richfield Oil Corporation und des Aspen Institute for Humanistic Studies, das er zusammen mit dem RBF, der Carnegie Fundation, Exxon, Chase Manhattan-Bank, der Danforth Fundation und anderen finanzierte. Dem Aspen Institute gehörten als Leute wie Robert McNamara (ab 1968 Weltbank-Präsident), Leonhard Woodcock (US-Botschafter in China), Harland Clevland (US Botschafter bei der NATO), Russell Peterson (Miteigentümer der Bank Lehman Brothers), Thornton Bradshaw (Vorsitzender der Radio Corporation of America (RCA)) und US-Präsident Johnsons Berater Laurance Rockefeller an – sicherlich keine „Linken“ oder „Grüne“. Oder sind „die Neue Grüne Linke“ vielleicht nur deren getarnte Interessenvertretung auf der Straße?
    Anderson spendete 1968 weitere 200.000 $ zur Gründung der „Friends of the Earth“. Er verließ schon 1969 das Aspen Institute und ernannte Joseph Slater, den früheren Programmdirektor der Ford Foundation zu seinem Nachfolger. Dieser richtete im Aspen Institute das Thought Trough Action Programm on the Envi-ronment ein und unterstellte es einem Thomas W. Wilson, der schon 1970 ein Programm für den „Aufbau einer Umwelt-Frontbewegung“ geschrieben hatte.
    1971 gründete Josef Slater in Verbindung mit dem Aspen Institute, aber formal unabhängig davon das „In-ternational Institute of Environmental Affairs“ (später wurde Affairs durch Development ersetzt) als ein – wie er es nannte – „Environmenatlist Command Centre“. Es wurde Jack Raymond von der New York Ti-mes als Direktor und dem schon genannten Thomas W Wilson als Associate Director unterstellt. Es erhielt Spenden von den großen Stiftungen Rockefellers, Fords, Dunforths etc., aber auch von der Weltbank. Mit-glieder des Führungsstabs waren neben Anderson, Roy Jenkins von der British Labour Party, Maurice Strong (damals angestellter Verwalter der Rockefeller Foundation) und Robert McNamara (ab 1968 Welt-bankpräsident).
    Nixons Regierungserklärung hatte übrigens die Folge, dass die NATO noch 1969 mit dem „Komitee der Herausforderung der modernen Gesellschaft“ (CCMS) und dessen „Ausschuss zur Verbesserung der Um-weltbedingungen“ ein neues ziviles Führungsgremium bekam. Bei der Gründung dieses Komitees im De-zember 1969 betonte der damalige persönliche Berater Nixons, der Demokrat Daniel P. Moynihan, dass die Dynamik der technologischen Entwicklung die Menschheit zu „vernichten“ drohe. Das würde besonders deutlich an der Anreicherung der Atmosphäre durch „Radioaktivität und CO2“ und „dem Gewächshausef-fekt“ (in: Handbuch der NATO Frankfurt a/M, S.13 u S. 23 ff)
    Ebenfalls 1969 wurde in den USA noch der „German Marshall Fund of the US“ (GMF) gegründet. Er sollte sich der neuen NATO Richtlinien annehmen. Als Arbeitsschwerpunkte wurden genannt: „Umweltschutz, Transformation der Industriegesellschaft und Änderung der Konsumgewohnheiten“. Im Führungsgre-mium des GMF saßen so „Links-Grüne“ wie David Rockefeller, Armand Hammer und John McCloy.
    Unter Nixon wurden zahlreiche Forschungsprojekte zum Treibhauseffekt eingeleitet. Die Öffentlichkeit nahm damals davon aber kaum Notiz, weil noch immer die Angst vor der kommenden Eiszeit geschürt wurde – auch von der CIA. Deshalb fokussierte man ab 1972 zunächst auf „Grenzen des Wachstums“ vor allem bezüglich der fossilen Brennstoffe. Die weltweit verbreitete Studie brachte der Club of Rome heraus, den David Rockefeller auf seinem Anwesen in Bellagio am Comer See zusammen mit Aurelio Peccei und Ale-xander King 1968 gegründet hatte.
