SWR-Landesschau verniedlicht Sachargumente

http://www.de-fakt.de/bundesland/hessen/odenwaldkreis/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1138&cHash=fdaf8f0d5947e6d57fb105c519623fce

„SWR-Landesschau verniedlicht Sachargumente von Windkraftgegnern“

20.02.2017, von Peter Geisinger

Peter Geisinger, Vorsitzender Vernunftkraft Odenwald e.V.: „Ex-Präsidentin des Bundesverbands WindEnergie und aktuelle BUND-Landesgeschäftsführerin in Baden-Württemberg Sylvia Pilarsky-Grosch agiert als BUND-Expertin in Sachen Windkraft“

ODENWALD. – Zur Sendung der Landesschau im Südwestrundfunk vom Freitag, 17. Februar, „Windradpark stört Vögel“ www.swrmediathek.de/player.htm?show=cc4d7fa0-f53d-11e6-9102-005056a12b4c nimmt Peter Geisinger, Vorsitzender Vernunftkraft Odenwald e.V., Stellung:

„Durchaus passend zu dem verniedlichenden Titel der Sendung fällt es öffentlich-rechtlichen Sendern offenbar schwer, Sachargumente von Gegnern des Windkraftausbaus wiederzugeben. Dazu wäre reichlich Gelegenheit gewesen, weil bei den Demonstrationen auch intensiv über die Sinnhaftigkeit dieser Baumaßnahmen und deren gesamtwirtschaftliche Folgen gesprochen wurde.

Ebenso wurde die völlige Irrelevanz von Windkraftanlagen bezogen auf die Minderung von CO2-Emissionen in Deutschland thematisiert. Stattdessen beschränkte man sich in der betreffenden Sendung auf das Zeigen von Betroffenheit und Trauer bei einzelnen BürgerInnen, ganz im Sinne der Befürworter, die es dann umso leichter haben, nur von >Ängsten< in der Bevölkerung zu sprechen, die natürlich unberechtigt seien.“ …..

Unterschätzte Risiken

https://www.zdf.de/wissen/terra-xpress/rasende-eisbrocken-und-die-betrueger-falle-100.html

Rasende Eisbrocken

Sendung  ZDF-Wissen, Terra-Xpress am 19. Februar

Die neueste „Problemlösung“ der Windindustrie: Bei Eisansatz werden Straßen gesperrt.

Man entwickelt eine elektronische Kommunikation zwischen dem Eisansatz-Warnsystem eines Windrades und elektronisch steuerbaren Straßenschildern, großartig! Wann wird auch der Zugang zu den Wäldern bei Eiswurfgefahr gesperrt?

Man darf gespannt sein. Schließlich dienen die Wälder nicht mehr der Erholung, sondern sind wichtige Produktionsstandorte zur „Winderzeugung“
(O-Ton BUND in der SWR Landesschau vom 17. Februar, „Windräder stören Vögel“)

http://swrmediathek.de/player.htm?show=cc4d7fa0-f53d-11e6-9102-005056a12b4c

Demo Stillfüssel 14.2.: Harvester frisst sich durch den Wald

http://www.wnoz.de/Harvester-frisst-sich-durch-den-Wald-94b31d69-1a11-4392-b228-ec785e613ce7-ds

Harvester frisst sich durch den Wald

Wald-Michelbach, 15.02.2017

Wald-Michelbach. Der Harvester hat seine erste Ernte eingefahren: Gut 100 Mitglieder und Unterstützer der Bürgerinitiativen Gegenwind Siedelsbrunn und Ulfenbachtal (BI) protestierten gestern erneut gegen den geplanten Windpark „Stillfüssel“ bei Siedelsbrunn. Dabei zeigten sie sich sichtlich geschockt, welch große Fläche die Holzvollernte-Maschine innerhalb weniger Arbeitsstunden schon gerodet hatte. Umso vehementer forderten die Sprecher dazu auf, im Widerstand gegen die fünf Windräder nicht nachzulassen: „Der Protest darf nicht einschlafen, er muss wachsen und mehr werden“, rief Peter Geisinger, Vorsitzender des Vereins Vernunftkraft Odenwald, den Demonstranten zu und erhielt dafür lauten Beifall. Im Gegensatz zum Vortag, als die Polizei massive Präsenz gezeigt hatte, waren diesmal nur zwei Streifenwagenbesatzungen vor Ort …..

