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Kahlberg: Auch der Sensenmann war bei der Einweihung!

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Zur Einweihung des Windparks Kahlberg kam auch der todbringende Sensenmann

von: er / mk, 22. Oktober 2018

Kam als für geschützte Vogelarten wie den Schwarzstorch todbringender Sensenmann verkleidet mit einer aus Windradflügeln bestehenden blutigen Sense: Udo Bergfeld, Sprecher der BI Siedelsbrunn und Ulfenbachtal

Vom „wichtigen Beitrag“ zur unerlässlichen Energiewende war ebenso die Rede, wie heftige Proteste zahlreicher Bürgerinitiativen die offizielle Einweihung des Windparks Kahlberg auf der Wegscheide bei Grasellenbach begleiteten

ODENWALD / GRASELLENBACH. – Vertreter des Betreibers EnBW, die Bürgermeister Volker Oehlenschläger (Fürth) und Markus Röth (Grasellenbach) sowie die Vertreter des BUND Bergstraße, Herwig Winter und Guido Carl, lobten das Projekt als „wichtigen Beitrag zur unerlässlichen Energiewende, während Vertreter zahlreicher Bürgerinitiativen die offizielle Einweihung des Windparks Kahlberg auf der Wegscheide bei Grasellenbach mit Protesten begleiteten.

Begleitet von Trillerpfeifen und Pfiffen zahlreicher Windkraftgegner aus mehreren Bürgerinitiativen im Odenwald rechtfertigten die Bürgermeister aus Fürth, Volker Oehlenschläger, und Grasellenbach, Markus Röth, ebenso wie die BUND-Vertreter Herwig Winter und Guido Carl ihre Pro-Windkrafthaltung. 

Kaum einig mit deren Argumenten ging Udo Begfeld, Sprecher der Bürgerinitiative Siedelsbrunn und Ulfenbachtal, der verkleidet als Tod mit Sense aus blutigen Windkraftflügeln und einem smbolisierten toten Schwarzstorch am Gewand hängend, die andere Haltung zur Windenergie im Odenwald verkörperte.

Zahlreiche Demonstranten diskutierten am Rande der Einweihungsfeier insbesondere heftig mit den Vertretern des BUND Bergstraße, der nahezu bedingungslos hinter den Windparkprojekten im Odenwald stehe. Herwig Winter und Guido Carlmussten sich mehrfach Vokabeln wie „Lüge und „Verrat an unserer Natur“ anhören. „Sie sind keine Umweltschützer, Sie sind Umweltzerstörer“, schallte es den Beiden entgegen.

Demonstranten dokumentieren noch immer vorhandenen Widerstand

Die Demonstration während der Einweihungsfeier der Windräder auf dem Kahlberg bei Grasellenbach stand unter dem Motto „End of Landschaft“ und war aus Sicht der Veranstalter ein Erfolg.

Die Bürgerinitiative-Kahlberg konnte etwa 80 Teilnehmer begrüßen. Die durchweg friedliche Veranstaltung fand am Rande des Betriebsgeländes statt. Die Gäste von EnBW konnten die Demonstranten optisch und akustisch wahrnehmen. Jedem Anwesenden wurde klar, dass es innerhalb der Bevölkerung weiterhin Widerstand gegen den Wind-Industriepark auf dem Kahlberg geben wird“, sagt Michael Karb, Sprecher der BI Kahlberg

Die Bürgerinitiative erläuterte den Pressevertretern vor Ort, dass sowohl die Gemeinde Mossautal als auch der Naturschutzverein „Initiative Hoher Odenwald e.V.“ weiter gegen die Genehmigung des RP-Darmstadt klagen.

Die Demonstranten zeigten sich absolut davon überzeugt, dass die Genehmigung, trotz noch offener Punkte, unter politischem Druck aus Wiesbaden noch am 29.12.2016 ausgesprochen wo sei,rden um den Windradbetreiber vor sinkenden Einspeisevergütungen zu bewahren – und das zulasten der Stromkunden.

Bereits in einem frühen Stadium der Baubeantragung habe die BI-Kahlberg auf Lebensräume von Schwarzstorch und weiteren geschützten Arten am/auf Kahlberg schriftlich hingewiesen. Ebenso sei der Behörde frühzeitig die Gefährdung der vier Trinkwasserquellen aufgezeigt worden.

Außerdem gäbe es diverse weitere Punkte, die allesamt im Genehmigungsverfahren zu einer umfangreichen Umweltverträglichkeitsprüfung hätten führen müssen.
Die Demonstranten seien deshalb zuversichtlich, dass das Verwaltungsgericht die von der Bürgerinitiative zahlreich vorgelegten Naturschutzgutachten in seiner Entscheidung berücksichtigen werde.

