>26.9.26 Überraschende Ergebnisse einer neuen Studie zur Windkraft

https://eike-klima-energie.eu/2026/09/26/wenn-der-wind-sich-legt-ueberraschende-ergebnisse-einer-neuen-studie-zur-windkraft/

„Hört auf die Wissenschaft“ – das sollte man tun: kritisch, prüfend und unvoreingenommen. Das gilt umso mehr, wenn die Erkenntnisse der Forscher nicht so recht in ein vorgefertigtes Weltbild passen und drohen, Grundüberzeugungen und ganze energiepolitische Ziele in Frage zu stellen.

Von Frank Hennig, zuerst erschienen bei TE, gepostet von EIKE 26. September 2026

Mit dem schlichten Titel „Offshore-Windenergienutzung in Deutschland“ liegt eine neue Studie des internationalen Fachverbandes vgbe energy e.V. vor, die detaillierte Untersuchungen beinhaltet und in der Folgerung nicht weniger als den Kurs des deutschen und EU-Dekarbonisierungsvorhabens im Stromsektor in Frage stellt. Der schlichten Annahme „viel hilft viel“ und der Forderung „wir brauchen mehr Erneuerbare“ wird de facto die Grundlage entzogen. Das Ziel, mit einer extrem hohen installierten Leistung an offshore-Windkraftanlagen große Teile Deutschlands, vor allem Süddeutschlands, mit Strom versorgen zu können, stellt sich als realitätsfern heraus.

Abgesehen von der stets kolportierten Falschaussage, man könne mit Windstrom Verbraucher „versorgen“, hilft auch hier ein Mehr vom selben nicht. Windstrom wird in der Regel am Bedarf vorbei produziert. In einem Betrachtungszeitraum von 2015 bis 2024 erreichte im jährlichen Durchschnitt das Minimum des Aufkommens an Strom von See tatsächlich an insgesamt drei Tagen weniger als ein Prozent der installierten Leistung, an 44 Tagen weniger als fünf Prozent.

Dass der exzessive Ausbau der Windkraft auf See den Stromertrag nur noch degressiv steigern kann, ist eine der Erkenntnisse der neuen Studie von Diplomingenieur Thomas Linnemann und Diplomphysiker Guido S. Vallana. Sie schließt an ihre Studie aus dem Jahr 2017 an und bestätigt die dortigen grundlegenden Erkenntnisse.

In Auswertung zahlreicher Daten haben die Autoren für den Zeitraum von 2015 bis 2024 die Einspeisung der einzelnen sogenannten Windfarmen in Viertelstundenwerten erfasst. Es handelt sich also nicht um angenommene „Szenarien“, wie sie heute in vielen Untersuchungen angewendet werden, sondern um eine Untersuchung realer Daten. Eine wesentliche Erkenntnis der Studie ist die Aussage, dass der Ausnutzungsgrad der Anlagen im Untersuchungszeitraum in Ost- und Nordsee abgenommen hat. Nicht nur leicht, sondern von 42 auf 33 Prozent…

>24.9.26 Das absehbare Fiasko der Wasserstoff-Utopie

https://eike-klima-energie.eu/2026/09/24/das-absehbare-fiasko-der-wasserstoff-utopie/

Von Dagmar Jestrzemski (Red. PAZ)*, 24. September 2026, zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung

Wie die Bundesregierung mit Milliarden an Steuergeldern
Luftschlösser in Afrika baut – und das Ausland profitiert

Deutschlands Strategie für den Hochlauf und Import von „grünem Wasserstoff“ steckt in einer schweren Krise. 2022 hatten Kanzler Olaf Scholz und Minister Robert Habeck mehrere Reisen in afrikanische Länder unternommen, um für „grüne“ Wasserstoff-Partnerschaften mit Deutschland zu werben. Im Juli 2024 gab die Ampelregierung die Zielmarke bekannt, bis 2030 130 Terawattstunden „grünen“ Wasserstoff und Wasserstoffderivate bereitzustellen, davon 50 bis 70 Prozent auf dem Importweg. Ein großer Teil des „regenerativen“ Wasserstoffs sollte demnach in afrikanischen Partnerländern produziert werden, da, wie es in den Berliner Ministerien heißt, einige Regionen klimatisch geeignet seien und genug Raum für riesige Wind- und Solarparks zur Stromerzeugung bieten.

