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Von Dirk Maxeiner, 28. September 2025
In der deutschen Autoindustrie herrscht blanke Panik. Das Verbrenner-Verbot bringt die deutsche Schlüsselbranche und das gesamte Land in totale Abhängigkeit von China. Dabei haben alle mitgemacht, doch jetzt will es keiner gewesen sein.
In despektierlichen Kreisen geht längts das Bonmot vom „Dodoland“ Deutschland um. Der Dodo, mitunter auch Dronte genannt, war ein stattlicher Vogel von etwa einem Meter Größe, der ausschließlich auf den Inseln Réunion und Mauritius im Indischen Ozean vorkam. Dort ging es ihm so gut, dass er mit der Zeit sogar das Fliegen verlernt hatte. Er hatte keine Fressfeinde und konnte sich bequem mit Nahrung versorgen. Flucht und Verteidigungsverhalten waren dem guten Vogel fremd.
Doch dann passierte etwas, womit der Dodo nicht gerechnet hatte. Seefahrer durchstreiften die Insel. Die machten dem Dodo die Nahrung streitig oder verspeisten ihn als leichte Beute gleich selbst. Ende des 17. Jahrhunderts schlug die letzte Stunde des letzten Dodo, und der Vogel starb aus.
Und wo wir gerade bei seltenen Vögeln sind: Anfang letzter Woche hielt Donald Trump vor der UN eine bemerkenswerte Rede. Trump ist so ziemlich genau das Gegenteil eines Dodo, woraus sich vielleicht ein gewisses Spannungsverhältnis zu Dodoland ergibt.
Grinsend, kopfschüttelnd und kaugummikauend
Annalena Baerbock, unser neues Stiletto auf dem Throne der UN-Generalversammlung, saß hinter ihm und hielt sich an ihrem Hämmerchen fest. Zum Glück sagte sie nix. Gottseidank war auch keine deutsche Delegation in Sicht, die grinsend, kopfschüttelnd und kaugummikauend auf der Stange saß – wie Heiko Maas und die Seinen beim letzten Mal im Jahr 2018. Inzwischen dürfte den Beteiligten das Lachen vergangen sein, denn nicht Trump, sondern die selbstzufriedene Wohlstands-Combo in ihren Kommunisonsanzügen sehen alt aus. Dodoland ist abgebrannt…