Nicht nur angesichts der anhängigen Klagen hält die Bürgerinitiative eine finanzielle Bürger-Beteiligung am Wind-Industriepark für riskant. „Ist eine der beiden Klageverfahren erfolgreich, müssten die Anlagen wieder abgebaut werden.“

Außerdem sei sich die Bürgerinitiative sicher, dass die von EnBW genannte Einspeisemenge in das Stromnetz nicht erreicht werden könne. Laut Herstellerangaben erzeuge jede Anlage bei der auf dem Kahlberg gemessenen Windgeschwindigkeit von 6,4 m/s nur etwa 1 MW, anstatt der von EnBW angepriesenen 3,3 MW Nennleistung – diese werde nur bei 11 m/s erreicht. Es werde den Leuten hier etwas suggeriert was nicht der Realität bzw. Wahrheit entspräche.

Gemäß dem Motto der Veranstaltung wiesen die Demonstranten mit Plakaten auf den Kinofilm „End of Landschaft“ hin. Alle Bürger könnten sich in dem Dokumentarfilm über die Handhabung bei Genehmigungserteilungen und die Auswirkungen von Windenergieanlagen in Mittelgebirgslandschaften informieren.
Ein Teil des Filmes wurde mit einer Flugdrohne während der Waldrodung auf dem Kahlberg aufgenommen. Außerdem greift der Film auch die Gefährdung der Mossautaler Trinkwasserversorgung auf, sowie die zahlreichen Schwarzstorch-Beobachtungen. Weitere sehenswerte Aufnahmen des Kinofilmes wurden am Stillfüssel in Siedelsbrunn und am Greiner Eck (nahe Hirschhorn) gedreht.

Oberzent: Landrat a.D. Schnur bittet MP Bouffier um Hilfe!

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Windkraftanlagen: Landrat a.D. Horst Schnur bittet Ministerpräsident Bouffier um Hilfe

Keine Windräder im Odenwald

von Horst Schnur, 21. Oktober 2018

Der frühere Odenwälder Landrat Horst Schnur hat dem Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier die Besorgnis der Oberzent-Bevölkerung über die geplanten Windräder im Bereich Katzenwinkel dargelegt

ODENWALD / OBERZENT. – In einem offenen Brief an Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier bittet der frühere Landrat des Odenwaldkreises, Horst Schnur, den Landesvater um Hilfe bei der Freihaltung des zwischen den Oberzent-Stadtteilen Airlenbach, Etzean und Hetzbach sowie der Mossautaler Ortsteile Güttersbach und Hüttenthal im Flurstück des „Katzenwinkel“ geplanten Windparks.

Der Wörrstadter Winkraftprojektierer „Juwi“ hat in diesem Landstrich auf dem Gelände des Grafen Louis zu Erbach-Fürstenau fünf Windräder geplant, die auf heftigen Widerstand der regionalen Bevölkerung stoßen.

Schnur erinnert in seinem Brief an die mit kräftiger Unterstützung der Landesregierung zu Jahresbeginn zustande gekommenen Fusion der vier Oberzent-Kommunen Beerfelden, Hesseneck, Rothenberg und Sensbachtal, deren künftige Entwicklung er angesichts einer durch weitere Windräder beeinträchtigten Landschaft im südlichen Odenwaldkreis und dessen Nachbarschaft gefährdet sieht.

Der Brief an den Ministerpräsidenten hat folgenden Wortlaut:

> Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Bouffier,

Sie wissen, dass ich mit Ihnen in alter Verbundenheit immer ein ehrliches und offenes Wort gepflegt habe, wie Sie dies in allen Ihren Verlautbarungen als Erwartung gelten lassen. So wende ich mich heute trotz der hektischen Zeit der Wahlkampf-Auseinandersetzung erneut an Sie in der Angelegenheit der Energiepolitik des Landes Hessen, die den Odenwald nachhaltig berührt.

In der neuen Stadt Oberzent wissen sowohl die Bürger als auch die politisch Verantwortlichen, wie sehr die Unterstützung des Landes bei unserer Gemeindefusion zu würdigen ist. Wie wir bereits wussten, ist nun der politische Kampf um die Absicherung der Existenz der neuen Stadt in einem hohen Maß an Einvernehmlichkeit im Gange.

Der Beitrag im SPIEGEL 34 vom 18.08 2018, S. 62 „In einem anderen Land“ greift unsere Probleme im strukturschwachen ländlichen Raum des Odenwaldes auf. Ein besonderes Thema ist die Ansiedlung von Windindustrieanlagen auf dem Höhenrücken „Katzenwinkel“ unserer Stadt in Ansiedlungsnähe und der entsprechenden Fernwirkung.

