Gesundheitsgefahren durch Schall und Infraschall

Neue Studie von Prof. Dr. Mariana Alves-Pereira, veröffentlicht im „Scientific Journal of Aerospace Engineering and Mechanics“:

zum Download:

tspaem-1-009-5

Von Sven Johannsen

Diese Studie ist ein aktuelles wissenschaftliches Dokument, veröffentlicht von Prof. Dr. Mariana Alves-Pereira aus Portugal, die bei einem Nerzfarmbetreiber aus Dänemark, über welchen schon in deutschen Medien berichtet wurde, mit dem SAM Scribe MK 1 gemessen hat.

Das dort von Mariana Alves-Pereira eingesetzte, spezielle Infraschall-Messgerät, ist eine ältere Vorgängerversion des ganz neuen SAM Scribe MK 2 aus Neuseeland. Unser eigenes neues SAM Scribe MK 2 misst Infraschall jetzt noch um einiges genauer.

Mit dem SAM Scribe MK 2 besitzen wir nun noch eines der führenden Messungssysteme aus Neuseeland/Australien und das als eine der ersten Firmen in Europa.

Beim SAM Scribe MK 2 handelt es sich um ein Klasse 1 Infraschall-Live-Detektions- und Messungssystem, welches PC-basiert mittels 2 getrennten Klasse 1 Tiefton-Messmikrofoneinheiten arbeitet und in der Lage ist, WAV-Files bis in den untersten Frequenzbereich des Infraschalls aufzuzeichnen und auszuwerten.

Das System wurde in Neuseeland von Dr. Bruce Rapley, Principal Consultant: Environmental Health, Acoustics and Human Cognition, Atkinson & Rapley Consulting Ltd., entwickelt und gebaut.

Unsere Firma und Gutachterbüro wird das SAM Scribe MK 2 daher  vorrangig auch für Forschungsmessungen bei Infraschall-Immissions-Betroffenen einsetzen.

Der künftige Einsatz (als Rendundanz- und Forschungsmesssystem) ist für alle Kunden der GuSZ daher „kostenlos“.

Wir sind zudem nun in der Lage international aufgezeichnete Messwerte und Daten anderer Forscher und Messungsfirmen in unserem Hause ab sofort lesen und auswerten zu können. Damit besitzt unsere Firma und Gutachterbüro nun alle weltweit relevanten Infraschall-Messysteme. Weitere Informationen über unsere Firmen-Facebook-Seite:

https://de-de.facebook.com/GuSZGmbH/

Mit freundlichen Grüßen

Sven Johannsen


Neues „Interimsverfahren“ zur Schallausbreitungsberechnung bei Windkraftanlagen!

von Sven Johannsen

Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft für Immissionsschutz (LAI) hat nun auf Ihrer 134. Sitzung am 05. und 06. Sept. 2017 in Husum den Ländern empfohlen, für die Ausbreitung des Schalls ausgehend von Windkraftanlagen das Interimsverfahren anzuwenden! 

Beschreibung des Interimsverfahrens:   fritzsche_26102016_interimsverfahren_wea

Welche Auswirkungen hat das neue Schallberechnungsverfahren an Stelle, bzw. im Vergleich der alten DIN 9613-2 nun auf die einzuhaltenden Abstände zur nächstgelegenen Wohnbebauung? 

Nach dem neuen Verfahren werden sich die prognostizierten Schalleinwirkungen im Vergleich zur alten Schallprognose um etwa 3 bis 6 dB(A) erhöhen. Die Abstände zwischen Windkraftanlage und Wohnbebauung müssten im Grenzfall demnach größer ausfallen, und zwar um etwa das 1,5 bis 2-fache. 

Vereinfacht gesagt, keine Bodendämpfung mehr, eher leichte Verstärkung durch Reflexion… was auch so in etwa in Bereich der Bodendämpfung dort der Realität entspricht.

Fazit: bisher + 1,7 dB(A)     jetzt    –  3    dB(A) Differenz: 4,7 dB(A)

Für ALLE AKTUELL noch nicht genehmigte WEA-Planungs- und Bauvorhaben, kann und sollte daher eine Neuberechnung der Schallausbreitung nach Interimsverfahren eingefordert werden. Sollten Abstände zur Wohnbebauung dann hiernach zu gering ausfallen, kann und darf es auch KEINE GENEHMIGUNGSERTEILUNG geben! 


