Kategoriearchiv: Artikel

>10.8.26 So rücksichtslos wird der deutsche Wald für den Windrad-Wahnsinn vernichtet

https://ansage.org/so-ruecksichtslos-wird-der-deutsche-wald-fuer-den-windrad-wahnsinn-vernichtet/

Von Wilma Fricken, 10. August 2026

Die Waldzerstörung zugunsten neuer Windkraftanlagen im Zeichen des Klimawahns gehört zu den von Politik und Medien verheimlichten Freveln dieser Zeit, die  für interessierte und wache Zeitgenossen gleichwohl als stumme Anklage von Natur und Schöpfung offensichtlich werden, wenn man die Schauplätze vor Ort besucht und betrachtet. Der Blogger Adrian Kempf dokumentiert die diesbezüglichen Schäden im Schwarzwald seit längerem, aktuell insbesondere am Brombeerkopf bei Stegen im Südschwarzwald, wo sich das das Ausmaß der Rodungsarbeiten für zwei geplante Windenergieanlagen drastisch offenbart. Hier zeigt sich besonders mustergültig, wie skrupellos gerade im grün regierten Baden-Württemberg die Ideologie durchgezogen wird: Das zuständige Landratsamt hatte die Baustelle genehmigt – in diesem Fall sogar gegen das Nein der eigenen Naturschutzbehörde, gegen das zweifache Nein des Gemeinderats Stegen und gegen die massiven Bedenken des Fachbereichs Bodenschutz.

Was hier sichtbar wird, ist keine konstruktive Forstarbeit, keine Holzernte, keine ökologische Intervention – sondern eine nachhaltige Zerstörungsorgie, die sogar auf die Gemehmigungsbedingungen des Landratsamts keine Rücksicht nimmt. Die Akteure gingen Narrenfreiheit, weil sie eine gesamte Ideologie hinter sich wissen, gegen die Bürgerinitiativen, Umweltschützer und selbst Gerichte letztlich machtlos sind. Kempf berichtet von einer systematischen Beseitigung des Waldbodens: Wurzelstöcke wurden mitsamt dem gesamten Wurzelwerk aus dem Hang gerissen und zu Bergen aufgetürmt. Die natürliche Struktur, die den Hang stabilisiert und Niederschlagswasser speichert, ist damit zerstört. Wo bislang Humus lag, bleibt nur blanker Hangschutt. Das Sickerwasser fließt ungefiltert in Richtung der Quellfassungen.

Riesige ökologische Schäden

Dabei hatte die behördliche Genehmigung selbst den Schutz dieser Wasserversorgung ausdrücklich zur Bedingung gemacht: “Eine Beeinträchtigung muss unterbleiben.” Eine Schottertrasse in der Breite von Schwerlasttransportern zieht sich mit Steigungen von bis zu 35 Prozent den Berg hinauf – fast das Doppelte dessen, was forstliche Richtwerte selbst im Ausnahmefall vorsehen. Jeder Quadratmeter dieser Fläche wird durch den massiven Druck dauerhaft verdichtet und ist für die künftige Grundwasserneubildung verloren. An den Rändern der Rodung, beschreibt Kempf die Zustände in drastischen Worten, stehen nunmehr freigestellte Fichten. Sie sind im geschlossenen Bestand aufgewachsen und zuvor nie dem Wind ausgesetzt gewesen; durch ihre Freistellung wächst die künftige Gefahr von Windwürfen – obwohl die Gemeinde Stegen ausdrücklich eine „minimale Waldinanspruchnahme“ gefordert hatte.

Und dies ist erst der Anfang. Als nächstes werden die großen Kranstellflächen und die Fundamente der Windradmonster ausgehoben, in die mehrere hundert Kubikmeter Stahlbeton eingebracht werden. Der größte Teil dieser Fundamente bleibt nach geltendem Recht für immer im Berg. Keine 350 Meter von dieser Großbaustelle entfernt läuft seit 35 Jahren ein EU-Waldmonitoring im Bannwald Conventwald, so dass sich die Schäden durch diese monströse Windkraft-Infrastruktur besonders gut dokumentiert werden können. Die dort erhobenen Messreihen belegen eindeutig, dass bereits das punktuelle Aufreißen und die Unterbrechung des geschlossenen Kronendachs ökologische Schäden verursachen kann: Es wird Nitrat mobilisiert, das eine direkte Gefahr für das Trinkwasser darstellt. Am Brombeerkopf wurde das Kronendach nicht nur unterbrochen – es wurde vollständig entfernt. Die Folgen für Mensch und Ökosystem sind unabsehbar. Aber Hauptsache, die Profiteure der subventionieren Windkraft-Planwirtschaft machen ihren Reibach und das “Klima-Gewissen“ wird beruhigt. Die Natur hat keine Stimme.

