Länder wollen Bundesmittel für Windkraft!

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Länder wollen Bundesmittel für Windkraft

Energiewende: Zahl der neuen Anlagen in Hessen und Rheinland-Pfalz stark rückläufig

Autor: Irs, 30 August 2018

Wiesbaden.Hessen und Rheinland-Pfalz wollen mehr Windenergieanlagen errichten und fordern deshalb von der Bundesregierung eine Reform des Erneuerbare Energien Gesetzes. Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) sprachen sich gestern in Wiesbaden während des Windbranchentages Hessen/Rheinland-Pfalz des Bundesverbandes Windenergie zudem für Sonderausschreibungen aus, um zügig mehr Windenergie erzeugen zu können. Die beiden Politiker mussten sich indes auch mit der kritischen Frage befassen, warum die Zahl der Genehmigungen für neue Windkraftanlagen so stark rückläufig sei. Al-Wazir begründete das unter anderem damit, dass in Hessen fast keine neue Anlage mehr ohne Gerichtsverfahren gebaut werden könne.

25-Prozent-Ziel greifbar

Daher müssten die Genehmigungen absolut gerichtsfest sein. Bis 2019 will Hessen 25 Prozent seines Stromverbrauchs mit Hilfe von erneuerbaren Energien erzeugen. Laut Al-Wazir sei der Anteil bis Ende Juni auf 22,5 Prozent gestiegen. Daher sei das Erreichen des 25-Prozent-Ziels in „greifbarer Nähe“, sagte er. Rheinland-Pfalz deckt derzeit 32 Prozent seines Stromverbrauchs mit erneuerbaren Energien. Bis 2030 will das Bundesland seinen Stromverbrauch zu 100 Prozent mit Hilfe von Wind, Wasser, Biomasse und Sonne produzieren. Hessen hat sich dieses Ziel für 2050 gesteckt…

Ein Gedanke zu „Länder wollen Bundesmittel für Windkraft!“

  1. Wenn unser Minister AL Wasir angibt, dass der schleppende Ausbau der WIA mit den Klagen der ortsansässigen Bevölkerung zusammenhängt, sollte er sich eigentlich fragen warum dem so ist .
    Ich persönlich meine, dass die BI `s und die Verbände hier einen guten Job machen .
    Solche Aussagen verbuche ich auf unserer Habenseite und das gibt mir persönlich Mut zum weiteren Widerstand.
    Manchmal denke ich ,das es doch irgendwann dem Letzten der Gleichgültigen auffallen muss, dass der Weg der einfältigen Privilegierung der Windindustrie der Falsche ist .
    Andererseits sind die Akteure der „anderen Fakultät “ derart von Ihrem Handlungen überzeugt, dass der Spuk erst vorbei ist wenn kein Geld mehr fließt .

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