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Beiträge zu den Themen: Energiewende, Windkraft, Windkraft im Odenwald, Auswirkungen auf Landschaft und geschützte Tierarten, Auswirkungen auf die Volkswirtschaft, Auswirkungen auf betroffene Anwohner

Transparenz zu WKA in Eberbach? Offenbar schon LIDAR Messungen im Wald

https://rettet-den-odenwald.de/2018/10/transparenz-zu-wka-in-eberbach-offenbar-schon-lidar-messungen-im-wald/

Keine Windindustrie auf dem Hebert

Seit einigen Tagen werden auf dem Hebert offensichtlich LIDAR-Windmessungen durchgeführt (siehe Foto unten). Wiederholt legte Bürgermeister Reichert beim in Eberbach umstrittenen Thema Windkraft großen Wert auf Transparenz. Warum wurden dann die Eberbacher Bürger letzte Woche bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung nicht über dieses wichtige Detail beim sensiblen Thema Windkraft informiert? Zumal Gemeinderat Michael Schulz bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 25.10.18 sogar extra noch nachgefragt hat, wie der Stand der Dinge in Sachen Windkraft auf dem Hebert sei…(siehe RNZ 29.10.18). Die Antwort von Bauamtsleiter Steffen Koch sinngemäß: Keine Neuigkeiten. Ist das die vielgepriesene Transparenz in Eberbach?

Hinzu kommt, dass uns mehrer Spaziergänger berichten, dass auf dem Hebert gerade Fällungen von großen Bäumen vorgenommen wurden. Es wäre im Odenwald leider nichts neues, wenn Habitatsbäume geschützter Arten (v.a. Fledermäuse) frühzeitig aus einem als WKA Standort gehandelten Areal entfernt würden. Die Bedeutung des als Landschaftsschutzgebiet geschützten Waldes auf dem Hebert hat die BI Eberbach erst im letzten Jahr durch Artenschutzgutachten ausführlich dargelegt.

Lidar

Dieser Beitrag wurde am von Dr. Richard Leiner in Infos der Bürgerinitiativen veröffentlicht. Schlagworte: Eberbach, Hebert.


„Klimahysterie und Weltuntergangsszenarien“

von Peter Geisinger, Groß-Umstadt, Oktober 2018

Im Schweizer Strafgesetzbuch, Zweites Buch, Besondere Bestimmungen, Zwölfter Titel, gibt es einen interessanten Artikel zur Verbreitung von Schreckensszenarien: Verbrechen und Vergehen gegen den öffentlichen Frieden – Art. 2581: Schreckung der Bevölkerung

„Wer die Bevölkerung durch Androhen oder Vorspiegeln einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum in Schrecken versetzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.“

Wir haben einen solchen Paragraphen leider nicht im deutschen StGB. In unserem Land sind offenbar alle Bewohner so klug und aufgeklärt (??), dass sie die gebetsmühlenartig vorgetragenen Schreckensbilder, die von den Herren Professoren Schellnhuber, Edenhofer, Latif und vielen anderen erzeugt und vor allem von den Grünen als Wahlwerbung verbreitet werden, hoffentlich als das erkennen, was sie sind: Ideologische Weltuntergangs-Propaganda. Die Parallelen zu Weltuntergangsdrohungen der Kirche im Mittelalter sind überdeutlich. Siehe dazu z.B. den faschistoiden Artikel von Prof. Richard Parncutt, Uni Graz 2012 „Todesstrafe für Klimawandelleugner“ (in englisch):

Todesstrafe für Klimawandelleugner

Die folgenden Zitate sollten auch den letzten Zweifler an der politogenen Herkunft des „menschengemachten“ Klimawandels überzeugen:     Zitate zum Klimawandel

Hier ein interessanter Artikel zu den demokratiefeindlichen Ansätzen in der von Prof. Schellnhubers angestrebten „Großen Transformation“:     http://www.science-skeptical.de/klimawandel/schellnhuber-und-die-weltherrschaft/008103/ 

Siehe weiter die untenstehende neueste Grafik der NOAA, die optisch erschrecken soll, aber etwas wesentliches weglässt: Seit Jahren wird von Meteorologen und Klimatologen eine globale Mitteltemperatur von 15° C als OPTIMUM verkündet. Demnach befinden wir uns sogar noch unter der optimalen Mitteltemperatur!

Deshalb sollte die Betrachtungszeit deutlich ausgeweitet und nicht auf die Jahre 1880 bis 2018 beschränkt werden. In der Grafik wird auch die „optimale globale Mitteltemperatur“ von 15°C dargestellt:

Warmzeiten waren in der Menschheitsgeschichte Blütezeiten von Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft. Kaltzeiten waren Zeiten von Hunger und Armut. Den Eisbären ist das alles ziemlich egal. Sie leben seit 600.000 Jahren.

Der Eisbär lebt nicht vom Eislutschen

Der Physiker Prof. Harold Lewis (ehemaliges Mitglied der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft, APS) hat vor einiger Zeit zu Klimahysterie und Weltuntergangsszenarien gesagt: „Es ist der größte und erfolgreichste pseudowissenschaftliche Betrug , der mir in meinem langen Leben als Physiker untergekommen ist.“

Fachleute, die es wie er wagen, die derzeitige Klima-Hysterie kritisch zu hinterfragen, werden von den „rechtmäßigen Inhabern der Deutungshoheit“ systematisch isoliert. Kein Wunder, es geht um ungeheuer viel Geld. Ansätze von notwendigen Diskussion werden mit Totschlagbegriffen wie „unbestreitbar“ oder „es herrscht allgemeiner Konsens…“ unterdrückt. Gerade das ist in der Wissenschaft verboten: Theorien oder  Hypothesen müssen hinterfragbar bleiben, bis zum eindeutigen Beweis. Den gibt es bis heute weder für eine konstante Klimaerwärmung (seit einigen Jahren sinken die globalen Mitteltemperaturen leicht) noch für den Zusammenhang eines Temperaturanstieges mit der Emission von CO2. Auch nicht dafür, dass Vanuatu in 80 Jahren vom Meer verschlungen wird, wie Herr Schellnhuber zu wissen glaubt.

CO2 als „Klimagas“ oder „Klimakiller“ zu bezeichnen, ist der Gipfel allen physikalischen Unfugs: Ohne CO2 gäbe es kein pflanzliches und demnach auch kein menschliches Leben auf diesem Planeten. Lesen Sie Andrew Montfords Buch über die „Climate-Gate-Dokumente“, wenn Sie eine andere als die derzeit veröffentlichte Meinung kennen lernen wollen. Zitat Harold Lewis: „Es war ein Betrug in einem Ausmaß, wie ich ihn noch nie erlebt habe, und es fehlen mir die Worte, um seine Ungeheuerlichkeit zu beschreiben.“ Hier geht es um die bewusste und vorsätzliche Fälschung wissenschaftlicher Datensätze. So ein Vorgang sollte empfindliche  Akademiker und die üblichen politisch Dauerempörten normalerweise auf besonders hohe Palmen jagen. Stattdessen starteten Grüne im Bundestag bereits 2010 eine kleine Anfrage nach den Machenschaften von „Klimawandelleugnern“ und „Klimaskeptikern“. Man führe sich diese Begriffswahl genau vor Augen. Bis zur „Ökoinquisition“ ist es nicht mehr weit.

Sei gegrüßt, Mittelalter!


Ein Beitrag von Prof. Dr. Ute Gummich, Eberbach, September 2018:

Hambi in  Hessen“

Die Tagesschau vermeldet am 18.09.2018: „Vom Hambacher Wald sind 200 Hektar übrig. RWE will demnächst 100 Hektar davon roden.“

Es geht ein Aufschrei durch die Republik, der von den Grünen, BUND, Greenpeace und anderen Umweltschützern medial inszeniert wird. Insbesondere die Grünen und der BUND vertreten jedoch einen aggressiven Ausbau der Windenergie insbesondere auch an Land. Die Grünen sind sowohl in Hessen als auch in Baden-Württemberg in der Regierungsverantwortung.

