Nicht genug Platz für all die Windräder…

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Bericht zur Energiewende :

Nicht genug Platz für all die Windräder

von Andreas Mihm, 27. Juni 2018

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien soll vorankommen. Nur: Dafür braucht es ausreichende Netze – und ausreichend Platz. Die Monitoring-Kommission der Energiewende hält der Bundesregierung den Spiegel vor.

Die von der Regierung berufene Kommission zur Begleitung der Energiewende warnt vor einem zu schnellen Ausbau erneuerbarer Energien. Insbesondere für die von der Koalition geplanten Sonderausschreibungen für neue Windanlagen an Land gebe es nicht genügend Standorte, schreiben die Experten in ihrem neuen Bericht. Sie fürchten, dass ansonsten überhöhte Kosten zustande kommen und auf die Verbraucher gewälzt werden. Das Bundeskabinett beschloss den Bericht am Mittwoch.

„In den kommenden Ausschreibungsrunden könnte mangels genehmigter Standorte kein ausreichender Wettbewerb zustande kommen“, warnt die „Monitoringkommission“…

Ein Gedanke zu „Nicht genug Platz für all die Windräder…“

  1. Netzausbau = grossräumige Verteilung eines untragbaren Zustandes

    Die Windkraft-Ausbaupläne mit dem vorrangigen Stromnetz-Ausbau zu begründen, wie das die Union fordert, kann man auch nur als scheinheilig beurteilen. Wer sich fragt, wem der Netzausbau etwas bringt, und sich dabei an der Realität orientiert, wird das schnell erkennen. Im Norden herrscht Volatilität mit zunehmender Spitzenlast-Überkapazität, aber unveränderter völlig unzureichender gesicherter Leistung (bis unter 1% der installierten Leistung). Dieser unhaltbare Zustand wird durch den Netzausbau nur grossflächiger verteilt. Einziger Nutzbarer Effekt ist, den Investoren ihre gewünschten Renditen zu sichern. Umwelteffekt = Null.

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