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Der Berliner Blackout entlarvt die Energiewende

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Eine grundsätzliche Lehre aus dem Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz

Der Berliner Blackout entlarvt die Energiewende

Von Fritz Vahrenholt, 8. Januar 2026

Die Stilllegung der Stromversorgung im Süden Berlins hat uns die Fragilität der Politik der Energiewende vor Augen geführt. Ziel der Energiewende ist es ja, nicht nur die Stromversorgung auf Wind- und Sonnenenergie umzustellen, sondern auch die beiden anderen Säulen der Energieversorgung, nämlich die Wärmeversorgung und den Verkehrssektor auf Strom umzustellen.

Alles auf Strom heißt, auf Gas und Öl im Wärmesektor und Öl (Benzin/Diesel) im Kraftfahrzeugsektor zu verzichten.

Sektorkopplung nannte man diese Verengung der Energieversorgung auf einen Energieträger. Diese Sektorkopplung wurde von den grünen Hohepriestern als nachhaltiges Zukunftsmodell verbreitet und gefeiert. In seinem Ursprung war es ein Versuch, die Schwäche der Erneuerbaren Energien zu korrigieren, die in wind- und solarstarken Zeiten zu nicht verwertbaren Überschüssen führen. Diese nutzlosen Überschüsse sollten nach Speicherung in den Wärmesektor und den Kraftfahrzeugsektor gedrückt werden. Dass diese Sektorkopplung zu einer exorbitanten Kostensteigerung führt, ist oft genug an dieser Stelle beschrieben worden. Die Gesamtkosten der Energiewende bis 2045 beziffert Frontier economics mit unbezahlbaren 4800 bis 5400 Milliarden Euro.

Aber nun führt uns der Anschlag von Berlin vor Augen, dass ein solches, allein auf Strom basierendes Energiesystem höchst anfällig ist. Wir erfahren, dass beim Stromausfall auch die Wärmeversorgung ausfällt, jedenfalls dann, wenn sie durch Wärmepumpen erzeugt werden soll. Und zu allem Überfluss lernen wir, dass bei Minusgraden den Wärmepumpen durch platzende Rohre der Totalverlust droht. Diesen Beipackzettel gab es jedenfalls bislang nicht beim Habeckschen Heizungsgesetz, das die schwarz-rote Bundesregierung nahtlos weiterführen will. Der Inhalt des Gesetzes wird gleichbleiben, damit die Bürger das aber nicht so richtig mitbekommen, soll der Name des Gesetzes geändert werden.

Wir lernen auch, dass bei einem großflächigen Stromausfall auch die E-Fahrzeuge nur dann weiterhelfen können, wenn sie zufällig vor dem Knall aufgeladen worden sind. Anderenfalls fällt auch diese Nutzung aus…

Terroranschläge heißen jetzt „großer Stromausfall“

https://vera-lengsfeld.de/2026/01/05/terroranschlaege-heissen-jetzt-grosser-stromausfall/

Von Vera Lengsfeld, 5. Januar 2026

Die größte Gefahr für unsere Zukunft sind nicht die Terroristen, sondern die herrschenden Ideologen in Politik und Medien und ihre Helfershelfer in den mit Steuergeld gefütterten NGOs.

Was der Süden Berlins erlebt, ist nicht der erste, sondern nur der größte und wirkmächtigste Anschlag der linksextremistischen „Vulkan“-Terroristen.

Seit über 14 Jahren gibt es öffentliche Bekenntnisse dieser Terroristen. Sie erklärten sich verantwortlich für Brandanschläge auf Autos, Firmenwagen und Baufahrzeuge. In den Jahren 2018, 2020 und 2022 gab es Anschläge auf Stromkabel und Hochspannungsmasten. Das Tesla-Werk in Grünheide wurde 2024 angegriffen. Die Produktion stoppte tagelang, 50.000 Haushalte in Brandenburg und in Berlin-Köpenick waren ebenso lange ohne Strom. Der Schaden betrug über 100 Millionen Euro. Schweigen im Medienwald, abgesehen von ein paar Randnotizen.