In dem Faktenpapier Windenergie in Hessen von 2016, herausgegeben vom Hess. Ministerium für Wirtschaft,  Energie, Verkehr und Landesentwicklung, heißt es:“ 80% der Windvorrangflächen stehen im Wald.“ Ferner:  „Pro WKA werden zwischen 0,6 und 1 Hektar Wald für eine einzeln stehende  Windkraftanlage verbraucht.“ Daher wird gefolgert: “ Bei einem angestrebten Zuwachs von 2.300 bis 2800 WKA ergibt dies einen Flächenverbrauch zwischen 1.104 Hektar und 2.240 Hektar.“

Diese Zahlen  werden in oben zitierten Papier jedoch zurecht relativiert. Die einzelnen Anlagen müssen natürlich bestimmte Abstände zueinander haben, sonst würden sie sich im wahrsten Sinne des Wortes „den Wind aus den Segeln“ nehmen.  Es heißt daher: “In der Regel kann eine Anlage in einer Fläche von 15 Hektar positioniert werden“. Dies ergäbe eine Fläche zwischen 34.500 und 42.000 Hektar, die von Wald in Industriefläche umgewandelt würde.

Wo bleibt hier der Aufschrei: „Hambi ist auch in Hessen!“? Dasselbe gilt in ähnlicher Weise auch für  Baden-Württemberg!

PS.:  Bei WKA Anlagen geht s natürlich um grünen Strom im Gegensatz zu schmutzigem Strom aus dem Hambacher Forst.


Ein Brief von Helgo BRAN an den Deutschlandfunk Köln, Ressort „Kontrovers“

Helgo Bran ist Biologe und ehem. Energiepolit. Sprecher der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg

Betr.: Notwendige Räumungen im Hambacher Forst zur unverzichtbaren weiteren Nutzung nicht subventionierter heimischer Energieträger, hier: Braunkohlen

Sehr geehrte Damen und Herren,

es geht um die Gewährleistung der Sicherheit und Preisgünstigkeit der Versorgung mit elektrischem Strom gemäß § 1 EnWG. Dafür sind unsere mit Braunkohle gefeuerten Großkraftwerke hervorragend geeignet. Diese Art der Stromgewinnung wird auch nicht subventioniert. Der Abbau unserer Reserven im Revier Garzweiler wurde noch von der seinerzeitigen grünen Ministerin Bärbel HÖHN bis 2045 genehmigt. Die Gewinnung der Weichkohlen dort soll nun zugunsten des Hambacher Reviers zurückgefahren werden. Ist dies etwa nicht einsichtig und zu begrüßen?

Will man die Lignit-Flöze abbauen und nutzen, dann müssen zuvor die bewaldeten Deckschichten abgetragen werden. Dies ist genehmigt worden; die RWE verfügt über entsprechende Titel. Also muss die – illegale – Besetzung und Bewohnung jenes umstrittenen Waldstücks beendet werden. Jeder einsichtsfähige Bürger sollte dies respektieren.

Ich verstehe und teile die Liebe zu Bäumen und Wäldern. Doch ich muss die „Aktivisten“ und angeblichen „Klimaschützer“ fragen, wo sie waren, als auf unseren Mittelgebirgen tausendfach Wald abgeholzt wurde für die Errichtung der nichtsnutzigen, ja kontraproduktiven Windindustrie-Anlagen (WIAn), auch sehr schöner Wälder mit gesunden mittelalten Weißtannen ohne Mistelbefall wie auf dem Ittenschwander Horn, wo eine der Anlagen 14 Monate nach feierlicher Inbetriebnahme wegen Ineffizienz wieder abgbaut wurde – auch hier ein nützlicher Abbau. Denn all unsere „lieben“ Großanlagen der Stromerzeugung aus Sonnenstrahlung oder Luftbewegungen taugen nicht für die Gewährleistung sicherer und preisgünstiger Versorgung mit elektrischer Energie wie das Gesetz es verlangt. Darauf vor allem kommt es an; das Klima kann niemand schützen.

 Mit freundlichen Grüßen

Helgo Bran


Sehen Sie hier den Windkraft-Filmspot der Deutschen Wildtier Stiftung, der ab 13. September in den hessischen Kinos läuft:

https://www.deutschewildtierstiftung.de/naturschutz/windenergie-und-artenschutz

Windenergie und Artenschutz

Keine Windkraftanlagen im Wald

Der Ausbau der Windenergie aus reinen Profitgründen ist zur Gefahr für zahlreiche Wildtiere geworden. In Deutschland fallen den Windkraftanlagen heute im Jahr bis zu 250.000 Fledermäuse und über 12.000 Greifvögel zum Opfer. Besonders gilt das im Wald. In den für Windparks geeigneten Hochlagen finden sich vielfach wertvolle, alte und naturnahe Waldbestände, die ein Garant der biologischen Vielfalt sind. Deutschland braucht dringend einen einheitlichen, hohen Standard, um Natur- und Artenschutz in die Energiepolitik zu integrieren. Wir erheben unsere Stimme – mit Stellungnahmenan die Verantwortlichen und Diskussionsbeiträgen. Wir sammeln Fakten und bereiten sie in Fachstudien auf.

Der Ausbau der Windenergie in Deutschland schreitet ungebremst voran. Ende 2015 waren an Land fast 26.000 Windkraftanlagen installiert. Doch nach den Plänen der Bundesregierung und vieler Bundesländer soll der Ausbau der Windenergienutzung noch weitergehen. Deutschlands erklärtes politisches Ziel zur Erreichung der Klimaziele soll unbedingt erreicht werden! Nach einer aktuellen Studie des Frauenhofer Instituts für Windenergie und Energiesystematik werden die Ausbaupotenziale mit bis zu 22 % der Bundesfläche angegeben.

Mit der Öffnung des Waldes als potenziellen Standort für Windenergieanlagen werden die Potenziale einerseits beträchtlich erweitert, zugleich entstehen dadurch aber gravierende Konflikte zwischen Windenergie und dem Natur- und Artenschutz. Wälder haben einen hohen ökologischen Wert und werden durch den Bau und Betrieb von WEA langfristig in ihrer Funktion als Lebensräume für Wildtiere beeinträchtigt und gefährdet. Seit 2010 hat sich der Zubau im Wald innerhalb Deutschlands versiebenfacht. Den bislang stärksten Zubau im Wald gab es 2015 mit bundesweit 271 Neuanlagen mit einer Gesamtleistung von 754,2 MW. (Quelle Abbildung: Bundesverband Windenergie)

Keine Windkraftanlagen im Wald

Da in der Offenlandschaft für Windenergie geeignete Gebiete zunehmend knapp werden, geht die Entwicklung hin zu Windparks in Waldgebieten, besonders in den Mittelgebirgsregionen. Waldgebiete jedoch sind im Vergleich zu Agrarlandschaften weit weniger intensiv vom Menschen genutzt und daher ein wichtiger Rückzugsort für viele bedrohte Tierarten, insbesondere für Fledermäuse und Vögel. Alle in Deutschland heimischen Fledermausarten stehen mittlerweile auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Daher braucht Deutschland dringend einen einheitlichen, hohen Standard, um Natur- und Artenschutz in die Energiepolitik zu integrieren.

Schon heute bedroht die Windenergie in manchen Bundesländern die Populationen einzelner Arten. Der Rotmilan, für den Deutschland mit seinem großen Anteil am Brutgebiet eine besonders hohe Verantwortung trägt, wird häufig Opfer von Kollisionen an Windenergieanlagen. Auch der vom Aussterben bedrohte Schreiadler ist mittlerweile in seinem sehr kleinen Verbreitungsgebiet in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg von Windparks umschlossen. In Brandenburg ist die Belastungsgrenze für die Rotmilanpopulation bereits jetzt in Sicht, wenn nicht gar überschritten, wie Studien zeigen.

