>27.8.26 Deutsche Regierung: Klimalügen auf höchster Ebene

https://eike-klima-energie.eu/2026/08/27/deutsche-regierung-klimaluegen-auf-hoechster-ebene/

Von Fred F. Mueller, geosted von Chris Frey, 27. August 2026

Braungebrannt nach über drei Wochen Urlaub und standesgemäß im Hubschrauber schwebte Bundeskanzler Merz nach dem Löschen des Waldbrandes in Hürtgenwald am 22. August im Schadensgebiet ein, vorgeblich vor allem, um den Helfern zu danken. Trotz Buhrufen, Hupkonzert und einem Pfeifkonzert von Anwohnern und Landwirten ließ er sich nicht davon abbringen, die seiner Ansicht nach offenkundig wichtigste Botschaft zu verkünden: Schuld an der Katastrophe sei der Mensch wegen des „Klimawandels“.

„Was hier passiert ist, das ist der Klimawandel“ diktierte der Kanzler in die Mikrofone der zahlreich erschienenen Medienvertreter, Bild 1 oben. Die Regierung werde alles tun, um den Klimawandel zurückzudrängen. Mit Blick auf protestierende Anwohner, die sich gegen sein spätes Erscheinen wandten, meinte er dagegen, er lasse sich „von denjenigen, die hier herumschreien, nicht beeindrucken. Ich spreche mit denen, die nicht schreien, sondern ich spreche mit denen, die arbeiten.“ Dass zu den Protestierern auch zahlreiche örtliche Landwirte gehörten, die zuvor tagelang mit ihren Traktoren Hilfe z.B. durch den Transport von großen Mengen Löschwasser geleistet hatten, ignorierte er. Ebenso wenig schien im klar zu sein, dass er unkritisch Lügen wiedergab, die ihm aller Wahrscheinlichkeit nach seine „wissenschaftlichen“ Zuträger und Berater untergeschoben haben.

„Waldbrand durch Klimawandel“: Ein Schlag ins Gesicht der Wissenschaft

Mit seiner Behauptung, zwischen Waldbränden und dem sogenannten Klimawandel – einer Erderwärmung durch vom Menschen freigesetztes CO2 – gebe es einen belegbaren Zusammenhang, ignoriert Merz nämlich die wissenschaftlichen Tatsachen, Bild 2

>16.8.26 Die Dekarbonisierung in ihrem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf

https://eike-klima-energie.eu/2026/08/16/glueckwunsch-zum-jahrestag-die-dekarbonisierung-in-ihrem-lauf-halten-weder-ochs-noch-esel-auf/

Das Kohleausstiegsgesetz verlangt zum 15. August 2026 eine Überprüfung der Folgen für Versorgungssicherheit und Strompreise. Der Termin verstreicht. Abgeschaltet wird trotzdem. Gesetzestreue scheint für die neufeudale Klasse etwas zu sein, was sie nicht betrifft.

Von Frank Hennig, 16. August 2026

Sehr geehrte Frau Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, sehr geehrte Herren Staatssekretäre, sehr geehrte Führungskräfte des Wirtschaftsministeriums,

ich begrüße und beglückwünsche Sie am heutigen 15. August 2026 zur nunmehr zweiten Verfehlung eines Termins nach Paragraf 54 des Kohleverstromungsbeendigungsgesetzes (KVBG).

(1) Die Bundesregierung überprüft zum 15. August 2022, zum 15. August 2026, zum 15. August 2029 sowie zum 15. August 2032 auf wissenschaftlicher Grundlage einschließlich festgelegter Kriterien und dazugehöriger Indikatoren die Auswirkungen der Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung auf die Versorgungssicherheit, auf die Anzahl und die installierte Leistung der von Kohle auf Gas umgerüsteten Anlagen, auf die Aufrechterhaltung der Wärmeversorgung und auf die Strompreise . . .

Der Standhaftigkeit, mit der Sie Verpflichtungen aus einem selbstgeschaffenen Gesetz ignorieren, gebührt höchste Anerkennung. Noch größer ist nur die Bewunderung für den Kanzler, den Koalitionspartner, vor allem aber der Opposition, diese Leistung durch Vermeidung von Kritik zu honorieren.