STUDIE der Charité (Berlin), der PTB (Physikalisch Technische Bundesanstalt Braunschweig) und des UKE (Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf) ZU INFRASCHALL

In der ANLAGE finden Sie die Original-Studie (und deren Ergebnisse) in englischer Sprache.

JSV_2016_v388_p188[2]

IS altered cortical and subcortical connectivity


Studie in Kooperation des Karlsruher Instituts für Technologie – KIT –

mit der Universität Patras, Griechenland:

Mikroseismizität 1-s2.0-S026772611730297X-main[2]

Hier eine Übersetzung der wichtigsten Bereiche der Studie:

KIT: Körperschall von WEA erzeugt innerhalb der Häuser mehr Lärm als der direkt von den Anlagen übertragene Luftschall

Institut für Bodenmechanik und Felsmechanik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Numerische Modellierung (1) von mikroseismischen (2) und Infraschall, die von einer Windkraftanlage abgestrahlt werden

Hintergrundwissen ‚Bodendynamik

Die Bedeutung der Bodendynamik hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Erhöhte Sicherheits- und Komfortansprüche erfordern bei der Bemessung von Bauten und Anlagen die Berücksichtigung dynamischer Lasten aus Erdbeben, Wind oder industriellen Aktivitäten. Dies verlangt moderne und praxisgerechte Berechnungsverfahren zur Ermittlung des Deformations- und Festigkeitsverhaltens von Fundationen und Erdbauwerken. Aus „Bodendynamik – Grundlagen, Kennziffern, Probleme und Lösungsansätze“

Highlights

  • Die meisten der seismischen Wellen, die durch die Vibrationen einer WEA verbreitet werden, verbreiten sich als Rayleigh-Wellen (3)
  • Die erzeugten mikroseismischen Wellen beeinflussen die Messungen der seismologischen Zentren, die sich sogar 15 km von einer WT-Farm entfernt befinden
  • Größere Störungen entstehen im Frequenzbereich von 5-10 Hz
  • Der Betrieb einer WEA unter starken Winden erzeugt mikroseismische Wellen, durch die die Anwohner belastet werden können. […]

(1) Die numerische Modellierung beruht auf der mathematischen Lösung eines sogenannten Satzes an mehreren abhängigen und/oder unabhängigen Differentialgleichungen

(2) kleinste Schwingungen der Erdkruste, z. B. Erschütterung durch Brandung u.a.

(3) Oberflächenwellen (Haupttyp) http://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/rayleigh-welle/13253

Die wichtigsten Schlussfolgerungen hierbei sind

  1. die Mikroseismizität schafft höhere Lärmpegel in einem Haus, als die des Luftschalles, die von einer WEA abgestrahlt wird,
  2. Grundgestein, das in großen Tiefen unterhalb des Bodens liegt, hat einen zusätzlichen Anteil am erzeugten akustischen Geräusch durch die induzierte Mikroseismik.

Zusammenfassung

Infraschall, tieffrequenter Schall und Bodenschwingungen, die von großen Windenergieanlagen erzeugt werden, könnten den Komfort von nahe gelegenen Bauwerken und ihre Bewohner stören. Darüber hinaus produziert das Repowering in der Nähe von bewohnten Gebieten Ängste bei benachbarten Anwohnern, dass sich die Störungen verstärken können. Durch die Windbelastung interagiert das Fundament einer Windturbine mit dem Boden und schafft mikroseismische Oberflächenwellen, die sich über lange Distanzen ausbreiten und in der Lage sind, empfindliche Labor-Messungen nachteilig zu beeinflussen, die weit entfernt vom Spannungspunkt liegen.

Eine numerische Studie über die Entstehung und die Ausbreitung dieser Wellen in die Umgebung ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Außerdem wird zusätzlich der Anteil dieser Wellen zum Luftschall, der durch die Boden-Luft-Wechselwirkung erzeugt wird, untersucht. Alle numerischen Simulationen werden mit Hilfe der Boundary Element Method (BEM) durchgeführt, die ideal für die Lösung solcher Probleme ist, da sie automatisch die Strahlungsbedingungen der Wellen berücksichtigt und damit nur die Bodengründungsschnittstelle und die freie Oberfläche der Umgebungsböden benötigt werden, um diskretisiert zu werden.