Wenn ein paar Betrunkene auf Sylt „unwoke“ Sätze grölen, gibt es einen tagelangen medialen Empörungssturm. Hier handelt es sich um schwere Verbrechen, die durch Schweigen verharmlost werden. Ein dem linksradikalen Milieu entstammender Top-Journalist verstieg sich sogar zu der Behauptung, die Angst vor Stromausfällen würde von „rechts“ geschürt. Ich konnte keinen Kommentar von ihm zu den Taten seiner Gesinnungsgenossen finden.

Die Berliner Politik hätte gewarnt sein müssen. Im September 2025 gab es in Berlin-Johannisthal einen Anschlag auf das Stromnetz, der 50.000 Haushalte ohne Strom ließ. Wieder kein großes Problem für Politik und Medien. Im August kündigten die Terroristen an, sie wollten „Villenviertel lahmlegen“. Außer der „Berliner Zeitung“ regte das niemanden auf. Auch als der Rechnungshof im November 2025 in einer Presserklärung eindrücklich darauf hinwies, dass Berlin in einem Katastrophenfall nicht handlungsfähig wäre, war keine Reaktion bei Politik und Medien zu erkennen. Angeblich soll es in Berlin 37 Katastrophenschutzbehörden geben. Viele wussten anscheinend nichts davon oder fühlten sich nicht zuständig…

Manfred Haferburg: Mein Berliner Appell

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Von Manfred Haferburg, 5. Januar 2026

Was muss in Berlin jetzt sofort geschehen, wie kann man den Menschen helfen, besonders denen, die möglicherweise gar keine Hilfe rufen können? Das Ausmaß der Notfälle lässt sich momentan noch nicht absehen. Und wie kann es sein, dass die ideologischen Wiederholungstäter seit 15 Jahren offenbar ungehindert zuschlagen können? Ein Appell.

rstens: Mein Appell an die Regierung und Verwaltung: „Helft den Betroffenen! Umgehend! Setzt alles ein, was Ihr auftreiben könnt – die Armee, karrt Hilfskräfte, Notstromdiesel und Material aus nicht betroffenen Gegenden an. Kümmert Euch vor Ort, statt Euch „in meinem Büro zu Hause einzuschließen und per Telefon zu organisieren…“ (Originalton OB Wegner) um jeden einzelnen Hilfebedürftigen, ehe es zu spät ist. Sucht die Hilfebedürftigen auf, sie können sich oft nicht an Euch wenden! Nicht jede Uroma hat ein funktionierendes Handy. Nicht jeder kranke Uropa kann die Treppe herunter kommen. Nicht jeder Bettlägerige kann zum Fenster gehen und um Hilfe rufen. Es sind schon zwei Tage vergangen, wir kennen das Ausmaß der Katastrophe noch nicht. Eure Aufgabe ist „Zivilschutz“ und besteht aus Prävention und Vorsorge, dem Krisenmanagement sowie der Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung und Nachsorge.

Es muss eine große Menge Hilfskräfte ausschwärmen, um die potenziell Hilfsbedürftigen zu ermitteln. Das ist eine Frage der Organisation und der Verwaltungseffektivität. Wenn Euch das nicht gelingt, dann seid Ihr verantwortlich für jeden Verdursteten, jeden Erfrorenen. 

Es ist kein Blackout

Zweitens: Für die betroffenen Schwächsten der Gesellschaft, die in solchem Fall der Hilfe bedürfen, ist es auch eine Katastrophe, wenn es kein Blackout ist. So schlimm es ist – es handelt sich nicht um einen Blackout. Es ist ein „Brown-Out“. 

Die betroffenen Fläche ist recht begrenzt. Ich wage eine Schätzung: Es handelt sich bei dem Stromausfall um ein lokal begrenztes Gebiet. Rundherum funktioniert die Stadt – so gut, wie es eben in Berlin funktioniert (*). Der Albtraum für die Betroffenen ist nur, dass dieses Ereignis unglücklicherweise bei großer Kälte stattfindet und sich so anfühlt, wie ein Blackout. Auch deshalb, weil die Verwaltung ungeschickt und zögerlich reagiert. Und die Reparatur dauert deshalb so lange, weil diesmal 110 KV Hochspannungsanlagen betroffen sind, eine Stromtrasse, die mit 110.000 Volt für die Stromfernübertragung ausgelegt ist und für die bei der Montage entsprechende Sicherheitsvorgaben gelten. 