Während jeder Steuersäumige, jeder Falschparker und Ladendieb im Land die Gesetzeskraft auch zu spüren bekommt, bleibt die Nichteinhaltung eines gesetzlich durch Ihren Vorgänger festgelegten Termins zu einer Grundsatzfrage der Energieversorgung durch Sie völlig folgenlos. Das vorherige Ministerium für Wirtschaft und Klima (MWK) bemühte sich noch um eine verschwurbelte Begründung für die zum 15. August 2022 nicht erfolgte Evaluation und kündigte diese für das erste Quartal 2023 an. Folgenlos verstrich dieses Quartal, bis Staatssekretär Michael Kellner (Grüne) im Juni 2024 den Ausschuss MWK über den „Stand der Erstellung des Berichts“ informierte. Kurz zusammengefasst: Putin ist Schuld und die internationale Energiekrise und es gibt noch keine Einigung mit der EU zu einer Kraftwerksstrategie, die für den Bau von Ersatzkraftwerken sorgen soll…

 

 

>10.8.26 So rücksichtslos wird der deutsche Wald für den Windrad-Wahnsinn vernichtet

https://ansage.org/so-ruecksichtslos-wird-der-deutsche-wald-fuer-den-windrad-wahnsinn-vernichtet/

Von Wilma Fricken, 10. August 2026

Die Waldzerstörung zugunsten neuer Windkraftanlagen im Zeichen des Klimawahns gehört zu den von Politik und Medien verheimlichten Freveln dieser Zeit, die  für interessierte und wache Zeitgenossen gleichwohl als stumme Anklage von Natur und Schöpfung offensichtlich werden, wenn man die Schauplätze vor Ort besucht und betrachtet. Der Blogger Adrian Kempf dokumentiert die diesbezüglichen Schäden im Schwarzwald seit längerem, aktuell insbesondere am Brombeerkopf bei Stegen im Südschwarzwald, wo sich das das Ausmaß der Rodungsarbeiten für zwei geplante Windenergieanlagen drastisch offenbart. Hier zeigt sich besonders mustergültig, wie skrupellos gerade im grün regierten Baden-Württemberg die Ideologie durchgezogen wird: Das zuständige Landratsamt hatte die Baustelle genehmigt – in diesem Fall sogar gegen das Nein der eigenen Naturschutzbehörde, gegen das zweifache Nein des Gemeinderats Stegen und gegen die massiven Bedenken des Fachbereichs Bodenschutz.

Was hier sichtbar wird, ist keine konstruktive Forstarbeit, keine Holzernte, keine ökologische Intervention – sondern eine nachhaltige Zerstörungsorgie, die sogar auf die Gemehmigungsbedingungen des Landratsamts keine Rücksicht nimmt. Die Akteure gingen Narrenfreiheit, weil sie eine gesamte Ideologie hinter sich wissen, gegen die Bürgerinitiativen, Umweltschützer und selbst Gerichte letztlich machtlos sind. Kempf berichtet von einer systematischen Beseitigung des Waldbodens: Wurzelstöcke wurden mitsamt dem gesamten Wurzelwerk aus dem Hang gerissen und zu Bergen aufgetürmt. Die natürliche Struktur, die den Hang stabilisiert und Niederschlagswasser speichert, ist damit zerstört. Wo bislang Humus lag, bleibt nur blanker Hangschutt. Das Sickerwasser fließt ungefiltert in Richtung der Quellfassungen.

Riesige ökologische Schäden

Dabei hatte die behördliche Genehmigung selbst den Schutz dieser Wasserversorgung ausdrücklich zur Bedingung gemacht: “Eine Beeinträchtigung muss unterbleiben.” Eine Schottertrasse in der Breite von Schwerlasttransportern zieht sich mit Steigungen von bis zu 35 Prozent den Berg hinauf – fast das Doppelte dessen, was forstliche Richtwerte selbst im Ausnahmefall vorsehen. Jeder Quadratmeter dieser Fläche wird durch den massiven Druck dauerhaft verdichtet und ist für die künftige Grundwasserneubildung verloren. An den Rändern der Rodung, beschreibt Kempf die Zustände in drastischen Worten, stehen nunmehr freigestellte Fichten. Sie sind im geschlossenen Bestand aufgewachsen und zuvor nie dem Wind ausgesetzt gewesen; durch ihre Freistellung wächst die künftige Gefahr von Windwürfen – obwohl die Gemeinde Stegen ausdrücklich eine „minimale Waldinanspruchnahme“ gefordert hatte.