Keine Windkraftanlagen im Wald

Unbestritten bleibt, dass der Ausbau erneuerbarer Energien zusammen mit Effizienzsteigerungen ein wichtiger Pfeiler der Energiepolitik sein wird. Ihr naturschutzfachlich unkontrollierter Ausbau gefährdet jedoch inzwischen die Ziele des Natur- und Artenschutzes zu denen sich die Bundesregierung mit der „Strategie zur Biologischen Vielfalt“ selbst verpflichtet hat. Der Ausbau der Windenergie, gesteuert nicht nur aus klimapolitischen, sondern auch aus privatwirtschaftlichen Gründen, ist zur Gefahr für zahlreiche Wildtiere geworden. Dabei ist der Erhalt der Biodiversität ein gesellschaftlich ebenso wichtiges Ziel wie die Energiewende. Naturnahe, große Wälder müssen genauso erhalten werden wie für Fauna und Flora wertvolles Offenland. Daher ist eine sorgfältige Abwägung notwendig, wo Windparks ohne Schaden an der Natur errichtet werden dürfen. Mit Windenergie kann sehr viel Geld verdient werden. Auch aus diesem Grund besteht ein hoher Interessensdruck auf potentiellen Standorten. Wir setzen uns dafür ein, dass die Belange des Arten- und Naturschutzes nicht unter die Räder der Energiewende kommen!

Eine repräsentative Umfrage des Instituts Emnid im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung zeigt: Für 65 Prozent der Befragten soll im Zweifelsfall der Schutz von Vögeln und anderen Tieren Vorrang vor dem Bau von Windkraftanlagen haben. Und 80 Prozent lehnen ab, dass Waldgebiete verschwinden oder zerschnitten werden.

Studie: Windenergie im Lebensraum Wald

Für die Deutsche Wildtier Stiftung hat der renommierte Biologe und langjährige Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland Dr. Klaus Richarz 2014 und 2016 umfangreiche Studien verfasst. Sie beschreiben das Gefährdungspotenzial waldgebundener Arten durch den Bau und den Betrieb von Windkraftanlagen. Sie stellen die Bedeutung der Wälder für die Erhaltung der biologischen Vielfalt vor und zeigen auf, dass ein weiterer Ausbau von Windenergieanlagen vor allem im Wald einen Eingriff in eine Tabuzone darstellt und nur in Ausnahmefällen naturschutzfachlich und –rechtlich vertretbar wäre.

Hier können Sie die Studien kostenlos bestellen.


Ein erschütternder Video-Beitrag des Journalisten Jörg Rehmann zum Thema „Klimaschutz“ und „Nachhaltigkeit“ im Hunsrück:


Dr. Wolfgang Epple hat einen lesenswerten Kommentar zum Artikel „Das Ende der Energiewende kündigt sich an“ von Veronika Wendland geschrieben, der wegen seiner Prägnanz und Treffsicherheit auch hier unter „Beiträge“ veröffentlicht wird. Der Originalartikel ist darunter verlinkt.

Dr. Wolfgang Epple, 7. August 2018

Ein großes Danke für die Veröffentlichung!
Mit tiefer und dankbarer Verbeugung vor der Autorin Frau Dr. Wendland: Viel klarer und pointierter kann man nicht zusammenfassen, wie das Ende einer politischen Amokfahrt aussehen wird.
Ob es ein Zufall ist, dass die Schellnhubers, Latifs und Co. gerade in diesem Hitzesommer, der gekennzeichnet ist von austauscharmen und damit Wind-schwachen Hochdrucklagen, mit besonders schrillen Wortmeldungen zur bevorstehenden „Heißzeit“ (so die aktuelle Wortbildung) auffallen? Soll das nun nicht mehr zu übersehende eklatante Defizit der Windkraft, die auch nicht im Ansatz zur Versorgungssicherheit in ganz Europa beitragen kann und wird, auf diese Weise dröhnend übertönt werden? Soll auf diese Weise vom Scheitern der „CO2-Reduktion“ trotz 30.000 Windkraftmonster alleine in Deutschland abgelenkt werden?

Um nicht falsch verstanden zu werden: Die Erwärmung der Erde ist unbestreitbar, die Ursachen, Folgen und Reaktionen aber müssten Gegenstand eines offenen und unserer „aufgeklärten“ Kulturstufe angemessenen Diskurses sein.

Die Öffentlich-rechtlichen Medien jedenfalls springen auf den dampfenden „Heiß-Zeit“-Geisterzug, in dessen Cockpit das PIK sowohl den Lokführer als auch die Heizer untergebracht hat. Das Milliardengeschäft „große Transformation“ läuft auf vollen Touren, Volksvermögen und ganz offensichtlich auch gesunder Menschenverstand werden buchstäblich verheizt. Mithilfe der Medien. Klima-Effekt: gleich Null.

Aufsätze wie der von Frau Dr. Wendland dagegen werden es weiterhin nicht schaffen, in der dringend notwendigen Breite der Energiewende-genasweisten „Öffentlichkeit“ wahrgenommen zu werden.

https://www.achgut.com/artikel/das_energiewende_ende_kuendigt_sich_anhttps://www.achgut.com/artikel/das_energiewende_ende_kuendigt_sich_an


Aus der Veröffentlichung des BDEW „Witterungsdaten Deutschland 2018“ hier die durchschnittliche monatliche  Windgeschwindigkeit 2017/2018 (Auswertung des DWD von 41 Wetterstationen) im Vergleich mit den langjährigen Werten von 2008 – 2017. Gewichtet sind die Werte zur besseren Vergleichbarkeit nach der geografischen Verteilung der installierten WEA-Leistung am 31.12.2015
Ergebnis: Höchstwert 3.0 Beaufort, Mindestwert 2,5 bft, 3.0 bft = schwache Brise entsprechen 3,4 bis  < 5,5 m/sek!

Witterungsdaten BDEW, Windwerte 2008 bis 2018, volkswirtschaftlicher Irrsinn

Vernunftkraft Odenwald e.V.


Dr.-Ing. Günter Keil hat einen sehr aufschlussreichen Artikel  verfasst: „Morbus Prawda und Energiewende-Agitprop: Die  Medien  zwischen  Information  und  Desinformation.“
Morbus Prawda Von der Information zur Desinformation 1

Dr. Ing. Günter Keil studierte Elektrotechnik an der TU Berlin und München. Diplom (Dipl-Ing.) Promotion zum Dr. Ing.

Beruflicher Werdegang:
Siemens AG München, Frauenhofergesellschaft
Anschließend ca. 30 Jahre im Bundesministerium für Forschung und Technologie


Der nachfolgende „Offene Brief“ vom April 2018 von Dr. Nikolai Ziegler, 1 . Vorsitzender Bundesinitiative Vernunftkraft e.V., Enoch Freiherr zu Guttenberg, Dirigent und Umweltschützer, Johannes Bradtka, 1 . Vorsitzender Verein für Landschaftspflege & Artenschutz in Bayern e.V., an Prof. Dr. Hubert Weiger, Bundesvorsitzender des BUND, hat es in sich: Klartext gegen „die großen deutschen Umweltverbände, inhaltlich und moralisch entkernt“.
Offener-Brief_VK-VLAB-an-Prof-Hubert-Weiger_2018
Übrigens: Der Bundesverband Windenergie (BWE) überträgt im Falle seiner Auflösung sein Restvermögen an den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)…
Auszug aus der BWE-Satzung (Stand: 16. April 2015)

§ 12 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks geht das Restvermögen an den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinn des § 2 dieser Satzung zu verwenden hat.


Hier ein Leserbrief von Elektromeister Georg Rombach aus Ladenburg zum Artikel „Energie: Rekorderzeugung aus Sonnen und Windkraft, Tiefstand bei Kohlestrom“, aus dem „Mannheimer Morgen“ vom 03.05.2018:

Leider gibt noch keine sinnvollen Speicher, dennoch bezahlen die Bürger für das Erzeugen von überflüssigem Strom, den wir nicht brauchen. Am Tag der Arbeit, den 1. Mai, wurden 41,4 Mio. Euro sinnlos verbrannt. Der Strompreis lag, einmal mehr, im Negativbereich, d.h. Großhändler bekamen Geld dafür, dass sie Strom verbrauchten. Die Kosten für diesen Unsinn bezahlen die Stromverbraucher, genauso wie die Kosten dafür, dass trotzdem immer noch mehr hochsubventionierte EEG Anlagen entstehen.

Wir brauchen endlich wieder eine Energiepolitik, die sich an den physikalischen Grundgesetzen, an Markt und Wettbewerb orientiert und nicht jedes Jahr 25 Milliarden Euro (ohne MwSt.) dem Normalbürger abnimmt, um sie kapitalkräftigen Investoren (viele aus dem Ausland) zu verschenken oder gar Geld gibt, um den zu viel erzeugten Strom zu vernichten.

