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Sechs Billionen für Klimaneutralität – und die Welt lacht uns aus
KfW-Studie: Was die neue Horror-Rechnung für Ihren Haushalt bedeutet
Von Reitschuster.de, 13. Oktober 2016
Deutschland braucht bis 2045 sechs Billionen Euro für die angestrebte Klimaneutralität, zeigt eine Studie der Staatsbank KfW. Den größten Teil dieser Summe werden Unternehmen und private Haushalte stemmen müssen.” So steht es in der „Welt“.
Zuerst wollte ich nur einen kurzen Post dazu schreiben: „Wir müssen unseren eigenen Niedergang auch noch aus der eigenen Tasche bezahlen. Faszinierend, wie Ideologie ein Land zugrunde richten kann.“ Aber für diesen Irrsinn ist ein Post zu wenig, denn er hat mehrere Schichten. Und jede ist für sich schon schlimm genug.
Eine Billion mehr in fünf Jahren
Im Oktober 2021 hatte die KfW den Investitionsbedarf bis 2045 noch auf rund fünf Billionen Euro beziffert. Jetzt sind es sechs. Das ist eine Billion mehr in fünf Jahren. Zur Erinnerung: Eine Billion sind eine Million Millionen. Die Ziele sind in dieser Zeit kein Stück näher gerückt, nur die Rechnung ist gewachsen. Wer einmal einen Altbau saniert oder den Berliner Flughafen verfolgt hat, weiß, wohin diese Kurve bis 2045 zeigt. Das ist die eigentliche Geschichte: Die Kosten wachsen schneller als die Klimaneutralität.
Was das für Sie bedeutet
Billionen sind so abstrakt, dass sie niemandem mehr wehtun. Also habe ich nachgerechnet. Sechs Billionen bei rund 84 Millionen Einwohnern sind gut 70.000 Euro pro Kopf, vom Säugling bis zum Rentner. Bei rund 41 Millionen Haushalten sind es etwa 145.000 Euro pro Haushalt. Verteilt auf die knapp 19 Jahre bis 2045 ergibt das mehr als 300 Milliarden Euro im Jahr, rund sieben Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Oder anders: Jeden Tag, auch sonntags, rund 860 Millionen Euro. Und das ist nur eine Überschlagsrechnung auf Basis der heutigen Zahl, die, siehe oben, nur eine Richtung kennt…