Satire

Hier wird – willkürlich abwechselnd – Satire und Realsatire veröffentlicht.

Atemberaubende Realsatire von Katrin Göring Eckardt!

„Wir wollen, dass in diesen vier Jahren jede Biene, jeder Vogel und jeder Schmetterling weiß, wir werden uns für sie einsetzen.“ (25. November 2017, Bundesdelegiertenkonferenz)

https://twitter.com/Die_Gruenen/status/934445761181487104

Anm. d. Verf.: Greifvögel wie Rotmilane und Wespenbussarde,  Schwarzstörche und diverse Fledermausarten packt angesichts dieser Absichtserklärung das nackte Grauen…Siehe dazu:

https://www.vernunftkraft-odenwald.de/index.php/toetung-geschuetzter-tierarten/


Die kakophonische Oper in vier bis sechs Akten                                     Der gelbe Drache Christian und die bunte Angela” :

1 Akt: Bundestagswahl

Der tragische Held „Martin“ verkündet nach der 1. Hochrechnung „Wir spielen nicht mehr mit!“ Begr ündung: Die GroKo sei abgewählt! (Anm. d. Verf.: obwohl sie rechnerisch über eine komfortable Mehrheit verfügt) Seine heimliche Konkurrentin „Andrea“ geht später noch einen Schritt weiter und erklärt in Richtung „Angela“: „Ab Morgen gibt’s auf die Fresse!“

Das Publikum ist kaum erschüttert und zeigt teilweise echtes Verständnis für diese staatstragende und verantwortungsvolle Haltung.

2. Akt: Sondierungen

Eine Karibikinsel (Urlaubsstimmung!) dient schon länger als Namenspatin für ein alternatives Viererbündnis, obwohl dem halbwegs informierten Publikum klar ist, dass ein solches Bündnis vom Wähler nicht gewollt war. Es soll aber auf Geheiß von „Angela“ unbedingt kommen, weil sie schon vor der Wahl mit „Katrin“ ein Herz und eine grüne Seele war! Kein Wunder, stehen doch beide unter dem Einfluss des Druiden „Hans Joachim Sch.“, der als großer Transformator von Potsdam aus seine Bannsprüche in die Republik schleudert.

Die vier beginnen tatsächlich zu sondieren, sogar „Horst“, der Mann mit den tausend Gesichtern, der wegen seiner virtuosen politischen Pirouetten gleichermaßen gefürchtet wie bewundert wird, ist dabei. Er hat zwar zwei böse Buben mitgebracht, „Alex“ und „Andi“, die ab und zu an der Kette zerren, knurren und sogar die Zähne fletschen dürfen. „Horst“ aber ist nach außen immer friedlich, konziliant und konsensorientiert. Das Publikum ist zunächst gespannt, wird aber bald von lähmender Langeweile heimgesucht, denn die angeblich progressiven „Grünen“ geben sich im Lauf der Sondierungen staatstragender als die schwarze Regierung in den 50-er Jahren der Republik.

Im Vordergrund redet sich der „grüne Cem“ selbst in Trance und benutzt sogar die Worte „Patriotismus“ und „staatstragende Verantwortung“. Parallel dazu speist der tückische „Jürgen“ von hinten immer häufiger fundamentale grüne Forderungen in die Verhandlungsrunde ein. Über der ganzen Veranstaltung schwebt „Angela“ und verbiegt etwaige bereits gefundene Konsense in die grüne Richtung.

Da reicht es „Christian“ und er wirft die Brocken nach fünf Wochen hin!

Das Entsetzen ist zunächst groß, dieser Zustand dauert aber nur kurze Zeit. In den Medien tritt eine strahlende „Angela“ auf und erklärt, sie habe das Versprechen einer vierjährigen Amtszeit gegeben und werde sich daran auch halten. Auf die Frage, mit wem? bleibt sie wie immer vieldeutig, lässt aber erkennen, dass ihr eine Regierung ohne Mehrheit ebenso wenig behagt wie die Aussicht auf Neuwahlen. „Horst“ lobt “Angela” überschwänglich für ihre großartige, geniale Moderation der gescheiterten Veranstaltung.

