Windparkfriedhof Nordsee

https://eike-klima-energie.eu/2026/02/08/windparkfriedhof-nordsee/

Von Dagmar Jestrzemski  (Red. PAZ)*, 8. Februar 2026

Eine Nachricht sorgte in der letzten Woche für blankes Entsetzen. Am 26. Januar wurden auf dem 3. Gipfeltreffen der Nordseeländer in Hamburg die Ausbauziele für eine europäische Kooperation bei Windenergie auf See bis 2050 bekannt gegeben.

Konferenzteilnehmer waren die Regenten und Vertreter der Nordsee-Anrainerländer, Irlands und Luxemburgs sowie zahlreiche Teilnehmer und Beobachter von Verbänden, Vereinen, NGOs, der EU-Kommission und der NATO.

Laut der „Hamburger Erklärung“ sollen vor den Küsten der Nordsee-Anrainerländer binnen 25 Jahren – also bis zur angestrebten sogenannten Klimaneutralität 2050 – zusätzliche Offshore-Projekte mit insgesamt 100 Gigawatt (GW) grenzüberschreitender Leistung installiert werden. Das liefe auf nicht weniger als eine Verzehnfachung der jetzigen Kapazität hinaus und damit, wie die „Qualitätsmedien“ kommentarlos berichteten, auf den Bau von „Tausenden“ weiteren Offshore-Windkraftanlagen in der Nordsee. Als gemeinsames Ziel für den Ausbau der Windenergie auf See wurden 300 GW Leistung festgelegt. Zentrales Element ist ein „Joint Offshore Wind Investment Pact“ von Nordsee-Staaten, Offshore-Windindustrie und Übertragungsnetzbetreibern in Höhe von 9,5 Milliarden Euro. Eine erste Verbindung, die Windpark-Anbindung und Stromhandel kombiniert, soll Mitte der 30er Jahre hergestellt sein. „Die Nordsee als Kraftwerk für ein resilientes und wettbewerbsfähiges Europa“ lautet die Überschrift der von der Bundesregierung veröffentlichten „Hamburger Erklärung“. Die Nordsee wird darin als „strategischer Schlüsselraum Europas“ bezeichnet. Laut Bundeswirtschaftsministerin Reiche soll die Nordsee gar „zum größten Energiehub der Welt“ entwickelt werden.

Dabei muss man sich vor Augen führen: Derzeit wird allein in den deutschen Wirtschaftszonen der Nord- und Ostsee mit Hochdruck der Zubau von 30 GW Leistung bis 2030 vorbereitet, zusätzlich zu den derzeit 9,2 GW, wovon 7,4 GW auf die Nordsee entfallen.

Für die europäischen Kooperations- und Ausbaupläne der volatilen Windenenergie auf See wurde interessanterweise nicht wie sonst üblich der Klimaschutz betont. Wie denn auch jeder mitdenkende Bürger schlussfolgern muss, dass sich das Klima durch die exponentiell zunehmende Abschöpfung des Windes weiter in chaotischen Prozessen verändern kann und wird. Interessanterweise wiederholt sich an dieser Stelle Geschichte. Es geht bei den Hamburger Beschlüssen auch und vor allem um die europäische Energieunabhängigkeit von Russland. Man muss hier an den Ursprung der „Erneuerbaren-Bewegung“ erinnern. Ende der 1970er Jahre wollten sich die USA und Europa wegen der anhaltenden Ölkrise erklärtermaßen aus ihrer Abhängigkeit von den fossilen Kraftstoffen aus den Golfstaaten „befreien“. Mit massiven Steuergeschenken wurde in Kalifornien ein Investmentboom für Windenergie ausgelöst. Damals wurden die Ideale der europäischen Aufklärung verraten: Der Begriff „erneuerbare Energie“ musste dabei als Propaganda-Schlagwort herhalten, obwohl er keine physikalische Wahrheit beinhaltet.

Wind bringt notwendigen Regen

Viele Bürger möchten vermutlich nicht glauben, dass eine derartige Irreführung in den USA und im Europa der Aufklärung möglich ist. Doch es spielte dabei auch die Wiederbelebung der Zensur eine Rolle, und zwar in Form des Verschweigens einer großen Anzahl von internationalen Studien, die den Betrug entlarven…

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