>20.7.26 Kernschmelze bei den „Erneuerbaren“

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Von Ansgar Neuhof, 20. Juli 2026

Die desolate Lage der deutschen Autoindustrie wird gerne auf das Festhalten an vermeindlich „alten“ Technologien geschoben. Aber wie sieht es mit den angeblichen grünen Zukunftsbranchen wie Solar, Wind, Wasserstoff oder Batteriefertigung aus? Viele der Firmen sind in freiem Fall. Ohne staatliche Pampers geht gar nichts mehr, tiefrote Zahlen, Insolvenzen und gestoppte Projekte allenthalben.

Der Niedergang der deutschen Wirtschaft ist unübersehbar. Die alten „Platzhirsche“ wie die Automobil(zulieferer)industrie, Chemie- oder Stahlindustrie befinden sich im freien Fall. Nur die Rüstungsindustrie ist dank staatlicher Großaufträge im Aufwind. Aber auch die als Heilsbringer angepriesenen und mit viel Steuergeld aufgeblasenen neuen Industriezweige wie Batterieproduktion, Windkraft und Solar befinden sich in großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Das nicht nur vom früheren Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90/Grüne) versprochene „grüne Wirtschaftswunder“ als Folge der sogenannten Energiewende ist – erwartbar – ausgeblieben. Mehr noch: Auch bei den „Erneuerbaren“ ist die Kernschmelze in vollem Gang. 

Die gescheiterte Batterieproduktion 

Über das Scheitern des Versuchs, eine eigenständige Batterieproduktion in Deutschland/Europa aufzubauen, hat Achgut ausführlich berichtet. Das Vorzeigeunternehmen Northvolt ist insolvent gegangen, mehr als eine Milliarde Steuergeld ist weg bzw. in den Taschen „cleverer“ Abzocker. Auch andere Batterie-Projekte wurden beerdigt wie z.B. die von Porsche und Stellantis (siehe Batterie-Produktion in Deutschland: Der große Betrug). Über das Scheitern der Batterieproduktion hinaus haben die großen deutschen Automobilkonzerne wie VW, BMW und Mercedes mit ihren Investitionen in den Bereich Elektromobilität Milliardenverluste erlitten und machen nun die Rolle rückwärts zum Verbrenner-Auto (siehe VW, BMW und Mercedes auf Talfahrt: Brutale Zahlen zwingen zur Radikalkur). Auch Konkurrenten in Übersee wie Stellantis ziehen die Notbremse (siehe Stellantis-Aktie: Autokonzern muss 22 Milliarden auf Elektrogeschäft abschreiben). 

Der tiefe Fall von ABO Energy

Die Notbremse mußte kürzlich auch ABO Energy ziehen, eines der größten deutschen Unternehmen im Bereich Windkraft, Solar, Batterieproduktion und Wasserstoff. Es stand faktisch vor der Zahlungsunfähigkeit, nachdem es im Jahre 2025 circa 170 Millionen Euro Verlust erwirtschaftet hatte. Der Aktienkurs fiel in den vergangenen zwölf Monaten um 90 Prozent. Um die Insolvenz abzuwenden, musste mit wichtigen Gläubigern eine Stillhaltevereinbarung getroffen werden, damit diese ihre Forderungen gegen ABO Energy vorläufig nicht geltend machen… 

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