3. Akt: Zwischenspiel

Wie soll es weitergehen? Die Medien sehen den Ball im Spielfeld des edlen „Frank-Walter“. Politikwissenschaftler werden im Fernsehen zuhauf mit der Forderung präsentiert, nun müsse „Frank-Walter“ alle Beteiligten zur Ordnung rufen und zur Koalitionsräson bringen. Andernfalls drohe – oh Graus! – der Verlust des internationalen Ansehens, eine tiefe Depression des smarten „Emmanuel“ oder das schlimmste aller Gespenster:

DIE INSTABILITÄT!   Die darf in diesem unseren Land niemals nicht sein!

„Frank-Walter“ sieht das qua Amt und qua Person genauso und knöpft sich die handelnden Personen einzeln vor: Bisher ohne Erfolg! Christian bleibt standhaft!

4. Akt: Unruhige Tage

Den „Martin“ hat sich „Frank-Walter“ bis zuletzt aufgehoben. Ob „Martin“ nochmal die Wende macht? Das ist schwer zu sagen, weil bei dieser Entscheidung viele mitreden. „Thorsten“ will nicht, „Olaf“ würde vielleicht, viele wissen nicht oder noch nicht, was sie wollen, dürfen oder wollen müssen. „Andrea“ wird mit allem leben können.

Das Publikum wird abwarten müssen. „Frank-Walter“ will sogar – und das ist revolutionär – mit den „Linken“ und der „AfD“ reden. Man stelle sich das einmal vor! Die vorher aus jeder Koalitionsoption ausgegrenzten Schmuddelkinder der Republik (die gleichwohl von 12,6% bzw. 9,2% der Bürger gewählt waren) sind plötzlich Gesprächspartner! Die Not muss sehr, sehr groß sein, die Angst vor Neuwahlen auch.

Es folgen Tage der Heuchelei und der Schuldzuweisungen: “Das Spiegelei” veröffentlicht eine Sonderausgabe mit einem dämonisch dreinblickenden “Christian” auf der Titelseite, “Julia” spricht von “inszenierter Spontaneität” (da wird manche(r) Linke neidisch!), “Martin” erklärt: “Wir spielen vielleicht doch wieder mit, das hängt aber vom Gegener, vom  Rasen und vom Schiedsrichter ab!”

“Andrea” und der smarte “Heiko”, beide geschäftsführende Minister, versuchen daraufhin die widerspenstigen Saarbrücker Jusos einzufangen, deren Zustimmung mit höheren Preisen für die Doch-GroKo erkauft werden muss. Arme “Angela”? Selber schuld…

“Katrin” droht derweil der heimischen Tierwelt unverhohlen „Wir wollen, dass in diesen vier Jahren jede Biene, jener Vogel und jeder Schmetterling weiß, wir werden uns für sie einsetzen.“ Rotmilane, Schwarzstörche und Fledermäuse wandern angesichts dieser Perspektive aus…

5. Akt: Neuwahlen???  Nein, nein, das sieht die Regie gar nicht gerne!

von PG, Stand 25. November 2017

Schlussbemerkung von einem aus dem Publikum:

Vielen Dank an Christian für das Setzen der Priorität auf die Inhalte von Politik! Vielen Dank an alle seine Mitstreiter für den Verzicht auf verlockende Machtoptionen! Die Republik ist aus der Narkose aufgewacht, Politik ist wieder spannend!


Großartige Realsatire: Dachlatte zur Befestigung einer Drachenschnur schädigt Waldboden!


Henryk M. Broders Meinung:


Mal eben kurz die Welt retten – aber immer ganz Gender-korrekt…

Zum Auftakt des Grünen-Landesparteitags glänzte die Bundestags-Spitzenkandidatin der Partei, Katrin Göring-Eckardt (51), mit dem Satz: “Beim Klimaschutz geht es um den Planeten, oder die Planetin, grad wie man ihn nennen möchte.”