Ist es nicht sittenwidrig, wenn zuviel EEG Strom erzeugt wird, wir diesen nicht brauchen und unsere konventionelle Kraftwerke in Betrieb bleiben müssen, um unser Stromnetze zu sichern? Herzlichen Dank an alle Befürworter der 60 – 80 oder gar 100% erneuerbaren Energien! Die Physik zeigt jetzt schon dramatische Auswirkungen mit Gegensteuerung (Redispatch) im Netz, die viel Geld für die Bürger kosten. In 2016 mussten die Stromkunden größer 1 Mrd. Euro für stabilisierende Maßnahmen zusätzlich bezahlen.

Dass jede neue WEA- und jede neue PV-Anlage uns der Kaskadierung und dem Stromsupergau ein großen Stück näher kommen, muß ich der Physik nicht erzählen.  Nochmals einen erschütterten Dank, auch für die bezahlten EEG-Abgaben und sicherlich auch einen DANK der ca. 500.000 Bürger, die ihren Strom nun nicht mehr bezahlen können! Die Aussage von Agora: Das ist ein Zeichen dafür, dass immer noch zu viele Kraftwerke am Netz, die sich nicht herunterfahren lassen am Markt sind, sehe ich als EEG-Oberwitz.

Die Wahrheit kann ziemlich hässlich werden, wenn die physikalischen Gesetze wie ein Blackout oder Kostentsunami, die wir Bürger nicht mehr tragen können, zu schlagen. Wenn man unserer Stromrechnung Glauben schenkt, sieht die Realität anders aus. In 2004 hat Grünen-Chef Trittin behauptet, die Förderung der Erneuerbaren Energien kostet deutsche Durchschnittshaushalte monatlich nicht mehr als eine Kugel Eis.

12 Kugeln X 1.10 €uro = 13,20 €uro/Jahr oder meinte er pro Familie? Durchschnittshaushalte = vierköpfige Familie?  ….also: 48 Kugeln X 1.10 €uro = 52,80 €uro – stimmt aber leider auch nicht: Eine vierköpfige Familie bezahlt heute etwa 500 Euro mehr pro Jahr!

Mir bereitet die Energiewende, so wie sie gemacht wird, große Sorgen. Für unsere Metall- und Chemieindustrie (Wertschöpfungskette) ist neben bezahlbaren Strompreisen die Frage der Versorgungssicherheit mindestens genauso wichtig. Und die ist bei Wind- und Sonnenenergie noch lange nicht gegeben. Trotzdem wird ein gewaltiger Druck aufgebaut, Braunkohlekraftwerke /Kohlekraftwerke möglichst schnell zu schließen. Manche Klimaaktivisten fühlen sich legitimiert, Gewalt gegen Menschen und Anlagen auszuüben. Andere überbieten sich geradezu mit immer neuen Kohleausstiegsplänen.

Einen Zustand ohne Strom kann unsere hochtechnisierte Gesellschaft nicht überstehen – denken Sie nur an Krankenhäuser, Telekommunikation, Tankstellen oder Schienenverkehr, ganz zu schweigen von unserer Industrie, oder Fahrstühlen in öffentlichen Gebäuden . Im Winter, wenn der Energiebedarf steigt, gibt es weniger Sonne und oft keinen Wind. Da werden sogar alte Ölkraftwerke in Österreich wieder hochgefahren, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Die Erneuerbaren Energien sind jetzt Erwachsen, wie Herr Graichen schreibt. Sie müssen Systemverantwortung übernehmen und sich dem Wettbewerb stellen und zwar ohne Subvention. Die Energiewende ist ja schließlich nicht „fer umme….“

Georg Rombach, Elektromeister aus Ladenburg


Johannes Bradtka, Lehrbeauftragter für Waldnaturschutz an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Freising-Weihenstephan und Vorsitzender des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern (VLAB) veröffentlichte folgenden Artikel in der Mitgliederzeitschrift des „Bundes deutscher Forstleute“:
Windraeder_in_Waeldern_-_Langversion

Untenstehend eine Veröffentlichung der BI Gegenwind Hirschberg. Der Text, verfasst vom dortigen Mitstreiter Rainer Neutard, beschreibt die verheerenden Eindrücke, die er bei einer Begehung des Areals am „Stillfüssel gewonnen hat:
Windräder am Siedelsbrunner „Stillfüssel“ – Ein Trauerspiel nimmt seinen Lauf

Wir haben des öfteren über die Ereignisse am „Stillfüssel“ berichtet, über das Bauvorhaben der ENTEGA aus Darmstadt und über die Proteste der dortigen Nachbarschaft, die nunmehr ihre Ohnmacht erkennen muss und dem Bau von zunächst 5 Windkraftanlagen fassungslos gegenübersteht. Es gibt zahlreiche Dokumentationen über die Vorgehensweise des Investors, die wir aber an dieser Stelle aus urheberrechtlichen Gründen nicht veröffentlichen dürfen.

Dafür gibt es einen Bericht unseres Mitstreiters und Hirschberger Mitbürgers Rainer Neutard, der kürzlich „vor Ort“ war. Er ist damit einverstanden, wenn wir seine Zeilen hier veröffentlichen:

„Liebe Freunde,

 in den letzten Tagen war ich oberhalb von Siedelsbrunn an den neuen Windkraftanlagen. Die Erschließungswege: Brutal, ein erschütterndes Bild. Die allerschlimmsten Befürchtungen werden übertroffen; jede Anlage mit eigener Zufahrt! Breite Schneisen, die Trassen mit großen Kurvenradien, tief gegründet. Die Topografie: Für den Schwerlastverkehr hemmungslos nivelliert. Oben ein Plateau, irgendwie unwirklich, völlig kahl, mehrere Fußballfelder groß und topfeben, für hohen Achsdruck massiv befestigt. Da wächst in den nächsten 100 Jahren kein Baum mehr!

 Erschlossen wird das Plateau über eine Rampe in Baumhöhe – quer durch den Wald. Wenn man es nicht gesehen hat, glaubt man es nicht. Einfach unvorstellbar und deprimierend. Die Grünen haben jegliche Glaubwürdigkeit verloren! Sie lassen Feldhamster, (SAP Arena) und Lurche (B3 Hemsbach) umsiedeln und binden sich an Bäume (Stuttgart 21). Im Wald von Siedelsbrunn müsste es ihnen (und der CDU) das Herz zerreißen. Aber statt dem Volk zuzuhören (Kretschmann), verraten sie die Natur! Ein Skandal; man muss es gesehen haben!“

Hierzu eine Anmerkung der Redaktion:

Die „vorläufige Genehmigung“ zum Bau der (zunächst) 5 Windräder am „Stillfüssel“ ist erst kurz vor Toresschluss (31.12.2016 > Ende der Subventionszusagen) durchgewinkt worden, das eigentliche Genehmigungsverfahren ist aber noch immer nicht abgeschlossen. Investor ist der Versorger ENTEGA in Darmstadt. Zuständig ist das Regierungspräsidium Darmstadt mit ihrer „Grünen“ Präsidenten Dr. Brigitte Lindscheid); Aufsichtsratsvorsitzender der ENTEGA ist der „Grüne“ Oberbürgermeister von Darmstadt Jochen Partsch. Und – last but not least: die ENTEGA gehört zu 96% der Stadt Darmstadt, die damit auch die anfallenden Subventionen kassiert.


Hier der Bericht unseres Mitstreiters HanBIs-Joachim Büchs zu den Vorgängen an der Baustelle von zwei WKA im Felgenwald bei Vielbrunn; Lehmauftrag bei Starkregen:

Liebe Mitstreiter,

heute berichtet das Odenwälder Echo http://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/michelstadt/bei-starkregen-wird-im-vielbrunner-felgenwald-lehm-aufgetragen_18679951.htm über Lehmauftrag bei Starkregen. Dass die Arbeiten laut Projektierer ab Freitagmittag eingestellt wurden ist richtig. Aber gerade auch bei dem strömenden Regen am Vormittag begannen sie mit dem Eintrag des Lehmbodens. Damit Ihr Euch ein richtiges Bild über das ganze Ausmaß machen könnt, fügen wir weitere Fotos bei, die auch dem Echo und teilweise dem RP-Darmstadt zur Verfügung standen.