In diesem Zusammenhang hat unsere Stadtverordnetenversammlung einstimmig, mit wenigen Stimmenthaltungen, eine Übereinkunft im Wegerecht und Leitungstrassierung für den Projektierer und künftigen Betreiber JUWI abgelehnt. Wir rechnen nun mit einer Klage, der wir uns aber mit allen uns zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln widersetzen werden.

Die Wind-Industrieanlagen tragen nach unserer Einschätzung entscheidend zur Landschaftszerstörung bei und gefährden die Gesundheit der Bewohner und die Lebensqualität sowie mit allen Aspekten der Verletzung des Arten- und Naturschutzes, des Trinkwasserschutzes und des Denkmalschutzes.

Es entsteht weder ein wirtschaftlicher Nutzen für die Gemeinde noch ein einziger Arbeitsplatz. Einen nachhaltigen Wertausgleich für unsere Rolle im Klimaschutz durch unsere Wälder als CO2-Senke können wir nicht erkennen. Vielmehr wird die fortschreitende Landschaftszerstörung zum weiteren Bevölkerungsschwund beitragen und behindert unsere Planungsziele.

Nun lesen wir, dass die naturnahen Hänge und Höhenzüge entlang des Rheintals und seiner Seitentäler nach der jüngsten Entscheidung des Verwaltungsgerichts Koblenz (AZ: 4 K 748/17.KO) prägend für das dortige Landschaftsbild sind und die geplanten Windenergieanlagen sich darauf negativ auswirken würden.

Eine dem Gericht vorgelegte Sichtachsenstudie spricht von einem sehr hohen Konfliktpotenzial und einer „erheblichen Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch eine technische Überprägung und die visuelle Dominanz der Anlagen“. Der Blick auf besondere, herausragende und landschaftsprägende Bauwerke und historische Stadtansichten werde der Studie zufolge erheblich gestört.

Dies stellen wir in gleichem Maße in der Stadt Oberzent für das Landschaftlbild und den wichtigen Zusammenhang mit dem einzigartigen in Deutschland noch verbliebenen historischen Beerfelder Galgen, ein herausragendes Monument der deutschen Rechtsgeschichte, dessen Erscheinungsbild besonders erheblich gestört würde, ebenfalls fest.

Des Weiteren lesen wir, dass das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in einem mit Mitteln des Bundesumweltministeriums geförderten Forschungsvorhaben „Landschaftsbild und Energiewende“ in einer gerade veröffentlichten Studie zu dem Ergebnis kommt, dass die Landschaftsästhetik beim Ausbau erneuerbarer Energien stärker zu berücksichtigen sei und in den einschlägigen Planungs- und Zulassungsverfahren endlich Beachtung finden muss.

Die BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel wird bei der Vorstellung der Projektergebnisse zitiert: „Die bisherigen Veränderungen der Landschaft stellen nur den Anfang eines tiefgreifenden Wandels dar, der sich noch verstärken wird, wenn man sich vor Augen führt, dass bis 2050 der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien auf einen Anteil von 80 Prozent am Bruttostromverbrauch stattfinden soll. Diese Entwicklung erfordert zukunftsorientierte Lösungen, die dem Schutz der Natur gerecht werden.“

Wir erinnern uns an Ihre im März 2014 in Nordhessen öffentlich getroffene und mehrfach zitierte Aussage, der wir vertrauen, dass Windkraftanlagen in Hessen nicht gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt und andere Interessen nicht einfach „weggebügelt“ werden dürfen.

Ich muss Ihnen gegenüber nicht unterstreichen, dass die Stadtverordnetenversammlung unserer Stadt Oberzent das repräsentative, demokratisch legitimierte Gremium für den Willen der Bevölkerung ist.

Die Vertreter der Stadt befürchten gemeinsam mit der aufmerksamen Bürgerschaft, dass die Landesplanungsziele für den Ausweis der privilegierten Vorrangflächen für Wind-Industrienlagen im Odenwald weit über die ursprünglich besagten 2 % hinausgehen und sich im Regionalplan Südhessen auf eine unerträgliche Flächengröße von 10 % hin bewegen.

Daher wenden sich der Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung gegen den Bau von Windindustrieanlagen in der Oberzent. Die Stadt Oberzent hat beschlossen, dass sie keine Durchfahrerlaubnis für die Transporte zu den geplanten Standorten der Rotoren erteilen und kein Einvernehmen zu Zuwegungen aller städtischen Flächen erteilen wird. Die Stadt sei sogar bereit, den angedrohten Klageweg in Kauf zu nehmen.