Inzwischen ruhen diesbezügliche Hoffnungen nur noch auf Marokko. Das Interesse richtet sich auf Marokkos „grünen“ Wasserstoffsektor „L’Offre Maroc“, eine Kooperation Marokkos mit internationalen Konsortien. Verflüssigter „grüner“ Wasserstoff und Folgeprodukte wie Ammoniak oder synthetische Kraftstoffe könnten per Schiff importiert werden, später eventuell über eine Pipelineanbindung nach Europa.

Ignorierte Warnungen und astronomische Systemkosten

Scheitern diese Pläne, wäre damit das Ende der bislang nicht revidierten Wasserstoffstrategie besiegelt. Die aktuelle Entwicklung sollte als Fanal für eine verfehlte Politik angesehen werden, die das Land in die Sackgasse der Elektrifizierung durch schwankende, (nicht-)erneuerbare Energien mit der Notwendigkeit absurd teurer, aufwendiger und dennoch ineffizienter Speicherung gesteuert hat…

 

 

>18.9.26 Umweltverseuchung durch Windräder: EU muß Mikroplastik-Emissionen zugeben, so halbwegs

https://eike-klima-energie.eu/2026/09/18/umweltverseuchung-durch-windraeder-eu-muss-mikroplastik-emissionen-zugeben-so-halbwegs/

Geposted von AR Göhring, 18. September 2026

ChatGPT

Der österreichische EU-Abgeordnete Gerald Hauser stellte Anfang Juni 2026 eine parlamentarische Anfrage an die EU-Kommission zur Thematik der Mikroplastik-Emissionen durch die immer zahlreicher werdenden Windräder in Europa, vor allem in Deutschland.

Hauser: „Wir sind die Umweltschützer“

Zum Hintergrund: Windkraftanlagen bestehen aus einer Stahl- oder Stahlbetonachse und einem Turm mit Rotor. Die Achse ist gegenüber der Witterung recht robust und besteht aus Materialien, die vergleichsweise leicht wiederverwertbar sind. Beim Rotor sieht es hingegen völlig anders aus: Da die Blätter recht dünn sind und sich – zumindest theoretisch – laufend drehen sollen, sind klassische harte Materialien nicht ausreichend. Daher werden Rotorblätter aus zugfestem und zugleich elastischen Kompositmaterial hergestellt, die in unterschiedlicher Zusammensetzung Balsaholz, Kunststoffe wie Epoxidharz, Aluminiumstreben oder Glas- und Carbonfasern enthalten.

Aus materialwissenschaftlicher Sicht die ideale Lösung, stellen die Komposit-Rotoren eine ökologische Katastrophe dar: Die mit dem Kunstharz verklebten Bestandteile können am Lebensende der Anlage, meist nur 20 Jahre, nicht wiederverwertet werden. Aber auch während des laufenden Betriebes sind die für den Klimaschutz montierten Rotoren alles andere als umweltfreundlich: Die Oberfläche der Flügel sind nicht witterungs- und UV-beständig und werden nach und nach als Mikroplastik abgetragen und durch den Wind in der Umgebung verteilt.

Eine norwegische Studie von einem unabhängigen Team um Asbjörn Solberg von 2021 mit dem Titel „Erosion und Verschmutzung an der Vorderkante durch Windradflügel“ schätzt den jährlichen Material-Abrieb an den Rotor-Vorderkanten eines einzigen Windrades auf sage und schreibe 62 Kilogramm. Dabei gehen die Autoren von einer Masse der Flügelkante von 700 kg aus. Voraussetzung für die hohe Erosion sei ein Standort an der süd-norwegischen Küste mit einem jährlichen Niederschlag von 2.500 Liter pro Quadratmeter. Zum Vergleich: der mittlere Niederschlag in Deutschland beträgt im Jahr rund 800 Liter pro Quadratmeter.

