Die Schattenseiten der Energiewende – der paradoxe Stromaußenhandel

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Die Schattenseiten der Energiewende – der paradoxe Stromaußenhandel

Die Energiewende hat unerwartete Folgen beim Stromaußenhandel. Deutschland zahlt dafür, überschüssige grüne Energie im Ausland zu speichern und kauft sie dann viel teuer zurück. Die FDP hat Kritik an dieser Situation geäußert. Sie fordert eine sorgfältig und fair berechnete nationale Energiestrategie (FAZ: 07.11.23).

Die teuren Konsequenzen der grünen Energie: Warum Deutschland für Stromexport zahlt und Steuerzahler belastet

Um die Wettbewerbsfähigkeit von Wind- und Solaranlagen zu bewerten, sind nicht nur die betriebswirtschaftlichen Kosten, sondern auch die volkswirtschaftlichen Systemkosten zu berücksichtigen. Diese beinhalten Ausgaben für Reservekraftwerke, Speicherung, Netzausbau und Netzsteuerung. Aufgrund der Unvorhersehbarkeit grüner Energie sind die Systemkosten besonders hoch.

Milliardenkosten für Strom in Deutschland: Die Debatte um Entschädigungen und den Stromaußenhandel

Die Bundesnetzagentur meldet, dass die Entschädigungszahlungen von 44 Millionen Euro im Jahr 2013 auf 900 Millionen Euro im Jahr 2022 gestiegen sind. Diese Kosten tragen die Verbraucher über Netzentgelte. Insgesamt belaufen sich die Kosten für das Netzengpassmanagement auf 4,2 Milliarden Euro pro Jahr.

Das Bundeswirtschaftsministerium widerspricht dieser Kritik und erklärt, dass die Abschaltungen aufgrund von Netzengpässen erfolgen, nicht aufgrund von negativen Preisen. Es ist gesetzlich festgelegt, dass kein Stromanbieter benachteiligt werden darf. Das EEG sieht vor, dass Ökostromerzeuger auch bei negativen Preisen gefördert werden, aber diese Unterstützung wird schrittweise reduziert und wird bis 2027 für Neuanlagen vollständig entfallen.

Anmerkung des Webseitenbetreibers: Im folgenden Abschnitt sind offensichtlich die Probleme beim EXPORT von überschüssigem Strom gemeint!

Grüne Energie ist wetter- und tageszeitabhängig und schwer zu speichern. Oft muss Deutschland Strom importieren, wenn die erneuerbaren Energien nicht ausreichen. Dies geschieht oft zu niedrigen Preisen, manchmal sogar kostenlos, und gelegentlich muss Deutschland eine Abnahmegebühr zahlen.

Die Inflexibilität der erneuerbaren Energien führt dazu, dass Deutschland überschüssigen Strom ins Ausland exportiert und teuer wieder importiert. Dies ist für die Steuerzahler teuer. Die Produzenten erhalten jedoch Entschädigungen für das Abschalten ihrer Anlagen…

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