    Als in den folgenden Jahren immer neue Öl und Gas-Felder entdeckt wurden und die bekannten Reserven trotz des weiter steigenden Verbrauchs deutlich zunahmen, mussten die Öl Preise zur Stützung des Dollars durch verabredete Förderbeschränkungen seitens der OPEC künstlich hoch gehalten werden. Damit verlor die Umweltkampagne, die zunächst an der Knappheit der Ressourcen festgemacht war, an Überzeugungs-kraft. Aber auch die Angst vor einer kommenden Eiszeit verschwand aus den Medien. Dafür bauten Medien und Politik ab den 1980er Jahren die immer noch nicht physikalisch bewiesene CO2-Klimahypothese auf.
    Ein gutes Beispiel für den Umschwung lieferte Prof. Heinz Haber, der damalige Herausgeber von „Bild der Wissenschaft“ in seiner Sendung „Eiskeller oder Treibhaus. Das Klima in der Zukunft unserer Erde“ am 06.12.1979 um 17:20 Uhr (in allen Sendern der ARD). Er sagte damals:
    „So sind Klimatologen heute der einhelligen Meinung, dass der natürliche Rhythmus einer irdischen Klimaschwankung zum Kalten hin Anfang des nächsten Jahrhunderts überrollt werden wird durch eine von Menschen verursachte Erwärmung unseres Planeten. Für diese Gefahr gibt es ziemlich bestürzende Prognosen. Wenn unsere Kernkraftgegner daher wieder auf die Kohle zurückgreifen wollen, werden sie unseren Enkeln keinen Gefallen tun. Für ihre Klimasorgen, die diese haben werden, würden sie bestimmt sehr gern unsere Sorgen mit den Kernkraftwerken eintauschen.“
    1975 hatte William D. Nordhaus, Yale Professor, Wirtschaftsbeirat von US-Präsident Jimmy Carter (1977 – 1981) und Mitbegründer der „Neuen Politischen Ökonomie“ seine Theorie des politischen Konjunkturzyklus veröffentlicht. Die These besagt, dass es sich für Regierungen lohnt, im Wahljahr die Konjunktur durch höhere Staatsausgaben und geringere Steuern zu stimulieren, weil die Wähler die wirtschaftliche Lage an-hand der Arbeitslosenquote und der Inflationsrate beurteilen. Die Senkung der Arbeitslosenquote würde zwar mit einer Erhöhung der Inflation einhergeht, aber aufgrund einer zeitlichen Verzögerung erst nach der Wahl bemerkbar werden. Unmittelbar danach machte er Instrumente der Klimapolitik zum Schwerpunkt seiner Arbeit und wurde einer ihrer wichtigsten Verfechter. 1979 legte er ein Modell zur „Integrierten (ökono-mischen) Folgeabschätzung (IAM) des Klimawandels“ vor. Darin behauptete er erstmals „wissenschaftlich“ einen Zusammenhang zwischen Energieverbrauch, Emissionen und CO2-Konzentrationen in Atmosphäre mit Klima-Folgen.
    Nach dem Vortrag des Direktors des Goddard Institute for Space Studies (NASA), James E. Hansen am 23.06.1988 vor dem US-Senat setzte die breite Medienkampagne ein. Sie schaffte es mit der Zeit, die CO2-Klimahypothese zur allerseits anerkannten Selbstverständlichkeit werden zu lassen.
    Welchen Zweck verfolgt die CO2-Klimakampagne?