Basierend auf dieser Quelle reichte der EU-Abgeordnete folgende Fragen bei der EU-Kommission ein:

1. Warum verschweigt die EU-Kommission die Umweltverschmutzung durch Mikroplastik von Windrädern?

2. Wie will die EU-Kommission ihr Ziel einer Null-Umweltverschmutzung bis 2050 erreichen, wenn die Windenergie weiterhin massiv ausgebaut werden soll?

3. Hat für die EU-Kommission der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und einer intakten Umwelt Priorität, oder steht das Festhalten am Narrativ der „sicheren“ und „ungefährlichen“ Windkraft im Vordergrund?“

Die zuständige EU-Kommissarin Jessika Roswall antwortete am 12. August 2026 im Namen der Europäischen Kommission mit der Feststellung, daß sich diese der ökologischen Herausforderungen durch Mikroplastik (Zitat) „voll und ganz bewußt“ sei – gleich, ob die Partikel absichtlich Produkten beigesetzt, oder ob diese unbeabsichtigt in der Umwelt freigesetzt würden. Roswall vermeidet in ihren Ausführungen gezielt den Begriff Windkraftanlage.

Sie wird erst konkret, als sie die von Solberg und Team genannten Mikroplastikabrieb in Höhe von 62 kg in Frage stellt. Dabei verweist sie auf eine 2025er Studie von Leon Mishnaevsky, Jr. und Team mit dem Titel „Mikroplastikemissionen durch Abrieb an Windkraftanlagenflügeln: Vorläufige Schätzungen des Volumens“. Mishnaevsky, Jr. und Kollegen kommen zu ganz anderen Zahlen als Solberg – sie gehen von einer Masse des erodierten Kunststoffs zwischen 30 und 540 g pro Jahr und Rotorblatt aus. Da ein Rotor drei Blätter besitzt, ist diese Zahl zu verdreifachen, also 90 bis 1620 Gramm pro Rotor und Jahr. Der Massenverlust sei dabei bei Meeres-Windkraftanlagen (80–1.000 g/Jahr pro Rotorblatt) deutlich höher als bei Onshore-Anlagen (8–50 g/Jahr pro Rotorblatt).

Wie kann es zu solch hohen Unterschieden in beiden Studien kommen? Einerseits bezieht sich das unabhängige Team um Solberg auf norwegische Küstenanlagen mit erheblicher Regenbelastung. Andererseits stammt die Studie von Mishnaevsky, Jr. und Kollegen von der Dänischen Technischen Universität DTU, die kürzlich erst den politisch mißliebigen Klimaforschungspionier und EIKE-Referenten Henrik Svensmark herauswarf. Es ist daher fraglich, ob die Daten der DTU-Studie vertrauenswürdig sind.

Roswall nennt aber auch noch eine weitere Studie aus den Niederlanden von einem Team um Caboni von 2025. Sie schätzt, daß die Mikroplastikemissionen einer modernen 15 MW-Offshore-Windkraftanlage, die mit einem Vorkantenschutzsystem auf Polyurethanbasis ausgestattet ist, bei etwa 240 g  pro Jahr liegen. Aber auch hier ist fraglich, ob Caboni und Kollegen keinen Interessenkonflikt haben, da ihre nationale Forschungsgesellschaft TNO – vergleichbar mit der Fraunhofer-Gesellschaft – hauptsächlich von der Regierung finanziert wird und die TNO sich selber in der Öffentlichkeit als Windkraft-Organisation vermarktet.

Sowohl Roswall wie auch Caboni und Team schätzen die Mikroplastikfreisetzung durch Windräder im Vergleich zu anderen Industriequellen wie Reifenabrieb, Farben, Kunststoffe, Kunstfasertextilien und so weiter als sehr gering ein, da etwa 1.000 mal geringer.

