Badener fühlen sich von Hessen verschaukelt

http://www.rnz.de/nachrichten/region_artikel,-Windraeder-an-der-Landesgrenze-Badener-fuehlen-sich-von-Hessen-verschaukelt-_arid,245822.html

Windräder an der Landesgrenze: Badener fühlen sich von Hessen verschaukelt

Direkt an der Landesgrenze entsteht ein weiterer Windpark, doch an dieser endete die Bürgerbeteiligung.

03.01.2017, 06:00 Uhr, von Christoph Moll

Heiligkreuzsteinach. „Da hört die Welt auf“, hat der frühere Bürgermeister Karl Brand einmal überspitzt gesagt und damit die Landesgrenze zwischen Baden-Württemberg und Hessen gemeint. Tatsächlich sind die Beziehungen zwischen dem badischen Heiligkreuzsteinach und den angrenzenden hessischen Gemeinden Abtsteinach und Wald-Michelbach überschaubar. Buslinien enden an der Grenze, die Menschen zieht es zum Einkaufen und Arbeiten in unterschiedliche Richtungen.

Und so ist es kein Wunder, dass die meisten Heiligkreuzsteinacher bis vor Kurzem nichts von den Windpark-Plänen der Hessen mitbekommen haben. Spätestens bis letzten Freitag …..

Fragwürdige Genehmigungen

http://www.de-fakt.de/bundesland/hessen/odenwaldkreis/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=777&cHash=6bd0a64f6de76669ca6134fefa576fba

Fragwürdige Genehmigungspraxis für Windkraftanlagen in Hessen

30.12.2016 / Peter Geisinger

ODENWALD. – Pünktlich zwischen den Feiertagen zum Jahresende genehmigte das Regierungspräsidium Darmstadt den Bau von insgesamt 20 Windkraftanlagen: 8 in Steinau / Main‐Kinzig‐Kreis, 9 in Schlüchtern‐Breitenbach, eine weitere Anlage am Greiner Eck (jetzt 5) sowie zwei im Felgenwald bei Vielbrunn.

Weitere elf Windkraftanlagen gehen von 2. Januar bis 3. Februar in die Offenlegung, Einsprüche können nur bis 16. Februar geltend gemacht werden, teilt Peter Geisinger, Vorsitzender Vernunftkraft Odenwald e.V., in einer Pressemitteilung mit.

„Man sieht am Zeitpunkt der Genehmigungen, dass die im hessischen Umweltministerium eingerichtete >Clearingstelle< ihrem Auftrag der >Verfahrensbeschleunigung< mehr als gerecht wird; und sei es auch nur durch ihre bloße (kurze) Existenz.“

Das RP Darmstadt müsse ganz offensichtlich den Erwartungen des Ministeriums gerecht werden, „allerdings nicht unbedingt im Rahmen geltenden Rechts“. Im Falle Greiner Eck liege nämlich ein Verstoß gegen EU‐Recht vor: Da es sich dort um ein europarechtlich geschütztes Flora‐Fauna‐Habitat handelt, sei eine Verträglichkeitsprüfung bei Bauvorhaben wie der Errichtung von Windkraftanlagen zwingend vorgeschrieben …..

Stillfüssel trotz Schwarzstorch genehmigt

http://www.rnz.de/nachrichten/region_artikel,-Bei-Heiligkreuzsteinach-entsteht-in-Hessen-der-naechste-Windpark-_arid,245348.html

Bei Heiligkreuzsteinach entsteht in Hessen der nächste Windpark

31.12.2016, 06:00 Uhr

Heiligkreuzsteinach. (cm) Bei der Gründung der Bürgerinitiative gegen Windräder im Odenwald Mitte November im Ortsteil Eiterbach waren sich die Teilnehmer einig: Durch den Nachweis des Schwarzstorchs in dem zum hessischen Wald-Michelbach gehörenden Siedelsbrunn und in Eiterbach dürfte der geplante Windpark am „Stillfüssel“ nicht genehmigt werden. Gestern, am vorletzten Tag des Jahres, kam es anders: Das Regierungspräsidium Darmstadt gab grünes Licht für fünf Windräder …..

Windräder im Odenwald, nein danke!

http://www.regenbogen.de/nachrichten/regional/rhein-neckar/20161218/windraeder-bergstrasse-info

Windräder im Odenwald, nein danke!

18. Dezember 2016, von Martin Pischelsrieder

Die geplanten Standorte für Windräder in Heidelberg, Schriesheim und Leimen sorgen für viel Gegenwind.

