Graf von Spiegel: „Windkraftanlagen sind rechtswidrig!“

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Graf von Spiegel legt Einspruch gegen die Ausweisung neuer Konzentrationszonen ein »Windkraftanlagen sind rechtswidrig«

von Ralf Benner, 9. April 2019

Ferdinand Graf von Spiegel argumentiert, dass der Bau von Windkraftanlagen eine Verletzung von Artikel 20a des Grundgesetzes darstellt und damit »generell rechtswidrig« sei. Dieser Argumentationslinie folgt die Bürgerinitiative »Hoher Berg«. Foto: Astrid E. Hoffmann

Borgentreich (WB). Ferdinand Graf von Spiegel aus Bühne hat bei der Stadt Borgentreich Einspruch gegen die geplante Ausweisung neuer Konzentrationszonen für die Windenergie-Nutzung im Stadtgebiet eingelegt. Im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung zur geplanten Änderung des Flächennutzungsplanes legt er dar, dass der Bau von Windkraftanlagen eine Verletzung von Artikel 20a des Grundgesetzes darstellt und damit »generell rechtswidrig« sei.

Nach Artikel 20a des Grundgesetzes sei der Staat verpflichtet, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen. »Windräder verschlechtern jedoch den Zustand von Natur und Landschaft und sind mit dem Schutzgebot in Artikel 20a grundsätzlich unvereinbar«, sagt Graf Spiegel, dem das Anwesen Hof Eichhagen in Bühne gehört.

Windenergieanlagen bedrohten Greifvögel wie den Rotmilan, gefährdeten Fledermäuse, Insekten und den Schwarzstorch, die alle im Stadtgebiet heimisch seien. Viele dieser Tiere seien selten geworden und vom Gesetzgeber daher besonders geschützt.

Gründe sprechen gegen Bau von Windkraftanlagen

Neben der nach seiner Überzeugung bedrohten Artenvielfalt führt Ferdinand Graf von Spiegel weitere Gründe an, die gegen den Bau von Windkraftanlagen sprächen und »Staatsziele« verletzten: Gesundheitsgefahren (etwa durch den so genannten Infraschall), Vermögensverluste durch Verminderung von Immobilienwerten, Verlust von Heimat sowie Verlust an landwirtschaftlicher Schönheit und kulturellem Erbe …

Ein Gedanke zu „Graf von Spiegel: „Windkraftanlagen sind rechtswidrig!““

  1. Da hörte ich doch heute das Wort „UMWELTVENTILATOREN“ als Alternativloswort für Windparks. Windindustrieräder, die von Umweltaktivisten liebevoll so genannt werden können doch gar nicht so schädlich sein um dafür einen Artikel 20a im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland bemühen zu müssen.
    Schliess- und endlich gibt es, mit wachem Blick über die Republik doch eh genug Gesetze die entgegengesetzt ihrer Aussage auf den Bürger wirken – also pillepalle sind. Da sind gesundheitsschädliche Auswirkungen, finanzielle Einbußen am Grundbesitz bei zu nahem Grundstück am Flächennutzungsplan oder sonstige Tierschutzvorschiebereien doch richtigerweise als Antireligiös zu sehen.
    Ja Antireligiös – eher damit sollten die Gesellschafter der über tausend Gegenwind-Bürgerinitiativen im Land diesen „staatstragenden Unternehmen“ an denen so viele religiöse Organisationen partizipieren durch Investitionen, die wie hier im Odenwald die Beile schleifen um unmengen weitere Wind-Scheiterhaufen eines extrem versaubeutelden EEG in dem geschichtsträchtigen Wald auf zu setzen auf die Hühneraugen treten. Hat nicht der Berliner Erzbischof als Vatikanangestellter dieser Tage gemeint, wohl um das Streichholz in Anzündposition für die neutestamentarische Aktienvermehrungsaktion 2.0 zu bringen, das die neue Klimaikone der Schulpflichtigen wie seine eigene Gallionsfigur, der von Beruf Zimmermann, also ein Schaffender mit Schulabschluß war und sie gleich wie er ein Leuchtfeuer im Dunkel der Steckdosen sei.
    Da fällt mir noch so ein Wort ein, das mir tags zu vor über den Blick in die Tiefgründigkeit der Dunkelflaute wie ein Blitzlicht die ganze Misere der globalen Windkraftindustrie aufhellte: „BIRDSCAN“! Insider wissen natürlich was das bedeutet. Die schnellere und leichtere Genehmigung durch die Politik von Windparks, neuerdings meist am liebsten im Wald.
    Ich find das gut. Denn bei dem ständigen An- und Abschalten der Windindustrieräder durch den bösen Angriff der Vögel werden die im Zeitraum von einem halben Jahr an Teileverschleiss insolvent werden, zumal die Entsorgung, politisch gesehen in den Regierungspräsidien wie auch Freitags in Zukunft so gar kein Thema ist.
    Besser geht es doch nicht. Und ich muß als Odenwälder nicht ständig sagen – die häwwe was am Abbel und danach ob der Gesamtpolitik das meist gebrauchte deutsche Zitat ausrufen. Als Anti-Jünger der neuen Klimareligion kann ich ab jetzt in Memoriam des christlichen Hauptfestes sagen – die häwwe was am Birdscan. Gendergerechter geht´s nimmer…
    Heinz-Gerd Arnold Otzberg

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