Infraschall kann die Herzleistung deutlich schädigen!

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Mainzer Studie: Infraschall von Windrädern kann die Herzleistung des Menschen deutlich schädigen

Von Gisela Kirschstein, 11. Mai 2020

Windräder gelten als Schlüsseltechnologie für die Umsetzung der Energiewende, doch die großen Windturbinen sind nicht unumstritten: Schon lange gibt es immer wieder Berichte von Anwohnern, nach denen die tiefen brummtonartigen Schallwellen gesundheitliche Beschwerden auslösen sollen. Anwohner klagen etwa über Kopfschmerzen oder Konzentrationsprobleme, nun hat eine Mainzer Studie herausgefunden: Infraschall von Windrädern kann tatsächlich die Herzleistung des Menschen deutlich schädigen. Bereits nach einer Stunde Einwirkungsdauer mit 100 Dezibel führte der stille Lärm in Experimenten zu einer Einschränkung der Herzleistung von bis zu 20 Prozent, ergab die Studie, die nun im renommierten Fachmagazin Noise & Heath erschienen ist…

Als Infraschall bezeichnet die Wissenschaft tiefe Tongeräusche von unter 20 Hertz, der Mensch nimmt sie meist als tiefe Brummtöne wahr – wenn überhaupt. „Nur 30 Prozent der Menschen sind überhaupt in der Lage, Infraschall zu hören“, sagt Professor Christian-Friedrich Vahl, Direktor der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Mainzer Universitätsmedizin…

Beim Menschen reagierten Vibrationssensoren in der Haut auf die tiefen Schallwellen und lösten ein unterschwelliges Alarmsignal aus: „Das ist eigentlich ein Katastrophenzeichen“, erklärt Vahl, das habe Menschen in Vorzeiten geholfen, vor Unwettern oder Vulkanausbrüchen zu fliehen. Ist der Mensch den tiefen Schallwellen aber längere Zeit in hoher Frequenz ausgesetzt, kann das offenbar schwerwiegende Folgen haben: „Infraschall entfacht eindeutige messbare physikalische Wirkung am Herzen – und zwar ohne dass man ihn hören kann“, betont Vahl…

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