Anm. d. Verf.: Sprachlich leider nicht konsequent: Korrekt wäre “…grad, wie man ihn oder sie nennen möchte”. Im Übrigen fühle ich mich gendermäßig diskriminiert. Wieso gibt es den Begriff “Blödmann” nur in der männlichen Form? Hier ist dringend Gleichstellung geboten!

Auch die Bezeichnung “die Welt” im Titel des Artikels ist nicht nachhaltig genderkorrekt: Bitte “…die/der Welt, wie immer man sie/ihn nennen möchte.” (PG)

http://www.bild.de/regional/hamburg/katrin-goering-eckardt/gruenen-parteitag-in-hamburg-52304422.bild.html 


https://www.zellerzeitung.de/

Fundsache aus der “Zellerzeitung”:

Nordkoreas Energiewende

Kim Jong un testet Elektrorakete


Äußerste Vorsicht: Historische Science Fiction!

Märchen aus dem Enercon-“Windblatt” von 2002

Entspricht 1:1 dem heutigen Wissensstand von Minister Al-Wazir!

gefunden von Tilman K.

ENERCON_Windblatt_02!2002-1 10_11


Achtung, fiktive Realsatire:

http://dieweltpresse.de/wind-entsteht-durch-windraeder/

Studie: Der meiste Wind entsteht durch Windräder

von Schreibikus Federmann, in “Technik”

 

Offenbach (dwp) – Eine aktuelle Studie eines hessischen Umweltinstituts zeigt, dass der meiste Wind von sogenannten Windkraftanlagen erzeugt wird. Bisher ging man davon aus, diese Anlagen seien zur Stromgewinnung aus Windkraft gedacht.
Windkraft galt bis jetzt neben der Solarenergie als die umweltbewusste Alternative zu Kohle- oder Kernenergie. Eine ganze Generation wuchs in diesem Glauben auf. Nun steht die Expertenwelt Kopf, denn ein Offenbacher Institut fand heraus, dass Windräder durch ihre Manipulation des Klimas der Ökologie sogar schaden.

 „Windräder verursachen den Wind erst und sorgen damit für eine Verfälschung natürlicher Verhältnisse„, so Gerhard K., ein Umweltaktivist aus Hessen. „Der Beweis dafür liegt auf der Hand: Es ist immer nur windig, wenn sich die Windräder drehen. Das ist kein Zufall.“
Und tatsächlich – die windigsten Gebiete Deutschlands sind dort, wo man die meisten solcher Anlagen findet. Ganze Windrad-Felder sorgen in manchen Regionen…


Vorsicht, Realsatire!

Moin,

ich hoffe, daß ich hier Boshaftigkeit und Sachlichkeit korrekt zu einem Ganzen synthetisiert habe, siehe

http://www.waziristan-calc.igsz.de

Korrekturen o.ä. sind gerne willkommen, ebenso Weitergabe in “Ihren/Euren Reihen”.

Daß unter der Ägide einer zumindest numerisch cdu-dominierten Landesregierung die (noch) bestehende Gutgläubigkeit im Volke hinsichtlich EE schamlos ausnutzender Dilettantismus, hier in Form des Wazir-Flyers (der angesprochene Aspekt ist ja nicht der einzige!), vermarktet wird, habe ich mir in meinen kühnsten Albträumen nicht vorstellen können.

Ich kenne den Flyer schon länger, hatte aber bislang weder Zeit noch Lust zum Nachrechnen. Aber irgendwann kommt eben auch hier und heute der Zeitpunkt, an dem festgestellt wird, daß zum Verarschen immer zwei gehören.

Gruß

Tilman


Wäre es nicht schön, wenn wir abgasfrei mobil wären? Ist das in Zukunft möglich? Und müssen wir dann auf das Saarland verzichten? Vince Ebert wagt einen Blick in die Zukunft.