Diese Argumentation ist aus der Debatte um getötete Vögel, Insekten und Fledermäuse bekannt: Windradlobbyisten verweisen auf wesentlich höhere Tötungszahlen durch Fenster, Autoverkehr und so weiter.

Angesichts von rund 30.000 Windrädern in Deutschland, die in der Landschaft fein verteilt montiert wurden und damit jeden Quadratkilometer mit seinen Natur- und Landwirtschaftsflächen durch Abrieb kontaminieren, ist die Argumentation der Lobbyisten als rein taktisch zu bezeichnen. Ein wichtiges Beispiel für eine ohne Windräder sonst unmögliche Verseuchung von Nahrungsmitteln im großen Stil ist die behördlich angeordnete Vernichtung einer Maisernte im September 2024 nach Abbruch eines Rotorblattes im Kreis Gütersloh.

Was macht die Mikropartikel aus Windrädern und anderen Quellen so gefährlich? Zum einen wären mögliche chemische Reaktionen im Körper von Lebewesen zu nennen, die weniger von den Polymeren, aber von häufigen Zusätzen wie Härtern oder Weichmachern ausgehen. Zum anderen wären Ansammlungen von sogenannten Ewigkeitschemikalien wie PFAS in Lebewesen zu nennen, also fluorierten organischen Verbindungen, die zumindest im Verdacht stehen, Krebs zu erregen. Da die PFAS von der Natur nur extrem langsam abgebaut werden, können sie in der Umwelt akkumulieren und nach mechanischer Zerkleinerung als Nanopartikel bislang unvorhersehbare Wechselwirkungen zur Folge haben.

Das Problem der Substanz-Anreicherung in Lebewesen wurde seit den 1960er Jahren durch die grüne Umweltbewegung in Bezug auf das Insektenvernichtungsmittel DDT in der Öffentlichkeit und sogar in Schulbüchern bekannt gemacht. Aber heute, da mit den PFAS-Stoffen in der Klimaschutz-Technik reichlich Kasse gemacht wird, wird das Thema verschwiegen. Aber nicht von uns!

>15.9.26 Kein anderes Land der Welt würde so etwas Dummes tun

https://www.achgut.com/artikel/kein_anderes_land_der_welt_wuerde_so_etwas_dummes_tun

Von Manfred Haferburg, 15. September 2026

In dieser Artikelserie zeigen wir, was von Deutschlands einst so stolzer Kraftwerksinfrastruktur übrigbleibt, nachdem eine wildgewordene Vandalensekte das Ruder der Energiepolitik im Land übernommen hat und eine Energiewende vorantreibt, die Deutschland an den Rand eines industriellen Abgrundes geführt hat. Heute: Steinkohle-Kraftwerk Hamburg-Moorburg.

Vor sechs Jahren, genau fünf Tage vor dem zweiten Coronalockdown, schrieb ich einen Artikel (hier), über die in der Energiepolitik überall durchscheinende Dummheit, die in sinnloser Verschwendung mündet und tieftraurig macht. Eigentlich wollte ich eine Komödie schreiben, da der Stoff eine absurde Posse beschrieb. Aber es wurde eine Tragikomödie. Damals kannte noch niemand den Ausgang der Story. Ich nahm sicher an, dass das Kraftwerk Moorburg in die Leistungsreserve überführt würde. Ich dachte, eine solche Anlage zerstören – das können die doch nicht machen. Wie habe ich mich geirrt. Es ist wie bei den Bundeskanzlern seit der Rautenkanzlerin, wo ich auch meinte, schlimmer kann es nicht mehr kommen. Wie habe ich mich geirrt.

Mein Beitrag begann mit der Betrachtung, was man mit 3.000 Millionen Euro so alles machen könnte. Ich schrieb das, weil ich dunkel ahnte, dass viele Menschen sich unter dem Begriff Milliarde nicht viel vorstellen können. 2020 waren drei Milliarden – also 3.000 Millionen – auch für deutsche Regierung noch allerhand Geld. Das hat sich geändert. Heute zahlt Deutschland allein für die angehäuften Staatsschulden und „Sondervermögen“ pro Jahr 50.000 Millionen Zinsen pro Jahr. 

