Der Berliner Blackout entlarvt die Energiewende

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Eine grundsätzliche Lehre aus dem Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz

Der Berliner Blackout entlarvt die Energiewende

Von Fritz Vahrenholt, 8. Januar 2026

Die Stilllegung der Stromversorgung im Süden Berlins hat uns die Fragilität der Politik der Energiewende vor Augen geführt. Ziel der Energiewende ist es ja, nicht nur die Stromversorgung auf Wind- und Sonnenenergie umzustellen, sondern auch die beiden anderen Säulen der Energieversorgung, nämlich die Wärmeversorgung und den Verkehrssektor auf Strom umzustellen.

Alles auf Strom heißt, auf Gas und Öl im Wärmesektor und Öl (Benzin/Diesel) im Kraftfahrzeugsektor zu verzichten.

Sektorkopplung nannte man diese Verengung der Energieversorgung auf einen Energieträger. Diese Sektorkopplung wurde von den grünen Hohepriestern als nachhaltiges Zukunftsmodell verbreitet und gefeiert. In seinem Ursprung war es ein Versuch, die Schwäche der Erneuerbaren Energien zu korrigieren, die in wind- und solarstarken Zeiten zu nicht verwertbaren Überschüssen führen. Diese nutzlosen Überschüsse sollten nach Speicherung in den Wärmesektor und den Kraftfahrzeugsektor gedrückt werden. Dass diese Sektorkopplung zu einer exorbitanten Kostensteigerung führt, ist oft genug an dieser Stelle beschrieben worden. Die Gesamtkosten der Energiewende bis 2045 beziffert Frontier economics mit unbezahlbaren 4800 bis 5400 Milliarden Euro.

Aber nun führt uns der Anschlag von Berlin vor Augen, dass ein solches, allein auf Strom basierendes Energiesystem höchst anfällig ist. Wir erfahren, dass beim Stromausfall auch die Wärmeversorgung ausfällt, jedenfalls dann, wenn sie durch Wärmepumpen erzeugt werden soll. Und zu allem Überfluss lernen wir, dass bei Minusgraden den Wärmepumpen durch platzende Rohre der Totalverlust droht. Diesen Beipackzettel gab es jedenfalls bislang nicht beim Habeckschen Heizungsgesetz, das die schwarz-rote Bundesregierung nahtlos weiterführen will. Der Inhalt des Gesetzes wird gleichbleiben, damit die Bürger das aber nicht so richtig mitbekommen, soll der Name des Gesetzes geändert werden.

Wir lernen auch, dass bei einem großflächigen Stromausfall auch die E-Fahrzeuge nur dann weiterhelfen können, wenn sie zufällig vor dem Knall aufgeladen worden sind. Anderenfalls fällt auch diese Nutzung aus…

Ein Gedanke zu „Der Berliner Blackout entlarvt die Energiewende“

  1. Die sogenannte Energiewende ist ein“Hoax“, wie die Amerikaner sagen, ein Märchen. Die Vernichtung von Volksvermögen ohne Beispiel. Und sie führt zur Zerstörung des Industriestandortes Deutschland. Die Investoren ziehen sich zurück und damit die Investitionen. Ob dies jemals wiederhergestellt werden kann, ist die große Frage!
    Dem voraus ging die Mär vom „Menschengemachten Klimawandel“ und dem CO2 als hauptverantwortlichem „Klimagas“, das angeblich die Temperatur „treibt“.
    Schlußfolgerung der „Klimapäpste“: Der Anteil des „bösen“
    Kohlendioxyd (CO2) in der Luft von 0,04 % (400 ppm, davon 96% natürliche Ursachen, 4% menschengemacht!) müsse reduziert werden, notfalls müßten wir Deutschen das allein bewerkstelligen. Dummerweise beträgt der „deutsche“ Anteil an den weltweiten , von Menschen erzeugten CO2-Emissionen nicht einmal 2 %!. Wenn Deutschland das im Alleingang durchführen will, kostet das Unsummen, ohne irgend einen Effekt zu haben. Ich finde eine Politik, die uns in den Ruin stürzt, dumm und arrogant.

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