Vince Ebert extrapoliert | 19.03.2017

Mein Nachbar hat sich jetzt einen Tesla gekauft. Ein geiles Teil! Von 0 auf 100 in drei Sekunden. Einziger Nachteil: Man muss ihn alle paar Stunden aufladen. Und das dauert. Selbst mit einem Supercharger ist nach 20 Minuten der Tank erst halb voll. Außerdem gibt’s so viele von diesen Ladesäulen noch nicht. „Schnurlose Autos müsste es geben“, hat er neulich zu mir gesagt. „Mit einem Treibstoff, der überall verfügbar ist. Und mit dem man 700, 800 Kilometer weit kommt …“ Aber so was ist natürlich totale Zukunftsmusik.
Auch einige Politiker sind vom Elektroauto so begeistert, dass sie sogar ab 2030 die schmutzigen Benzin- und Dieselmotoren ganz verbieten möchten. Doch löst das Elektroauto wirklich unsere Energie- und Umweltprobleme?

Fangen wir zunächst bescheiden an und gehen von dem Wunsch der Politik aus, dass ab 2020 eine Million Elektroautos in Deutschland fahren sollen. Für diesen Fall sollen laut Bundesregierung moderne Schnellladestationen von jeweils 350 Kilowatt Leistung im gesamten Land installiert werden. Dazu ein Rechenbeispiel: Angenommen, es ist 20 Uhr, und zehn Prozent der eine Million Elektroautobesitzer möchten ihre Fahrzeuge aufladen. Dann wird zusätzlich zu dem normalen Strombedarf eine Leistung von 35 000 Megawatt benötigt. Das entspräche ungefähr 23 mittleren Kohlekraftwerken oder – falls Sie es nachhaltiger haben wollen – 35 000 Windrädern. Allerdings nur, wenn der Wind auch weht….

Vollständiger Artikel unter

http://www.spektrum.de/kolumne/was-waere-wenn-wir-alle-elektrisch-fahren-wuerden/1441400


Januar 2017, von Horst Cordon

Bürgerinitiativen gegen Windkraft atmen erleichtert auf: Regierungspräsidium verschärft den Artenschutz!

Endlich sehen sich die Windkraftgegner in ihrer Bemühung um den Artenschutz am Ziel. Das Regierungspräsidium das seither nach Auffassung der Bürgerinitiativen rücksichtslos Windparks genehmigt hat, ohne den Artenschutz hinreichend und wirkungsvoll zu berücksichtigen, verschärft nun den Artenschutz, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht: “Das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt weist auf verschärfte Artenschutzbestimmungen hin, die demnächst auch in Südhessen gelten werden. So wurden auf der jüngsten Vertragsstaaten-Konferenz zum Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen zahlreiche Tierarten unter Höchstschutz gestellt; außerdem sind künftig vor allem viele weitere Reptilien- und Amphibienarten den Behörden meldepflichtig.

Das RP Darmstadt ist als Obere Naturschutzbehörde (ONB) im Regierungsbezirk Darmstadt für die Überwachung der internationalen Artenschutzbestimmungen – insbesondere den Vollzug des Washingtoner Artenschutzabkommens – zuständig. Die ONB ist Meldestelle für anzeigepflichtige Tierhaltungen und erteilt auf Antrag die erforderlichen EG-Bescheinigungen für die Vermarktung geschützter Arten und ihrer Produkte. Weitere Informationen zum Thema und die entsprechenden Anträge gibt es auf der Website des RP Darmstadt.

Die Windkraftgegner in den Bürgerinitiativen wollen der Meldepflicht über ihre seitherigen Aktivitäten hinaus nachkommen. So haben sie in der Vergangenheit den Schwarzstorch, den Rotmilan und die Mopsfledermaus gemeldet und am “Greiner Eck”, “Stillfüssel” und “Kahlberg” – zwar erfolglos – auf geschützte Arten hingewiesen. Nun wollen sie mithelfen, dass auch gemäß der Pressemitteilung des RP der Graupapagei und der Berberaffe nachgewiesen und gemeldet werden. Auf diese Weise sollen die Projekttierer der Windparks künftig erschwerte Verhältnisse bei den Genehmigungsverfahren erhalten.

Zur Entdeckung des Chinesischen Ohrenschuppentiers (Manis pnetactyla) und des Tomatenfroschs (Dyscophus antongilii) wollen die Windkraftgegner Nachtbildkameras aufstellen, um mit den Bewegungsmelder entscheidende Nachweise führen zu können.