Angemessen hingegen reagieren die Vor-Ort-Hilfskräfte, Polizei, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk, sowie Freiwillige und Nachbarschaftshilfe. Aber diese Kräfte müssen angemessen unterstützt werden.

Es handelt sich um einen Brown-Out

Drittens: Der jüngste Berliner Stromausfall ist kein Blackout. Es gibt bei einem Brown-Out die Möglichkeit, für Menschen, die mobil genug sind, sich selbst zu helfen oder zu flüchten, weil eben im Nachbarstadtteil und im Land die Infrastruktur noch funktioniert. Man kann in der Nähe noch tanken. Man kann in der Nähe noch einkaufen. Es gibt noch keine marodierenden Banden. Es gibt jede Menge von Hilfemöglichkeiten aus der unmittelbaren Umgebung. Das Gros der staatlichen Aufgaben, nämlich Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung (*), die Versorgung mit hoheitlichen Aufgaben des Gesundheitsschutzes und der Grundversorgung im Katastrophenfall, wäre in vollem Umfang möglich. Das heißt nicht, dass die Verwaltung in der Lage ist, auf die Schwere des Ereignisses angemessen zu reagieren, obwohl die materiellen Voraussetzungen gegeben sind. 

Ein Blackout wäre es, wenn der Stromausfall großflächig wäre, mehrere Bundesländer, das Bundesgebiet oder ein größeres Gebiet Europas betroffen wären. Bei einem echten Blackout können sich auch mobile Menschen nicht mehr selbst helfen. Bei einem echten Blackout kann der Staat seine Aufgaben nicht mehr vollumfänglich erfüllen, weil er selbst völlig überfordert und nicht mehr funktionsfähig ist.

Warum gibt es die grünlinke „Vulkangruppe“ noch?

Viertens: Der Berliner Brown-Out wurde durch den terroristischen Anschlag einer grünlinken Aktionsgruppe namens „Vulkangruppe“, die sich in einem menschenverachtenden Bekennerschreiben zu dem Brandanschlag (die Achse berichtete) auf die Infrastruktur bekannt hat. Das Bekennerschreiben offenbart eine Gesinnung, die sowohl die Verfassung ablehnt als auch die Einhaltung der Menschenrechte für „Reiche“, die sie meinen vernichten zu dürfen, um grüne Weltrettungsphantasien („fossile Kraftwerke ausschalten ist Handarbeit“) und kommunistische Beglückungsideen umzusetzen. 

Diese militant-antifaschistische linke Gruppierung namens „Vulkangruppe“ führt seit 2011 völlig unbehelligt dutzende (teilweise angekündigte) Anschläge auf die Infrastruktur Deutschlands, nämlich Bahnanlagen und Stromnetzanlagen ungehindert aus. Das sind ganze 14 Jahre. Im Jahr 2024 wurde von dieser Terrororganisation ein Anschlag auf einen Strommast durchgeführt, der einen ganzen Landstrich Berlins und die Tesla-Batteriefabrik lahmlegte. Auch ein Anschlag auf die Stromversorgung des Berliner Technologieparks geht auf das Konto dieser Organisation. Bisher wurde noch kein einziger Ermittlungserfolg berichtet.

Nun stellt sich die Frage: Was eigentlich machen der Verfassungsschutz, der Staatsschutz, das BKA und die Bundesanwaltschaft beruflich, außer eine rechte, vermutlich aber leicht verrückte Rollator-Umstürzler-Bande um den Prinzen Reuss den XIII., die seit mehr als drei Jahren in Untersuchungshaft sitzen, oder einen Bundeswehrpensionär, der über einen Minister denkt, dass er ein Schwachkopf sei, mit großem Pressebrimborium öffentlichkeitswirksam zu verfolgen? 