>8.8.26 Zwischenruf: Was klappt hier eigentlich noch?

https://www.achgut.com/artikel/zwischenruf_was_klappt_hier_eigentlich_noch

Von Prof. emer. Gerald Wolf, 8. August 2026

Ersatznachrichten klappen, zum Beispiel über irgendeinen Waldbrand in Kalifornien. Oder die Verfolgung eines Balls, der – wo auch immer in der Welt – nur mit den Füßen zu treten ist. Schon im alten Rom gewährten die Mächtigen dem Volk Brot und Spiele.

Es schlittert talwärts, unser Deutschland. Fast nichts klappt mehr. Dennoch werden diejenigen, die dafür die Verantwortung tragen, von etwa 70 Prozent des Volkes wiedergewählt (Sonntagsfrage). Was aber klappt, ist die Doppelnennung anstelle des früher üblichen generischen Maskulinums: Kundinnen und Kunden also statt Kunden, Leserinnen und Leser anstelle von Lesern. 

Allerdings nicht klappt es mit dem generischen Femininum: Warum also nicht „Leichinnen und Leichen“ anstelle von „Leichen“? Oder „Geiselinnen und Geiseln“ statt „Geiseln“? Zeitökonomischer ist es, wenn das Partizip Präsens für die Doppelnennungen gewählt wird: „Lesende“ für Leser, auch für solche, die im Moment essen oder schlafen. Oder „Mitarbeitende“, selbst wenn sie gerade im Urlaub sind.

Und was klappt noch? Ersatznachrichten klappen, zum Beispiel über irgendeinen Waldbrand in Kalifornien. Oder die Verfolgung eines Balls, der – wo auch immer in der Welt – nur mit den Füßen zu treten ist. Schon im alten Rom gewährten die Mächtigen dem Volk Brot und Spiele, panem et circenses. Heute achten sie auf die Auswahl von Leserbriefen. Oder sie unterschlagen Kälterekorde, wie sie anderswo in der Welt notiert werden. 

Auch gehört zu diesem Genre die Ignorierung der Tatsache, dass der atmosphärische CO2-Gehalt vor einigen zig Millionen Jahren ein paarmal höher als heute war. Überall grünte es. So üppig, dass davon die Riesensaurier satt wurden…

 

>5.8.26 Big Brother trägt jetzt Bundesadler

https://www.achgut.com/artikel/big_brother_traegt_jetzt_bundesadler

Von Ekaterina Quehl, 5. August 2026

An vielen Stellen wird vieles gerade gleichzeitig beschlossen, geplant und vorbereitet. Gesichtserkennung hier, Staatstrojaner dort, neue Zugriffsrechte an anderer Stelle. Erst gebündelt wird sichtbar, wie weit der staatliche Werkzeugkasten inzwischen reichen soll. Ein Überblick.

In der Folge „Nosedive“ der dystopischen britischen Serie Black Mirror, in der das Ausmaß der Auswirkungen von Informationstechnologien auf unser Leben sehr anschaulich gezeigt wird, lebt die Gesellschaft nach einem Scoring-Programm. Jede Aktivität, jeder Austausch, jedes Lächeln und jede Form der Interaktion mit einem anderen Menschen wird bewertet und fließt in eine persönliche Punktzahl. Und nur wer genug Punkte hat, darf eine Wohnung oder ein Auto anmieten, eine Arbeit bekommen, ein Flugticket kaufen, ins Restaurant gehen und dergleichen. Wer absinkt, wird unsichtbar, ausgeschlossen und abgeschnitten. 

In einer anderen Folge der Serie – „White Christmas“ – wird die Hauptfigur für ihre Vergehen auf eine Art bestraft, die viel subtiler und totaler ist als jede klassische Haft, die wir heute noch haben: Sie wird digital von der gesamten Welt blockiert. Andere Menschen dürfen sie nur verschwommen sehen – ein Austausch ist nicht möglich. Ein digitaler Häftling – formell frei, aber ohne jede Möglichkeit, auch noch so rudimentäre Bedürfnisse wie Lebensmittelkauf oder einen Wortwechsel mit einem anderen Menschen zu befriedigen.