    Die CO2-Klima-Kampagne verknappt mit der Antikernenergie-Kampagne die Energieversorgung drastisch. Damit lässt sich die Herstellung der Versorgungsgüter kontrollieren und drosseln, um deren Preise und damit die Gewinne drastisch anzuheben. Geldgewinn wird zwar allgemein als wichtiges Bestreben der Großindustrie und Großbanken anerkannt, gilt aber wohl nicht in erster Linie für den inneren Kern der Hochfinanz. Wir wählen im Folgenden als Beispiel den Rockefeller Clan als einen unter den wenigen Billionären, die sich über die Kreditvergabe das Geld weitgehend selbst drucken und damit auch die wirtschaftliche Richtung vorgebenden können. Diese haben wohl drei für sie wesentlich wichtigere und für uns verhängnisvollere Ziele. Diese sind – meiner Meinung nach –
    1. der allgemeine gesellschaftliche Machterhalt bzw. deren Ausbau,
    2. die Schaffung einer abhängigen Bürokratie als Zentrale ihrer Weltherrschaft und
    3. die Reduktion der sogenannten Überbevölkerung.
    Zu 2. Bereits 1940 hatten die 5 Brüder Rockefeller [John D. III, Nelson, Laurence, Winthrop und David] neben der RF und der RFF noch den Rockefeller Brothers Fund (RBF) mit dem 1959 erklärten Ziel gegründet: Wir können der Aufgabe nicht entfliehen, welche uns die Geschichte auferlegt hat. Diese Aufgabe ist eine neue Weltordnung in allen ihren Dimensionen zu gestalten – spirituell, wirtschaftlich, politisch und sozial.“ (Rockefeller Panel Report: Prospect for America Doubleday N .Y. 1961 Seite 88).
    1963 verkündete der RBF: „Wenn es möglich wird, aktiv in den Prozess der Atmosphäre einzugreifen, dann ergibt sich daraus wahrscheinlich die Möglichkeit, Nationale Grenzen zu überschreiten. Die Probleme, die sich damit ergeben, müssen dann auf internationaler Ebene behandelt werden. Sie könnten unlösbar werden, wenn die Entwicklung der Wetterkontrollen durch nicht abgestimmte nationale Maßnahmen an-gegangen werden.“ Rockefeller Brothers Fund: Prospect for America abgedruckt bei, Doubleday N Y, S. 1971.
    Oder Henry Kissinger, der es 2009 auf den Punkt bringt: „Die ultimative Herausforderung wie die allgemeine Sorge der meisten Länder und aller, die sich Sorgen wegen der Wirtschaftskrise (…) sowie der neuen Aufgaben, wie Energie- und Klimakrise machen, erlaubt keine nationale oder regionale Lösung mehr.“ (in: in: New York Times 12.1.2009)
    Schaut man auf die Aktionen der Rockefeller Familie und ihrer engen Genossen von der Gründung der Firma Standard Oil bis zur heutigen Klima-Aktivität, dann zeigt sich als ihr Hauptziel, ihre Macht weltweit zu konsolidieren und eine Welt mit einer von ihnen abhängigen Weltregierung und ein entsprechend neues Wirtschaftssystem als „Smaart Globalization“ zu schaffen. (Rockefeller Foundation: Smart Globalization – Annual Report 2007) Das Ziel ist – kurz und brutal gesagt – Globalfaschismus.
    Zum 3. Ziel Bevölkerungsreduktion: Schon 1952 hatte John D Rockefeller zusammen mit 30 handverlesenen Persönlichkeiten eine nicht öffentliche „Conference on the Population Problem“ einberufen und finanziert. Man wollte einen Plan entwickeln, wie sich die Entwicklung der Weltbevölkerung mit Familienplanung und Sterilisation unter Kontrolle halten ließe. Dies wollte man übrigens damals ausdrücklich in Zu-sammenarbeit mit der Pharmazeutischen Industrie bewerkstelligen. Im Anschluss an die Tagung richteten sie auf dem Unigelände der Rockefeller Universität ein Population Council ein mit John D. Rockefeller III als Chairman neben Detlev Bronk, Lewis Strauss und Frederick Osborn von der American Eugenics Society. Aussagen und Initiativen zur drohenden Übervölkerung der Erde finden sich bei den Rockefellers unzählig, z.B. in RBFs The Unfinished Agenda von 1977. Inzwischen scheint diese anrüchige Aufgabe an die Bill & Melinda Gates Foundation weitergereicht worden zu sein.
