Wofür sind Windräder gut? Ein Wort zum Sommer…

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Leserbrief:

Ein Wort zum Sommer oder wofür sind Windräder gut?

von Peter Geisinger, 5. September 2018

Eine langjährige Freundin hat mir zu Windrädern vor Kurzem endgültig die Augen geöffnet: Die Windkraft – richtig eingesetzt – würde uns vor den Folgen des Klimawandels schützen! Im Folgenden soll dieser geniale Gedanke ausführlicher dargestellt werden.

Windräder als Ventilatoren

Richtig eingesetzt, würden uns Windräder zwar nicht vor dem Klimawandel schützen (was sie ja auch heute nicht tun), wohl aber vor dessen Folgen, der atmosphärischen Erwärmung.

Dafür müsste die bislang einseitige Verwendung der Windräder als gelegentliche Stromproduzenten deutlich erweitert werden: Windräder sollten bei den nach den neuesten Erkenntnissen der Klimaforscher zu erwartenden heißen Sommern zur Winderzeugung mit Strom betrieben werden. Sie würden mit der so generierten Luftbewegung für eine deutliche Milderung der hochsommerlichen Temperaturen sorgen. Ohnehin konnte im diesjährigen heißen und windarmen Sommer der Atmosphäre nur wenig Energie entzogen und zur Stromerzeugung verwendet werden.

Die technische Umsetzung wäre problemlos und kostengünstig darzustellen, da die „Windparks“ bereits an das Stromnetz angeschlossen sind. Bei Kühlungsbedarf müsste nur die Stromflussrichtung umgekehrt werden. Die notwendige Antriebsenergie wäre durch Atom- und Kohlestrom aus dem Ausland bereitzustellen, da Deutschland im Jahre 2022 endgültig aus der Atomstromproduktion aussteigt und vermutlich in weiterer Zukunft auch die Kohleverstromung beenden wird.

Alternativ müsste durch eine intelligente digitale Vernetzung sichergestellt werden, dass eine bedarfsgerechte und ausgewogene Verteilung von Stromproduktion und Kühlung jederzeit gewährleistet ist.

Das gesamte Projekt wäre auch hinsichtlich der Akzeptanz der Windenergie durch die Bevölkerung mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Win-Win-Situation! Fragen der Versorgungssichertheit sind dabei durchaus als sekundär zu bewerten.

Schließlich stellt die Deutsche Energieagentur DENA in ihrer 500-seitigen Leitstudie „Integrierte Energiewende“ auf Seite 30 bereits die rhetorische Frage:

„Inwieweit ist Deutschland bereit, aus Effizienzgründen seltene und extreme Wetterereignisse nicht mehr abzusichern, sondern gegebenenfalls Versorgungsausfälle in überschaubarem Maß zu akzeptieren?“ Narhallamarsch!

Peter Geisinger
Wingertsweg 10
64823 Groß-Umstadt

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