Wer denkt, es sei eine realitätsferne Dystopie, könnte enttäuscht werden. Die gegenwärtigen Änderungen an digitalen Eingriffen in das Privatleben der Bürger in Deutschland und in der EU sind schon so weit fortgeschritten, dass wir nicht mehr weit von Black Mirror entfernt sind. Es wurde in den letzten Jahren eine ganze Infrastruktur erschaffen, mit der die Bewertung des Verhaltens, Zugriffe auf private Daten und der Ausschluss aus bestimmten Bereichen technisch möglich und rechtlich abgesichert werden.

Hier ein Überblick über einige Regelungen, die allein 2026 eingeführt wurden bzw. als Gesetzesentwürfe eingeplant sind…

 

>4.8.26 1 Billion Euro! Wind und Strom schicken keine Rechnung?

https://eike-klima-energie.eu/2026/08/04/1-billion-euro-wind-und-strom-schicken-keine-rechnung-die-bundresgierung-raubt-sie-aus/

Von Michael Klein, 4. August 2026

Erinnern Sie sich noch an Jürgen Trittin, der als Umweltminister im Jahre 2004 diesen bemerkenswert dummen Satz abgesondert hat:

„Die Förderung erneuerbarer Energien (kostet) einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat … – so viel wie eine Kugel Eis“ (BMU, 2004).

Zwischenzeitlich hat sich dieser Unfug oder diese freche Lüge eine neue sprachliche Verkleidung zugelegt und lautet nun:

Wind und Sonne schicken keine Rechnung…“

Wie oft in den letzten Jahren haben sie diesen Blödsinn lesen oder hören müssen.

Die tatsächliche Entwicklung der Strompreise privater Haushalte, ohne die Rechnung von Wind und Sonne, sie sieht so aus:

Obschon Wind und Sonne keine Rechnung schicken, sind die Stromkosten in dem Maße gestiegen, in dem Wind- und Solarenergie ausgebaut wurden. Mit der Einführung des Erneuerbaren Energiengesetzes im Jahre 2000 steigen die Kosten stetig und auf mehr als das doppelte ihres Ausgangsniveaus, um dann 2023 die Anfälligkeit des auf Sand, Solar und Wind gebauten Stromnetzes für Preisschocks geradezu dramatisch offenzulegen. Da Wind und Sonne nicht nur keine Rechnung schicken, sondern zuweilen die Stromlieferung verweigern, ist Backup notwendig, Gas und Kohle in Deutschland, und dieser Backup kostet dann, wenn man billige Bezugsquellen aus ideologischen Gründen streicht, und nunmehr teuer kaufen muss, viel Geld.

Viel Geld kostet das Ganze Steuerzahler und private Haushalte, deren Stromrechnung sich zu

  • ~40% aus Kosten für Beschaffung und Vertrieb;
  • ~25% aus Netzentgelten;
  • ~35% aus Steuern und Abgaben:
    • Stromsteuer (2.05 ct/KWh);
    • Konzessionsabgabe (1.67 ct/KWh – Abgabe an Gemeinden);
    • Aufschlag für besondere Netznutzung (1.56 ct/KWh);
    • Offshore-Netzumlage (0,94ct/KWh, Anbindung von Offshore-Anlagen);
    • KWKG-Umlage (0,45 ct/KWh – Förderung der Kraft-/Wärmekopplung);
  • 19% Mehrwertsteuer auf alles (inklusive der Steuern, also Doppelbesteuerung);

zusammensetzt.

Wie kommen die hohen Strompreise zustande: So!
Über Steuern und Abgaben und vor allem irre politische Entscheidungen…

>29.7.26 Windräder: Miese Maschen bei „Bürgerbeteiligungen“!

https://www.achgut.com/artikel/windraeder_miese_maschen_bei_buergerbeteiligungen

Von Prof. Dr. Andreas Schulte, 29. Juli 2026

Wer in gutem Glauben meint, sein Geld in Form einer „Bürgerbeteiligung“ an Windkraft- oder Solarprojekten sicher und gewinnbringend angelegt zu haben, kann sehr schnell eine unangenehme Überraschung erleben. Oft handelt es sich nämlich gar nicht um eine Beteligung, sondern um ein hochriskantes „Nachrangdarlehen“, dass er den Betreibern gibt. Im Falle einer Pleite ist er der Letzte, der etwas von seinem Geld zurück kriegt – wenn überhaupt.