Quelle: RP weist auf verschärfte Artenschutz-Bestimmungen hin; 20.01.2017 – Pressemitteilung


November 2016

Ein Bekannter hat sich ungehalten darüber geäußert, dass in der Pressemeldung des BMUB zum “Klimaschutzplan 2050″ der Begriff “Klima” nicht in jedem Satz vorkomme.

Eine Ungeheuerlichkeit, die wir hiermit ebenfalls anprangern. Zum besseren Verständnis beiliegend die Kurz- und Langfassung des “Klimaschutzplans 2050” ,  die Reaktion unseres Bekannten, sowie die in seinem Sinne nachbearbeitete Original-Pressemeldung des BMUB.

klimaschutzplan_2050_bf

klimaschutzplan_2050_kurzf_bf                    

Moin,

in der u.g. Pressemitteilung lese ich zum erstenmal “Klimafinanzierung”. :'( Aber der pseudojournalistische Bockmist ist noch nicht mal politisch korrekt. Mindestens in einem Satz kommt das Wort “Klima” nicht vor. So geht’s aber nicht! Wenn die Katze in Marrakesh ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.

Ich suche übrigens immer noch den O-Text dieses “Klimaschutzplans”.

Gruß T.K.

Berlin, 15. November 2016

Gemeinsame Klima-Pressemitteilung mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Klima-Zusammenarbeit und Klimaentwicklung

Gemeinsam gegen den Klimawandel: Deutschland bringt globale Klima-Partnerschaft zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens auf den Klima-Weg

Marrakesch – Auf der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen in Marrakesch wurde heute eine globale Klima-Partnerschaft gegründet, die insbesondere Entwicklungsländer bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens unterstützen soll. Die Bundesregierung hatte die Partnerschaft gemeinsam mit Marokko, dem Gastgeber der diesjährigen Klimakonferenz, sowie dem Klima-Forschungsinstitut World Ressource Institute initiiert. Mehr als 40 Industrieländer, Entwicklungsländer und internationale Klima-Organisationen  gehören zu den Klima-Gründungsmitgliedern. Die Klima-Partnerschaft soll eine ambitionierte und schnelle Umsetzung der nationalen Klimapläne sicherstellen. Hierfür werden sich die Klima-Mitglieder eng vernetzen und untereinander koordinieren sowie den Zugang zu Klima-Finanzierung und technischer Klima-Unterstützung für Entwicklungsländer verbessern.

Bundesminister Dr. Gerd Müller: „Jede Zeitverzögerung bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens treibt die Klima-Kosten in die Höhe. Darum müssen wir jetzt handeln und auch Entwicklungs- und Schwellenländer bei ihren Klimaplänen unterstützen. Denn der Klimawandel macht an den Klimagrenzen nicht halt. Mit der Klima-Partnerschaft schaffen wir einen Klima-Umsetzungsmotor für weltweit maßgeschneiderte Klimalösungen.“ Bundes-Klima-Ministerin Barbara Hendricks: „Die nationalen Klimabeiträge sind das Klima-Herzstück des Pariser Abkommens. Nur wenn wir die Klima-Entwicklungsländer dabei unterstützen, diese konsequent umzusetzen, werden sie bereit sein, ihre Klima-Ambition schrittweise zu erhöhen. Das ist die klimatische Voraussetzung dafür, dass wir die vereinbarten Klima-Temperaturziele – deutlich unter 2 Grad Erhöhung zu bleiben und 1,5 Grad im Blick zu halten – nicht überschreiten.“

Die Bundesregierung wird einen Großteil ihrer Klimafinanzierung – 2015 allein 2,7 Milliarden Euro auf der Basis von Klima-Haushaltsmitteln – an der Klima-Partnerschaft ausrichten und so Länder auf allen Kontinenten bei Klimaschutz und Klimaanpassung unterstützen: Klima-Maßnahmen reichen von der Klima-Förderung für das größte und modernste Solarkraftwerk im klimarokkanischen Ouarzazate über Wald- und Artenschutz in Kolumbien bis zu Küstenschutzmaßnahmen in Vietnam. Jedes Jahr werden mit der Klimafinanzierung der Bundesregierung klimasignifikante Emissionsminderungen erreicht.

