Alle Beiträge von Peter Geisinger

Eberbach: Meinungsaustausch zum Thema Windkraft

https://www.rnz.de/nachrichten/eberbach_artikel,-Eberbach-CDU-Montagsforum-Eberbach-Reger-Meinungsaustausch-zum-Thema-Windkraft-_arid,285317.html

Reger Meinungsaustausch zum Thema Windkraft

Großes Publikumsinteresse am Austausch bekannter Positionen zur Windkraft am Hebert beim Montagsforum der CDU in Eberbach

28.06.2017, 06:00 Uhr

Von Marcus Deschner

Eberbach. Das Thema Windkraft und die geplante Ausweisung eines Geländes auf dem Hebert zum Bau von Rotoren beschäftigt die Menschen in Eberbach und Umgebung sehr. Dies wurde einmal mehr deutlich beim Montagsforum der CDU-Gemeindeverbände Eberbach und Schönbrunn im katholischen Pfarrheim.

Zur Präsentation ihrer Argumente aufs Podium eingeladen waren Vertreter der Initiative Windkraft Eberbach (IWE) in Gestalt von Jens Thomson und Jan Stephan. Die Gegner solcher Anlagen am Standort Hebert repräsentierte der Zusammenschluss „Bürger für Bürger“ mit Bettina Greif und Rainer Kunze. Trotz sommerlicher Temperaturen war der Saal fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Der CDU-Landtagsabgeordnete Albrecht Schütte moderierte.

Beide Seiten durften zum Auftakt jeweils eine Viertelstunde ihre Haltung vortragen. Allein: Neue Pro- oder Contra-Argumente, die noch nicht in einer Veranstaltung der konträren Gruppen, in Berichten oder Leserbriefen ausgetauscht worden sind, kamen an diesem Abend nicht zum Vorschein.

Rund zwei Stunden dauerte die Fragerunde. Sie mündete teils in eine Diskussion, und es gab auch Zwischenrufe und bisweilen höhnisches Gelächter. Die unterschiedlichen Ansichten bewegten sich dabei nicht aufeinander zu.

Vielbrunn: Offener Brief an Odenwald-Politiker

http://www.de-fakt.de/bundesland/hessen/odenwaldkreis/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1969&cHash=95d631058202ba2c4530ec185c508f58

BI Zukunft Vielbrunn: „Regionalplan wie FNP haben einen gemeinsamen Konstruktionsfehler“

Von Hans-Joachim Büchs, 27.6.2017

Bürger des Michelstädter Stadtteils sorgen sich gemeinsam mit zahllosen weiteren Odenwäldern um die Auswirkung der Windkraftanlagen „auf über 50 Prozent unserer sensibelsten Gebiete im Odenwald“

ODENWALD / VIELBRUNN. – In einem offenen Brief an den Odenwälder Landrat Frank Matiaske und die Bürgermeister des Odenwaldkreises fordert die Bürgerinitiative (BI) Zukunft Vielbrunn gemeinsam mit dem Ortsbeirat dieses Michelstädter Stadtteils dazu auf, die beabsichtigte Stellungnahme zur 2. Offenlage des Regionalplans (Teilplan Erneuerbare Energien) zu revidieren und keine weiteren Windräder mehr im Odenwaldkreis zuzulassen.

Das Schreiben an die Odenwälder Lokalpolitiker hat folgenden Wortlaut:

>Sehr geehrter Herr Landrat Matiaske,

sehr geehrte Herren Bürgermeister Kelbert, Veith, Olt und Buschmann (stellvertretend für die anderen Odenwälder Bürgermeister des Kreises),

aus der Presse vernahmen wir mit Verwunderung, dass der Kreis der benachbarten Bergstraße sehr wohl sich dem Regionalplan widersetzt und keine weiteren Windräder, als die derzeit genehmigten zulässt. Ihre beabsichtigte Stellungnahme zur 2. Offenlage, die größtenteils auf den sicher äußerst kritisch zu sehenden Flächennutzungsplan (FNP) zurückgeht, lehnen wir komplett ab. Die bereits damit einhergehende Verschwendung von unseren Steuergeldern, inzwischen mehr als 800.000 Euro, sehen wir als sehr bedenklich an.

Im Vorfeld des FNP wurden die damals beteiligten Bürgermeister und der damalige Landrat Kübler auf die Gefahren eines solchen Unterfangens von diversen Bürgern hingewiesen, die das Fiasko komplett vorhergesehen haben, wie sich im Nachhinein klar herausstellte.