Und dies ist erst der Anfang. Als nächstes werden die großen Kranstellflächen und die Fundamente der Windradmonster ausgehoben, in die mehrere hundert Kubikmeter Stahlbeton eingebracht werden. Der größte Teil dieser Fundamente bleibt nach geltendem Recht für immer im Berg. Keine 350 Meter von dieser Großbaustelle entfernt läuft seit 35 Jahren ein EU-Waldmonitoring im Bannwald Conventwald, so dass sich die Schäden durch diese monströse Windkraft-Infrastruktur besonders gut dokumentiert werden können. Die dort erhobenen Messreihen belegen eindeutig, dass bereits das punktuelle Aufreißen und die Unterbrechung des geschlossenen Kronendachs ökologische Schäden verursachen kann: Es wird Nitrat mobilisiert, das eine direkte Gefahr für das Trinkwasser darstellt. Am Brombeerkopf wurde das Kronendach nicht nur unterbrochen – es wurde vollständig entfernt. Die Folgen für Mensch und Ökosystem sind unabsehbar. Aber Hauptsache, die Profiteure der subventionieren Windkraft-Planwirtschaft machen ihren Reibach und das “Klima-Gewissen“ wird beruhigt. Die Natur hat keine Stimme.

>8.8.26 Zwischenruf: Was klappt hier eigentlich noch?

https://www.achgut.com/artikel/zwischenruf_was_klappt_hier_eigentlich_noch

Von Prof. emer. Gerald Wolf, 8. August 2026

Ersatznachrichten klappen, zum Beispiel über irgendeinen Waldbrand in Kalifornien. Oder die Verfolgung eines Balls, der – wo auch immer in der Welt – nur mit den Füßen zu treten ist. Schon im alten Rom gewährten die Mächtigen dem Volk Brot und Spiele.

Es schlittert talwärts, unser Deutschland. Fast nichts klappt mehr. Dennoch werden diejenigen, die dafür die Verantwortung tragen, von etwa 70 Prozent des Volkes wiedergewählt (Sonntagsfrage). Was aber klappt, ist die Doppelnennung anstelle des früher üblichen generischen Maskulinums: Kundinnen und Kunden also statt Kunden, Leserinnen und Leser anstelle von Lesern. 

Allerdings nicht klappt es mit dem generischen Femininum: Warum also nicht „Leichinnen und Leichen“ anstelle von „Leichen“? Oder „Geiselinnen und Geiseln“ statt „Geiseln“? Zeitökonomischer ist es, wenn das Partizip Präsens für die Doppelnennungen gewählt wird: „Lesende“ für Leser, auch für solche, die im Moment essen oder schlafen. Oder „Mitarbeitende“, selbst wenn sie gerade im Urlaub sind.

Und was klappt noch? Ersatznachrichten klappen, zum Beispiel über irgendeinen Waldbrand in Kalifornien. Oder die Verfolgung eines Balls, der – wo auch immer in der Welt – nur mit den Füßen zu treten ist. Schon im alten Rom gewährten die Mächtigen dem Volk Brot und Spiele, panem et circenses. Heute achten sie auf die Auswahl von Leserbriefen. Oder sie unterschlagen Kälterekorde, wie sie anderswo in der Welt notiert werden. 

Auch gehört zu diesem Genre die Ignorierung der Tatsache, dass der atmosphärische CO2-Gehalt vor einigen zig Millionen Jahren ein paarmal höher als heute war. Überall grünte es. So üppig, dass davon die Riesensaurier satt wurden…

 

>5.8.26 Big Brother trägt jetzt Bundesadler

https://www.achgut.com/artikel/big_brother_traegt_jetzt_bundesadler

Von Ekaterina Quehl, 5. August 2026

An vielen Stellen wird vieles gerade gleichzeitig beschlossen, geplant und vorbereitet. Gesichtserkennung hier, Staatstrojaner dort, neue Zugriffsrechte an anderer Stelle. Erst gebündelt wird sichtbar, wie weit der staatliche Werkzeugkasten inzwischen reichen soll. Ein Überblick.

In der Folge „Nosedive“ der dystopischen britischen Serie Black Mirror, in der das Ausmaß der Auswirkungen von Informationstechnologien auf unser Leben sehr anschaulich gezeigt wird, lebt die Gesellschaft nach einem Scoring-Programm. Jede Aktivität, jeder Austausch, jedes Lächeln und jede Form der Interaktion mit einem anderen Menschen wird bewertet und fließt in eine persönliche Punktzahl. Und nur wer genug Punkte hat, darf eine Wohnung oder ein Auto anmieten, eine Arbeit bekommen, ein Flugticket kaufen, ins Restaurant gehen und dergleichen. Wer absinkt, wird unsichtbar, ausgeschlossen und abgeschnitten. 