Zwei Drittel der deutschen Abgeordneten haben in Windkraft investiert

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Gewollter Interessenkonflikt: Zwei Drittel der deutschen Abgeordneten haben in Windkraft investiert

Von Andreas Schwarz, 25. Dezember 2025

Ganz Deutschland soll mit Windrädern und Solarparks zugepflastert werden für noch mehr Fakepower – und die Politik macht sich mit die Taschen voll beim Förderirrsinn.

Genau wie um den Migrations- oder Ukraine-Wahn hat sich auch aus dem Klimawahn eine milliardenschwere Industrie entwickelt. Eine Politik, die Deutschland unermesslichen Schaden zufügt, bedeutet für einige wenige Profiteure erhebliche Gewinne. Damit dies so bleibt, wird die jeweilige falsche Politik zur moralischen Großtat aufgeblasen, zu der es keine Alternative gibt. Dies gilt auch für die gegen jede Vernunft vorangetriebene Verschandelung des ganzen Landes mit den unsäglichen Windrädern, obwohl diese die Stromversorgung nicht annähernd abdecken können und nichts als ungeheure Umweltschäden verursachen.

Warum dies so ist, enthüllt der Windkraftentwickler und Insider Dieter Hahn, der als Sprecher einer Bürgerinitiative Aufklärung betreibt und auch ein aufschlussreiches Video zu dem Thema veröffentlicht hat. Daraus geht hervor, dass Windenergie zwar zu einer Goldgrube für einige Investoren geworden ist, ansonsten aber nichts als mittel- und langfristige Schäden auslöst und nur mit ungeheurem und unverhältnismäßigem Aufwand zu betreiben ist. Die Gründe sind kritischen Zeitgenossen, die sich auch jenseits öffentlich-rechtlicher Propagandablasen informieren, seit langem bekannt: Windräder arbeiten nur zeitweise. Solange kein Wind weht, stehen sie naturgemäß still.

Ewigkeitsschäden durch „grüne“ Umweltzerstörung

Dennoch benötigt jedes einzelne einen eigenen Anschluss; es gibt viel zu wenige Verteilnetze und Umspannwerke, viele Anlage sind gar nicht oder nur teilweise an das Stromnetz angeschlossen. Sie sind nicht einmal im Entferntesten eine Alternative zu Atomkraftwerken, die von den Energieversorgern ohne Subventionen und aus eigenen Mitteln errichtet wurden, stets kostendeckend arbeiteten und Gewinne abwarfen. Nichts davon gilt für Windkraftanlagen…

Der unvermeidliche Zerfall des Klimakults

https://eike-klima-energie.eu/2025/12/18/der-unvermeidliche-zerfall-des-klimakults/

geposted von Chris Frey auf EIKE 18. Dezember 2025 

Autor: Vijay Jayaraj

Der Zusammenbruch des Pariser Abkommens und die Entlarvung der Netto-Null-Illusion waren für jeden, der auch nur einen Funken intellektueller Ehrlichkeit besitzt, nie schwer vorherzusagen. Dazu brauchte es weder einen ausgefallenen Forschungstitel noch einen höheren akademischen Grad. Die Zeichen waren tief in den Stein der energetischen Realität gemeißelt, und keine Pressemitteilung, keine Aktivistenlobby und keine von Milliardären finanzierte Stiftung konnte sie auslöschen.

Die meisten Nationen – insbesondere diejenigen, die noch am Anfang ihrer Zukunftsgestaltung stehen – nickten den Klimazielen nur mit leeren Worten zu. Ihre Beteiligung war ein durchsichtiger Versuch, politischen Einfluss zu gewinnen. Der Klimakreuzzug überlebte, indem er die politische Klasse gekapert, Daten durch gefügige Wissenschaftler manipuliert und Medien-Imperien in Sprachrohre der Angst verwandelt hat.

