Vielbrunn: Offener Brief an Odenwald-Politiker

http://www.de-fakt.de/bundesland/hessen/odenwaldkreis/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1969&cHash=95d631058202ba2c4530ec185c508f58

BI Zukunft Vielbrunn: „Regionalplan wie FNP haben einen gemeinsamen Konstruktionsfehler“

Von Hans-Joachim Büchs, 27.6.2017

Bürger des Michelstädter Stadtteils sorgen sich gemeinsam mit zahllosen weiteren Odenwäldern um die Auswirkung der Windkraftanlagen „auf über 50 Prozent unserer sensibelsten Gebiete im Odenwald“

ODENWALD / VIELBRUNN. – In einem offenen Brief an den Odenwälder Landrat Frank Matiaske und die Bürgermeister des Odenwaldkreises fordert die Bürgerinitiative (BI) Zukunft Vielbrunn gemeinsam mit dem Ortsbeirat dieses Michelstädter Stadtteils dazu auf, die beabsichtigte Stellungnahme zur 2. Offenlage des Regionalplans (Teilplan Erneuerbare Energien) zu revidieren und keine weiteren Windräder mehr im Odenwaldkreis zuzulassen.

Das Schreiben an die Odenwälder Lokalpolitiker hat folgenden Wortlaut:

>Sehr geehrter Herr Landrat Matiaske,

sehr geehrte Herren Bürgermeister Kelbert, Veith, Olt und Buschmann (stellvertretend für die anderen Odenwälder Bürgermeister des Kreises),

aus der Presse vernahmen wir mit Verwunderung, dass der Kreis der benachbarten Bergstraße sehr wohl sich dem Regionalplan widersetzt und keine weiteren Windräder, als die derzeit genehmigten zulässt. Ihre beabsichtigte Stellungnahme zur 2. Offenlage, die größtenteils auf den sicher äußerst kritisch zu sehenden Flächennutzungsplan (FNP) zurückgeht, lehnen wir komplett ab. Die bereits damit einhergehende Verschwendung von unseren Steuergeldern, inzwischen mehr als 800.000 Euro, sehen wir als sehr bedenklich an.

Im Vorfeld des FNP wurden die damals beteiligten Bürgermeister und der damalige Landrat Kübler auf die Gefahren eines solchen Unterfangens von diversen Bürgern hingewiesen, die das Fiasko komplett vorhergesehen haben, wie sich im Nachhinein klar herausstellte.

Sowohl der Regionalplan, wie auch der FNP, haben einen gemeinsamen Konstruktionsfehler. Die Ausweisung von Vorrangflächen – „2 %-Ziel“ – betrifft in seiner Auswirkung über 50 % unserer sensibelsten Gebiete im Odenwald….

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