Fundament und Boden gelten als linear elastische Materialien mit Grenzflächenbindung. Die Frequenzdomäne Helmholtz-Gleichung wird für die Simulation von akustischen Wellen eingesetzt. Numerische Ergebnisse, die sich mit der Luft- und Bodenschadensausbreitung und -dämpfung befassen, werden vorgestellt und Störungen, die in der Nähe von Nah- und Fernfeldstrukturen verursacht werden könnten, werden diskutiert.

Diese Passage (Übersetzung) wurde von www.windwahn.com unter folgendem Link zur Verfügung gestellt: http://www.windwahn.com/2017/05/22/kit-studie-bodenschwingungen-infra-und-tieffrequenter-schall-belasten-anwohner-von-wea-durch-hohe-laermpegel-im-haus/

Hiermit ist dann VIELES nun auch offiziell belegt, dass wir/ich schon immer (fachlich) gesagt habe(n) und eine künftige Berechnung (für Windindustriekraftanlagenbau und Genehmigung) von nur noch „berechneten Schallwerten“ – rein für den Außenbereich –  dürfte damit nicht mehr lange haltbar sein! Die Windenergieanlagenbauer und Planer werden daher nun sicher schnell „viel graue Haare“ bekommen und viel Kopfschmerzen, da die SCHÄDLICHKEIT von WEA auf Mensch und Tier damit nun „eigentlich“ auch offiziell durch eine weitere namhafte deutsche Institution (wie hier das: KIT) nachgewiesen ist.

Genau aus diesem Grund habe ich vor ein paar Tagen einen offiziellen Normungsantrag beim DIN e.V. in Berlin (als zuständige Stelle) gestellt:

Zur Schaffung einer dringend benötigten neuen SCHUTZ-Norm im Bereich: Doppel- bzw. Wechselbelastung (bei Betroffenen) von Immissionen aus technischen Quellen im Bereich des Körperschall (Vibrationen) und des Luftschall (tieffrequenter Natur), da die Politik (speziell die GRÜNEN, aber auch die CDU und die SPD) Ihrer Verantwortung dem Bürger gegenüber „als Gesetzgeber“ einfach bis dato nicht nachkommen will. Über diesen Normungsantrag (und auf hier dringend benötigte „breite“ Unterstützung von außen meinerseits) hatte ich in einer Rund-Mail vor ein paar Tagen ja schon einmal hingewiesen, bekam hier „leider“ jedoch so gut wie keine Reaktion bzw. Rückmeldung.

Viele Grüße

Sven Johannsen


Dpl.-Ing. Bernd Töpperwien:  Spendenaufruf für Verfassungsklage gegen die Bundesregierung, Klage wird erneut vorgelegt!

Verfassungsbeschwerde Kurzfassung 2016-04-26

PK Berlin, Langversion Veraltete Normen und Regelwerke

Liebe Unterstützer und Freunde,

ie bekannt, engagiere ich mich seit Jahren, neben den Aktivitäten in der N.o.W.! und b-now, gemeinsam mit dem Regionalverband Taunus, Windkraft mit Vernunft e.V. http://www.regionalverband-taunus.de/  und einem bundesweiten Fachteam (Juristen, Mediziner, Ingenieure, Schallspezialisten und engagierte Bürger) für eine Verfassungsklage gegen die Bundesregierung. Ziel ist, die total veralteten Normen (Kurz-Info s. Anlage), die zur Berechung und Messung der Schallemissionen von Windkraftanlagen heran gezogen werden, an die technischen Realitäten anzupassen, um die Gesundheitsrisiken für Mensch und Tier zu minimieren.

Sollte dies gelingen, würde das faktisch das Aus für den Bau weiterer Windkraftanlagen in Hessen bedeuten, da bei den gültigen Lärm-Grenzwerten Abstände deutlich über 10H zur Wohnbebauung einzuhalten wären.

Vor einem Jahr wurde die Klageschrift der Professoren Wendt (Mitglied des Verfassungsgerichts im Saarland) und Elicker mit über 300 Seiten eingereicht (Auszug s. Anlage, wer mehr Info haben möchte, möge sich gerne melden) jedoch im Juni zurück gestellt, da der Instanzenweg noch nicht ausgeschöpft sei. Im kommenden Mai wird dieses Argument nach Stand der Dinge entkräftet, so dass die Klage erneut vorgelegt werden kann. .