Zur Infoveranstaltung in der Halle 02 in Heidelberg kamen heute viele Besucher. Anwohner und Windkraftgegner waren da und informierten sich bei verschiedenen Bürgerinitiativen über die Folgen, die der Bau so mit sich bringen könnte. Andreas Sindlinger von der Initiative „Gegenwind Weinheim“: Für jede dieser 200m hohen Anlagen muss ca. 1 Hektar Wald gerodet werden – so groß wie ein Fußballfeld. Die Zuwegung muss gebaut werden, hier verwandeln sich Waldwege in halbe Autobahnen, die in die Wälder geschlagen werden.“ Richard Leiner von „Rettet den Odenwald“ sagte uns: „Gerade werden die letzten Naturfläche industrialisiert. Da sollen Windkraftanlagen kommen, eine so hoch wie der Mannheimer Fernsehturm. Die letzten Freiräume, die wir als Rückzugsorte für Mensch und Tier versucht haben freizuhalten werden fragmentiert“. Neben der Gefahr für Fledermäuse und Greifvögel, die von Windkraftanlagen ausgeht, sorgt sich Leiner auch …..

Vielbrunn: Baustopp für Windanlagen im Felgenwald?

http://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/michelstadt/kampfmittelraeumer-brauchen-zeit_17550436.htm

Michelstadt 19.12.2016, von Manfred Giebenhain

Kampfmittelräumer brauchen Zeit

MUNITION IM BODEN Bau zweier Windräder im Vielbrunner Felgenwald könnte unterbrochen werden

VIELBRUNN – Das Ringen um den Bau von zwei Windkraftanlagen im Michelstädter Felgenwald geht weiter. Kaum hatte das Darmstädter Regierungspräsidium (RP) Anfang Dezember den Änderungsantrag für zwei nun 217 Meter hohe Rotoren genehmigt, haben schwere Maschinen rund um den aufgeschütteten Hügel erneut Bäume gefällt und die verdichteten Flächen vergrößert. Seit Mittwoch voriger Woche ist aber wieder Ruhe eingekehrt. Bei einem Ortstermin hat der Kampfmittelräumdienst angekündigt, die Arbeiten mit dem Hinweis auf eine mögliche Verunreinigung des Waldbodens mit Munitionsrückständen aus dem Zweiten Weltkrieg stoppen zu wollen …..

Massive Verschlechterung des Naturschutzrechtes geplant

Peter Geisinger, 14. Dezember 2016

Umweltministerium plant massive Verschlechterungen des Naturschutzrechtes!

Gesetzentwurf__BNatSchG_Novelle_2017_clean

Rechtzeitig vor Weihnachten, am 1. Dezember 2016,  hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit den Referentenentwurf zu einer Novelle des Bundesnaturschutzgesetztes vorgelegt. Man höre und staune: Die Frist für eine Stellungnahme läuft bis 16. Dezember! So macht man es, wenn die Dinge sehr schnell gehen sollen.

Das Thema der Novelle sind diverse Befreiungstatbestände vom Tötungsverbot gemäß § 44 des BNatSchG, die ausnahmslos der Windindustrie zu Gute kämen und Genehmigungsverfahren deutlich beschleunigen würden, sollte das Gesetz verabschiedet werden. Einige „Leckerbissen“ aus dem neuen Gesetz:

„Es wird damit klargestellt, dass  die Inanspruchnahme einer artenschutzrechtlichen Privilegierung (gemeint ist die Ausnahme vom Tötungsverbot!) nicht von einer in jeder Hinsicht fehlerfreien Eingriffsprüfung abhängt. Entscheidend ist, dass in einem behördlichen Verfahren angemessene Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung naturschutzrechtlicher Konflikte festgelegt wurden.“

Das heißt im Klartext: Die Eingriffsprüfung darf ruhig fehlerhaft sein, entscheidend für die Genehmigung ist nur, dass sie gemacht wurde! Man stelle sich vor, Luftfahrzeuge würden nach diesem Verfahren für den Verkehr zugelassen…Es geht noch weiter:

Die Vorschrift schränkt den Tatbestand de s§ 44 Abs. 1 Nr. 1……dahingehend ein, dass der unvermeidbare Verlust einzelner Exemplare durch ein Vorhaben nicht automatisch und immer einen Verstoß gegen das Tötungsverbot darstellt. Vielmehr setzt ein Verstoß voraus, dass durch das Vorhaben das Tötungsrisiko für Individuen der betroffenen Art signifikant erhöht wird.

Der „unvermeidbare Verlust“ einzelner Exemplare ist also keine Tötung, entscheidend ist nur die „signifikante“ Erhöhung des Tötungsrisikos für die Art. Dieser Gesetzentwurf übernimmt zu 100% die Argumentationsweise der Windkraftlobby!

