Diese Argumente haben die Windkraftgegner in Heubach

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Diese Argumente haben die Windkraftgegner in Heubach

13 neue Windräder könnten in den kommenden Jahren in Groß-Umstadts Wäldern entstehen. Doch es gibt auch Gegenwehr. Wie die Bürgernitiative „Heubach Liebe“ ihre Ablehnung begründet.

May-Britt Winkler (DE), 20. Juni 2024

Groß-Umstadt. Marion Meier, Kirsten Kunkel-Bremer und Andre Leers sind nicht nur allesamt Heubacher, sondern es eint sie auch eine Abneigung gegen Windräder. Nachdem im vergangenen Jahr Groß-Umstadts Bürgermeister René Kirch (unabhängig) über die Planungen von 13 neuen Windrädern zwischen Dorndiel und Heubach informiert hatte, haben sie sich zusammengetan und die Bürgerinitiative „Heubach Liebe“ gegründet – mit dem Ziel, die angedachten Windkraftanlagen zu verhindern. Im Interview erklären sie, warum sie Windenergie ablehnen und was ihre Gründe dafür sind. 

Ihnen geht es nicht nur um die geplanten Windparks in Groß-Umstadt, sondern Sie sind generell gegen Windkraft. Warum?

Leers: Damit lässt sich einfach keine sichere Stromversorgung für ein Industrieland herstellen. Es bräuchte dafür ein Backup mit wetterunabhängigen Energiequellen wie Gaskraftwerken für die Zeit, wenn kein Wind weht. Die kann man kurzfristig hochfahren. Doch diese werden nicht staatlich subventioniert, und somit finden sich keine Investoren. Würden Windräder nicht subventioniert werden, würde es diese längst nicht mehr geben. Nicht ein einziges an Land gebautes Windrad würde sich rechnen ohne die Subventionen. 

Ein modernes Windrad produziert 15 Millionen Kilowattstunden jährlich. Warum soll sich das nicht lohnen?

Leers: Die rund 30.000 Windräder, die wir derzeit etwa haben, werfen nicht genug Energie ab. Und sie funktionieren nur, wenn Wind weht. Es gibt kein Land, das nur annähernd so eine Energiepolitik betreibt wie wir. Die ganze Welt lacht uns aus. Der Wind reicht an Land niemals aus…

 

Ein Gedanke zu „Diese Argumente haben die Windkraftgegner in Heubach“

  1. Herr Leers hat recht. Nur mit Zufallsenergie lässt sich keine Industrienation zuverlässig versorgen. Mit welchem Eifer haben uns die grünen Wirrköpfe die Pumpspeicherwerke als Problemlösung andrehen wollen. Bis einer kam, der weiter als 3 zählen konnte und ihnen vorgerechnet hat, dass dafür ganz Deutschland nicht den erforderlichen Raumbedarf decken kann.
    Nun ist bei den Träumern Wasserstoff der Retter. Bei genauerer Betrachtung kann auch das nur in Dummköpfen gedeihen. Seit 200 Jahren versucht man das. Die Zeppelin-Katastrophe hat die Gefährlichkeit klar gemacht. Von Wirkungsgrad, sehr starken Druckbehältern und den Gefahren bei Transport und Umfüllung , braucht man den Kindern aus Bullerbü gar nicht erst zu kommen. Ja, wir sind die energiepolitische Lachnummer der Welt.

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