Von der Baustelle laufen lehmversetzte Sturzbäche in den dahinterliegenden Wald.

Rot umrandet ist der Grenzstein, an dem Bayern anfängt.

Der Wald wird durch die Baustelle überflutet und die Erde unter den Baumwurzeln ausgewaschen

Verrostete und bereits dem RP-Darmstadt gemeldete Sägeölkanister werden nicht entfernt und das Oberflächenwasser der Baustelle strömt darüber

Geübte Praxis des RP-Darmstadt ist es, keinerlei Rückmeldungen zu geben, so dass man immer nur vermuten kann. Auf jeden Fall finden zum wiederholten Male anscheinend Verstöße gegen die Bauauflagen statt. Es kann doch nicht sein, dass Kontrollen nur durch den einzelnen Bürger erfolgen und das dafür rechtlich zuständige RP-Darmstadt anscheinend aus Personalmangel oder anderen Gründen seine Kontrollverpflichtung mehr als eingeschränkt wahrnimmt. Von Sanktionierungen gegenüber dem Projektierer ganz zu schweigen.

Ich bitte Euch alle entsprechend mit Leserbriefen oder Briefen an das RP-Darmstadt, in Anbetracht der massiven Gefährdung unseres Wassereinzugsbereichs / Grundanströmung Tiefenbrunnen Vielbrunn, zu reagieren.

Mit besten Grüßen

Hans-Joachim Büchs


Hier die Gedanken unseres Mitstreiters Günter Bardohl zum Weltwassertag und zum rücksichtslosen Umgang von Behörden und Projektierern mit dem Trinkwasserschutz:

Liebe Mitstreiter,

am Weltwassertag ist die beste Gelegenheit auch politischen Ungehorsam zu leisten, wenn es um unser höchstes Gut, das Trinkwasser geht.

Bei der Michelstädter Bürgerversammlung wurde das fehlende Vertrauen in unsere Behörden und die nicht mögliche demokratische Entscheidungsfindung thematisiert. Dazu möchte ich zwei Beispiele aus Mossautal aufzeigen, die im Zusammenhang mit dem Bau der fünf Windindustrieanlagen auf dem Kahlberg stehen.

Zur Erfüllung von Nebenbestimmungen und Auflagen wurde vom Anlagenersteller und Betreiber, der EnBW, mit Mail vom 3. November 2017 auf Bitten des RP, Dezernat Grundwasser, zu einem Behördentermin an der Schmerbachquelle in unserem Ortsteil Hiltersklingen eingeladen. Der Termin fand am 6. November 2017 mit dem RP, DA, der Unteren Wasserbehörde des ODW-Kreises, einem Wasserwirtschaftlichen Fachbüro und der EnBW statt. Die ebenfalls über den Wassermeister, nicht den Bürgermeister, geladene Gemeinde hat sich entschuldigt und auch aus Gründen des Rechtsstreites mit dem RP nicht teilgenommen, weil unser Rechtsbeistand nicht geladen war. Der Gipfel der Dreistigkeit ist aber, dass das erstellte Protokoll für diesen Behördentermin, der wie geschrieben auf Wunsch des RP zustande kam, vom Anlagenbetreiber der EnBW erstellt wurde.

Mit Datum vom 20. Februar 2018 wurde für die 8 km lange externe Kabeltrasse von den Windindustrieanlagen des Kahlberg bis zum Netzeinspeisepunkt in Reichelsheim der naturschutzrechtliche und wasserrechtliche Genehmigungsbescheid erlassen. Auf Seite 6 des Bescheides ist unter den naturschutzrechtlichen Nebenbestimmungen Ziffer III.1.12 aufgeführt: „Rodung und Rückschnitt von Gehölzen sowie das Verlegen des Kabels sind, außerhalb der Brut- und Fortpflanzungszeit, in der Zeit vom 30. September bis zum 1. März durchzuführen. Eine Ausweitung des genannten Zeitraums ist nur mit schriftlicher Zustimmung des RP, Dezernat V 53.1 möglich. Hierzu ist dem Dezernat V 53.1 die Einschätzung eines qualifizierten Fachbüros vorzulegen aus dem hervorgeht, dass Schädigungen geschützter Arten nicht zu erwarten sind.“ Ein toller Behörden-Service, wenn man mit den Verboten gleich mitgeteilt bekommt, wie diese zu umgehen sind. Mit einer einfachen Einschätzung und nicht mit einem qualifizierten Gutachten. Die wäre wohl für EnBW zu teuer!

Gänzlich schizophren wird es allerdings, wenn man dann unter der rechtlichen Würdigung lesen muss. “Der in den Nebenbestimmungen Ziffer III.1.12 bestimmte Zeitraum wurde festgelegt, um sowohl die Tötung von Jungvögeln oder die Zerstörung von Nestern, insbesondere auch von boden- und nischenbrütenden Arten, zu vermeiden.“ Ein weiterer Auszug aus dem genannten Kapitel: „Die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes oder des Landschaftsbildes können erheblich beeinträchtigt werden.“

Der Vollständigkeit wegen sei noch auf Folgendes hingewiesen: Hätte der Projektierer die Baugenehmigung für die Kabeltrasse wie üblich mit denen für die WKA beim RP eingereicht und nicht erst im September 2017, so hätte bei dieser Genehmigungsgeschwindigkeit in dem jetzt gerade dem Ende entgegengehenden Winter zumindest die Umwelt- und Naturschonend gebaut werden können.

Erinnert sei am Weltwassertag daran, dass durch diese Industriebaumaßnahmen ein gewaltiger Eingriff in die Natur erfolgt. Betroffen sind davon insgesamt 5 Trinkwasserquellen und dies alles in einem Berg der geologisch äußerst sensibel zu bewerten ist. Grundwasser und Trinkwasser sind nur auf dem Papier und in politischen Reden geschützt, nicht aber in den Behörden verankert.

Die Genehmigung der Kabeltrasse ist dem NABU Odenwald, Frau Limprecht, bekannt. Ob dagegen etwas unternommen wurde/wird?

Inzwischen konnte ich sehen, dass mit der Baumaßnahme begonnen wurde. Die sofortige Vollziehung war ja ebenfalls in der Genehmigung angeordnet worden. Wie lautet der aktuelle Slogan einer Werbekampagne von EnBW: Wir machen das schon.

Gerne können Sie diese Beispiele nutzen und auf welchem Medium auch immer in die Öffentlichkeit bringen. Es ist nötig, um mündige Bürger zu unterstützen. Wir sind es dem Odenwald schuldig.

Mit freundlichen Grüßen und der Hoffnung darauf, dass wir zusammen etwas bewegen können.

Günter Bardohl


Darmstädter Haushalt wird vom Prinzip Hoffnung geleitet….

Darmstadt zählt zu den am höchsten verschuldeten Gemeinden Deutschlands. Im jüngsten Ranking des statistischen Bundesamtes landet Darmstadt mit 1,85 Milliarden Euro Schulden ( Ende 2016) sogar auf dem ersten Platz aller kreisfreien Städte. (ca. 15.000 € Schulden pro Einwohner!) Darin enthalten sind nicht nur die reinen Haushaltsschulden von  rund 600 Millionen Euro, sondern auch die in ausgegliederten Einheiten versteckten Verbindlichkeiten von 1,25 Milliarden. Zu den ausgegliederten Einheiten zählen die Statistiker Eigenbetriebe wie auch Beteiligungen an Privatunternehmen.

Zu den ausgegliederten Einheiten gehören ebenso Beteiligungen an Aktienunternehmen. Und dort liegt auch fast die Hälfte der 1,85 Milliarden Euro Gesamtschulden. Denn der lokale Energieversorger Entega (ehemals HSE) gehört zu 93 Prozent der Stadt. Der Konzern hat bis 2014  830 Millionen Euro in Windparks, Solaranlagen, Wasserkraftwerke und Gasturbinen investiert. Etwa genauso hoch sind auch die Verbindlichkeiten des Konzerns.