Die Bundesregierung finanziert den Aufbau des Klima-Sekretariats der Partnerschaft sowie gezielte Klima-Beratungsleistungen zur Umsetzung nationaler Klimapläne. Das Klima-Sekretariat wird  auch Klima-Anlaufstelle sein, an die sich Entwicklungsländer bei konkreten Fragen wenden können. Klima-Interessierte Länder können beispielsweise dahingehend beraten werden, wie Klimamaßnahmen in der Haushaltsklimaplanung berücksichtigt werden können und wo sie finanzielle Unterstützung für Klimainvestitionen erhalten. Für diese Klima-Maßnahmen stellt das BMZ im Rahmen der Klima-Partnerschaft 28 Millionen Euro zur Verfügung, weitere 3 Millionen Euro für den Aufbau des Klima-Sekretariats der Klima-Partnerschaft. Das BMUB unterstützt mit der internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) mit 32 Mio € insbesondere Klima-Projekte zur Erarbeitung förderlicher Klima-Rahmenbedingungen, zur Klima-Berichterstattung und Klima- Ambitionssteigerung der nationalen Klimapläne.


November 2016

Die Stadt Darmstadt hat gemeinsam mit dem stadteigenen Energieversorger ENTEGA ein “Klimasparbuch” in einer Auflage von 10.000 Stück herausgebracht.

Dort finden sich bahnbrechende Klimaschutzmethoden wie Verzicht auf Gouda zugunsten von Weichkäse (geringerer CO2Ausstoß) und Kauf von second-hand Kleidung statt neuer Outfits (dto.).

Siehe:   Klimasparbuch  und Leserbrief kauft-mehr-gebrauchtklamotten

Diese Vorgänge berührten einen engagierten Mitbürger tief und er hat präzise Fragen an Bürgermeister Partsch und Frau Dr. Marie-Louise Wolff-Hertwig von der ENTEGA formuliert:

Sehr geehrte Damen und Herren,

von einem Bekannten wurde ich gerade darüber informiert, das laut einer Pressenotiz der FAZ Frau Dr. Marie Wulff-Hertwig zusammen mit dem Darmstädter Bürgermeister Herrn Batsch ein Energiekochbuch oder Klimakochsparbuch geschrieben hat. Mein Bekannter wusste das auch nicht mehr so ganz genau. Er schneidet aber immer fleissig aus was die HEAG so schreibt. Ich würde mich über ein Exemplar  sehr freuen, da ich schon lange auf der Suche nach alten Darmstädter Rezepten bin wie etwa diesen leckeren Heiner Lebkuchen, Darmstädter Grüne Sosse oder Bessunger Allerlei. Kann ich dieses Büchlein bei Ihnen beziehen?

Wie mein Bekannter mich außerdem mitgeteilt hat raten Sie vom Verzehr von Gouda wegen dem erhöhten Klimawandel ab und empfehlen stattdessen Frischkäse. Ich darf diesbezüglich anfragen ob dies auch für mittelalten Gouda gilt, wie er gerade in der Voradventszeit von einer bekannten Discounterfiliale angeboten wird. Wäre mittelalter Gouda aus Ihrer Sicht auch eine Alternative als Pizzabelag oder sollt man hier aus Klimagründen sich verzichten und die Pizza mit Frischkäse belegen? Ich stell mir das eher fade vor? Ich würde mich freuen, wenn Sie diese Fragen an Herrn Patsch oder Frau Dr. Wulf-Helwig weiterleiten könnten. In dem Energiekochbuch sollen auch Rabattkuppons eingeklebt sein. Kann man diese auch im Internet herunterladen? Auch hierzu wäre ich für einen Hinweis dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

R.W. (der grüne Heinrich)


Juni 2017, von Peter Geisinger

Nach ihrem überwältigenden Erfolg beim “Erneuerbare Energien Gesetz” dringt die Planwirtschaft nun endlich in andere Bereiche vor!