Bill Gates trat in einem kürzlich anlässlich der COP30 der Vereinten Nationen, einem jährlichen Treffen von Jetset-Moralisten, veröffentlichten Artikel von der Frontlinie des Klimaalarmismus‘ zurück. Gates räumt ein – gestützt durch den jüngsten Bericht des US-Energieministeriums über Kohlendioxid –, dass die Welt nicht aufgrund des Klimawandels untergehen wird…

 

Wenn die Energiewende nicht gestoppt wird, scheitert der Staat

https://www.achgut.com/artikel/wenn_die_energiewende_nicht_gestoppt_wird_scheitert_der-staat

Von Manfred Haferburg, 11. Dezember 2025

Wann gilt ein Projekt als gescheitert? Alle nachprüfbaren Indikatoren weisen darauf hin, dass dies bei der Energiewende der Fall ist. Deutschland hält aber eisern daran fest. Doch ein gescheitertes Projekt muss beendet werden – je früher, desto besser.

Ich habe bereits mehrfach geschrieben, dass die Energiewende gescheitert sei. Doch nun frage ich mich, ist das wirklich so? Sagen nicht dutzende kluge Professoren, fast alle politischen Organisationen, ja sogar ein ernst zu nehmender Teil der Bevölkerung, dass die Energiewende ein großer Erfolg sei, dass wir schon auf der Zielgeraden sind, das wir das rettende Ufer der Erneuerbaren Energie bereits erreicht haben? Nur noch ein bisschen mehr verzichten, dann ist es geschafft? Oder verlängern immer neue Reparaturlösungen selbstgemachter Probleme und irgendwelche potenziellen Wunderwaffen nur das Siechtum unserer Wirtschaft und erhöhen die Kosten?

Das Problem heißt in Fachkreisen „Sunk Cost Fallacy“ oder auf Deutsch „Versunkener-Kosten-Trugschluss“. Menschen neigen dazu, an einem Projekt, einer Investition oder Entscheidung festzuhalten, weil sie bereits viel Zeit, Geld oder Mühe hineingesteckt haben – auch wenn es rational besser wäre, aufzuhören. Das Problem ist, dass die bereits investierten Kosten „versunken“, also nicht mehr rückholbar sind. Bei politischen Entscheidungsträgern geht es darüber hinaus häufig um das Verschieben des sichtbaren Scheiterns zwecks eigener Gesichtswahrung, sogar um den Preis einer Insolvenz oder eines Zusammenbruchs.

Eisern hält Deutschland an der Energiewende fest. Um Deutschland ist es energiepolitisch sehr einsam geworden. Was, wenn wir uns kollektiv geirrt haben? Es ist an der Zeit. Wir müssen uns ernsthafte Gedanken machen, wann ein Projekt gescheitert ist und beendet werden muss…

 

Mogelpackung Strompreissenkung

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Mogelpackung Strompreissenkung

Bundesregierung versagt auf ganzer Linie

Von Fritz Vahrenholt, 9. Dezember 2025

Die Jahr für Jahr steigenden Strompreise sind eine maßgebliche Ursache für das Industriesterben in Deutschland. Das hat sich bis zur Bundesregierung herumgesprochen. Doch anstatt sich gegen die ausufernde Verteuerung der Strompreise durch die hohe CO2-Abgabe für Kraftwerke zu wehren, wurden Kapazitäten von Braunkohle-, Steinkohle- und sogar CO2-freien Kernkraftwerken abgeschaltet. Das Wort Kernenergie kommt in der Koalitionsvereinbarung von CDU und SPD an keiner Stelle mehr vor. Um das Schlimmste zu verhindern, soll nun der Strompreis für die Industrie durch den Bundeshaushalt heruntersubventioniert werden.

Das soll an drei Stellen passieren: Die Stromsteuer, der Industriestrompreis und die Netzentgelte sollen gesenkt werden. Und in allen drei Fällen versagt die Bundesregierung.