Ab 2007 wurde in Hamburg ein neues Kraftwerk gebaut, eine Doppelblockanlage mit rund 2 × 800 MW, das Steinkohlekraftwerk Moorburg. Eigentümer war der schwedische Staatskonzern Vattenfall.  Es ging 2015 in Betrieb, kostete rund 3 Milliarden Euro. Moorburg galt als eines der modernsten Kraftwerke Europas, das ganz Hamburg einschließlich der dazugehörigen Industrie mit Strom versorgte. Die hochmoderne Anlage verursachte bei voller Leistung rund ein Viertel weniger CO2-Emissionen im Vergleich zu anderen Steinkohlekraftwerken. Das Kraftwerk erreichte den sensationellen Wirkungsgrad von 46,5 Prozent und war konstruktiv aufwändig so gebaut, dass es schnelle Lastwechsel zum Ausgleich der schwankenden Windenergieeinspeisung durchführen konnte.

Grenzwerte einfach herabgesetzt

Die politischen Begleitumstände um das Steinkohlekraftwerk im Hamburger Süden sind typisch für die deutsche Industriepolitik. Kraftwerke sind ungeliebte, ja gehasste Kinder. Behördenwillkür, Schikane und Prozesshanselei begleitete die gesamte Bauphase. Mitten im Bauprozess wurden die Umweltauflagen massiv verschärft. Die Vattenfall-Ingenieure hatten nämlich alle Werte des Bundesimmissionschutzgesetzes unterboten. Die Behörde senkte einfach die Grenzwerte der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung unter die beantragten Werte. Doch schafften es die Ingenieure, unter enormem Aufwand, auch die verschärften Werte zu erreichen. Dann wurde Vattenfall die Nutzung von Elbwasser zur Kühlung untersagt, also musste ein Kühlturm gebaut werden. Der durfte aber nicht zu sehen sein. Also musste Vattenfall einen niedrigeren, aber zwangsbelüfteten Kühlturm bauen. Dieser verbrauchte für seine Gebläse die elektrische Leistung einer Kleinstadt…

>9.9.26 Entwicklung der Klimakleber….zum Klimaterroristen

https://eike-klima-energie.eu/2026/09/09/entwicklung-der-klimakleber-zum-klimaterroristen/

Anschläge auf die Stromversorgung markieren eine neue Eskalationsstufe. Jahrzehntelange Klima-Agitation hat ein ideologisches Hinterland geschaffen, aus dem sich nun gewaltbereite Täter rekrutieren.

von Frank Hennig, 9. September 2026

Diese Bezeichnung wurde nun staatsoffiziell von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt verwendet. Zugegeben, neu ist er nicht. Autofahrer gebrauchten ihn, wenn sie warten mussten, weil Leute auf der Straße klebten und sie an der Weiterfahrt hinderten. Kraftwerker bezeichneten so die Blockierer der Gleise, auf denen die Kohle angeliefert wurde oder den grünradikalen Mob, der 2016 den Tagebau Welzow besetzte und das Kraftwerk Schwarze Pumpe Kraftwerk stürmte

Für „Qualitätsmedien“ waren solche Menschen bisher keine Terroristen, nicht einmal Straftäter, man klebte ihnen die positiv konnotierte Bezeichnung „Aktivisten“ an. Das war früher vielleicht sogar treffend, als die selbsternannten Weltretter nur Aufmerksamkeit wollten und das Gespräch suchten. Da ihre Argumente aber nicht verfingen, setzte ein Kurs der Radikalisierung ein, an dem sich Trittbrettfahrer der linken, antikapitalistischen und gewaltaffinen Szene beteiligten. Der Klimakampf könne nicht mit dem kapitalistischen „Schweinesystem“ gewonnen werden, ein Systemwechsel sei nötig. Personen wie Luisa Neubauer aus dem großkapitalistischen Hause Reemtsma nutzen den Klimakampf zur eigenen Profilierung und Karriere.