REG – Das „Riesling- Einspeise-Gesetz“

(ergänzt um wichtige gesetzliche Änderungen/Anpassungen)

Das „Riesling- Einspeise-Gesetz“ bestimmt, dass deutscher Riesling jeder Weinsorte beigemischt werden muss, die in Deutschland produziert wird. Den Winzern wird dafür ein Preis pro Liter garantiert, der 300 bis 1000% des am Markt erzielbaren Preises beträgt obwohl Qualität und Menge wetterbedingt stark schwanken.  Finanziert wird die Differenz durch die „REG-Umlage“, die jeder Weinkonsument zu zahlen hat, auch bei Verbrauch von Importwein. Großverbraucher wie z.B. Hotels und Gaststätten zahlen eine geringere Umlage.

Rotweinanbau wird in Deutschland aus politisch/gesellschaftlichen Gründen beschränkt und nach einer Übergangsfrist ganz verboten. Mit den europäischen Nachbarn wird dieses Vorgehen nicht abgestimmt. Entstehende Versorgungsengpässe werden, soweit möglich, durch importierten Wein ersetzt. Zu 95% handelt es sich dabei um Rotwein aus Frankreich und Tschechien. Deutsche Produzenten von Grauburgunder und Sylvaner protestieren. Sie sind gezwungen, diese Sorten weiter zu produzieren, da Riesling zwar per Gesetz vorrangig abgenommen werden muss, die Menge aber wetterbedingt so stark schwankt, dass es bei Lieferausfällen durch das Ausland zu Engpässen kommt. Deshalb muss Grauburgunder und Sylvaner in „Bereitschaft“ gehalten werden, falls Engpässe einmal nicht mit Importwein gedeckt werden können. Da dies unrentabel ist, fordern die Winzer einen finanziellen Ausgleich, der auf die Konsumenten umgelegt wird. Großverbraucher erhalten bei Lieferausfällen Schadenersatz, der ebenfalls auf die REG-Umlage aufgeschlagen wird.

Es kommt jedoch wetterbedingt ebenso häufig zu Überproduktionsmengen, die nicht abgesetzt werden können. Für eine Lagerung fehlen die Kapazitäten. Für deutschen Riesling wird daher bei einer vorübergehenden zwangsweisen Flächen-Stilllegung eine Zusatzabgabe auf die REG-Umlage erhoben, um den Verlust der Winzer auszugleichen. Häufig nimmt das Ausland Überproduktionsmengen ab. Potentielle Abnehmer werden dabei mit einem “negativen Preis” geködert, d.h. pro Hektoliter Abnahme werden je nach Situation zwischen 100 und 1500 € zusätzlich zur Weinlieferung an ausländische Kunden gezahlt. Die entstehenden Kosten werden ebenfalls der REG-Umlage zugeschlagen. Winzer im Ausland protestieren, da die Bewirtschaftung ihrer eigenen Weinbauflächen kaum noch planbar ist. Ausländische Regierungen drohen mit einer Einfuhrsperre für deutschen Riesling aus Überproduktion. Tschechien und Polen setzen diese Drohung als erste um.

Die Niederlande erwägen den Großimport von deutschem Riesling aus Überproduktion um diesen verbilligt an die niederländischen Verbraucher abzugeben. Glückliches Holland!

Wegen der Klimaschutzziele der EU gibt es keine Flächenbegrenzung für den Riesling-Anbau. Getreide- und Gemüseanbau werden verdrängt. Preise und Pachten für Ackerland und Grünland steigen. Landwirtschaftliche Betriebe werden unrentabel. Da Getreide und Gemüse jedoch weiterhin gebraucht werden, fordern die Bauern vom Gesetzgeber dafür Ausgleichzahlungen. In der Zwischenzeit stellen Landwirte auf den Anbau von Riesling um. Privatpersonen ohne Fachwissen pachten bzw. erwerben Grundstücke, um sich in der gesamten Republik dem Riesling-Anbau zu widmen, auch in Gegenden, die nicht zum Anbau geeignet sind. Wälder werden abgeholzt, um Platz zu schaffen, Brachland verschwindet. In Nord- und Ostsee werden künstliche Inseln errichtet. Tausende Kilometer von Transportwegen werden geplant. Die für den Anschluss der künstlichen Inseln ans Festland unter Vertrag stehenden Firmen wollen nur investieren, falls die Folgekosten einer verspäteten Infrastrukturanbindung nicht von ihnen selbst getragen werden müssen. Ein weiteres Gesetz ist in Vorbereitung, nach welchem auch diese Kosten auf die REG-Umlage aufgeschlagen werden sollen.

