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Von Fritz Vahrenholt, 16. März 2026
16,5 Milliarden Euro flossen aus dem Bundeshaushalt im Jahr 2026 an Subvention für Solar und Wind. Dafür könnten wir jedes Jahr zwei Kernkraftwerke bauen und hätten für 60 bis 80 Jahre zuverlässigen, günstigen Strom.
Die Jahresabrechnung der Stromnetzbetreiber über die Subvention von Windkraft- und Solaranlagen für 2025 liegt vor. Danach haben Windkraft- und Solarbetreiber im Jahr 2025 16,5 Milliarden Euro Zuschuss aus dem Bundeshaushalt erhalten. Betreiber dieser Anlagen bekommen 20 Jahre lang eine Einspeisevergütung von 6–12 €ct/kWh (je nach Anlage). Immer dann, wenn die Einspeievergütung unterschritten wird, wird die Differenz aus dem Klima- und Transformationsfonds des Bundes erstattet. Das passiert, wenn zu viel Windenergie und Solarenergie (zumeist mittags) eingespeist werden. Dann sinkt der Strompreis gegen Null, und der Betreiber erhält trotzdem die Festvergütung. Diese Milliarden werden bezahlt von den Mietern und den Autofahrern, die über den CO2-Preis bei der Gas- und Ölheizung sowie an der Tankstelle abkassiert werden.
Das ist eine unsoziale Milliarden-Umverteilung von Mietern und Autofahrern an kapitalkräftige Investoren in Wind- und Solarparks. Es wird also Strom subventioniert, der zu diesem Zeitpunkt nichts wert ist und nicht gebraucht wird.
Um das Netz nicht instabil werden zu lassen, wird der Strom dann häufig ins Ausland verschenkt. Oder Anlagen werden durch den Netzbetreiber abgestellt, und der Betreiber bekommt 95 Prozent der EEG-Vergütung für nicht produzierten Strom zu einem Zeitpunkt, an dem er nichts wert ist. Aber es wird noch verrückter: Wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht und Strom teuer importiert werden muss, kann der Strompreis leicht auf 20–40 €ct/kWh hochschnellen. Dann bekommt der Solar- und Windparkinvestor den vollen Betrag, der die EEG-Vergütung überschießt. In den letzten Tagen war beides zu beobachten. Es ist wie bei „Hase und Igel“: Die Wind- und Solarinvestoren gewinnen immer. Bezahlen müssen es Mieter/Vermieter, Autofahrer und Industrie über den CO2-Preis und den Strompreis…