Was ist ein Bankraub? Eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis machen das anders. Sie gründen eine GmbH & Co KG mit lächerlichen 25.000 Euro Haftungskapital, bauen einen millionenschweren „Bürger“wind- oder -solarpark, leihen sich billiges Geld von sanftmütigen Gutbürgern als hochrisikoreiche Nachrangdarlehen, (…oft rechtswidrig Beteiligungen genannt…), bevor sie in die Insolvenz gehen und einen großen Berg Probleme hinterlassen – nicht für sich selbst, die Banken oder Investoren natürlich, aber für die Kleinanleger und Bürger der Städte und Gemeinden.
 
In der Sendung Vorsicht, Falle! mit dem Untertitel „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“ warnte der Moderator Eduard Zimmermann ab 1964 vor zahlreichen, im Alltag begangenen Betrügereien. Mit welchen infamen Tricks eines dunkelgrauen Kapitalmarkts grün angestrichene GmbH & Co KGs sanftmütig Gutgläubige mit falschen Versprechungen am Nasenring hinter das „Bürgerwindrad“ oder den „Bürgersolarpark“ führen – einzig mit dem Ziel, billig und risikolos an ihr Erspartes zu kommen, das – ja das hätte Eduard Zimmermann bestimmt zu seinem Thema gemacht. Denn: Zu oft ist ein Verlust des kompletten, eingesetzten Kapitals für Kleinanleger realistisch, wenn sie Nachrangprodukte zeichnen. 

Kein Mensch hat die Absicht, Sie an etwas zu beteiligen!

Es geht im Folgenden um die häufig klar zutage tretende, kriminelle Energie, mit der der Begriff der Bürgerbeteiligung bei der sogenannten Energiewende missbraucht wird, zum leider aktuell schnell und stark steigenden Schaden von viel zu naiven Privatanlegern, aber zukünftig gegebenenfalls auch Städten und Gemeinden…. 

>28.7.26 Das Land von Karl Honecker und Abdul Polizeibekannt

https://www.publicomag.com/2026/07/das-land-von-karl-honecker-und-abdul-polizeibekannt/

Von Alexander Wendt, 28.07.2026

Da sich der Anschlag auf den BerlinerCSD nicht wie viele andere Gewalttaten wegschweigen lässt, muss er umgeformt werden. Nun ist der muslimische Täter mit IS-Hintergrund „rechts“. Das Land hat sich drastisch verändert: zu einer Gesellschaft ohne Vertrauen

Am 2. Oktober 1989 erschien in dem SED-Zentralorgan Neues Deutschland ein Kommentar zu den DDR-Müden, die im Palais Lobkowitz in Prag kampierten, der bundesdeutschen Botschaft, bis sie schließlich per Zug über das DDR-Territorium in den Westen ausreisen durften. Der zentrale Satz des Artikels lautete: „Man sollte ihnen keine Träne nachweinen“. Unter dem Text stand nur das Kürzel der Nachrichtenagentur ADN (Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst). Später stellte sich heraus, dass der DDR-Staatschef den Tränen-Satz persönlich hineinredigiert hatte. Es handelte sich also um den allerechtesten Honecker. Historische Sätze finden manchmal neue Nutzer. Das, was der gekränkte Generalsekretär seinen entsprungenen Mündeln nachrief, wiederholte Karl Lauterbach im Juli 2026 zwar unter etwas anderen gesellschaftlichen Umständen (falls man Anteile an einer GmbH hält, fällt zwar Wegzugssteuer an, aber jeder darf raus), dafür aber fast wortgleich via X.