Dem stimmen insbesondere die Vertreter der CDU und die Landtagskandidatin im Odenwaldkreis Sandra Funken ausdrücklich zu, wie ihren Verlautbarungen zu entnehmen ist.

Die Stimmung ist sehr aufgeheizt und ich habe eine derartige angespannte Situation in der Bürgerschaft noch nicht erlebt. Gerade gestern, am Mittwoch, 17. 10. 2018, wurde dies in Beerfelden in der Alten Turnhalle bei der Filmvorführung des Kinofilms „End of Landschaft – wie Deutschland sein Gesicht verliert“ von Autor Jörg Rehmann eindrucksvoll spürbar.

Wenige Tage zuvor war dieser Film in Erbach in drei Kinosälen gleichzeitig im ausverkauften Haus zu erleben.

Bereits jetzt werde, so stellen die Bürger fest, gegen das in der bevorstehenden Volksabstimmung vorgesehene Staatsziel in Art. 26 b verstoßen, wo es heißt: „Die natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen stehen unter dem Schutz des Staates und der Gemeinden.“

Nach diesem Staatsziel sei der Staat und die Gemeinden im Rahmen ihrer Zuständigkeit und Leistungsfähigkeit verpflichtet, „zur fortlaufenden Beachtung ihr Handeln nach ihnen auszurichten.“

Es sollte in der Bürgerschaft kein Zweifel darüber aufkommen, dass formulierte und in der Verfassung des Landes Hessen festgeschriebene Staatsziele von den Verantwortungsträgern in der Politik zweifelsfrei eingehalten werden.

Die Besucher stimmten in den Gesprächen im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal den kritischen Bürgerinitiativen „Gegenwind“ inhaltlich zu, dass die Zerstörung der Landschaft im Odenwald durch Windindustrie dem ländlichen Raum keinen wirtschaftlichen Nutzen bringe und keine Arbeitsplätze schaffe, was gerade zur Zukunftsentwicklung der neuen Stadt Oberzent von dringender Notwendigkeit sei.

Stattdessen werden die Wälder im Odenwald zu Spekulationsobjekten auf Subventionsbasis, die die Erträge aus den Taschen der kleinen Leute und des Mittelstandes ziehe und in die Töpfe der großen Kapitalunternehmen transferiere, ohne einen Nutzen für das Gemeinwohl sowie die lokale Ökonomie zu hinterlassen.

Der politisch gesteuerte Prozess ohne Bürgerbeteiligung und mit der Entmündigung der Kommunalpolitik entspreche nicht den Prinzipien der Demokratie, sondern den Strukturen des Kolonialismus, ganz im Gegensatz des neuen Verfassungsartikels 64, in dem der Grundsatz der Subsidiarität betont wird.

Ich bitte Sie daher in aller Offenheit sehr inständig, uns dabei behilflich zu sein, den Landschaftscharakter unserer neuen Stadt zu bewahren, damit er für langfristig richtige Planungsziele im Sinne einer ökologischen Gesundheitsregion für die angrenzenden Ballungsgebiete, die weiter wachsen, zielorientiert entwickelt werden kann.

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Horst Schnur <

Beerfelden, Film J. Rehmann: Südhessischer Blockbuster!

http://edition.faz.net/faz-edition/rm-hessen/2018-10-19/ein-suedhessischer-blockbuster/218593.html

Ein südhessischer Blockbuster

Der Journalist und Filmemacher Jörg Rehmann zieht mit „End of Landschaft“ eine ernüchternde Bilanz der Energiewende. Vielen Odenwäldern spricht er aus dem Herzen.

End of Landschaft, südhessischer Blockbuster, keine Windkraft im Odenwald

Volle Säle: Jörg Rehmann bei einer Vorführung seines Films in Oberzent-Beerfelden

von Rainer Hein, 19. Oktober 2018

DARMSTADT. Sage niemand, der Odenwald sei kein Ort für Inspiration. Dass der Journalist und Filmautor Jörg Rehmann vor mehr als drei Jahren auf die Idee kam, eine kritische Dokumentation über die Energiewende zu drehen, lag an einer für ihn zunächst unglaublichen Information, der Nachricht vom möglichen Bau von bis zu 400 Windkraftanlagen im Odenwald. Die hat ihn nicht ruhen lassen, da Rehmann der Umgang mit Natur und Landschaft interessiert. Schon 2016 war das Buch „Geopferte Landschaft“ erschienen, an dem er sich beteiligt hatte…

Weinheim: Gewinnt Naturschutz gegen Windindustrie?

https://www.rnz.de/nachrichten/metropolregion_artikel,-streit-in-der-region-sticht-naturschutz-die-windkraft-stets-aus-_arid,393758.html

Streit in der Region

Sticht Naturschutz die Windkraft stets aus?

