>17.10.26 Trittin: Der größte Kapitalkaputtmacher seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

https://www.achgut.com/artikel/trittin_der_groesste_kapitalkaputtmacher_seit_beginn_der_wetteraufzeichnungen

Von Manfred Haferburg, 17. Oktober 2026

Die Energiewende kostet einen Durchschnittshaushalt nicht eine Kugel Eis pro Monat, sondern etwa 600 Euro pro Monat, respektive 7.150 Euro pro Jahr und über 20 Jahre gerechnet insgesamt 143.000 Euro. Sagt eine Studie von Prognos im Auftrag der KfW. Bedanken Sie sich bei Jürgen Trittin, dem größten Kapitalvernichter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

„Es bleibt dabei, dass die Förderung erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat kostet – so viel wie eine Kugel Eis.“ – Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Pressemitteilung 231/04, Berlin, 30.07.2004. Das ist jetzt 22 Jahre her, und es ist an der Zeit für einen Faktencheck.

Die KfW-Bank hat kürzlich eine Studie von Prognos zu den Kosten der Energiewende bis zum Jahre 2045 durchführen lassen, die am Montag veröffentlicht wurde. Die KfW-Bank ist keine normale Geschäftsbank für Privatkunden mit Girokonten und Filialen, sondern eine staatliche Förderbank. Eigentümer sind zu 80 Prozent der Bund und zu 20 Prozent die Bundesländer. Die Prognos AG ist ein deutsch-schweizerisches Beratungs- und Forschungsunternehmen, das Regierungen, Behörden, Verbände und Unternehmen bei Zukunftsfragen unterstützt. 

Das Ergebnis der Studie lautet, dass Deutschland, um 2045 klimaneutral zu werden, sechs Billionen Euro an Kosten aufbringen muss. Demnach müssten Privathaushalte, der deutsche Staat und die Wirtschaft zusammen 290 Milliarden Euro pro Jahr schultern. Der KfW-Vorstand Stefan Wintels sprach von einer „anspruchsvollen, aber machbaren Herausforderung“, es sei allerdings „eine enorme Kraftanstrengung“ nötig. Wenn ich so etwas höre, wird mir schwindelig. Wohl auch, weil jedem klar ist, dass der deutsche Staat nur solches Geld aufbringen kann, das er vorher Privathaushalten und der Wirtschaft abgenommen hat. Die Staatsbillionäre haben jedes Maß verloren…

 

>13.10.26 Sechs Billionen für Klimaneutralität – und die Welt lacht uns aus

https://reitschuster.de/post/sechs-billionen-fuer-klimaneutralitaet-und-die-welt-lacht-uns-aus/

Sechs Billionen für Klimaneutralität – und die Welt lacht uns aus

KfW-Studie: Was die neue Horror-Rechnung für Ihren Haushalt bedeutet

Von Reitschuster.de, 13. Oktober 2016

Deutschland braucht bis 2045 sechs Billionen Euro für die angestrebte Klimaneutralität, zeigt eine Studie der Staatsbank KfW. Den größten Teil dieser Summe werden Unternehmen und private Haushalte stemmen müssen.” So steht es in der „Welt“.

Zuerst wollte ich nur einen kurzen Post dazu schreiben: „Wir müssen unseren eigenen Niedergang auch noch aus der eigenen Tasche bezahlen. Faszinierend, wie Ideologie ein Land zugrunde richten kann.“ Aber für diesen Irrsinn ist ein Post zu wenig, denn er hat mehrere Schichten. Und jede ist für sich schon schlimm genug.

Eine Billion mehr in fünf Jahren

Im Oktober 2021 hatte die KfW den Investitionsbedarf bis 2045 noch auf rund fünf Billionen Euro beziffert. Jetzt sind es sechs. Das ist eine Billion mehr in fünf Jahren. Zur Erinnerung: Eine Billion sind eine Million Millionen. Die Ziele sind in dieser Zeit kein Stück näher gerückt, nur die Rechnung ist gewachsen. Wer einmal einen Altbau saniert oder den Berliner Flughafen verfolgt hat, weiß, wohin diese Kurve bis 2045 zeigt. Das ist die eigentliche Geschichte: Die Kosten wachsen schneller als die Klimaneutralität.

Was das für Sie bedeutet

Billionen sind so abstrakt, dass sie niemandem mehr wehtun. Also habe ich nachgerechnet. Sechs Billionen bei rund 84 Millionen Einwohnern sind gut 70.000 Euro pro Kopf, vom Säugling bis zum Rentner. Bei rund 41 Millionen Haushalten sind es etwa 145.000 Euro pro Haushalt. Verteilt auf die knapp 19 Jahre bis 2045 ergibt das mehr als 300 Milliarden Euro im Jahr, rund sieben Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Oder anders: Jeden Tag, auch sonntags, rund 860 Millionen Euro. Und das ist nur eine Überschlagsrechnung auf Basis der heutigen Zahl, die, siehe oben, nur eine Richtung kennt…

>3.10.26 Deutschland als Industriegebiet der „Energiewende“

https://www.achgut.com/artikel/deutschland_als_industriegebiet_der_energiewende

Von Manfred Haferburg, 3. Oktober 2026

Ob im Wattenmeer, im Hochsauerland oder im hessischen Märchenwald – es wird von den einst so schönen Kulturlandschaften nicht viel übrig bleiben. Die deutsche „Energiewende“ fordert als Preis immer mehr Land für immer mehr Solaranlagen und Windparks. Jetzt kommen noch die weltgrößten Windräder hinzu. Die sind fast so schön wie der einst geplante „Reichskraftturm“.

Am 29. September 2026 gegen 20:00 Uhr war der Strombedarf in Deutschland von tagsüber 76 Gigawatt auf 56 Gigawatt gesunken. Die Leute hatten Feierabend, und die meisten waren zu Hause. Die liebe Sonne war untergegangen, und die fünf Millionen Solarpaneele lieferten keinen Strom. Die Abendbrise hatte sich schlafen gelegt, und die 31.000 Windräder erzeugten ganze sechs Gigawatt. Die konventionellen Kraftwerke hatten ihre Leistung schnellstmöglich auf 33 Gigawatt hochgefahren. Die Speicher konnte man nicht nutzen, da sie nach einer guten Stunde alle leer sein würden. Also importierte Deutschland um 20 Uhr fast 11 Gigawatt Strom aus den Nachbarländern. Wäre der Strom nur aus Frankreich gekommen, hätten zehn französische Kernkraftwerke ausschließlich für Deutschland gearbeitet. Gekostet hat der Spaß stolze 257 Euro pro Megawattstunde und das, obwohl der Wind keine Rechnung schickte. 60 Euro pro Megawattstunde wären normal gewesen.

Zwischen Berlin und Dresden entsteht gegenwärtig in Schipkau die höchste Windenergieanlage der Welt. Der „GICON-Höhenwindturm“ nutzt die vermeintlich starken und stetigen Höhenwinde in 365 Metern Höhe. Das Windrad ist nur ein paar Meter niedriger als der Berliner Fernsehturm und deutlich höher als der Pariser Eiffelturm. Jeder der drei Windflügel ist länger als eine Boeing 737…