Anfang September 2026 wurde in Brandenburg, NRW, Sachsen und Niedersachsen der Geist zur Tat und sehr konkret. Ein irregeleiteter mutmaßlicher Einzeltäter aus NRW, der ökologisch korrekt mit dem Fahrrad auf der Flucht sein soll, bastelte Flugkörper, mit denen er in einigen Fällen Kurzschlüsse an Höchstspannungsleitungen in der Nähe von Umspannwerken auslösen konnte. Die Anschläge in kurzer Zeit an relativ weit voneinander entfernten Orten lassen allerdings Zweifel an der These vom Einzeltäter aufkommen.

Der Verdacht fällt auf einen erwachsenen, intelligenten Menschen und es steht die Frage, wie er sich dahin entwickeln konnte, die Infrastruktur lebenswichtiger Versorgung anzugreifen, größere Stromausfälle zu provozieren, die in der Folge auch Menschenleben kosten können. Was setzte seinen gesunden Menschenverstand außer Kraft? …

 

 

 

>6.9.26 Herrschaftsformen: Die unsichtbare Enteignung

https://freiheitsfunken.info/2026/09/02/24429-herrschaftsformen-die-unsichtbare-enteignung

Wie es sich anfühlt, Objekt von Bürokraten zu sein

Von Oliver Gorus, 2. September 2026

Um 22 Uhr sitzt der Meister noch am Küchentisch. Der Auftrag ist raus, die Halle dunkel, der Lehrling zu Hause. Der Laptop steht vor ihm, offen ist schon wieder dieses Online-Portal der Behörde. Irgendeine Frist läuft um 23:59 Uhr ab, gesetzt von Leuten, die einen Betrieb wie seinen noch nie von innen gesehen haben.

Der Abend gehört der Nachweispflicht. Schulungsprotokoll, Statistikbogen, Dokumentationskette, der dritte Anlauf für eine Genehmigung, die seit Wochen „in Bearbeitung“ steht. Draußen wartet die Maschine, die er kaufen wollte. Drinnen wartet das Formular, ohne das er sie nicht aufstellen darf.

Das Institut der deutschen Wirtschaft kommt beim Wachstum der Arbeitsproduktivität in den letzten sieben Jahren nur noch auf etwa 0,3 Prozent. Das ifo-Institut summiert den volkswirtschaftlichen Schaden der Bürokratie auf rund 146 Milliarden Euro pro Jahr. In der Innung erzählen sich das die Unternehmer und Selbständigen nicht in Milliarden. Dort heißt es: Drei Monate Wartezeit. Drei Abende die Woche am Rechner. Keine Zeit mehr für die Enkel. Arbeitsstellen, die nur noch Beauftragte und Portale bedienen.

Hinter jedem neuen Berichtszwang stehen konkrete Nutznießer. Referenten sichern sich ihre Zuständigkeit. Behörden bauen Personal auf, das wiederum seine zusätzlichen Stellen absichert und selbst wieder neue schafft. Verbände erfinden Leitfäden und Schulungen zum Leitfaden. Für die anonymen Verfasser jeder neuen Regulierung ist der Aufwand klein, für hunderttausende Betriebe wiederholt sich der Aufwand jede Woche, aber das spürt der Verfasser ja nicht. Während die Stapel wachsen, kündigt jede Regierung denselben Bürokratieabbau an und lässt nach der Wahl das nächste Portal online gehen. Da kann man nichts machen, die Richtlinie aus Brüssel muss halt umgesetzt werden.

Die neue Berichtspflicht sieht gar nicht nach Enteignung aus. Kein greifbares, physisches Eigentum wird da geraubt, kein Geld vom Konto direkt abgezogen. Abgezogen wird in Form von unvergüteter Zeit… 

Kontra Ideologie, Klimapanik, Steuergeldverschwendung