WiWO: Energiewende mangelhaft!

https://www.wiwo.de/politik/deutschland/knallharter-bericht-bundesrechnungshof-beurteilt-energiewende-als-mangelhaft/23122022.html

Knallharter Bericht:

Bundesrechnungshof beurteilt Energiewende als „mangelhaft“

Der mit Wolken überzogene Abendhimmel spiegelt sich auf den Solarzellen einer vor Windrädern stehenden Solarkraftanlage.

Bild:  dpa

Von: Angela Hennersdorf, 28 September 2018

Mangelhaft setze die Bundesregierung die Energiewende um. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesrechnungshof. Trotz Finanzmitteln in Milliardenhöhe verfehle der Bund die Klimaziele. Helfen könnte eine CO2-Steuer.

Seit fast 20 Jahren werkelt Deutschland schon an der Energiewende. Um das Klima zu schonen, sollen Wind- und Sonnenenergie, Biomasse und Wasserkraft die klimaschädlichen Energiequellen Kohle, Öl und Gas ersetzen. Grüner Strom, sichere Versorgung und bezahlbare Energiepreise, das sind die wichtigsten Ziele, die sich Deutschland bei der Umsetzung der Energiewende gesetzt hat.

Geschafft hat Deutschland die Energiewende nach all den Jahren nicht. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Bericht des Bundesrechnungshofes. Die unabhängige Bonner Behörde ist verantwortlich für die Finanzkontrolle des Bundes.

Das Urteil der Behörde ist harsch: Mangelhaft sei die Umsetzung und Steuerung der Energiewende durch das federführende Bundeswirtschaftsministerium, bilanziert der Bundesrechnungshof in seiner Analyse auf 42 Seiten.

Scharf kritisieren die Beamten sowohl die Steuerung wie auch die Koordinierung der Energiewende. „Allein im Bundeswirtschaftsministerium sind 34 Referate in vier Abteilungen damit befasst, die Energiewende umzusetzen. Dazu sind weitere Bundesministerien und alle Länder an der Umsetzung der Energiewende beteiligt.“ Dennoch habe das Ministerium nicht festgelegt, was die Koordination der Energiewende umfasst. „Es bleibt ein wesentliches Versäumnis, dass das Bundeswirtschaftsministerium, nicht bestimmt hat und nicht bestimmen will, was es tun muss, um die Ziele der Energiewende nachweisbar und auf wirtschaftliche Weise zu erreichen“, heißt es in dem Bericht der der WirtschaftsWoche vorliegt. Für besonders wichtige Ziele wie die sichere Stromversorgung und bezahlbare Energiepreise gebe es im Berliner Ministerium keine quantitativen Zielgrößen und auch keine Messwerte. Aber solange es diese nicht gäbe, wäre auch eine wirksame Steuerung der Energiewende nicht möglich…

Ein Gedanke zu „WiWO: Energiewende mangelhaft!“

  1. Zielgerichtete Messwerteignoranten!
    An einem sonnigen Sonntag wie heute blickt der staunende Bürger von seinem Wanderrastplatz (da wo gierige Landwirte mal einen Windpark sich subventionieren lassen wollten, was gottseidank von mutigen Menschen vorerst verhindert werden konnte) tief in den Odenwald hinein und erkennt in der Runde 4 Windparks auf den Bergrücken mit ca. 20 Windindustrierädern. Mehr als die Hälfte steht still wegen Windschwachgebiet, der Rest läuft im Dieselmodus, wohl um den Verschleiß zu minimieren. Egal, der Kunde zahlt ja, selbst eine neue Steuer für Atemluft würde er zahlen.
    Das ist ein Augenzeugenbericht für quantitaive Zielgrößen und Messwerte, den der Bundesrechnungshof sicherlich nicht zur Kenntnis nimmt da ja die Politik samt Energieversorger sonst von den Subventionströgen wegmüsste, – da ja nicht sein darf, was nicht sein kann.
    Der Bundesrechnungshof sollte veranlassen sofort sämtliche Zahlungen, die diese sinnfreie Energiewende betreffen einzustellen. Dieser Verantwortung sollte die „unabhängige“ Institution des Bundesrechnungshofs doch nach den Jahren der Misswirtschaft in der ha, ha, ha Energiewende gerecht werden können.
    Aber, aber, aber man kann nur erkennen, das mit vollen Hosen nur gut stinken ist im Behördenhausbericht und um selbst mit so einem Wissen der Steuergeldverschwendung die Beamtenschaft den Schimmelwallach reitet namens Weiterso.
    Heinz-Gerd Arnold Otzberg

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