„Es ist dieses permanente Schlechtreden was uns am meisten schadet. Die ewigen Übertreibungen von jungen Talenten, die mit dem hohen Rentenbeitrag (‚schnief‘) nicht klarkommen und deshalb angeblich auswandern. Auf diese Leute können wir verzichten, falls es sie überhaupt gibt.“…

 

>23.7.26 Größter Windkraft-Player gesteht „windige Lüge“ ein

https://eike-klima-energie.eu/2026/07/23/ausgepustet-groesster-windkraft-player-gesteht-windige-luege-ein/

Von Dagmar Jestrzemski, Gepostet von  , 23 Juli 2026

Experten hatten davor gewarnt, doch es wurde stets geleugnet:
Offshore-Windparks erzeugen Abschattungs-Effekte und veränderte Windströmungen.

Die Absicht der Energiekonzerne TotalEnergies und BP mit ihrer Tochterfirma Jera Nex BP, die erst kürzlich ersteigerten Offshore-Lizenzen für Windkraftprojekte in der Nordsee wieder abgeben zu wollen, löste in der Politik und der gesamten Branche Unruhe aus. Von einem verringerten Interesse der Investoren dieses Sektors zeugte bereits im August 2025 das Ausbleiben von Geboten bei der Auktion von Offshore-Windflächen in der Nordsee. Als Grund wird eine starke Verteuerung der Projekte genannt. Ein bedeutender Wettbewerber, der Energieversorger EnBW, nahm jetzt den Rückzug der beiden Branchengrößen zum Anlass, um in die Diskussion über den weiteren Ausbau erstmalig den Vorschlag für eine reduzierte Zielmarke in die Diskussion zu bringen. So erklärte der EnBW-Vorstandsvorsitzende Georg Stamatelopoulos, es handle sich um eine sinnvolle Korrektur, kein Bremsen. Deutschland hat sich mit dem Windenergie-auf-See-Gesetz verpflichtet, die installierte Leistung von Offshore-Windanlagen am Netz bis 2045 auf mindestens 70 Gigawatt (GW) zu steigern. Davon würden bis zu 55 GW auf die Nordsee entfallen. Die Situation für die Energiekonzerne habe sich aber aufgrund stark erhöhter Kosten dramatisch verschlechtert. „Wir sind aber erst bei knapp zehn Gigawatt. Hinzu kommt, dass die Netzanschlusskosten an Land ab etwa 55 GW installierter Leistung exorbitant teurer werden. Deshalb sagen wir: Lasst uns erst mal 55 GW bauen, dann sehen wir weiter.“

EnBW hat sich Anfang des Jahres in England ebenfalls aus angeblichen Kostengründen von zwei Projekten zurückgezogen und musste deswegen 1,2 Milliarden Euro abschreiben. Dabei vermied der Konzernchef bei der Begründung für seinen Vorschlag den bedeutungsschweren Begriff „Abschattungseffekt“, also das Phänomen, dass Windräder sich bei ihrer Leistungserbringung gegenseitig schwächen, da sie dem Wind kinetische Energie entziehen, die eben nicht „erneuert“ wird.

Der fortschreitende Windkraftausbau schwächt über die Jahre hinweg auch großräumig den mittleren Wind, also die Durchschnittsgeschwindigkeit der Luftströmung, ermittelt über ein bestimmtes Zeitintervall. Diese Entwicklung wurde für Deutschlands Onshore-Windkraft bereits indirekt nachgewiesen durch die Abnahme der mittleren spezifischen Nennleistung der Windenergieanlagen (MSN) von 2012 bis 2019, errechnet im Rahmen einer Studie der Deutschen WindGuard von 2020… 

>20.7.26 Die dunkle grüne Lobby, über die niemand spricht

https://eike-klima-energie.eu/2026/07/20/die-dunkle-gruene-lobby-ueber-die-niemand-spricht/

Von Marcel Grok, geposted von Chris Frey am 20 Juli 2026

Es gibt in Europa eine äußerst einflussreiche Lobbygruppe mit Sitz in Den Haag, von der Sie noch nie gehört haben: die European Climate Foundation. Mit einem Jahresbudget von mehreren hundert Millionen Euro, finanziert von amerikanischen Milliardären, setzt sie sich erfolgreich für Klimaneutralität in Europa ein. Dennoch hüllen sich die Medien in ohrenbetäubendes Schweigen, wenn es um diese Gruppe geht.

