Populistischer Unfug: Verbot von Verbrennungsmotoren

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Nur noch Elektroautos ab 2030

Warum das Benziner- und Diesel-Verbot der Grünen naiver Populismus ist

FOCUS-Online-Redakteur

Montag, 19.06.2017, 19:23

Die Grünen bekräftigen ihre Forderung, alle Autos mit Verbrennungsmotor ab 2030 zu verbieten. In diesem Ziel stecken allerdings ein paar entscheidende Denkfehler. Ein Kommentar.

Die Grünen haben einen neuen Endgegner: Das Auto. Während der Kampf gegen die Atomkraft erfolgreich ausgefochten wurde – sogar mit einem breiten gesellschaftlichen Konsens – geht es nun um das Ende des Verbrennungsmotors. Und das am besten gestern. Das Motto lautet – übrigens wortwörtlich: „Wir gehen in den Fight gegen die Klimagegner“.

Wie man „gegen das Klima“ sein kann, wurde zwar nicht näher erläutert, dafür gibt es aber konkrete Pläne. Neben SUV-Strafsteuern zugunsten von Elektroautos und bundesweiten Diesel-Fahrverboten fordern die Grünen erneut, dass ab 2030 ausschließlich „abgasfreie Autos“ gebaut werden dürfen . In den Städten soll der Autoverkehr zugunsten des Radverkehrs zurückgedrängt werden. Zudem sprechen sich die Grünen dafür aus, den öffentlichen Nahverkehr stark auszubauen.

Elektrisch um jeden Preis?

Bessere Taktfrequenz und günstigere Preise bei Bus und Bahn? Das klingt in der Tat nicht schlecht und würde so manchen Städter freuen, selbst wenn er sein Auto heiß und innig liebt. Doch Benziner und Diesel, Autogas und Erdgas komplett verbieten, um damit die Elektromobilität durchzupeitschen?

 

Ein Gedanke zu „Populistischer Unfug: Verbot von Verbrennungsmotoren“

  1. Naivität ist nett bei Kindern, bei Erwachsenen allerdings kann sie gefährlich werden. Inzwischen habe ich den Eindruck, die Grünen seien ein Sammelbecken für Individuen, die einfachstes logisches Denken nicht mehr beherrschen, ganz zu schweigen von Schulfächern wie Physik, Chemie und Mathe. Es wundert mich also nicht, dass sie wohl endgültig in den realitätsfreien Raum abzudriften scheinen. Oder läuft das schon unter dem Begriff „Religion“? Sollten eines schönen Sonntags Pilgerströme zu Windkraftkathedralen beobachtet werden können, vor denen dann andächtig niedergekniet wird, wären meine schlimmsten Befürchtungen wahr geworden. Immerhin hat ihr frömmelndes Gutmenschentum schon seine stets vorhandene Kehrseite gezeigt: wo sie früher noch Krötenküsser und Baumknutscher waren, haben sie jetzt Wald und Vögel „zum Abschuss“ freigegeben, weil sie mit Windkraft „das“ Klima retten wollen, als wäre es ein hilfloser Säugling in der Krippe. Na ja, es ist schon bequemer, von zu Hause aus oder im netten Grüppchenplausch „das Klima zu retten“, von dessen Gesetzmäßigkeiten man keine Ahnung hat, als bei Wind und Wetter sich in einem von Windkraft bedrohten Waldstück an einen Baum zu ketten. Ja wo sind sie denn hier, die Baumdrücker – gibt es etwa Bäume erster und zweiter Klasse?
    Übrigens: wenn schon Benzinmotoren abschaffen, dann doch bitte die vielen Lärmmonster ums Haus und im Garten (Rasenmäher, Heckenscheren, Laubbläser und Motorsensen), mit ihrem entsetzlichen Geknatter – meistens mittags oder abends nach der Arbeit ,wenn man etwas Ruhe und Erholung bräuchte.

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