Eberbach: „Vernunftkraft“ kritisiert geplante Windräder

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Eberbach

Was „Vernunftkraft“ an geplanten Windrädern kritisiert

Auf Einladung der Rettet-den-Hebert-Initiative war Detlef Ahlborn von Vernunftkraft zu Gast. „Energiewende ist seit langem gescheitert“.

„Windkraftatlas ist der Fälschung überführt“: Detlef Ahlborn von „Vernunftkraft“. Foto: Marcus Deschner

Von Marcus Deschner, 5. März 2022

Eberbach. „Ich verbreite keine Meinungen, sondern arbeite mit Fakten“, betonte Detlef Ahlborn. Der promovierte Ingenieur ist zweiter Vorsitzender der Bundesinitiative „Vernunftkraft“ und referierte am Donnerstagabend auf Einladung der Bürgerinitiative (BI) „Rettet den Hebert“. Für diese hießen Bettina Greif und Rainer Kunze in der Stadthalle etwa 80 Interessierte willkommen. Thema des Abends war „Windräder ohne Vernunft“, womit vor allem die auf dem Hebert geplanten Anlagen gemeint waren. Über die Verpachtung von städtischen Flächen dafür soll bekanntermaßen in einem Bürgerentscheid am 3. April abgestimmt werden.

Greif stellte die seit etwa sechs Jahren aktive BI, der Bürger aus Eberbach, Schönbrunn, Haag und Moosbrunn angehören, kurz vor, ehe Ahlborn eine ganze Reihe von Zahlen und Grafiken an der großen Leinwand präsentierte. Dabei nahm er auch den 2019 in überarbeiteter Form präsentierten Windatlas für Baden-Württemberg „auseinander“. Das mit der Aufstellung beauftragte Unternehmen arbeite nicht mit belastbaren Zahlen, so der Vorwurf des Unternehmers aus Nordhessen. Der Atlas sei „der Fälschung überführt“.

Die Werte für die Windgeschwindigkeit seien falsch berechnet worden und lägen „durchweg zehn- bis zwanzig Prozent niedriger“…

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