….. Sein BI-Kollege Udo Bergfeld widersprach der Darstellung der Pressesprecherin des Polizeipräsidiums, Christiane Kobus, bezüglich des Einsatzes des Rettungswagens am Montag. Wie berichtet, hatte sich eine junge Mitstreiterin an der Schulter verletzt, als die Polizei die Sitzblockade der BI aufgelöst hatte. „Der Rettungswagen war nicht vor Ort, sondern den musste ich telefonisch anfordern“, so Bergfeld: „Ich musste später sogar noch einmal anrufen, weil die Polizei nicht in der Lage war, ihn zum Stillfüssel zu lotsen.“ Und er kritisierte, dass der Leiter der Wald-Michelbacher Polizeistation, Norbert Spether, jüngst bei einem Treffen mit Bürgermeistern aus der Region die Windenergie im Odenwald begrüßt hat: „Da fehlt es an der Unparteilichkeit.“ …..

….. Vielen Teilnehmern stockte dann der Atem, als sie kurz darauf den zweiten Standort erreichten, der für ein Windrad vorgesehen ist. Auf einer Fläche, die ungefähr der Größe eines Fußballfeldes entsprechen dürfte, waren bereits sämtliche Bäume gefällt worden …..

….. Dabei richtete er auch er das Wort an die Mitarbeiter der mit den Baumfällungen beauftragten Firmen – die ihre Arbeit ruhen ließen, solange die Demonstranten vor Ort waren: „Sie führen etwas durch, das gegen Artenschutz- und europäisches Recht verstößt“, deshalb sei auch eine Beschwerde bei der EU eingereicht worden …..

Demo Stillfüssel 13.2.: Polizei löst Sitzblockade auf

https://www.wnoz.de/Polizei-loest-Sitzblockade-auf-b227b5d0-0c0b-4ce6-976d-1a6a28a32e25-ds

Polizei löst Sitzblockade auf

Dichtung

und Wahrheit:

Wald-Michelbach, 14.02.2017

Wald-Michelbach. Mit einem Großaufgebot aus ganz Südhessen marschierte am Montagmorgen die Polizei rund um das Gebiet „Stillfüssel“ bei Siedelsbrunn auf. Der Grund dafür war, dass mit den Rodungsarbeiten für den Bau des dortigen Windparks mit fünf Windrädern begonnen werden sollte. Da die Bürgerinitiativen Gegenwind Siedelsbrunn und Ulfenbachtal Protest angekündigt hatten, zeigte die Polizei massive Präsenz. Am frühen Nachmittag mussten die Beamten dann auch eingreifen und eine Sitzblockade der Windkraftgegner auflösen, die damit einem Harvester, einem sogenannten Holzvollernter, den Weg verbauen wollten …..

….. In dessen Umfeld hatten sich zu dieser Zeit schon einige Polizeibeamten postiert. Als sich die ersten Windkraftgegner an den betreffenden Wegekreuzungen einfanden, informierte sie Polizeihauptkommissar Walter Gerbig, dem die Einsatzleitung vor Ort oblag, über die aktuellen Gegebenheiten …..