    Bleibt noch das 1. Ziel, der Herrschaffts-Erhalt. Um sich trotz „Demokratie“ beherrschen zu lassen, müssen die Menschen so unter Druck stehen, dass sie sich um nicht viel mehr als den Verdienst ihres Lebensun-terhalts und etwas Unterhaltung kümmern wollen oder können. Ein solcher Druck lässt sich weltweit psy-chologisch durch Angsterzeugung und praktisch über die Verknappung von Energie erzeugen. Diese Maßnahme richtet sich z.B. gegen eine Neue Welle, die vor allem bei der besser gestellten akademischen Jüngeren aufkam, nämlich das Streben nach einer Work-Live-Balance, etwa mit der Frage: Warum soll ich noch mehr schuften, nur um mir ein noch größeres Auto oder Haus zu kaufen.
    Hierzu fehlen mir allerdings aus naheliegenden Gründen Belege seitens der entsprechenden Lebensstandard-Senker.

    Zur der besonders hervorgehobenen Funktion des Rockefeller Clans in dieser Politik verweise ich auf das Buch von Jacob Nordangard: Rockefeller Controlling the Game, Stiftelsen Pharos Verlag NorrKöping 2019. 384 Seiten.
    Den Gegenstand ausführlicher behandelt und belegt siehe: Helmut Böttiger: Wer hat ein Interesse an knap-per Energie, Michael Imhof Verlag Petersberg 2023.

  2. Der imaginäre Klimaschutz

    .
    Ich meine, im angeblichen Klimawandel werden ständig immer neue Wörter kreiert ! Es ist nicht nur der Begriff „KLIMAAKTIVIST“, der mir als ehemaliger DDR-Bürger etwas deplatziert vorkommt. In der DDR war ein AKTIVIST, ein Mensch der sich besonders für den Wettbewerb in der sozialistischen Arbeit und die Stärkung des Sozialismus einsetzte. Er war somit als „Aktivist der sozialistischen Arbeit“ ein Vorbild und wurde dafür mit einer Medaille und einer Geldprämie u. a. Ehrungen ausgezeichnet!
    .
    Kommen wir zum Klima zurück, denn die Klimawandel-Apologeten haben weitere Wortschöpfungen – wie Klimaneutralität, Klimakrise, Klimakatastrophe, Klimadesaster, Klimagau, Klimaabgrunrd geschaffen. Ich denke, sie sind eigentlich ohne spezifische Inhalte, da der Begriff KLIMA völlig abstrakt ist ! Als statistischer Mittelwert aller messbaren meteorologischen Erscheinungen (Wetter) – laut WMO – stellt der Begriff KLIMA z. B. in den Klimazonen, nichts weiter als den mittleren Zustand der Atmosphäre dar!
    .
    Aber die Diskussion über das CO2, hat m. E. wenig mit einen sachlichen naturwissenschaftlichen Disput zu tun! Ich habe dabei eher das Gefühl, dass die maßgeblichen Entscheider in der Gesellschaft leider versäumen, sich auf das zu konzentrieren, was für uns ALLE wirklich sehr wichtig ist – die Menschen auf den UMWELTSCHUTZ zu konzentrieren, denn Klimaschutz ist – wie ich gerade zu erklären versucht habe – nicht möglich – http://www.klima-der-erde.de/
    .
    Ich meine, dieser unsinnige Streit ist eine reine politische Auseinandersetzung, in der mit unwissenschaftlichen Methoden versucht wird, eine ideologische Auseinandersetzung zu führen, um eigentlich primär politische Grundmachtfragen in der Gesellschaft zu klären und umzusetzen! *buhad*

  3. Eifelon und Prof Doehler sollten Regierungshandeln verfassungsrechtlich kritisieren. Es ist mit der Schutzpflicht des Staates aus Artikel 20aGG unvereinbar ,was durch Bau und Betrieb von Windindustrieanlagen an Schaden verursacht wird. Den Stop verfassungswidrigen Staatshandelns zu fordern ist politisch wirkungsvoller als jederVersuch, zu Belehren ! Man muss die Verfassungwidrigkeit konsequent rügen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.