Sowohl der Regionalplan, wie auch der FNP, haben einen gemeinsamen Konstruktionsfehler. Die Ausweisung von Vorrangflächen – „2 %-Ziel“ – betrifft in seiner Auswirkung über 50 % unserer sensibelsten Gebiete im Odenwald….

Otzberg: Windkraft vom Tisch?

http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/gross-umstadt-otzberg/gemeindevertretung-will-windkraft-projekt-in-otzberg-nicht-weiter-verfolgen_17996263.htm

Deutschlands teurer Energie-Irrweg

http://plus.faz.net/evr-editions/2017-06-26/45887/362666.html

Gemeinde Otzberg: Heute Beschluss über Windpark

http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/gross-umstadt-otzberg/beschluss-ueber-windkraft_17991612.htm

Groß-Umstadt / Otzberg 26.06.2017

Beschluss über Windkraft

Von Sabine EisenmannGEMEINDEVERTRETUNG Heute fällt in Otzberg die Entscheidung über das Vorhaben im Märkerwald

OTZBERG – Das Thema Windkraft könnte die Otzberger Gemeindevertreter am Montag zum vorerst letzten Mal beschäftigen. Wenn die Fraktionen in der Sitzung dem Beschlussvorschlag des Gemeindevorstands und der FDP-Fraktion folgen, wird das Vorhaben, Windkraftanlagen im Märkerwald zu errichten, nicht weiter verfolgt.

Wie berichtet, hatte Otzbergs Bürgermeister Matthias Weber (parteilos) in der jüngsten Gemeindevertretersitzung selbst zu diesem Schritt geraten. Er hatte dies mit den Stellungnahmen von Naturschutzbehörde, Denkmalschutz und Hessenforst begründet, die allesamt Bedenken geäußert hätten.

Bürgerinitiativen haben sich gegen Projekt formiert

Zudem haben sich in den vergangenen Monaten Bürgerinitiativen aus Otzberg und dem angrenzenden Hassenroth gegen das Projekt formiert. Es mache keinen Sinn, das Projekt unter diesen Voraussetzungen durchzuboxen, hatte Weber gesagt. Mit der Niederlegung des Interessenbekundungsverfahrens wäre das Thema Windkraft in Otzberg vorerst erledigt.

Denn ein Großteil der Flächen, die dafür in Frage kämen, gehören der Gemeinde, die Planungshoheit darüber hat….

Der exhumierte Odenwälder Flächennutzungsplan

http://www.de-fakt.de/bundesland/hessen/odenwaldkreis/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1938&cHash=c1fe5ef5402a6362ad9713eb360c2c41

LESERBRIEF: Der exhumierte Odenwälder Flächennutzungsplan

Odenwald, Beerfelden, Erbach, Hesseneck, Lützelbach, Michelstadt, Mossautal, Reichelsheim, Rothenberg, Sensbachtal

21.06.2017, Von Dr. Ralph Willenbücher

ODENWALD. – Am 14.7.2017 endet die Frist für Einsprüche gegen den Regionalplan „Windkraft“. Gegenstand ist die Ausweisung von Vorrangflächen für bis zu 400 Windindustrieanlagen im Odenwald.

Mittlerweile regt sich jedoch erheblicher Widerstand. Eine Petition gegen die Windindustrieanlagen am Stillfüssel wurde innerhalb weniger Wochen von mehr als 15.000 Personen unterzeichnet. Am 30. Mai 2017 überreichten Vernunftkraft Hessen und Vernunftkraft Odenwald, sowie etwa 20 Bürgerinitiativen beim Regierungspräsidium Darmstadt mehr als 10.000 Eingaben gegen den grünen Regionalplan.

Demonstrationen gegen die Auswüchse der grün-naiven hessischen Energiepolitik finden mittlerweile wöchentlich statt. Der Odenwald ist erwacht! Dieser Trend ist unumkehrbar und wird sich mit jeder weiteren Windindustrieanlage verstärken und weiter eskalieren….