Entwicklungen durch bisherige Gesetzesänderungen:

Das Weinwirtschaftsgesetz (WWG) wird unbemerkt von der Öffentlichkeit verändert: So sollen bei massivem Überangebot von Riesling ganze Stadtteile oder Regionen von der Versorgung abgeschnitten werden (sogenannte Kaskadierung), um ein Zusammenbrechen der gesamten Transportkapazitäten im europäischen Raum zu verhindern. Es wird sehr aufschlussreich sein, die Reaktionen der Bevölkerung auf einen regionalen Ausfall der Riesling-Versorgung zu beobachten.

Um den schlimmsten Wildwuchs etwas zu bremsen, wird das REG leicht angepasst: Interessenten für Riesling-Anbau müssen sich nun bei einer zentralen Verwaltungsstelle um Anbauflächen bewerben. Wer die geringsten Preise pro Hektoliter Riesling verlangt, soll den Zuschlag bekommen. Der Gesetzgeber hat aber für klimatisch ungünstige Anbauflächen einen Korrekturfaktor von 1,29 auf den Zuschlagswert eingeführt, der den dortigen Interessenten praktisch die gleiche Vergütung wie vor der Gesetzesänderung garantiert.

Allerdings müssen die Bewerber eine Genehmigung des zuständigen Regierungspräsidiums für den Riesling-Anbau auf den  in der Ausschreibung vorgesehen Flächen nachweisen. Dies gilt allerdings nur für agrar-industrielle Bewerber. Bürgergenossenschaften für Riesling-Anbau sind von dieser Vorschrift ausdrücklich befreit.

Als Folge dieser Ausnahmeregelung bewerben sich immer mehr Bürger- Riesling-Anbau-Genossenschaften um ausgeschriebene Flächen. Es wird von offizieller Seite bereits untersucht, ob  hier möglicherweise industrielle Produzenten über Strohmänner (oder -frauen) unberechtigterweise den Vorteil der Teilnahme an Ausschreibungen ohne Genehmigungsnachweis nutzen.

Mittlerweile wird der Ansatz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zu einer Senkung der Kosten mit Hilfe des neuen REG unterlaufen: Das neue BNatVerdrG (Bundes-Natur-Verdrängungs-Gesetz), welches das vorige BNatSchG ersetzt, wurde in einer “Nacht und Nebel”-Aktion parlamentarisch eingebracht vom Bundesministerium für Umwelt, Bau und Reaktorsicherheit. Die Frist für Stellungnahmen von Bürgern und Verbänden betrug sensationell kurze 14 Tage; ein beispielhafter Umsetzungseifer!

Von eher schläfrig-uninteressierten Abgeordneten (mit Ausahme der Linken!) wurde das Gesetz am 22. Juni 2017 im Bundestag abgesegnet. Dieses neue Gesetz beseitigt bisherige naturschutzrechtliche Hürden für die Ausweitung des Riesling-Anbaus. Damit sind die Weichen für eine Riesling-Monokultur in der gesamten Bundesrepublik gestellt. Proteste, Stellungnahmen und beim Bundestag eingereichte Petitionen von Verbänden und Privatpersonen, die erhebliche Gefahren für die Tierwelt durch die massive Ausweitung solcher Monokulturen befürchten, wurden vom Gesetzgeber nicht berücksichtigt.

(Wird bei Änderung der Gesetzeslage erneut angepasst)

Es ist durchaus zu erwarten, dass der Rieslinganbau in Kürze Verfassungsrang erhält und als Staatsziel in das Grundgesetz aufgenommen wird.