FAZ: „Jetzt geht es um die Rettung der Windkraft“

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Weniger Artenschutz? :

Jetzt geht es um die Rettung der Windkraft

Der Ausbau der Windenergie ist zum Erliegen gekommen. Bild: dpa

Wirtschaftsminister Altmaier lädt zum Krisengipfel, denn der Ausbau der Windenergie stockt. Einige Forderungen einflussreicher Verbände bergen Konfliktpotential.

Von Andreas Mihm, 5. September 2019

Erneuerbare Energieträger spielen auf dem Weg zu einer klimaneutralen Gesellschaft die zentrale Rolle. Das gilt besonders für den Strom aus Windkraftwerken, die heute schon den größten Anteil an den Erneuerbaren halten und auch wirtschaftlich die günstigsten sind. Doch während der Wind in diesem Jahr besonders gut weht und die Windräder sehr viel Strom einspeisen, ist der Ausbau der Windanlagen in eine große Flaute geraten – es werden regelmäßig weniger geförderte Projekte nachgefragt, als ausgeschrieben werden. Der Zubau lag im ersten Halbjahr mit 86 Anlagen und netto 231 Megawatt auf dem tiefsten Wert sei dem Start der Förderung im Jahre 2000.

Angesichts der Ausbaukrise hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) an diesem Donnerstag Vertreter der Länder, Branchen, Umweltverbände und Unternehmen zu einem „Windgipfel“ nach Berlin geladen. Gut zwei Stunden lang will er mit etwa 60 Gästen über Wege aus der Misere diskutieren. Die Ergebnisse dürften eingehen in die für den 20. September erwarteten klimapolitischen Beschlüsse des Kabinetts.

Erstmals unter den Geladenen sind auch mehrere Vertreter der Windkraftgegner, darunter jene, die sich laut eigener Zählung in „über 1000 Gegenwind-Initiativen“ unter dem Label „Vernunftkraft“ zusammengeschlossen haben – und mögliche Gefahren des Windkraftausbaus für Mensch, Tier und die Versorgung in den Vordergrund stellen. Ungewöhnlich ist auch, dass im Vorfeld des Treffens zehn Wirtschafts- und Umweltverbände ein gemeinsames Papier auf den Tisch legten…

2 Gedanken zu „FAZ: „Jetzt geht es um die Rettung der Windkraft““

  1. Deshalb wurde auch gestern ein neues Programm zum Insektenschutz von der Umweltministerin verabschiedet, damit noch mehr Insekten an den Flügeln unserer Energiewende Retter verenden können!!! Reinster Hohn!!

    1. Am 4.9.19 meinte die SPD-Bundesumweltministerin Svenja Schulze am Gartenkunsttisch im Amtsgarten nahe der Berliner Zirkuskuppel: 70% weniger Insekten sind es im Land.
      Da sage ich mal, die Windindustrieanlagen im Land sind zu100% die Täter.
      Und ich habe da auch eine Lösung des politisch gemachten Insektendesasters parat: Denen die Kostenuebernahme aufzuzwingen, die fuer die Bereitstellung von Land- und Wassergebieten auch bereits aufgestellter Windindustrieanlagen ihre Unterschrift gegen Subventionen tauschen. Über die geforderten und auch durchgesetzten Entsorgungskosten (nie davon gehört – Entsorgungskosten??? ) aller Windindustrieanlagen im Land der Winde kann man auch die anderen bisher geschredderten Viecher wieder als Neupopulation aufpaeppeln durch einen Extraaufschlag bei der Windindustrie. (Wem verkauft eigentlich der Odenwald sein Qualitaetsholz Frau Svenja Schulze, Herr Al-Wazir? ??) Was die Kobaltkinder in Afrika mit dem eingenommen Saldo so entzücken wird, dass sie keinen Klimakreuzzug durch FFF+NGOs mehr befürchten müssen wie ein paar 2-6jaehrige Kindergartenkinder demnächst in Bensheim.
      Heinz-Gerd Arnold Otzberg

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