Odenwälder Kreistag kritisiert Regierungspräsidium

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Scharfe Kritik: Odenwälder Kreistag verurteilt Windkraft-Genehmigungspraxis des Regierungspräsidiums

28.03.2017, von mk-Presse

Parlamentarier fordern Regierungspräsidium und Landesregierung einstimmig auf zur „Sicherstellung des absoluten Vorrangs des Trinkwasserschutzes“ + + + Horst Schnur: „Ich unterstelle der Genehmigungsbehörde, dass sie von Wiesbaden >ferngesteuert< ist“

ODENWALDKREIS. – Der Kreistag des Odenwaldkreises hat in seiner Sitzung am gestrigen Montag, 27. März, in Erbach eine Resolution an das Regierungspräsidium (RP) in Darmstadt und die Landesregierung in Wiesbaden gerichtet und darin die Genehmigungspraxis des RP in Sachen Windkraftanlagen scharf kritisiert. Die Resolution wurde bei zwei Enthaltungen aus den Reihen der Fraktion der GRÜNEN einstimmig gebilligt …

… „Unter Berücksichtigung der Aussage des HLNUG geht die Untere Wasserbehörde beim Odenwaldkreis weiterhin von einer potentiellen Gefahr für die Trinkwasserversorgung von Hüttenthal und Hiltersklingen aus“, sagte der Kreischef und ergänzte: „Auch durch regelmäßige Kontrollen durch die Fachbehörden sind Beeinträchtigungen der Trinkwasserversorgung von Mossautal nicht vollständig auszuschließen.“

Eine Ringwasserleitung, die den Ausfall der Schmerbachquelle kompensieren könnte, gibt es nicht. „Eine Ersatzwasserversorgung mittels Tankwagen erscheint unzumutbar“, konstatierte Landrat Matiaske …

… Zugleich verwies Schnur auf sein Stimmverhalten am 16. Dezember 2016 in der Regionalversammlung Südhessen und fühlte sich „durch die von Subventionsgier getriebene Landschaftszerstörung mit der Genehmigung der Windparks am letzten Tag des Jahres in Bezug mit meinem Misstrauen“ bestätigt. „Ich unterstelle der Genehmigungsbehörde, dass sie von Wiesbaden >ferngesteuert< ist“, sagte der frühere Verwaltungschef des Odenwaldkreises …..

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