Das gebrochene Versprechen vom billigen Strom

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GELD: AUSGLEICH FÜR CO2-ABGABE

Das gebrochene Versprechen vom billigen Strom

Viele Anbieter erhöhen die Strompreise – anders als angekündigt Quelle: dpa-infocom GmbH

Als Ausgleich für die CO2-Abgabe auf Heizöl, Benzin und Erdgas sollten Verbraucher eigentlich günstigeren Strom bekommen. Das hätte auch der Elektromobilität geholfen. Doch anders als versprochen, droht jetzt sogar eine Doppelbelastung für die Bundesbürger.

Die Bundesregierung wollte die bittere Pille nicht ohne Zucker verabreichen: Wenn ab 1. Januar 2021 Heizöl, Erdgas und Benzin mit einer CO2-Abgabe verteuert werden, werde man die Bürger zum Ausgleich beim Strompreis entlasten, lautete das Versprechen schon vor Monaten zur Verabschiedung des Klimaschutzprogramms 2030. Das helfe „insbesondere Geringverdienenden und Familien“.

Jetzt allerdings rückt der Jahreswechsel näher, und es zeichnet sich ab, dass es entgegen dieser Zusage doch nicht zu einer Kompensation kommt. Stattdessen droht eine Doppelbelastung der Verbraucher. Zu den steigenden Preisen für Heizöl und Sprit kommt dann noch ein höherer Strompreis. Ein Doppelschlag ins Kontor im Namen des Klimaschutzes…

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