Als Direktor der Clintel Foundation werde ich wöchentlich in den sozialen Medien mit Vorwürfen bezüglich unserer Finanzierung bombardiert. Wir würden angeblich von der Ölindustrie bezahlt, um Falschinformationen zum Thema Klima zu verbreiten. Diese Darstellung wurde der Welt kurz nach der Gründung von Clintel im Jahr 2019 geschickt verkauft – von den Rechercheteams von „Follow The Money“ und der Fernsehsendung „Pointer“, die uns zudem zwei Folgen widmeten, weil wir ihrer Meinung nach trotz unserer kurzen Geschichte „so einflussreich“ seien. Googeln Sie einfach „Follow The Money Clintel Guus Berkhout Shell“, und das ist das KI-Ergebnis:

Eine Untersuchung von „Follow the Money“ und „Pointer“ hat eine finanzielle „Ölspur“ aufgedeckt, die von der fossilen Brennstoffindustrie zu Guus Berkhouts klimaskeptischer Plattform „Clintel“ führt. Berkhout erhielt Millionen von Dutzenden Ölkonzernen, darunter Shell, für sein „Delphi Consortium“, von denen ein Teil zur Finanzierung klimaskeptischer Aktivitäten verwendet wurde.

Eine „finanzielle Ölspur“ – das muss man den Journalisten von Pointer und FTM lassen: Sie verstehen es, Sprache wirkungsvoll einzusetzen, um das „richtige“ Bild zu beschwören. In ihrer zweiten Sendung im Jahr 2022 behauptete Pointer unbekümmert, Clintel werde von der Ölindustrie finanziert. Ich hatte die Lügen von Pointer satt und reichte mit einem minimalen Budget eine Klage gegen Pointer ein, die (mit öffentlichen Mitteln) von zwei Anwälten aus dem Amsterdamer Geschäftsviertel Zuidas verteidigt wurde. Der Richter wies Pointer in diesem Punkt zwar zurecht, doch Clintel verlor den Prozess dennoch, da der Richter entschied, dass unsere vorgeschlagene Richtigstellung unzureichend sei. Für viele Menschen macht das jedoch keinen Unterschied; „von der Ölindustrie finanziert“ bleibt der einfachste Weg, uns beiseite zu schieben…

 

>20.7.26 Kernschmelze bei den „Erneuerbaren“

https://www.achgut.com/artikel/kernschmelze_bei_den_erneuerbaren

Von Ansgar Neuhof, 20. Juli 2026

Die desolate Lage der deutschen Autoindustrie wird gerne auf das Festhalten an vermeindlich „alten“ Technologien geschoben. Aber wie sieht es mit den angeblichen grünen Zukunftsbranchen wie Solar, Wind, Wasserstoff oder Batteriefertigung aus? Viele der Firmen sind in freiem Fall. Ohne staatliche Pampers geht gar nichts mehr, tiefrote Zahlen, Insolvenzen und gestoppte Projekte allenthalben.

Der Niedergang der deutschen Wirtschaft ist unübersehbar. Die alten „Platzhirsche“ wie die Automobil(zulieferer)industrie, Chemie- oder Stahlindustrie befinden sich im freien Fall. Nur die Rüstungsindustrie ist dank staatlicher Großaufträge im Aufwind. Aber auch die als Heilsbringer angepriesenen und mit viel Steuergeld aufgeblasenen neuen Industriezweige wie Batterieproduktion, Windkraft und Solar befinden sich in großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Das nicht nur vom früheren Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90/Grüne) versprochene „grüne Wirtschaftswunder“ als Folge der sogenannten Energiewende ist – erwartbar – ausgeblieben. Mehr noch: Auch bei den „Erneuerbaren“ ist die Kernschmelze in vollem Gang. 

Die gescheiterte Batterieproduktion 

Über das Scheitern des Versuchs, eine eigenständige Batterieproduktion in Deutschland/Europa aufzubauen, hat Achgut ausführlich berichtet. Das Vorzeigeunternehmen Northvolt ist insolvent gegangen, mehr als eine Milliarde Steuergeld ist weg bzw. in den Taschen „cleverer“ Abzocker. Auch andere Batterie-Projekte wurden beerdigt wie z.B. die von Porsche und Stellantis (siehe Batterie-Produktion in Deutschland: Der große Betrug). Über das Scheitern der Batterieproduktion hinaus haben die großen deutschen Automobilkonzerne wie VW, BMW und Mercedes mit ihren Investitionen in den Bereich Elektromobilität Milliardenverluste erlitten und machen nun die Rolle rückwärts zum Verbrenner-Auto (siehe VW, BMW und Mercedes auf Talfahrt: Brutale Zahlen zwingen zur Radikalkur). Auch Konkurrenten in Übersee wie Stellantis ziehen die Notbremse (siehe Stellantis-Aktie: Autokonzern muss 22 Milliarden auf Elektrogeschäft abschreiben). 