Nach Weinheimer Entscheidung: Gegner halten Windräder in Wäldern für ausgeschlossen – Nachbarschaftsverband spricht von Einzelfall

Die Hügelkanten des vorderen Odenwalds an der Bergstraße, wie hier bei Hirschberg-Leutershausen, sollen windkraftfrei bleiben. Doch weiter oberhalb im Wald gibt es noch immer Gebiete, die der Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim für Windrad-Standorte im Auge hat. Foto: Kreutzer

von Carsten Blaue, 17. Oktober 2018

Rhein-Neckar. Die Stadt Weinheim ist mit ihren Plänen gescheitert, eine stadteigene Waldfläche oberhalb des Ortsteils Lützelsachsen als Zone für Windkraftanlagen auszuweisen. Das Areal liegt im Landschaftsschutzgebiet Bergstraße-Nord. Der Rhein-Neckar-Kreis kassierte die Pläne mit der Begründung, die Belange des Landschaftsschutzes würden hier gegenüber dem Klimaschutz überwiegen. Das Umweltministerium in Stuttgart folgte dieser Argumentation. Schon wittern Windkraftgegner einen Präzedenzfall auch für die Flächennutzungsplanung des Nachbarschaftsverbands Heidelberg-Mannheim und halten „Windkraftwildwuchs“ in den Wäldern derzeit für faktisch ausgeschlossen. Denn fast alle ins Auge gefassten Zonen im Verbandsgebiet würden innerhalb von Landschaftsschutzgebieten liegen.

Das Landratsamt als Untere Naturschutzbehörde habe am Weinheimer Beispiel gezeigt, dass es so einfach nicht gehe, schreibt die Initiative „Rettet den Odenwald“ in einer Stellungnahme. Und ein privater Waldbesitzer werde erst recht keine Genehmigung bekommen. Die Windkraftgegner führen die Stadt Oberzent als Beispiel an. Hier soll der Firma Juwi, einem Projektentwicklungsunternehmen für Wind- und Solarenergie, eine entsprechende Fläche für einen Windpark im Norden des Ortsteils Beerfelden angeboten worden sein. Oberzent liegt allerdings im hessischen Odenwaldkreis, also außerhalb des 18 Städte und Gemeinden umfassenden Gebiets des Nachbarschaftsverbands Heidelberg-Mannheim.

Dessen Geschäftsführer, Martin Müller, hat stets argumentiert, dass Windräder ohne eine entsprechende Flächennutzungsplanung theoretisch überall entstehen könnten. Davon, so die Gegner, sollten sich die Kommunen nicht ins Bockshorn jagen lassen. Denn ein Landschaftsschutzgebiet werde faktisch erst dann abgeschafft, wenn ein Gemeinderat dessen „Zonierung“ als Windkraftgebiet beantragt. Und erst dann bestehe überhaupt die Gefahr, dass Windkraftanlagen in den Wäldern gebaut werden können – wenn es nicht gerade so ausgeht wie im Weinheimer Fall.

Die Entscheidung gegen den Goldkopf bei Lützelsachsen hat Müller nicht unvorbereitet getroffen, wie er im Gespräch am Telefon sagt. Die näheren Gründe liegen ihm zwar nicht schriftlich vor. Aber schon nach der ganzen Berichterstattung im Vorfeld sei das Ganze nicht überraschend gewesen: „Es war eine Einzelfallentscheidung“, betont Müller. Dass Windkraft in Naturschutzgebieten damit per se vom Tisch ist, sieht er nicht: „Es ging nur um eine Stelle, um eine Fläche. In anderen Konstellationen kann auch die Bewertung anders ausfallen. So ein Verfahren ist vielschichtig und komplex.“…

Weinheim: BI Gegenwind erneuert Kritik an Stadt

https://www.rnz.de/nachrichten/bergstrasse_artikel,-windenergie-in-weinheim-buergerinitiative-gegenwind-erneuerte-kritik-an-stadt-und-sckerl-_arid,392938.html

Windenergie in Weinheim

Bürgerinitiative „Gegenwind“ erneuerte Kritik an Stadt und Sckerl

Fünftes Gegenwind-Forum – Moratorium bei Flächenplanung gefordert

von Philipp Weber, 14. Oktober 2018

Weinheim. Der Saal war voll beim fünften Forum „Gegenwind“, die Stimmung kämpferisch: Nach dem Scheitern des Weinheimer Teilflächennutzungsplans Windenergie hat die Bürgerinitiative (BI) Gegenwind am Donnerstag im Alten Rathaus ein Moratorium für die lokale Flächenplanung zum Thema gefordert – und ihre Kritik am Land, am Grünen-Landtagsabgeordneten Uli Sckerl und an der Stadt erneuert.