Die Stadt lässt dazu verlauten:

Im Rathaus misst man den Zahlen aus Wiesbaden hingegen „kaum Aussagekraft“ zu, wie Stadt-Sprecher Klaus Honold erklärt. „Diese Statistik umfasst nicht nur die Verschuldung der Stadt, sondern auch die der städtischen Beteiligungen, wie etwa dem Bauverein.“ Honold: „In der Statistik wird die Vermögensseite nicht betrachtet“. Die Stadt gehe vielmehr von einer „Pro-Kopf-Verschuldung von 4241 Euro zum Jahresende 2017“ aus.

Das statistische Bundesamt hält dagegen:

Beim Statistischen Bundesamt weist Sprecherin Johanna Barasofsky die Darstellung der Stadt zurück: „Die Berechnungsgrundlagen waren für alle Städte gleich, unsere Statistik hat daher sehr wohl Aussagekraft über die finanzielle Leistungsfähigkeit Darmstadts.“

Das Magazin „P Stadtkultur“ (Produkt der ECHO Zeitungen GmbH) hat dazu einen hoffnungsvollen Beitrag veröffentlicht:

Solange die Energiewende so läuft wie erhofft, muss sich die Stadt darüber allerdings keine Sorgen machen. Im Gegenteil: Den Besitz des lokalen und wirtschaftlich erfolgreichen Energieversorgers und die daraus resultierenden Dividenden kann die Stadt im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen auf der Habenseite verbuchen.

Dann schau´n mer mal…

Peter Geisinger, 12. März 2018


Hier ist zu besichtigen, wie eine Landschaft aussieht, die von der Politik als Lebensraum für Mensch und Natur aufgegeben wurde. Verantwortlich für diese Zerstörung:
Malu Dreyer (SPD) – Ministerpräsidentin RLP,
Eveline Lemke (Grüne) – ehem. stellvertretende Ministerpräsidentin RLP


In einem Fernsehbeitrag des SWR vom 1. Februar 2018 wurde die desolate wirtschaftliche Situation des Landkreises Donnersberg  aufgezeigt, der an drei defizitären Windparks beteiligt ist und nun verzweifelt nach Käufern sucht. 

(Anmerkung des Webseitenbetreibers: Ähnlichkeiten mit  Lützelbach im Odenwald sind rein zufällig!)

http://www.ardmediathek.de/tv/zur-Sache-Rheinland-Pfalz/Windparks-zu-verkaufen/SWR-Rheinland-Pfalz/Video?bcastId=6223218&documentId=49701414


Hier finden Sie einen sehr wichtigen Kommentar von Dr. rer. nat. Wolfgang Epple, Länder- und Fachbeirat der Naturschutzinitiative e.V. zur neuesten Veröffentlichung  der „Fachagentur Windenergie an Land“

von Wolfgang Epple

Die „Fachagentur Windenergie an Land“ hat im Dezember 2017 eine „Good-Practice“-Broschüre zur Windenergie im Wald herausgebracht:

FA_Wind_Good_Practice_Wind_im_Wald_12-2017

Diese Broschüre kann als Begleit-Instrument des Großangriffes der Windkraftindustrie auf die deutschen (und in Vorbild-Funktion deutscher Windkraftprotagonisten auf die europäischen) Wälder aufgefasst werden.

Mit der Good Practice-Zeitung halten Sie eine Übersicht in Ihren Händen, mit der wir 16 Beispiele in sechs Bundesländern beschreiben und ihre Besonderheiten hervorheben. Sie sollen zur Reflexion, Diskussion und Nachahmung anregen. Insbesondere im mittleren und südlichen Teil Deutschlands haben wir sehr waldreiche Bundesländer, so dass die Nutzung von Waldflächen für die saubere Energieerzeugung ein notwendiger Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele dieser Länder darstellt. Festzuhalten bleibt, dass die Wälder neben ihrer Funktion als Kohlenstoffsenke einen weiteren Beitrag zur Verfolgung der Klimaschutzziele leisten. Für die Wälder und die mit ihnen verbundenen Ökosysteme, Biotope und Arten ist dies insofern bedeutend, da der prognostizierte Klimawandel gravierende Auswirkungen auf sie haben wird. Es ist also nicht das »Ob«, welches zur Diskussion steht, sondern das »Wie«…

so tönt Axel Tscherniak, Geschäftsführer der FA Wind im Vorwort an die „sehr geehrte Leserin und den sehr geehrten Leser“ des in Diktion und Aufmachung erschütternden neuen Machwerkes der FA Wind, eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten gemeinnützigen Vereins.

Worum geht es? Der Generalangriff der Windkraftindustrie auf die letzten naturnahen und intakten Flächen, insbesondere auf die Wälder der Südhälfte der Republik, ist von langer Hand vorbereitet, und soll mit einer Selbstbelobigungs- und Selbstbeweihräucherungs-Offensive von höchster Stelle flankiert und begleitet werden. Die Frage, „ob“ Windkraft in die Wälder installiert werden soll, stellt sich für die „Fachleute“ der Agentur also nicht mehr – nur noch die Frage des „wie“. So macht man das, wenn man den Pflock ganz weit ins Feld der Konfliktpartner rammt.

Die 24-seitige Broschüre liest sich über weite Strecken wie ein Werbeprospekt des Windkraft-industriellen Komplexes. Ganz im Fahrwasser des Ökosystem-Dienstleistung-Ansatzes wird in schon Fürchten lehrender Apodiktik dem Wald neben der Kohlenstoffsenke nun endgültig die Rolle zugewiesen, als Standort für die brachiale Windkraftindustrialisierung herzuhalten.

Der Deutsche Wald hat nun endgültig als vielleicht letzter möglicher Hort des Rückzuges aus der emsigen Geschäftigkeit der Naturzerstörung ausgedient. Wer angesichts der erkennbaren schwersten landschaftlichen Beeinträchtigungen und der nicht mehr zu leugnenden scharfen Konfliktlage zum Artenschutz auf ein Innehalten angesichts längt übererfüllter Ausbau“korridore“ für die Windkraft an Land gehofft hätte, wer eine Verschnaufpause im historisch einzigartigen Zerstörungswerk an Natur und Landschaft Deutschlands für möglich gehalten hätte, wird hier eines Besseren belehrt.

Eines jedenfalls leistet das von der FA vorgelegte Machwerk nicht: Einen Beitrag zur Versachlichung des längst final zu nennenden Konfliktes um die letzten Reste einer bislang noch nicht industriell überformten Natur in Deutschland und Europa, den das Vorgehen der Windkraftindustrie ausgelöst und mit den Erfüllungsgehilfen aus der Politik zu verantworten hat. Auf jeden natursensiblen Menschen müssen die von der FA gereichten „guten Beispiele“ wie Hohn und als eine beispiellose Provokation wirken.

Wer selbst härteste Eingriffe in die Waldhorizonte Deutschlands als die Herstellung eines „imposanten Landschaftsbildes“ feiert, wer „von Anfang an mitgedachte” angebliche „Flächeneinsparungen“ als ökologische Großtat darstellt, weil durch die Lagerung der Anlagenbauteile außerhalb des Waldes Rodungsflächen eingespart werden können, wer Ausgleichs-Aufforstungen als „langfristig positiv für das Waldbild“ schönredet vor dem Hintergrund meilenweit zerstörter Wälder, wer die „für den Schutz des Auerhuhns braun gestrichenen Mastfüße“ der Windkraftmonster als vorsorgenden Artenschutz verkauft, hat sich in Bezug auf eine auch nur halbwegs nachvollziehbare vorgebliche Rücksichtnahme auf die nicht vermehrbaren betroffenen natürlichen Schutzgüter selbst das Urteil gesprochen.

Nicht verwunderlich auch, dass die Umweltverbände wie NABU und BUND, selbst inzwischen Totengräber von Natur und Landschaft, wenn es um Windkraftindustrie geht, geschickt hofiert werden.

