Gedanken zur Energiewende

von Hansjürgen Bulß, Alsdorf, 3. September 2017

Hier ein Brief an die “Siegener Zeitung” zu einem euphorischen Artikel zur “Energiewende mit dem Titel “Auslaufmodell Kohle”:

Herr Bulß setzt sich präzise und kompetent mit den Thesen dieses Artikels auseinander und nennt die Hauptursachen des unausweichlichen Scheiterns dieser Energiewende.
Brief H. Bulss an Siegener Zeitung

Hier noch ein zweiter Brief zu einem Artikel über die Segnungen des Repowering:

Brief H. Bulß 2

Sehr lesenswert, vor Allem vor der Wahl!


von Christoph Eisenring, Berlin
Energiepolitik
Das falsche Vorbild Deutschland
Deutschland hat die Energiewende erfunden. Eine Erfolgsgeschichte ist sie aber nicht: Die Haushalte bezahlen nirgends so viel für Strom wie hier. Dem Klima geholfen hat das bisher wenig. Kollateralschäden gibt es zudem in den Nachbarländern.

Dieses Versprechen tönt heutzutage hohl: «Die Förderung erneuerbarer Energien wird einen Haushalt nur einen Euro im Monat kosten – so viel wie eine Kugel Eis.» Verkündet hatte dies 2004 der damalige deutsche Umweltminister, der Grüne Jürgen Trittin. Stattdessen hat sich die monatliche Stromrechnung für deutsche Haushalte seit 2000 etwa verdoppelt. Elektrizität ist in Deutschland für Konsumenten mit fast 30 Cent je Kilowattstunde sogar um die Hälfte teurer als im Hochpreisland Schweiz. Die deutsche Regierung hat die Energiewende zwar bestellt, aber zahlen dürfen sie die Konsumenten. Auch wenn man mit Industrievertretern spricht, nennen sie den Strompreis oft als grössten Wettbewerbsnachteil des Landes.

In der «Dunkelflaute»

Weshalb ist die Energiewende so teuer? Schwierig zu verstehen ist das nicht. Man muss sich dazu nur etwa die deutsche Stromproduktion am 24. Januar 2017 um 7 Uhr morgens…


Fritz Vahrenholt

“Germanys Energiewende, a disaster in the making” (London Speech, Januar 2017)

Vahrenholt über die deutsche Energiewende, Londonspeech


Professor Dr. Michael Elicker

“Windkraft – das gewaltigste Naturzerstörungswerk seit 200 Jahren” (Oktober 2014)

Gewaltiges Naturzerstörungswerk

“Anders als zu Zeiten von Heinrich Heine braucht man heute gar nicht mehr bis an die deutsche Grenze zu kommen, damit einem ganz seltsam zumute wird. Schon von weitem kann man dem schmerzlichen Anblick der Sperrriegel von gigantischen Windrädern, die die ehemaligen Wälder des Landes in Industrielandschaften verwandelt haben, nicht entgehen.”…..


Werner J. Graf

“Gedanken zur Energiewende” (September 2016)

http://www.umwelt-watchblog.de/gedanken-zur-energiewende-ein-gastbeitrag-von-werner-j-graf/

“Im Zusammenhang mit dem EEG, den besonderen Regelungen im Baurecht (Art. 35), anderen gesetzlichen Regularien und den Verhaltensweisen der Windkraftlobby, von Politikern und Verwaltungsfachleuten sind diese Staatssäulen ganz, teilweise oder in bestimmten Teilaspekten in Gefahr. Sie besitzen nicht mehr ihre volle vom Grundgesetz her garantierte Gültigkeit. Unser Land und unser Staatswesen sind gefährdet.”…..


Peter Geisinger

“Haupt- und Nebeneffekte der Energiewende” (September 2016)

Haupt und Nebeneffekte der Energiewende

“…in der untenstehenden Reihe von Grafiken möchte ich Ihnen die Effekte der sogenannten Energiewende aufzeigen, die in Wahrheit nur eine versuchte “Stromwende” darstellt, letztlich aber nicht einmal diesem Begriff gerecht wird. (Quellen: Agentur für erneuerbare Energien, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen im BMWI, Umweltbundesamt)

Hier sehen sie den Anteil der “Erneuerbaren Energien ” am gesamten Primärenergieverbrauch der Bundesrepublik 2015. Die Windkraft hat daran einen Anteil von nur 2,3% bei 26.000 Anlagen. Danach entfallen 12,6 % des Primärenergieverbrauchs auf “Erneuerbare Energien”; 2,3% des Primärenergieverbrauchs entfallen auf die Windenergie…”


Peter Heller, Science Skeptical Blog

“Schellnhuber und die Weltherrschaft” (Juli 2012)

http://www.science-skeptical.de/klimawandel/schellnhuber-und-die-weltherrschaft/008103/

…..”Das verrät ein interessantes Verständnis von Demokratie. Konnte man bislang noch davon ausgehen, ein „Bürgerwillen“ würde sich von den Interessen der Menschen ausgehend herausbilden und durch Wahlen eine folgsame Regierung installieren, möchte Schellnhuber dies gerne umkehren. Die Politik soll nach seiner Auffassung den Bürgern vorgeben, wie ihre Interessen zu sein haben, um Maßnahmen durchführen zu können, deren Zielstellung die Wissenschaft definiert. Er lässt auch keinen Zweifel daran, welche Ziele er verfolgt.”…..