Ehe die Aktiven auf die Lage vor Ort zu sprechen kamen, referierte Joachim Schneider über das Thema „Die deutsche Energiewende – Irrweg staatlicher Planwirtschaft?“. In seinem Fazit schloss er sich Kay Scheller an, dem Präsidenten des Bundesrechnungshofs. Dieser hatte der Bundesregierung vorgeworfen, bei der Energiewende zu versagen. Angesichts enormer Kosten und einer Vielzahl an Fördermechanismen bleibe der Beitrag zum Klimaschutz dürftig.

Auch bei der Frage, worin die Alternative besteht, teilte Referent Schneider die Meinung der Rechnungsprüfer: Er forderte eine Bepreisung von Kohlendioxid. Einfacher ausgedrückt: Wer Treibhausgas in die Luft bläst, muss zahlen – oder diese einsparen beziehungsweise auf andere Technologien umsteigen. Ihm gehe es nicht darum, Windkraft zu verteufeln, so Schneider. Die Probleme aber seien offensichtlich: Weil die Windräder den Strom nicht unbedingt erzeugen, wenn er benötigt wird, braucht es Speicher. „Bisher ist keine Speicher-Technologie so weit, dass sie so große Energiemengen halten kann“, sagte er.

Auch die Netzstruktur in Deutschland sei noch lange nicht darauf ausgerichtet, große Strommengen vom Norden in den Süden zu schaffen: „Es gibt zwar überregionale Trassen, aber diese dienten bislang dazu, einander zu helfen, bei Engpässen.“ Schneiders Mängelliste ließe sich fortsetzen. Sein Fazit aber war klar: Eine große Solar- und Windkraftlobby, planwirtschaftliche Vorstellungen und der Glaube an klimapolitischen Ablasshandel verhinderten eine rationale Auseinandersetzung…

 

„HAMBI“ als Quasireligion und Waldzerstörung in Hessen

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/der-hambacher-forst-als-quasireligion-schwarz-gruen-holzt-in-hessen-ab-a2673422.html

Der Hambacher Forst als Quasireligion: Schwarz-Grün holzt in Hessen ab

143 Windräder in Wäldern vernichten ebensoviel Wald wie der Hambacher Forst – warum demonstriert dort keiner? Einige Überlegungen von Vera Lengsfeld.

Foto: iStock

von Vera Lengsfeld, 14. Oktober 2018

In den letzten Wochen sind wir mit Nachrichten über die Aktivitäten von Waldschützern im Hambacher Forst förmlich zugeschüttet worden. Die Grünen hatten sogar einen Parteitag an den Rand des Waldes verlegt, obwohl sie zuvor der Rodung zugestimmt hatten.

Kaum eines der Medien, die dem gesetzwidrigen Treiben der Waldschützer viel Positives abgewinnen konnten, hat sich mit der abgrunddtiefen Heuchelei beschäftigt, die dem “Widerstand” gegen die Abholzung des Hambacher Forstes innewohnt.

Gastautor A. Z. hat genauer hingeschaut:

Im Hambacher Forst sollen noch ca. 200 ha Fläche gerodet werden. Ein Fußballfeld hat ca. 0,7 ha Fläche. Der noch vorhandene Hambacher Forst entspricht also ca. 286 Fußballfeldern. Für Windräder, die mitten im Wald aufgestellt werden, werden pro Windrad in der Größe von ca. 2 Fußballfeldern Bäume abgeholzt.

Nur 143 Windräder in Wäldern vernichten also ein Äquivalent des Hambacher Forstes.

Warum demonstriert dort kein „Baumretter“ oder „Berufsgrüner“ gegen die Abholzung?

In Hessen will man in „Grimms Märchenwald“ Windkraftanlagen installieren. Proteste? Habe ich in der Tagesschau noch nicht gesehen.

Hessen plant 1.000 Windräder und mehr – das siebenfache des Hambacher Waldes wird dafür abgeholzt

Hessen baut vorrangig Windräder in Wäldern, da in Hessen nur in Höhenlagen ausreichend stabile Windverhältnisse zur Energiegewinnung bestehen. Bis 2050 sind wohl 1.000 und mehr Windräder geplant. Es werden dafür bis zum 7-fachen der Äquivalenzfläche des Hambacher Forstes abgeholzt.

