Manfred Haferburg: Mein Berliner Appell

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Von Manfred Haferburg, 5. Januar 2026

Was muss in Berlin jetzt sofort geschehen, wie kann man den Menschen helfen, besonders denen, die möglicherweise gar keine Hilfe rufen können? Das Ausmaß der Notfälle lässt sich momentan noch nicht absehen. Und wie kann es sein, dass die ideologischen Wiederholungstäter seit 15 Jahren offenbar ungehindert zuschlagen können? Ein Appell.

rstens: Mein Appell an die Regierung und Verwaltung: „Helft den Betroffenen! Umgehend! Setzt alles ein, was Ihr auftreiben könnt – die Armee, karrt Hilfskräfte, Notstromdiesel und Material aus nicht betroffenen Gegenden an. Kümmert Euch vor Ort, statt Euch „in meinem Büro zu Hause einzuschließen und per Telefon zu organisieren…“ (Originalton OB Wegner) um jeden einzelnen Hilfebedürftigen, ehe es zu spät ist. Sucht die Hilfebedürftigen auf, sie können sich oft nicht an Euch wenden! Nicht jede Uroma hat ein funktionierendes Handy. Nicht jeder kranke Uropa kann die Treppe herunter kommen. Nicht jeder Bettlägerige kann zum Fenster gehen und um Hilfe rufen. Es sind schon zwei Tage vergangen, wir kennen das Ausmaß der Katastrophe noch nicht. Eure Aufgabe ist „Zivilschutz“ und besteht aus Prävention und Vorsorge, dem Krisenmanagement sowie der Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung und Nachsorge.

Es muss eine große Menge Hilfskräfte ausschwärmen, um die potenziell Hilfsbedürftigen zu ermitteln. Das ist eine Frage der Organisation und der Verwaltungseffektivität. Wenn Euch das nicht gelingt, dann seid Ihr verantwortlich für jeden Verdursteten, jeden Erfrorenen. 

Es ist kein Blackout

Zweitens: Für die betroffenen Schwächsten der Gesellschaft, die in solchem Fall der Hilfe bedürfen, ist es auch eine Katastrophe, wenn es kein Blackout ist. So schlimm es ist – es handelt sich nicht um einen Blackout. Es ist ein „Brown-Out“. 

Die betroffenen Fläche ist recht begrenzt. Ich wage eine Schätzung: Es handelt sich bei dem Stromausfall um ein lokal begrenztes Gebiet. Rundherum funktioniert die Stadt – so gut, wie es eben in Berlin funktioniert (*). Der Albtraum für die Betroffenen ist nur, dass dieses Ereignis unglücklicherweise bei großer Kälte stattfindet und sich so anfühlt, wie ein Blackout. Auch deshalb, weil die Verwaltung ungeschickt und zögerlich reagiert. Und die Reparatur dauert deshalb so lange, weil diesmal 110 KV Hochspannungsanlagen betroffen sind, eine Stromtrasse, die mit 110.000 Volt für die Stromfernübertragung ausgelegt ist und für die bei der Montage entsprechende Sicherheitsvorgaben gelten. 

Angemessen hingegen reagieren die Vor-Ort-Hilfskräfte, Polizei, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk, sowie Freiwillige und Nachbarschaftshilfe. Aber diese Kräfte müssen angemessen unterstützt werden.

Es handelt sich um einen Brown-Out

Drittens: Der jüngste Berliner Stromausfall ist kein Blackout. Es gibt bei einem Brown-Out die Möglichkeit, für Menschen, die mobil genug sind, sich selbst zu helfen oder zu flüchten, weil eben im Nachbarstadtteil und im Land die Infrastruktur noch funktioniert. Man kann in der Nähe noch tanken. Man kann in der Nähe noch einkaufen. Es gibt noch keine marodierenden Banden. Es gibt jede Menge von Hilfemöglichkeiten aus der unmittelbaren Umgebung. Das Gros der staatlichen Aufgaben, nämlich Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung (*), die Versorgung mit hoheitlichen Aufgaben des Gesundheitsschutzes und der Grundversorgung im Katastrophenfall, wäre in vollem Umfang möglich. Das heißt nicht, dass die Verwaltung in der Lage ist, auf die Schwere des Ereignisses angemessen zu reagieren, obwohl die materiellen Voraussetzungen gegeben sind. 

Ein Blackout wäre es, wenn der Stromausfall großflächig wäre, mehrere Bundesländer, das Bundesgebiet oder ein größeres Gebiet Europas betroffen wären. Bei einem echten Blackout können sich auch mobile Menschen nicht mehr selbst helfen. Bei einem echten Blackout kann der Staat seine Aufgaben nicht mehr vollumfänglich erfüllen, weil er selbst völlig überfordert und nicht mehr funktionsfähig ist.

Warum gibt es die grünlinke „Vulkangruppe“ noch?

Viertens: Der Berliner Brown-Out wurde durch den terroristischen Anschlag einer grünlinken Aktionsgruppe namens „Vulkangruppe“, die sich in einem menschenverachtenden Bekennerschreiben zu dem Brandanschlag (die Achse berichtete) auf die Infrastruktur bekannt hat. Das Bekennerschreiben offenbart eine Gesinnung, die sowohl die Verfassung ablehnt als auch die Einhaltung der Menschenrechte für „Reiche“, die sie meinen vernichten zu dürfen, um grüne Weltrettungsphantasien („fossile Kraftwerke ausschalten ist Handarbeit“) und kommunistische Beglückungsideen umzusetzen. 

Diese militant-antifaschistische linke Gruppierung namens „Vulkangruppe“ führt seit 2011 völlig unbehelligt dutzende (teilweise angekündigte) Anschläge auf die Infrastruktur Deutschlands, nämlich Bahnanlagen und Stromnetzanlagen ungehindert aus. Das sind ganze 14 Jahre. Im Jahr 2024 wurde von dieser Terrororganisation ein Anschlag auf einen Strommast durchgeführt, der einen ganzen Landstrich Berlins und die Tesla-Batteriefabrik lahmlegte. Auch ein Anschlag auf die Stromversorgung des Berliner Technologieparks geht auf das Konto dieser Organisation. Bisher wurde noch kein einziger Ermittlungserfolg berichtet.

Nun stellt sich die Frage: Was eigentlich machen der Verfassungsschutz, der Staatsschutz, das BKA und die Bundesanwaltschaft beruflich, außer eine rechte, vermutlich aber leicht verrückte Rollator-Umstürzler-Bande um den Prinzen Reuss den XIII., die seit mehr als drei Jahren in Untersuchungshaft sitzen, oder einen Bundeswehrpensionär, der über einen Minister denkt, dass er ein Schwachkopf sei, mit großem Pressebrimborium öffentlichkeitswirksam zu verfolgen? 

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