Die Stromsteuersenkung bringt nichts

Die Stromsteuer soll von 2,05 €ct/kWh auf 0,05 €ct/kWh gesenkt werden. Diese Entlastung soll der Industrie und dem Gewerbe zugute kommen. Die privaten Haushalte sollen nun, anders als in der Koalitionsvereinbarung erklärt, davon nicht profitieren. Die Steuersenkung soll 3 Milliarden € ausmachen. Für die energieintensive Industrie ist das aber ein alter Hut. Denn die Ampelregierung hatte bereits im November 2023 beschlossen, dass bis Ende 2025 die Stromsteuer für die energieintensive Industrie auf 0,05 €ct/kWh gesenkt wird und hatte bereits damals schon angekündigt, dass diese Senkung weiter fortgesetzt werden sollte. Der jährliche Aufwand betrug bislang 2 Milliarden € und erhöht sich nun um 1 Milliarde durch die Einbeziehung weiterer gewerblicher Unternehmen. Die Maßnahme ist für die energieintensive Industrie also bestenfalls ein Erhalt des Status Quo…

MP Mario Voigt – Was verabredet ist, gilt?

https://vera-lengsfeld.de/2025/12/03/mp-mario-voigt-was-verabredet-ist-gilt/

Von Vera Lengsfeld, 3. Dezember 2025

Am 4. Dezember soll im Thüringer Landtag ein Gesetz beschlossen werden, das der Windkraft-Lobby den Bau von Windrädern im Thüringer Wald erlauben soll. Der Thüringer Forst soll künftig seine Flächen an Windpark-Betreiber vermieten dürfen. Damit ist der Verschandelung der Thüringer Landschaft Tür und Tor geöffnet. Eine katastrophale Entscheidung für ein Land, in dem Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist. Obwohl die Erzählung von der guten, klimaneutralen Windkraft weltweit gerade als Lüge entlarvt wird und Bill Gates bereits das sinkende Klimarettungsschiff verlassen hat, sich immer mehr Länder vom Erneuerbare-Energien-Märchen verabschieden, wird in Deutschland in dieser Endphase noch der legendäre deutsche Wald zerstört, damit ein paar Klima-Millionäre noch ein Weilchen weiter verdienen können.

Im Thüringer Landtag wird ausgerechnet Ministerpräsident Voigt dafür sorgen, dass das Gesetz beschlossen wird, obwohl er noch vor vier Jahren auf einer Anti-Windkraft-Demonstration alle guten und richtigen Argumente gegen den Wahnsinn genannt hat, Wälder abzuholzen, um sie mit bis zu 200 Meter hohen giftigen Windrädern zu verspargeln. Die Planungen laufen bereits, hinter dem Rücken der betroffenen Bevölkerung.

Voigt, der übrigens der Meinung ist, er hätte seine Dissertation nach bestem Wissen und Gewissen gefertigt, obwohl die Universität Chemnitz bis heute nicht bestätigen will, dass die gegen ihn erhobenen Plagiatsvorwürfe unberechtigt sind, wird sich morgen in seiner Stellungnahme in allen Punkten selbst widersprechen. Damit das jeder nachvollziehen kann, dokumentieren wir hier seine Anti-Anti-Windkraft-Rede anlässlich des Waldkampf-Tages 2021…

Anmerkung des Webseitenbetreibers: Die Rede ist unter obigem Link anzuhören.

Phantomkraft, Nein Danke!

https://www.achgut.com/artikel/die_phantom_kraftwerke

Phantomkraft, Nein Danke!

Von Manfred Haferburg, 24. November 2025

Während munter am Kohleausstieg festgehalten wird, sollen dafür Gaskraftwerke als „Brückentechnologie“ einspringen. Die sind jedoch ein reines Phantasieprodukt, da sie weder genehmigt noch rechtzeitig lieferbar sind. Deutschland ist komplett verrückt geworden.

 

Drei Wortschöpfungen der Energiewende sind „Dunkelflaute“, „Versorgungslücke“ und „Brückentechnologie“. Die Dunkelflaute ist Schicksal, die Versorgungslücke ist Resultat des Pechs beim Denken und Brückentechnologie heißt, mit der Wurst nach dem Schinken werfen. 