Ein Hektar Wald bindet pro Jahr ca. 1 Tonne CO2. Allein in Hessen wird man also 1.400 Tonnen CO2 pro Jahr (!) NICHT binden, wenn man 1.000 Windräder in Wäldern gebaut hat…

Die Heuchelei von Hambach – Widersprüche der Klimapolitik

https://www.stern.de/wirtschaft/horst-von-buttlar/die-heuchelei-von-hambach—ueber-die-widersprueche-in-der-klimapolitik-8393730.html

Die Heuchelei von Hambach – über die Widersprüche in der Klimapolitik

Um die Widersprüche und schmutzigen Geheimnisse der Energiewende zu überdecken, stürzen sich Grüne und Umweltaktivisten immer wieder in symbolische Schlachten – wie jetzt im Hambacher Forst.

Von: Horst von Buttlar, Chefredakteur Capital, 9. Oktober 2018

Vor einigen Jahren saß ich auf einer Gemeindeversammlung, bei der es auch um die Aufstellung von Windrädern in einem Waldstück ging. Es gab zwei Tagesordnungspunkte, beim ersten ging es um ein paar Wiesen, die die Bauern des Ortes nicht mähen durften, weil dort eine bestimmte Blume wuchs, auf der sich eine spezielle Schmetterlingsart gerne niederlässt. Dieser Schmetterling wurde in der Gegend zwar noch nie gesichtet, aber trotzdem durften die Bauern nicht mähen. Die waren deshalb sauer, aber der Umweltfritze aus dem Amt sagte, das Verbot bleibt, und schließlich hat er das Sagen. Klassischer Naturschutz in Deutschland, kennen wir alle.

Beim zweiten Tagesordnungspunkt ging es um die Aufstellung von Windrädern ein paar Kilometer weiter, in einem Wald. Ein Windenergiefritze hatte bunte Folien dabei und erläutere die Maßnahmen, die vorübergehende Asphaltierung von Waldwegen, die Rodung der Baustelle, auch in den Kurven wegen des großen Schwenkradius der Laster, die Plombierung der Waldfläche mit 1000 Kubikmeter Beton, Schattenwurf, Lautstärke, Einebnung von Kreisverkehren. Ach ja, und die Wild- und Greifvögel, da hatte der Windfritze auch eine Folie dabei, mit einem Rotmilan auf einem Foto und einem traurigen Eisbär auf einer Scholle auf einem anderen. „Wir müssen uns für einen von beiden entscheiden“, sagte er eindringlich. „Entweder wir retten den Vogel – oder den Planeten.“…

Wollten wir nur unsere CO2-Emissionen senken (die im übrigen auch steigen, Daten dazu finden Sie hier), müssten wir die Atommeiler eigentlich länger laufen lassen – während wir planmäßig die Erneuerbaren hochfahren. Die Mehrheit der Deutschen will aber auch keine Kernenergie, also schalten wir die Meiler ab, fahren die Erneuerbaren hoch, aber da wir als Industrieland eine Grundlast in der Energieversorgung benötigen, brauchen wir leider auch die Kohle. Und da leider besonders die schmutzige Braunkohle – weil wir dummerweise unsere Einspeisegesetze auch noch so konstruiert haben, dass sich Gaskraftwerke nicht mehr rentabel betreiben lassen. Und da die meisten auch keine Stromtrassen wollen, holen wir uns zur Not Atomstrom aus dem Ausland. Alles etwas verkorkst. Energiewende mit der Brechstange…

WHO-Bericht: Lärm von WIA kann krank machen!

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/who-zu-windenergie-laerm-von-turbinen-kann-krank-machen-a-1232423.html

WHO-Bericht

Lärm von Windturbinen kann krank machen

Wie laut ist zu laut – und was kann der Mensch aushalten, ohne krank zu werden? Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt erstmals Richtwerte für Windenergieanlagen und Freizeitlärm.

Lärm von Windindustrieanlagen gesundheitsgefährdend
Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Windenergieanlagen machen Lärm, und der sollte nach einer neuen Richtlinie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durchschnittlich 45 Dezibel tagsüber nicht überschreiten. „Lärm von Windenergieanlagen oberhalb dieses Wertes ist mit schädlichen gesundheitlichen Auswirkungen verbunden“, heißt es in dem Bericht. Für die nächtliche Höchstbelastung spricht die WHO keine Empfehlung aus. Dafür gebe es noch nicht genügend aussagefähige Studien.