 

Grüne EX-Ministerin Lemke im Aufsichtsrat von ABO-Wind

http://www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/unternehmen—wiesbaden-ex-ministerin-im-aufsichtsrat-eines-windkraftunternehmens-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170621-99-933925

Unternehmen – Wiesbaden

Ex-Ministerin im Aufsichtsrat eines WindkraftunternehmensDirekt aus dem dpa-Newskanal

 

Wiesbaden/Karlsruhe (dpa) – Ein Jahr nach dem Ende ihrer Amtszeit als Energieministerin von Rheinland-Pfalz wird Eveline Lemke Mitglied im Aufsichtsrat des Wiesbadener Windkraft-Unternehmens Abo Wind. Wie Unternehmenssprecher Alexander Koffka am Mittwoch sagte, wurde die Grünen-Politikerin am Dienstag von der Hauptversammlung gewählt. Zuvor hatte die „Allgemeine Zeitung“ aus Mainz darüber berichtet.Koffka betonte, dass Abo Wind nie Geschäftsbeziehungen zur rheinland-pfälzischen Landesregierung gehabt habe. Das Unternehmen habe zwischen 1998 und 2017 insgesamt 125 Windräder im Land gebaut – in der Zeit von Lemke als Ministerin 2011 bis 2016 habe es keinen Ausschlag nach oben gegeben. Lemke, die seit April Präsidentin der privaten Karlshochschule in Karlsruhe ist, bekommt von Abo Wind eine jährliche Vergütung von 10 000 Euro.„Aufgrund ihrer politischen Erfahrung hat Eveline Lemke viel Sachverstand“, sagte Koffka. Als Klimaschutzpolitikerin diene sie dem Unternehmen auch als Aushängeschild.Als grüne Wirtschafts- und Energieministerin hatte Lemke die Energiewende stark vorangetrieben. Gefragt nach möglichen negativen Reaktionen auf den Wechsel erklärte Lemke per E-Mail: „Der Klimawandel wartet nicht und ich werde auch nicht jünger. Meine Mission war immer eine nachhaltige Wirtschaft und darin insbesondere der Klimaschutz. Dieser Mission bleibe ich treu.“

 

Protest in Vielbrunn!

http://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/michelstadt/protest-gegen-windraeder-bau-bei-vielbrunn_17978098.htm

Michelstadt 20.06.2017

Protest gegen Windräder-Bau bei Vielbrunn

Von Gabriele Lermann

VIELBRUNN – Mit einem Protestmarsch zum Wasserwerk beim Vielbrunner Sportlatz haben nun mehr als 100 Bürger gegen den Bau von Windrädern in der nahen Gemarkung Felgenwald demonstriert. Sie machten damit darauf aufmerksam, dass auch dieses Projekt ein Wasserversorgungssystem gefährdet.

Wie berichtet, erregt eine ähnliche Konfliktsituation am Kahlberg zwischen Mossautal und Fürth seit Monaten öffentliches Aufsehen. Analog dazu ist auch in Vielbrunn eine Klage gegen bereits erteiltes Baurecht für Windräder anhängig. Die angefochtene Genehmigung gilt für zwei Anlagen, weitere zwei sind beantragt.

 

In Anbetracht dessen zur Kundgebung aufgerufen hatte die Bürgerinitiative (BI) Zukunft Vielbrunn. „Verloren ist noch nichts“, gab sich BI-Sprecher Hans-Joachim Büchs kämpferisch. Ausführlich erläuterte er, warum Kritiker weiterer Windräder-Bauten auf Odenwald-Höhenzügen in den Anlagen eine Gefahr fürs Trinkwasser sehen: Der Boden im Odenwald ist dergestalt beschaffen,…

Vielbrunn: Protestmarsch gegen Windräder

http://www.de-fakt.de/bundesland/hessen/odenwaldkreis/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1933&cHash=29057b9142b309bdbdb82a1c03676b54

Beeinträchtigung des Trinkwassers: Protestmarsch gegen Windräder im Felgenwald bei Vielbrunn

Odenwald, Michelstadt  21.6.2017

Von Susan Breitenbach

Weit mehr als 100 Menschen protestierten gegen die Gefährdung des Trinkwasers in Vielbrunn duch Windkraftanlagen. Foto: Reinhold Giebenhain

Bürgerinitiative Zukunft Vielbrunn: „Genehmigte und geplante Windkraftanlagen gefährden Grundwasser“

VIELBRUNN. – Die Bürgerinitiative Zukunft Vielbrunn hatte am Sonntag, 18. Juni, zum Protestmarsch aufgerufen und viele Bürger waren diesem Aufruf gefolgt. Weit mehr als 100 Personen haben mit einer Wanderung vom Sportplatz in Vielbrunn zum neuen Wasserwerk nahe dem Sansenhof gegen die Gefährdung ihres Grundwassers durch den Bau zweier genehmigter Windkraftanlagen demonstriert und damit aufgezeigt, wie sehr sie die Beeinträchtigung ihres Trinkwassers befürchten.

