Bergstraße: Zwischen Windkraft und Windbeuteln

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Bergstraße
Energieversorgung – In einem für seine Spezialität bekannten Café haben sich Landrat Christian Engelhardt und die Bürgermeister von Grasellenbach und Fürth ausgetauscht

Zwischen Windkraft und Windbeuteln

Wie geht es weiter mit der Windkraft im Odenwald? Darüber hat der Landrat jetzt mit betroffenen Bürgermeistern und einem Sprecher des BUND Bergstraße gesprochen. © Wilken

Von: tom 15. Juli 2019

Hammelbach. Die Lage ist einfach idyllisch: Inmitten von saftig-grünen Wiesen, dunklen Wäldern und – meist – viel Sonne liegt das „Café Bauer“ im Gassbachtal. Von der Terrasse aus kann man in absoluter Ruhe den Blick über den Odenwald schweifen lassen. Bis er an einem Windrad hängenbleibt, das direkt über dem Wald in die Höhe ragt. Ein passender Ort für Landrat Christian Engelhardt, um über Windkraft ins Gespräch zu kommen.

Der Titel der Veranstaltung lautete „Nachhaltiger Klimaschutz gegen nachhaltigen Landschaftsschutz“. Von der Walburgiskapelle aus war die kleine Teilnehmergruppe zuvor mitten durch die Windenergieanlagen des Kahlbergs hinüber nach Hammelbach gewandert. Engelhardt besorgte sich noch kurz Sonnencreme, bevor man unter freiem Himmel Platz nahm.

Hausherr Roland Bauer informierte über das 1965 gegründete Café, das er seit dem Jahr 2000 leitet. Spezialität: Windbeutel. Grasellenbachs Bürgermeister Markus Röth lobte, das Gassbachtal sei „hochfrequentiert von Touristen“ – die Windkraft sieht er deshalb im Spannungsfeld zwischen Natur und Tourismus.

Auch ihm war das „schwierige Feld“ bewusst, auf dem er sich bewegte: Diskussionen seien leider „nicht großartig sachlich möglich“, so der Bürgermeister. An diesem Tag sowieso nicht, denn Windkraftgegner waren zu dem Termin nicht eingeladen. Allerdings kam mit Guido Carl, Vorstandssprecher des BUND Bergstraße, ein expliziter Befürworter der Windkraft ausführlich zu Wort…

 

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