Für genehmigungspflichtige Anlagen in allgemeinen Wohngebieten gilt laut deutschem Umweltbundesamt bei der Lärmbelastung zurzeit ein Immissionsrichtwert von 55 Dezibel tagsüber und 40 Dezibel nachts. An diese Vorschrift müssen sich auch Windparks halten. Zum Vergleich: Flüstern hat etwa 30 Dezibel, leise Radiomusik 50, ein Haartrockner 70 und eine Kreissäge 100 Dezibel…

„Ein echtes Gesundheitsrisiko“

Die Leitlinien sind Empfehlungen, um die Bevölkerung vor Lärm zu schützen. Damit sollen Politiker Richtwerte festlegen und bauliche Maßnahmen veranlassen oder einfordern, damit die Richtwerte eingehalten werden. „Übermäßige Lärmbelastung ist mehr als ein Ärgernis, sie ist ein echtes Gesundheitsrisiko, das beispielsweise zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen beiträgt“, sagte Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa…

 

„Triff Tarek“, wörtlich genommen…

http://www.de-fakt.de/bundesland/hessen/odenwaldkreis/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=4774&cHash=54b669b804f91fadc23172059807add8

Wirtschaftsminister Tarek Al Wazir nimmt in Lorsch Negativpreis entgegen

von Udo Bergfeld, 6. Oktober 2018

Anita Jatrakos, Mitstreiterin der BI Gegenwind Siedelsbrunn, Ulfenbachtal & Kahlberg (rechts) überreicht Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al Wazir, BÜNDNIS 90 / GRÜNE, den >1. Goldenen Schwachwindbeutel 2018< im Beisein von Daniela Wagner, MdB, BÜNDNIS 90 / GRÜNE (links) und Matthias Schimpf, Vorstandssprecher, BÜNDNIS 90 / GRÜNE Bergstrasse (2. von links).

„1. Goldener Schwachwindbeutel 2018“ für den Spitzenkandidaten der GRÜNEN zur hessischen Landtagswahl am Sonntag, 28. Oktober 2018

SÜDHESSEN / LORSCH. – Der „1. Goldene Schwachwindbeutel 2018“ wurde Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al Wazir (BÜNDNIS 90 / GRÜNE) am gestrigen Freitag, 5. Oktober, in Lorsch überreicht.

Die Bürgerinitiativen Gegenwind Siedelsbrunn, Ulfenbachtal & Kahlberg übergaben ihm diese Negativ-Auszeichnung für eine frevelhafte Energiepolitik und für den Bau von natur- und landschaftszerstörerischen Windkraft-Industrieanlagen bei einer Wahlveranstaltung der GRÜNEN zur bevorstehenden Landtagswahl in Lorsch.

Leicht irritiert, ob des verliehenen Negativpreises: Daniela Wagner, MdB, BÜNDNIS 90 / GRÜNE Darmstadt, Matthias Schimpf, Vorstandssprecher, BÜNDNIS 90 / GRÜNE Bergstrasse, Tarek Al Wazir, hessischer Wirtschaftsminister BÜNDNIS 90 / GRÜNE (von links nach rechts). Fotos: Bürgeriniiative Siedelsbrunn & Ulfenbachtal

 

Windräder im Odenwald Thema fürs Kino!

https://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/odenwaldkreis/windrader-im-odenwaldkreis-thema-furs-kino_19100567#

Windräder im Odenwald Thema fürs Kino

Von Gerhard Grünewald, 5. Oktober 2018

Filmautor Jörg Rehmann setzt sich in einem Dokumentarstreifen kritisch mit der Ausbreitung von Windrädern an. Zu seinen Negativbeispielen gehört der Odenwald.

Mit dem Bau von Windrädern im Odenwald (hier Bauarbeiten an den inzwischen weitgehend fertiggestellten Anlagen im Vielbrunner Felgenwald) setzt sich Autor Jörg Rehmann in seinem Film „End of Landschaft“ kritisch auseinander. Foto: Joaquim Ferreira

ODENWALDKREIS – Die Konfrontation um Windräder-Bebauung oder Freihaltung der Höhenzüge des Odenwalds gehört zu den packendsten regional- und lokalpolitischen Prozessen der Gegenwart. Diese Spannung macht das Thema nun sogar gut fürs Kino: Das Vordringen der Anlagenbauer im Kreisgebiet und dessen Nachbarschaft sowie die Gegenwehr der Bevölkerung spielen eine Hauptrolle im Film „End of Landschaft“ oder „Wie Deutschland das Gesicht verliert“ des für seine kritische Haltung gegenüber der heutigen Praxis der Energiepolitik bekannten Journalisten Jörg Rehmann. Er geht in der nächsten Woche auf die Leinwände.

Nach einem über zwei Jahre dauernden Dialog mit Bürgern und Fachleuten in Windräder-Gebieten ist der Filmautor zu einem harten Fazit gekommen: „Die Eindrücke sind schockierend: Gerade am Beispiel des Odenwaldes offenbart sich eine kompromiss- und konzeptlose Energiepolitik.“ Rehmann beschreibt die lokale Ausformung der Energiewende als „das Ergebnis einer übergeordneten Politik, die über die Köpfe der Menschen hinweg agiert und die besonderen Lebensqualitäten einer Region missachtet…