In einer anderen Folge der Serie – „White Christmas“ – wird die Hauptfigur für ihre Vergehen auf eine Art bestraft, die viel subtiler und totaler ist als jede klassische Haft, die wir heute noch haben: Sie wird digital von der gesamten Welt blockiert. Andere Menschen dürfen sie nur verschwommen sehen – ein Austausch ist nicht möglich. Ein digitaler Häftling – formell frei, aber ohne jede Möglichkeit, auch noch so rudimentäre Bedürfnisse wie Lebensmittelkauf oder einen Wortwechsel mit einem anderen Menschen zu befriedigen.

Wer denkt, es sei eine realitätsferne Dystopie, könnte enttäuscht werden. Die gegenwärtigen Änderungen an digitalen Eingriffen in das Privatleben der Bürger in Deutschland und in der EU sind schon so weit fortgeschritten, dass wir nicht mehr weit von Black Mirror entfernt sind. Es wurde in den letzten Jahren eine ganze Infrastruktur erschaffen, mit der die Bewertung des Verhaltens, Zugriffe auf private Daten und der Ausschluss aus bestimmten Bereichen technisch möglich und rechtlich abgesichert werden.

Hier ein Überblick über einige Regelungen, die allein 2026 eingeführt wurden bzw. als Gesetzesentwürfe eingeplant sind…

 

>4.8.26 1 Billion Euro! Wind und Strom schicken keine Rechnung?

https://eike-klima-energie.eu/2026/08/04/1-billion-euro-wind-und-strom-schicken-keine-rechnung-die-bundresgierung-raubt-sie-aus/

Von Michael Klein, 4. August 2026

Erinnern Sie sich noch an Jürgen Trittin, der als Umweltminister im Jahre 2004 diesen bemerkenswert dummen Satz abgesondert hat:

„Die Förderung erneuerbarer Energien (kostet) einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat … – so viel wie eine Kugel Eis“ (BMU, 2004).

Zwischenzeitlich hat sich dieser Unfug oder diese freche Lüge eine neue sprachliche Verkleidung zugelegt und lautet nun:

Wind und Sonne schicken keine Rechnung…“

Wie oft in den letzten Jahren haben sie diesen Blödsinn lesen oder hören müssen.

Die tatsächliche Entwicklung der Strompreise privater Haushalte, ohne die Rechnung von Wind und Sonne, sie sieht so aus:

Obschon Wind und Sonne keine Rechnung schicken, sind die Stromkosten in dem Maße gestiegen, in dem Wind- und Solarenergie ausgebaut wurden. Mit der Einführung des Erneuerbaren Energiengesetzes im Jahre 2000 steigen die Kosten stetig und auf mehr als das doppelte ihres Ausgangsniveaus, um dann 2023 die Anfälligkeit des auf Sand, Solar und Wind gebauten Stromnetzes für Preisschocks geradezu dramatisch offenzulegen. Da Wind und Sonne nicht nur keine Rechnung schicken, sondern zuweilen die Stromlieferung verweigern, ist Backup notwendig, Gas und Kohle in Deutschland, und dieser Backup kostet dann, wenn man billige Bezugsquellen aus ideologischen Gründen streicht, und nunmehr teuer kaufen muss, viel Geld.

Viel Geld kostet das Ganze Steuerzahler und private Haushalte, deren Stromrechnung sich zu

  • ~40% aus Kosten für Beschaffung und Vertrieb;
  • ~25% aus Netzentgelten;
  • ~35% aus Steuern und Abgaben:
    • Stromsteuer (2.05 ct/KWh);
    • Konzessionsabgabe (1.67 ct/KWh – Abgabe an Gemeinden);
    • Aufschlag für besondere Netznutzung (1.56 ct/KWh);
    • Offshore-Netzumlage (0,94ct/KWh, Anbindung von Offshore-Anlagen);
    • KWKG-Umlage (0,45 ct/KWh – Förderung der Kraft-/Wärmekopplung);
  • 19% Mehrwertsteuer auf alles (inklusive der Steuern, also Doppelbesteuerung);

zusammensetzt.

Wie kommen die hohen Strompreise zustande: So!
Über Steuern und Abgaben und vor allem irre politische Entscheidungen…