Tarek Al Wazir: „Mehr und größere Windräder“

Mehr und größere Windräder

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Mehr und größere Windräder

In Hessen sollen in den nächsten Jahren deutlich mehr Windräder gebaut werden, um die Stromversorgung zu sichern.


Foto: Rolf Oeser

von Pitt von Bebenburg, 1. Juli 2018

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) teilte jetzt in einer Antwort auf Fragen der FDP mit, bis zum Jahr 2050 seien voraussichtlich zwischen 2000 und 2600 Windkraftanlagen erforderlich. Heute gibt es rund 1000 Windräder in Hessen.

2016 haben Windräder nach Al-Wazirs Angaben etwa 2,2 Terawattstunden (Billionen Wattstunden) Strom erzeugt. Für das Jahr 2050, in dem Hessen seinen Strom vollständig aus erneuerbaren Energien gewinnen will, wird ein Bedarf von 27,5 Terawattstunden prognostiziert. Der FDP-Fraktionsvorsitzende René Rock hatte den Verdacht geäußert, dass für eine Verzehnfachung der Strommenge „gleichzeitig auch die Zahl der benötigten Windkraftanlagen drastisch zunimmt“. Al-Wazir widersprach:

Eine drastische Erhöhung sei nicht erforderlich, eine Steigerung auf 2000 bis 2600 Anlagen reiche aus.

Das sei „aufgrund des technischen Fortschritts“ möglich – sprich, durch größere und effektivere Anlagen. Al-Wazir geht davon aus, dass ein durchschnittliches Windrad dann fünf Megawatt liefert. Solche Anlagen befänden sich bereits im Genehmigungsverfahren…

Ein Gedanke zu „Tarek Al Wazir: „Mehr und größere Windräder““

  1. Hessen hat eine Fläche von etwa 21.000 km2. Städte , Straßen, Gewässer , Flugplätze u. ä. vermindern diese auf etwa 16.000 km2. Werden diese Flächen mit den Al-Wazir -Wind-Industrie-Anlagen bestückt, so ergibt sich ein Abstand von Anlage zu Anlage von etwa 2,5 km. Einer Horror-Vorstellung. Wenn diese Überschlags Rechnung fehlerhaft sein sollte, bitte ich um eine Nachricht.
    Ein Feldmarschall aus unsäglichen Zeiten äußerte damals sinngemäß, wenn meine Piloten alle in die Luft gehen, müssen die Vögel zu Fuß gehen.
    Politik-Grüner Naturschutz völlige Nebensache.
    Mit bedenklichen Grüßen
    E. Wagner

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