Unsere Stellungnahme dazu finden Sie hier:

2016_12_14_Stellungnahme_Novelle_BNatSchG_2017

Die dazu beim Bundestages eingereichte Petition finden Sie hier:

2016_12_20_Petitionsausschuß_Bundestag_69040

Siehe dazu auch: Bundesverband Windenergie – Positionspapier von 2008!

BWE_Position_UGBIII

Vernunftkraft Odenwald e.V.

Bürgermeister-Dörr-Straße 9

64739 Höchst im Odenwald

 

 

 

       

Demo Wiesbaden: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort!

http://www.de-fakt.de/bundesland/hessen/odenwaldkreis/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=727&cHash=e6f3ea2574066e79b6c0b681fd4d7301

BI Gegenwind Siedelsbrunn & Gegenwind Ulfenbachtal: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort!

09.12.2016 von Pressedienst BI Gegenwind Siedelsbrunn & Ulfenbachtal

Rene Rock (FDP): „Ohne Sinn und Verstand werden Landschaften und Natur zerstört, vor allem, ohne, dass es etwas bringt“

WIESBADEN. – Zur richtigen Zeit am richtigen Ort! …und genau an diesem Ort -auf dem Kaiser-Friedrich-Platz der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden- besuchte nur ein Tag zuvor, der gebürtige Wiebadener Nico Erik Rosberg als neuer Formel-I-Weltmeister seine Geburtsstadt. „Nico Erik Rosberg hat sein Ziel erreicht – und wir werden es auch schaffen- vielleicht unterstützt er uns ja auf dem Weg zum Ziel. Eingeladen hatten wir ihn für den 01. Dezember natürlich auch, leider aber bis heute keine Antwort bekommen“, sagt Udo Bergfeld von der Bürgerinitiative Gegenwind Siedelsbrunn und Ulfenbachtal.

Wiesbaden, 01. Dezember 2016 – Hessen feiert 70. Geburtstag: und genau aus diesem Grund rief Udo Bergfeld mit Unterstützung seines Organisationsteam aus der Bürgerinitiative Siedelsbrunn & Ulfenbachtal zu einer landesweiten Kundgebung gegen die „Menschen- und Naturverachtenden Energiepolitik des Landes“ auf.

Gegen 10 Uhr trafen die ersten Mitstreiterinnen und Mitstreiter der Bürgerinitiativen, darunter die Initiative „Rettet den Taunuskamm“, gegen Windräder auf der Hohen Wurzel, die IG Gegenwind Hauser Wald (Kreis Limburg-Weilburg), die BI Gegenwind Siedelsbrunn & Ulfenbachtal, der Verein Vernunftkraft Odenwald e.V., Bürgerinitiative Pro Kaufunger Wald und Hirschberg, Gegenwind Bad Orb, die BI-Windkraft im Spessart, Windwahn Oberlahn u.v.a.., in der Landeshauptstadt ein …..

Verlust von 364.000 € !

http://www.gelnhaeuser-tageblatt.de/lokales/main-kinzig-kreis/landkreis/wie-wirtschaftlich-ist-der-windpark-neudorf_17506040.htm

Landkreis Main-Kinzig 29.11.2016

Wie wirtschaftlich ist der Windpark Neudorf?

ENERGIE Disput zwischen Bürgerinitiative und Betreiber

WÄCHTERSBACH – Wächtersbach (red). Die Windpark Wächtersbach GmbH & Co. KG, eine Tochter der Versorgungsservice Main-Kinzig GmbH, die den Windpark Neudorf betreibt, hat im Jahr 2015 rund 350 000 Euro Verlust eingefahren. Während nun der Dachverband „Gegenwind MKK/Naturpark Spessart“ befürchtet, dass der Steuerzahler die Verluste zu tragen hat, bestreitet dies die Kreiswerke-Tochter Versorgungsservice Main-Kinzig und betont zudem, dass das Windkraftgeschäft langfristig ausgelegt sei.

364000 Euro Verlust

Aus den im Bundesanzeiger veröffentlichten Bilanzdaten zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 der Windpark Wächtersbach GmbH & Co KG ergebe sich, so „Gegenwind MKK/Naturpark Spessart“, dass die drei Windkraftanlagen in Neudorf nach einem Verlust von über 620 000 Euro im Jahr 2014 auch im Jahr 2015 einen Verlust von exakt 364 123,69 Euro „erwirtschaftet“ hätten, obwohl das Jahr 2015 das beste Windjahr seit 2011 gewesen sei. Der Gesamtverlust der drei Windkraftanlagen in Neudorf betrage somit Ende 2015 bereits fast eine Million Euro, der gemäß Jahresabschluss in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens Kreiswerke Main-Kinzig GmbH einbezogen werde. „Damit zeigen die Ergebnisse ganz deutlich die Unwirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen in hessischen Mittelgebirgsregionen“, so die Pressemitteilung. Nach 20 Jahren sei ein Gesamtverlust von mehreren Millionen Euro zu erwarten. Da die Betreibergesellschaft in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens Kreiswerke Main-Kinzig einbezogen werde, müsse der erwartete Verlust am Ende von den Stromkunden der Kreiswerke und/oder möglicherweise sogar von den Steuerzahlern bezahlt werden …..