Bisher wurden für Gutachten und Anwälte mehr als 45.000 € aufgewendet und viele hundert ehrenamtliche Stunden eingebracht. Für den nächsten juristischen Schritt werden weitere ca. 20.000 € benötigt. Es ist bekanntlich noch nicht vorbei mit der Windkraftplanung auf dem Taunuskamm, wie die aktuelle Offenlage des TPEE zeigt  http://www.now-neuanspach.de/regionalplanung-hg-frd/pressespiegel-zur-2-offenlage/ – daher ist jede weitere Unterstützung wichtig!

Ohne weitere Spenden wird eine Weiterführung der Klage nicht möglich sein, daher bitte ich um Unterstützung in Form einer Spende:

Regionalverband Taunus Windkraft mit Vernunft e. V.

IBAN: DE57 5115 1919 0170 3275 30

BIC:    HELADEF1WEI

Als Verwendungszweck bitte unbedingt das Stichwort „Verfassungsbeschwerde“ angeben.

 Viele Grüße

 Bernd Töpperwien


Dr. med. Dorothea Fuckert  und Dr. med. Manfred Fuckert; Ärzte für Allgemeinmedizin zu Thema Infraschall:

Brief an die  Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Kompetenzzentrum Windenergie/Immissionen

LUBW Infraschall Veränderungen Gehirnfunktionen 240417


Video: Wenn „grüne“ Energie krank macht


Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)

Windenergie Infraschall-Messungen (Dezember 2017) als PDF:

Windenergie Infraschall-Messungen BGR 31.12.17

Die Datei ist gut versteckt unter folgendem Link der BGR:

http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Erdbeben-Gefaehrdungsanalysen/Seismologie/Kernwaffenteststopp/Projekte/abgeschlossen/hufe_wka.html?nn=1558740


Torsten Thomas in VDI-Nachrichten

„Windkraft: Schallprognosen greifen zu kurz“ (August 2016)

190816_VDI Nachrichten – Schallprognosen greifen zu kurz 19.08.16 (1)


Ärzte für Immissionsschutz

Positionspapier zu Gesundheitsrisiken beim Ausbau erneuerbarer Energien“ (Februar 2015)

AEFIS Grundlagenpapier 4


Dr. med. Bernhard Voigt, Facharzt für Arbeitsmedizin Gaggenau -Freiolsheim

„Die unheimlichen Wirkungen des unhörbaren Infraschalls von Windkraftanlagen“ (Dezember 2013)

GesundheitsgefährdungdurchInfraschall-Dr-Voigt


The Royal Society of Medicine

„Diagnostic criteria for adverse health effects in the environs of wind turbines“ (October 2014)

Royal Society of Medicine Open-2014-McMurtry-


Prof. Dr. Michael Elicker

„Gefährdung der menschlichen Gesundheit durch Großwindanlagen, Schutzpflicht des Staates -Infraschall als pars pro toto – Persönliche Haftung von Stadtratsmitgliedern“ (November 2014)

Haftung von Mitgliedern kommunaler Parlamente

Prof. Dr. jur. habil. Michael Elicker ist Staatsrechtslehrer an der Universität des Saarlandes, Mitglied der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer, Steueranwalt und Unternehmensberater in Luxemburg

Link zur Webseite von Prof. Dr. Michael Elicker:

http://www.windkraft-anwalt.de/


Daniel Wetzel

„Macht der Infraschall von Windkraftanlagen krank?“  (welt.de, März 2015)

https://www.welt.de/wirtschaft/energie/article137970641/Macht-der-Infraschall-von-Windkraftanlagen-krank.html


Alec N. Salt,  James A. Kaltenbach

„Infrasound From Wind Turbines Could Affect Humans“ (bulletin of science technology and society 2011)

http://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0270467611412555

Infrasound From Wind Turbines Could Affect Humans- Salt_Kaltenbach


Institute for Energy Research — Bio and Archives

„Big Wind’s Dirty Little Secret: Toxic Lakes and Radioactive Waste“ (October 2013)

Big wind energy´s little secret