https://eike-klima-energie.eu/2026/06/09/die-klimaille-braucht-eine-neue-pr-strategie/
Von Marcel Crok, 9. Juni 2026, geposted von Chris Frey
Letzte Woche haben meine Frau und ich mit einer Gruppe langjähriger Freunde ein paar Tage in den italienischen Alpen gewandert. Wir starteten in Alagna Valsesia und wanderten hinauf zur Rifugio Pastore, der nächstgelegenen Berghütte. Von der Terrasse aus genossen wir einen atemberaubenden Blick auf das Monte-Rosa-Massiv. Hoch oben auf den Gipfeln lag noch reichlich Schnee, und wir konnten mindestens vier kleine Gletscher deutlich erkennen. Hier ist eines der Fotos, die ich gemacht habe: (Foto vom Monterosa-Massiv)
Ich habe versucht, die ganze RCP8.5-Saga für ein paar Tage hinter mir zu lassen – und es ist mir gelungen. Es waren keine Fotos von schrumpfenden Gletschern öffentlich ausgestellt. Es gab sogar ein Plakat, auf dem die langfristigen Schwankungen (Vorrücken und Zurückweichen) in der Region erklärt wurden. Es sah so aus, als hätten die Panik-Chaotenr den Kampf in Valsesia noch nicht gewonnen.
Zu Hause wurde mir schnell wieder bewusst, dass der Klimapanikmache noch lange kein Ende ist. Eine neue Schweizer Studie berichtet von einem „dramatischen“ Rückgang der Schweizer Gletscher zwischen 2010 und 2024. Ich musste unweigerlich darüber nachdenken, wie der Schweizer Glaziologe Christian Schlüchter auf diese Nachricht reagieren würde. In seiner hervorragenden Studie über das Süsten-Gebiet (wo ein Gletscher derzeit rapide schmilzt) zeigte Schlüchter (hier auf Deutsch, siehe die Rekonstruktion auf Seite 8), dass es vor 2.000 Jahren – etwa zu der Zeit, als Hannibal mit seinen Elefanten die Alpen überquerte – in diesem Tal überhaupt keinen Gletscher gab und die Baumgrenze viel höher lag als heute. Ähnliche natürliche Schwankungen wurden für den Großen Aletschgletscher dokumentiert, den mit Abstand längsten Gletscher der europäischen Alpen.
Beerdigungen
Ich gehe davon aus, dass wir in den kommenden Jahren noch viele weitere alarmierende Berichte über Gletscher hören werden. Angesichts des faktischen Scheiterns von RCP8.5 und des Zusammenbruchs der extrem düsteren auf diesem abwegigen Szenario beruhenden Prognosen müssen sich die Klimaalarmisten dringend neu erfinden…