Der tiefe Fall von ABO Energy

Die Notbremse mußte kürzlich auch ABO Energy ziehen, eines der größten deutschen Unternehmen im Bereich Windkraft, Solar, Batterieproduktion und Wasserstoff. Es stand faktisch vor der Zahlungsunfähigkeit, nachdem es im Jahre 2025 circa 170 Millionen Euro Verlust erwirtschaftet hatte. Der Aktienkurs fiel in den vergangenen zwölf Monaten um 90 Prozent. Um die Insolvenz abzuwenden, musste mit wichtigen Gläubigern eine Stillhaltevereinbarung getroffen werden, damit diese ihre Forderungen gegen ABO Energy vorläufig nicht geltend machen… 

>17.7.26 38 Experten sagen, „Klima-Alarmismus“ sei zu einer auf Profit ausgerichteten Religion geworden

https://eike-klima-energie.eu/2026/07/17/38-experten-sagen-klima-alarmismus-sei-zu-einer-auf-profit-ausgerichteten-religion-geworden/

Die Prognosen der Klimaalarmisten sind keine wissenschaftlichen Theorien, hat sich doch bislang nicht eine einzige ihrer Vorhersagen bewahrheitet.

Von Tom Harris und Mary-Jean Harris, geposted von Chris Frey 17. Juli 2026

Über drei Dutzend Wissenschaftler decken auf, wie aus der Klimawissenschaft ein Klimadogma wurde, das die echte Forschung untergräbt.

Religion war im Laufe der Geschichte eine Kraft, die zum Aufblühen von Gesellschaften beigetragen und den Menschen Sinn gegeben hat, aber sie war auch ein Vehikel für Fundamentalismus und Intoleranz. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {von den Autoren}]

Eine Religion lässt sich durch gemeinsame Überzeugungen über das Wesen des Daseins, rituelle Praktiken, moralische Kodizes und eine Gemeinschaft von Menschen charakterisieren, die den gleichen Glauben teilen.

Aus dieser Perspektive betrachtet ist der Klimaalarmismus zu nichts Geringerem als einer Religion geworden, die Gesellschaften auf der ganzen Welt erobert.

Das kürzlich erschienene Buch „Canary in a Climate World: Climate Realism vs. the Net Zero Myth“ [etwa: Licht am Ende des Klima-Tunnels: Klimarealismus vs. der Mythos der Netto-Null-Emissionen] ist eine aufschlussreiche Sammlung von Beiträgen von 38 Experten über die Wissenschaft des Klimawandels, die Irrtümer des Netto-Null-Ziels und die Geschichte, die Regierung und Medien verschweigen.

Margaret Anna Alice, eine Autorin, die sich mit Propaganda und Psychologie beschäftigt, schreibt in ihrem Beitrag für „Canaries“, wie sie ihre „Religion“ des Klimaalarmismus‘ verlor, die für sie zuvor ein „unantastbarer Glaube“ gewesen war.

Sie schreibt: „In dieser Religion legen Götter wie die Vereinten Nationen die Zehn Gebote in Form der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs), der Agenda 21, der Agenda 2030 und der globalen Roadmap zu SDG 7 fest, um bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen.“

Zudem zitieren „Predigten“ die „heiligen Texte“ des IPCC der Vereinten Nationen und machen den normalen Bürgern ein schlechtes Gewissen, um sie glauben zu machen, sie trügen zu einer verheerenden Umweltkatastrophe bei.

Nur wenn sie sich der Religion des Klimaalarmismus‘ anschließen, werden sie von ihren Sünden erlöst, indem sie ihren Lebensstandard aufgeben und ihr hart verdientes Geld in teure Projekte zur Reduzierung von Kohlendioxid (CO₂) investieren oder zur Subventionierung unregelmäßig verfügbarer, teurer erneuerbarer Energien wie Wind- und Solarenergie beitragen.

Genau wie die Kirche im mittelalterlichen Europa ist die Klimadoktrin weit verbreitet und dringt in unseren Alltag ein…