Allen kritischen und mündigen Bürgern sei das aufmerksame Studium dieses Produktes aus der regierungsamtlich geförderten Schönfärber-Werkstatt des Windkraft-bedingten Untergangs unserer Landschaften und Natur empfohlen. Fremdschämen wird nicht reichen. Niemand soll sagen können, es sei nicht erkennbar gewesen, worauf die Aktivitäten dieser „Fachagentur“ letztlich hinauslaufen sollen: Die Broschüre ist ganz offensichtlich und in durchsichtiger Diktion Teil des breit angelegten Umerziehungsprogrammes im Rahmen der „großen Transformation“, in der Kultur-Landschaften flächendeckend in Energie-Landschaften umgemodelt werden. Der große Transformationsdruck wird hier wie an anderer Stelle (konkrete Beispiele in Epple 2017) scheinwissenschaftlich als Notwendigkeit der Weltrettung im Rahmen des „Klimaschutzes“ verabsolutiert. Die an einigen Stellen der Broschüre schon abstoßende Selbst-Belobigung über „Lessons learned“ und die kommentatorisch erweiterten Fazits zu den einzelnen der 16 „Vorzeige-Projekten“ sind für jeden (mit-)denkenden und (mit-)fühlenden Menschen selbstredende Qual.

Wolfgang Epple

Literatur:

Hier der Link zur Denkschrift von Dr. Wolfgang Epple (2017), Herausgeber: Naturschutzinitiative e.V.

http://naturschutz-initiative.de/neuigkeiten/207-windkraftindustrie-und-naturschutz-sind-nicht-vereinbar


Klare Worte zur Sinnhaftigkeit  des Windkraftausbaus von der FDP-Bundestagsabgeordneten Frau Sandra Weese:


Der Film „Climate Crimes“ von 2011 beschreibt Umweltverbrechen, die im Namen des „Klimaschutzes“ weltweit begangen werden:


Untenstehend finden Se Veröffentlichung der bundesweit als Naturschutzverbie eine neuand anerkannten Naturschutzinitiative e.V. .

Thema ist die Unvereinbarkeit des Ausbaus der Windkraft mit echtem Naturschutz. Dazu hat die Naturschutzinitiative 10 Forderungen entwickelt.

Zum Herunterladen:

090118_Naturschutzinitiative – 10 Forderungen Windenergie 08-01-2018


Vor einiger Zeit wurde in dieser Rubrik der Link zum Film „Der Bauer und sein Klima“ von Marijn Poels eingestellt.  hier klicken

Obwohl der Film ergebnisoffen vorgeht und sich nicht festlegt, wird der deutsch-niederländische Filmemacher Marijn Poels von Öko-Aktivisten bedroht. Allein die Tatsache, dass er Diskussionen auslösen will, ruft den erbitterten Widerstand der Ökolobby hervor. Man will nicht, dass diskutiert wird. Die deutschen Medien blockieren ihn ebenfalls. Dennoch hat sein Film Beachtung im Europäischen Parlament erfahren.

Hier das Interview von Jörg Rehmann mit Marijn Poels:


An dieser Stelle sei die Lektüre einer sehr gut begründeten und tiefgreifenden Abrechnung mit der derzeitigen Energiepolitik dringend empfohlen. Verfasst ist der Beitrag vom Gründungsmitglied der „Grünen“, Helgo Bran aus Freiburg:

Freiburg, den 27. November 2017

Gründliches Zuhören, Hinschauen und Nachdenken zu dem kürzlich ausgestrahlten ORF/3Sat-Film

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=69273

ließen mich dieser Tage auch gründlicher darüber nachdenken, was wohl für unser Land, für meine Mitbürger, die möglichen Folgen eines landesweiten Stromausfalls (Blackouts) wären und was sich uns an Möglichkeiten der Vorsorge böte. Darüber sollte unbedingt nachgedacht werden, denn die Wahrscheinlichkeit eines solchen Blackouts gerade im vor uns liegenden Winter wächst ständig.

Gegen meine hier darzulegenden Sorgen mag man vielleicht einwenden: Wenn die Kraftwerke bei großer Kälte und Schneestürmen dem dann besonders großen Bedarf nicht nachkommen können mit ihrer Stromproduktion, dann werden eben die nun sehr vielen Windkraft- oder genauer Windindustrieanlagen (WIAn) besonders willkommen sein und bei der notwendigen Versorgung „einspringen“. Im Winter stürmt es schließlich oft.

Doch solche Überlegungen bedenken nicht „die Kehrseite der Medaille“. Es ist nämlich gerade umgekehrt: Die inzwischen rund 30.000 Windindustrieanlagen in unserem Land – wahrscheinlich weltweit die größte Stationierungsdichte von WIAn – bedeutet in möglichen Extremfällen gerade die größte Gefährdung der Stromversorgungs-Sicherheit.

Denn die „Alternativen“, die von Wind und Sonne mit ihrer meist sehr geringen und unregelmäßigen Energiedichte abhängig sind, wurden nun mal vom Gesetzgeber „privilegiert“. Ihrer Einspeisung ins landesweite Versorgungsnetz muß also Vorrang eingeräumt werden. Das war einer der großen Fehler schon der Vorläufer von EEG und Energiewende.

Was nun, wenn bei einem starken Wintersturm, einem winterlichen Orkan über Mitteleuropa, die WIAn reihenweise aus dem Versorgungsnetz „wegbrechen“ und ausfallen? Es könnte dann erstmals ein landesweiter Blackout drohen. Denn STROMerzeugung mit solchen nicht ständig zur Verfügung stehenden, nicht steuerbaren, primär nicht netzsynchron laufenden Anlagen ist für die Stabilhaltung von Spannung-&-Frequenz im westeuropaweiten Wechselstromverbundnetz ein Riesenproblem.

Erinnern wir uns nun bitte an den „Weihnachtsorkan LOTHAR“ im Dezember 1999 und dessen damalige Folgen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Orkan_Lothar

So etwas kann wieder eintreten. Angesichts der seither sehr viel zahlreicheren WIAn im Land wären die Folgen heutzutage aber noch sehr viel verheerender.

Es mag ja sein, daß die modernsten Windtürme nicht mehr so wie viele ihrer Vorgänger vom Sturmdruck umgeworfen werden können. Doch schon vor Erreichen der Orkanstärke werden sie plötzlich „aus dem Wind“ oder „in Fahnenstellung“ gedreht oder wegen Eisansatz an den Rotorblättern sonstwie stillgelegt. Sie fallen also aus, und das oft sehr plötzlich und reihenweise.

Das kann die Leute und die Automaten in den Steuerzentralen der Stromversorgung, den Dispatcher-Zentren, und ihre technischen Möglichkeiten rasch einmal überfordern. Dies um so mehr, wenn Anlagen der konventionellen Stromerzeugung, die die „Grund- und Mittellast“ gewährleisten sollten, auf grünen Druck hin in die „Kaltreserve“ stillgelegt wurden. Schnellstarter oder gar „Schwarzstarter“ wie die im Film gezeigte österreichische Pumpspeicheranlage können diese dann selbstverständlich nicht sein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzstart

…. „Die Energie schwarzstartfähiger Erzeugungseinheiten kann dann zum Anfahren nicht-schwarzstartfähiger Erzeugungseinheiten verwendet werden.“  – Wann … dann? Nach einem Blackout.

Schwarzstartfähig sind unsere Pumpspeicherkraftwerke. Wie viele haben wir von denen außer am Hochrhein und in Thüringen? Die WIAn sind jedenfalls keine Schwarzstarter (Siehe auch hier gegen Schluß!). Wir sollten uns also einmal Gedanken machen über die Wahrscheinlichkeit eines vieltägigen landesweiten Blackouts und die Auswirkungen eines solchen Ereignisses.

Unsere Industrieproduktion wäre erst einmal wohl nicht groß betroffen, denn fast jeder große Industriebetrieb verfügt über eigene Kraftwerke, sollte also auf Autonomie schalten können. Schlimm stünde es freilich um die Gewerbebetriebe ohne derartige Möglichkeiten.

Wie aber wären die Auswirkungen auf uns Normalbürger?
Wenn wir mal versuchen, uns die Folgen einigermaßen realistisch vor Augen zu führen wie in dem Film: Wären sie nicht unvorstellbar schlimm? Denn krisengehärtet ist unsere Versorgung nicht.