Da der Tiefenbrunnen, der vor wenigen Jahren für mehrere Mio. Euro gebaut wurde, nicht nur die Bewohner des Höhenortes mit Trinkwasser versorgt, sind auch Würzberg sowie Kimbach und Momart beim Bau der Windkraftanlagen vom Risiko der Verschmutzung des Brunnens betroffen. Unterstützt wurden die Wanderer auf ihrem Protestweg durch ein Flugzeug des benachbarten Segelflugplatzes, das mit seiner Flughöhe die Höhe der geplanten 217-Meter-Anlagen aufzeigte.

Prominenten Unterstützer fanden die Vielbrunner beim ehemaligen Landrat der Bergstraße, Matthias Wilkes (CDU), der als Gastredner gewonnen werden konnte und der in seiner engagierten Rede die Landschaft als das kostbarste Gut der Region bezeichnete, welches „für die Nachkommen bewahrt werden müsse und durch Windräder nicht zerstört werden dürfe“.

Der Sprecher der Vielbrunner Bürgerinitiative, Hans Joachim Büchs, machte in seiner Rede deutlich, dass die Gefährdung des Trinkwassers nicht einfach eine diffuse Angst darstelle, sondern damit zu erklären sei, dass in der Tiefe des Odenwälder Bodens einer Humus-Deckschicht von zwei bis vier Metern zerklüfteter und poröser Sandstein folge.

Zusätzliche Gefahr gehe von den Munitions-Altlasten im Dreieck zwischen Boxbrunn, Gönz und Vielbrunn aus, die vor allem den Windrad-Standort an der Einfahrt zum Sansenhof beträfen. Durch die Ausschachtung für das Fundament der Windräder (in der Regel fünf Meter tief), könnten Risse in den Sandsteinschichten auftreten und damit die Filterwirkung des Regenwassers immens und irreversibel beeinträchtigen sowie giftige Schadstoffe aus der Wehrmachtsmunition ins Trinkwasser einfließen lassen.

Dass dies nicht abwegig ist, zeigt die Formulierung im Genehmigungsschreiben des RP, nämlich „dass bei der Errichtung und dem Betrieb von Windkraftanlagen verschiedene Gefährdungen des Grundwassers und insbesondere des Trinkwasserbrunnens mit hinreichender Wahrscheinlichkeit auftreten“.

Büchs machte deutlich, wie unzufrieden man in Vielbrunn mit den Lokalpolitikern gleich welcher Couleur sei, denn man fordere seitens BI und Ortsbeirat das Einzugsgebiet des Felgenwaldes als Trinkwasserschutzgebiet auszuweisen – bislang leider ohne nennenswerte Unterstützung seitens der Politik.

Populistischer Unfug: Verbot von Verbrennungsmotoren

http://www.focus.de/auto/elektroauto/nur-noch-elektroautos-bis-2030-warum-das-benziner-verbot-der-gruenen-populistischer-schwachsinn-ist_id_7256599.html

Nur noch Elektroautos ab 2030

Warum das Benziner- und Diesel-Verbot der Grünen naiver Populismus ist

FOCUS-Online-Redakteur

Montag, 19.06.2017, 19:23

Die Grünen bekräftigen ihre Forderung, alle Autos mit Verbrennungsmotor ab 2030 zu verbieten. In diesem Ziel stecken allerdings ein paar entscheidende Denkfehler. Ein Kommentar.

Die Grünen haben einen neuen Endgegner: Das Auto. Während der Kampf gegen die Atomkraft erfolgreich ausgefochten wurde – sogar mit einem breiten gesellschaftlichen Konsens – geht es nun um das Ende des Verbrennungsmotors. Und das am besten gestern. Das Motto lautet – übrigens wortwörtlich: „Wir gehen in den Fight gegen die Klimagegner“.

Wie man „gegen das Klima“ sein kann, wurde zwar nicht näher erläutert, dafür gibt es aber konkrete Pläne. Neben SUV-Strafsteuern zugunsten von Elektroautos und bundesweiten Diesel-Fahrverboten fordern die Grünen erneut, dass ab 2030 ausschließlich „abgasfreie Autos“ gebaut werden dürfen . In den Städten soll der Autoverkehr zugunsten des Radverkehrs zurückgedrängt werden. Zudem sprechen sich die Grünen dafür aus, den öffentlichen Nahverkehr stark auszubauen.

Elektrisch um jeden Preis?

Bessere Taktfrequenz und günstigere Preise bei Bus und Bahn? Das klingt in der Tat nicht schlecht und würde so manchen Städter freuen, selbst wenn er sein Auto heiß und innig liebt. Doch Benziner und Diesel, Autogas und Erdgas komplett verbieten, um damit die Elektromobilität durchzupeitschen?