Deutschland hat 2025 knapp 20 Prozent bei der Umsetzung der Energiewende erreicht und schon bei der Stromerzeugung durch Wind und Sonne, die ja 2038 abgeschlossen sein soll, tauchen ganz erhebliche Schwierigkeiten auf, die daraus resultieren, dass es abends dunkel wird und gelegentlich ein paar Tage Windstille auftreten. Das konnte ja keiner ahnen. Bei Flaute und Dunkelheit kommt es nämlich nach dem Kernenergie- und Kohleausstieg zu einer sogenannten „Versorgungslücke“. Da man unverdrossen weiter Kohlekraftwerke zerstört, wächst die Stromlücke an. Solche Mengen Strom kann man auch nicht importieren, das schaffen die Grenzkuppelstellen nicht. 

Man hatte bei der Konzeption der Energiewende irgendwie nicht daran gedacht, dass es bei Dunkelflauten noch Kraftwerke braucht und hat die existierenden feierlich und unter Jubel in die Luft gesprengt. Etwa die Hälfte ist schon weg. Weil es so schön war, möchte man gern an dieser Tradition festhalten. Nun müssen für die zerstörten und noch zu zerstörenden Kohlekraftwerke neue Gaskraftwerke gebaut werden, die man Brückentechnologie nennt, weil die nur bis 2045 ab und zu produzieren dürfen – bei Dunkelflauten. Wenn man dann 2045 über die Brücke am rettenden Ufer der erfolgreichen Energiewende angekommen ist, können die Brückengaskraftwerke auch noch gesprengt werden…

 

 

Der Sonntagsfahrer: Im Klimapuff

https://www.achgut.com/artikel/sonntagsfahrer_16_11_2025_im_klimapuff

Von Dirk Maxeiner, 16. November 2025

25.000 Regierungsbedienstete, 11.500 Nicht-Regierungsbedienstete und 5.000 Medien-Illusionisten suchen das brasilianische Bélem zur UN-Klimakonferenz heim. Doch nicht immer hält das rote Licht, was es dem Wandersmann verspricht. Oder: Fitzcarraldo 2025.

Leere Flure im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und Nukleare Sicherheit. Unbesetzte Schreibtische beim Umweltbundesamt. Anrufbeantworter bei der Letzten Generation und dem WWF. Freie Parkplätze vor der Allianz-Umweltstiftung und Robin Wood. Ja wo sind die denn alle? Ist mal wieder Ferienzeit und ich habe es nicht mitgekriegt? 

Stimmt nicht ganz, aber fast. Ist COP-time! COP steht für „Conferenz of the Parties“, sprich die sogenannte UN-Klimakonferenz. Kyoto, Buenos Aires, Rio, Bali, Marrakesch, Nairobi, Cancún, Paris, Baku, Sharm El Sheikh! Kein Weg ist zu weit, für die Weltrettungs-Mission, kein Flug zu teuer. Das erfolgreichste Instrument gegen den globalen CO2-Ausstoß ist ohne Zweifel das Miles & More-Konto.

Und zum 30. Jubiläum geht’s an die Mündung des Rio Guamá in den Rio Pará an der Bucht von Marajó.  And the Winner for 2025 is: Belém, Brasil! Perle der portugiesischen Kolonialzeit, einstmals steinreiches Zentrum für Kautschuk, Kakao, Gewürze und Tropenprodukte. Irgendwie muss ich an Fitzcarraldo denken. Besonders an die Szene, wie Klaus Kinski auf dem Deck seines Dampfers „Molli Aida“ – benannt nach einer erfolgreichen Bordell-Besitzerin –, durch die Stromschnellen treibt und auf dem Grammophon die Oper Lucia di Lammermoor von Gaetano Donizetti erklingt: „Wer vermag den Zorn zu hemmen“.

Auf Deck 18 direkt am Schornstein (85.000 PS)

Im Hafen von Belem liegen aus Anlass der Konferenz-Sause erneut große Dampfer, darunter die Kreuzfahrtschiffe Costa Diadema und MSC Seaview. Zwar vermeldet das Umwelt-Bundesamt: „Flugzeuge und Kreuzfahrtschiffe sind sehr klimaschädliche Verkehrsmittel“, aber wenn’s ums Ganze beziehungsweise um die eigene Koje geht, muss man schon mal über den Schiffsdiesel springen…