Rund acht Tage ohne STROM, ohne Herd, Heizung, Handy, ohne Geldabheben, nachts ohne Licht, im Verkehr ohne Ampeln, ohne funktionierende Tankstellen, ohne Straßenbahnen usw.. Züge könnten freilich von Dieselloks gezogen werden. Allerdings hat die Bahn eh eigene Kraftwerke und eine eigene Netzfrequenz von 16 2/3 Hz. Ihr System wäre also wohl nicht mit betroffen.

Doch was machen wir in den Millionen Privathaushalten?

Insbesondere an ausreichende Reserven an sauberem Wasser in einem Großbehälter sollten wir denken. Wasserreserven, Kerzen und viele Konserven wären ja das Mindeste. Kochen könnte man wohl nur im Freien über Holzfeuern; deshalb eben Konserven, Kondens- und H-Milch.

Ist uns auch klar, daß wir dann vonseiten unserer neuen ausländischen Mitbürger kaum Hilfe und Solidarität erwarten dürften? Würden die nicht, im Gegenteil, dann ganz selbstverständlich, in ihre Muttersprache verfallen (die von uns beinahe niemand verstehen kann), sich fast nur untereinander verständigen, Tips und Vorteile zukommen lassen? Klar doch!
Gleichzeitig sind unsere Polizei und andere notwendige Ordnungskräfte in den letzten Jahren ausgedünnt und zudem unterwandert worden. Wie sollen da Fürsorge, Bereitschaft zum Teilen, Rücksichtnahme, Regelrespektierung und Disziplin aufrecht erhalten werden können? Diese Probleme kommen dann also zusätzlich zu denen durch den Ausfall des Stroms, auch wegen des Ausfalls von Unterhaltung und Zerstreuung (Fernsehen).

Was lernen wir aus alldem? Falsch, grundfalsch ist die verbreitete, immer wieder zu lesende Behauptung, Städte und Gemeinden könnten sich durch einen eigenen „Bürgerwindpark“ mit Windindustrieanlagen „autonom“ versorgen. Welch ein ahnungsloser Unsinn! Das Gegenteil stimmt. Doch viele Gemeinden machen mit sowas Propaganda und locken gutgläubigen Bürgern das Geld aus der Tasche für eine finanzielle Beteiligung, festgelegt auf zwanzig Jahre! In unserer Südwestecke agieren so zB die Gemeinden Freiamt und Schönau. Bei den Einweihungsfeiern – je mit segnenden Priestern – mußte ich’s erleben.

Dabei kann keine Windindustrieanlage (WIA), auch wenn sie einzeln oder zu vielen miteinander rotiert, eine Kommune versorgen.
Nur in seltenen Sonderfällen kann die Stromversorgung vielleicht zu entsprechendem „Inselbetrieb“ entkoppelt werden. Was aber, wenn der Wind bald danach wieder weg ist??

Ohne die Spannungshalter-&-50HzTaktgeber unserer zentralen Großkraftwerke verliert sich eingespeister Strom schlicht im Netz.

Das ist die harte elektrotechnische Wahrheit, von der ich leider in meinen Jahren als Energiepolitischer Sprecher der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg nichts ahnte, geschweige denn wußte.

Wir können, ja wir sollten so weit wie möglich Vorsorge treffen. Schließlich hat uns die Regierung in den verg. Jahrzehnten und auch vor ungefähr zwei Jahren noch einmal aufgerufen zum vorsorglichen Anlegen von Vorräten („Aktion Eichhörnchen“). Dabei soll ja dynamisch Vornstehendes verbraucht und jeweils hinten Frisches nachgeschoben werden. Weshalb sollten wir das nun nicht wieder praktizieren?

Einzelne Freunde meinten mir gegenüber damals, das sei nicht wegen drohender Kriegsgefahr, sondern wegen neuerdings drohenden größeren Unterbrechungen der Stromversorgung zu diesen Empfehlungen gekommen.

Angesichts des irrationalen Ausbaus der Windindustrie ist eine solche Deutung tatsächlich auch naheliegend. Dies würde bedeuten, daß zwar noch nicht unbedingt die Kanzlerin, zumindest aber einzelne Sachkundige unter ihren Beratern die lauernde Kollapsgefahr für unser Stromnetz erkannt hatten.

Weshalb durften sie dann nicht die Regierung und die Öffentlichkeit in aller Deutlichkeit vor dem Irrweg Energiewende warnen?

Helgo Bran, 79110 Freiburg am 27. November 2017

Helgo_Bran@gmx.net


Ein bemerkenswerter Brief von Waldbesitzern an Waldbesitzer zur ethischen Dimension des auch wirtschaftlich und energiepolitisch sinnlosen Ausbaus von Windkraft in unseren Wäldern:

Brief von Waldbesitzern an Waldbesitzer


Interview von Jörg Rehmann mit dem Ökonomen Prof. Dr. Joachim Weimann von der Universität Magdeburg: Ist die Energiewende „öffentliches Interesse“?


Bei der gestrigen Begehung des Kahlbergs von Weschnitz aus über die Walburgiskapelle fiel der Blick auf eine Schautafel mit dem Lied der heiligen Walburga:

(Peter Geisinger, 14. Oktober 2017)

Beiträge - Themen: Energiewende, Windkraft, Windkraft im Odenwald, Auswirkungen auf Landschaft und geschützte Tierarten, Auswirkungen auf die Volkswirtschaft, Auswirkungen auf betroffene Anwohner, EEG, Versorgungssicherheit


Kommentar zur Geringschätzung der Belange direkt Betroffener beim Windkraftausbau:

Beiträge - Themen: Energiewende, Windkraft, Windkraft im Odenwald, Auswirkungen auf Landschaft und geschützte Tierarten, Auswirkungen auf die Volkswirtschaft, Auswirkungen auf betroffene Anwohner, EEG, Versorgungssicherheit


Interview von Jörg Rehmann mit dem Verfassungsrechtler Professor Alexander Proelß:

„Ist das EEG noch verfassungsgemäß?“

Die Energiewende ist immer wieder nachgebessert worden. Finanziert wird sie wie eine Steuer, der sich niemand entziehen kann. Doch einige Firmen sind durch Rabatte begünstigt. Dennoch droht die Energiewende allein aufgrund der Kostenexplosion und sachlicher Ineffizienz zu scheitern. Aber ihre ungeheuren Kosten werden nach wie vor intransparent am Parlament vorbei höchst unsozial verteilt. Das geht so nicht – meint der Verfassungsrechtler Prof. Alexander Proelß – und fordert eine Verfassungsklage gegen die Energiewende als Ganzes. Ein Frontalangriff, und noch dazu einer mit Aussicht auf Erfolg.


Beiträge - Themen: Energiewende, Windkraft, Windkraft im Odenwald, Auswirkungen auf Landschaft und geschützte Tierarten, Auswirkungen auf die Volkswirtschaft, Auswirkungen auf betroffene Anwohner, EEG, Versorgungssicherheit

Download:     WamS Sonderdruck VERNUNFKRAFT.


Stillfüssel bei Wald-Michelbach

Wer diese Rodungen als Beitrag zum Klimaschutz verkauft, leidet an Realitätsverlust oder ist ideologisch verblendet:

Beiträge - Themen: Energiewende, Windkraft, Windkraft im Odenwald, Auswirkungen auf Landschaft und geschützte Tierarten, Auswirkungen auf die Volkswirtschaft, Auswirkungen auf betroffene Anwohner, EEG, Versorgungssicherheit


Odenwald in akuter Gefahr!

Unter diesem Titel ist ein lesenswerter Leserbrief von Frau Regine Zimmerschied (BI gegen Windräder im Stenges, Birkenau) veröffentlicht worden, hier der Link:

https://www.vernunftkraft-odenwald.de/index.php/2017/08/02/leserbrief-bi-birkenau-odenwald-in-akuter-gefahr/

Leider wurde dieser Leserbrief in wesentlichen Punkten gekürzt. Deshalb finden sie hier die ungekürzte Version im Original  zum Herunterladen:

Artikel BI Windkraft Juni 2017 ungekürzt


„Anhydrid als Bodenverfestiger im Wald von Waldmichelbach“
https://windrechnung.de/anhydrid-also-gips-als-bodenverfestiger-im-wald-von-waldmichelbach/