RP genehmigt höhere Windräder bei Vielbrunn

http://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/michelstadt/rp-genehmigt-aufgestockte-version-der-neuen-windraeder-bei-vielbrunn_17519783.htm

Michelstadt 05.12.2016 / Gerhard Grünewald  

RP genehmigt aufgestockte Version der neuen Windräder bei Vielbrunn

VIELBRUNN – Der Projektierer WHS-Enertec (Erzhausen) darf bei der Errichtung zweier Windräder südlich von Vielbrunn rund 210 Meter hoch bauen. Errichtet und betrieben werden können damit Anlagen des Typs V 136 mit einer Nennleistung von 3,45 Megawatt, einer Nabenhöhe von circa 149 Metern und einem Rotordurchmesser von circa 136 Metern. Die erforderliche Genehmigung für das Vorhaben in der Gemarkung Felgenwald hat das Regierungspräsidium in Darmstadt nun erteilt und dem Unternehmen damit bereits zum zweiten Mal grünes Licht für sein Vorhaben gegeben.

Die erste Gestattung hatte der Windräder-Spezialist mit einem Antrag für zwei Anlagen von jeweils rund 170 Meter erlangt, um dann das Ansinnen auf eine Aufstockung nachzuschieben. Diese erhöht die Leistungskraft pro Rad um 0,45 Megawatt und geht dafür 42 Meter weiter in die Höhe als die ursprünglich geplante Form. Das RP erachtete die Änderung als so gravierend, dass es die Planung von der ersten Gestattung nicht mehr gedeckt sah und ein neues Prüfungsverfahren anschob. Dieses hat die Behörde nun nichtsdestotrotz mit einer Entscheidung zugunsten des Projektierers und damit gegen die weiter gewachsenen Bedenken der Standort-Kommune Michelstadt zu Ende gebracht …..

Demonstration in Wiesbaden am 01.12.2016

http://ruhrkultour.de/zum-jubilaeumstag-hessens-trafen-sich-am-1-dezember-die-windkraftgegner-des-bundeslandes-in-wiesbaden/

04.12.2016

Zum Jubiläumstag Hessens trafen sich am 1. Dezember die Windkraftgegner des Bundeslandes in Wiesbaden

Am Rande der Festlichkeiten, gegenüber dem Staatstheater, wo der Festakt 70 Jahre Hessen gefeiert wurde, auf dem Kaiser-Friedrich-Platz vor dem Nassauer Hof, trafen sich die Landschafts- und Umweltschützer, Bürgerinitiativen aus ganz Hessen, darunter auch „Rettet den Taunuskamm“, die gegen Windkraft-Projekte in ihren Gemeinden demonstrierten. Anders als geplant, durften sie nicht vor die Staatskanzlei ziehen. Das sei, sagte der Organisator der Demo, Wolfram Schmied von der Bürgerinitiative „Gegenwind Siedelsbrunn“, abgelehnt worden. Die Partylaune wollte sich die Landesregierung offenbar nicht durch Landschaftsschützer vermiesen lassen.

Über 300 Windkraftgegner waren dem Aufruf des Organisationsteams  aus der Bürgerinitiative Siedelsbrunn & Ulfenbachtal zu der landesweiten Kundgebung gegen die menschen- und naturverachtende Energiepolitik Hessens gefolgt.

Der Hessenschau war die Demo jedoch nur ein paar Sekunden wert, kritisierte der Teilnehmer der Kundgebung Werner Halbe. Wesentlich mehr Aufmerksamkeit habe am selben Tag ein Bericht über den Braunkohletagebau erzielt. Ein “Umweltaktivist” sei ausführlich zu Wort gekommen, um seine Vorstellungen zu begründen, obwohl seine Mitstreiter Straftaten begangen hatten. Die Demo in Hessen war zweifellos friedlich. Windkraftgegner wenden generell keine Gewalt an. Selbst auf Trillerpfeifen hatte man absichtlich verzichtet. So viel Friedfertigkeit macht die Windkraftgegner offenbar uninteressant für die Medien …..