….. Als die Mitarbeiter der Forstfirma kurze Zeit später mit einem Harvester vom Wald-Michelbacher Bauhof aus zum Stillfüssel fuhren, entschlossen sich die Windkraftgegner zu einer spontanen Sitzblockade. „Da sie sich trotz Aufforderung nicht entfernten, haben unsere Einsatzkräfte eingegriffen und die Personen zur Seite weggetragen“, berichtete Christiane Kobus, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Südhessen. BI-Vertreter Wolfram Schmied sprach dabei von „massiver Gewalt“, sodass sich dann auch eine Person verletzt habe. Kobus erklärte dazu, dass eine Person aus der Blockade, nachdem sie weggetragen wurde, angemerkt habe, dass sie verletzt sei: „Darauf hin wurde einer der bereitstehenden Rettungswagen herbeigerufen und die Person zur vorsorglichen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.“ …..

 

VkO kritisiert Novelle des Naturschutzgesetzes

http://www.de-fakt.de/bundesland/hessen/odenwaldkreis/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1068&cHash=5f681de3cd359538ff97fb3fc7397d88

>Vernunftkraft< kritisiert die vom Bundeskabinett
abgesegnete Novelle des Naturschutzgesetzes

11.02.2017, von Peter Geisinger

BERLIN / ODENWALD. – Im März dieses Jahres wird sich der Bundestag mit der vom Bundeskabinett vorgelegten Novelle des Naturschutzgesetzes befassen. „Im Schnellgang wurde diese Novelle durch die Institutionen gepeitscht: Am 1. Dezember 2016 wurde der Entwurf vorgelegt, mit einer Frist zur Stellungnahme der Verbände bis 16. Dezember. Allein das ist ein beispielloser Vorgang!“, klagt Peter Geisinger, Vorsitzender Vernunftkraft Odenwald e.V.

„Im Wesentlichen geht es um Änderungen beim Tötungsverbot für Individuen, welches nun erst bei einer >signifikanten Gefährdung< einer Tierpopulation angewendet werden soll. Das ist eine Position, die der Bundesverband Windenergie seit 2008 vertritt. Offenbar hat sich die Lobby nun beim Ministerium für Umwelt, Bau und Reaktorsicherheit, geführt von Ministerin Barbara Hendricks, durchgesetzt.“ …..

Sondierung auf Kampfmittel am WKA-Standort Felgenwald

http://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/michelstadt/michelstadt-erwartet-baldige-gerichtsentscheidung-zu-windkraftstandort-bei-vielbrunn_17674411.htm

Michelstadt erwartet baldige Gerichtsentscheidung zu Windkraftstandort bei Vielbrunn


Michelstadt 11.02.2017, von Jörg Schwinn

MICHELSTADT – Die Stadt Michelstadt erwartet noch für diesen Monat eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Darmstadt zur Errichtung zweier Windkraftanlagen in der Gemarkung Felgenwald bei Vielbrunn/Würzberg. Wie Bürgermeister Stephan Kelbert auf ECHO-Nachfrage darlegte, richtet sich die Klage der Kommune gegen den sogenannten Sofortvollzug des Vorhabens: Das Regierungspräsidium Darmstadt hatte der Firma WHS Enertec GmbH (Erzhausen) in der Genehmigung der beiden jeweils 217 Meter hohen Windräder (149 Meter Nabenhöhe, 136 Meter Rotorendurchmesser) erlaubt, unmittelbar mit dem Bau und seinen Vorbereitungen zu beginnen …..

….. Weil am geplanten Standort der beiden Windräder unweit eines dort in den vergangenen Jahren aufgeschütteten Erdhügels Munitionsrückstände aus dem Zweiten Weltkrieg liegen könnten, ist der Genehmigungsbescheid mit entsprechenden Auflagen verknüpft. Wie das Regierungspräsidium auf Nachfrage ergänzend mitteilte, ist vor Beginn der geplanen Arbeiten „eine systematische Überprüfung (Sondierung auf Kampfmittel) auf den Grundstücksflächen erforderlich“ …..

Demo Stillfüssel 5. 2.: Wer den Wald quält…

http://www.rnz.de/nachrichten/region_artikel,-400-Wanderer-gegen-den-Windpark-Stillfuessel-bei-Wald-Michelbach-_arid,253419.html

07. Februar 2017

Von Karin Katzenberger-Ruf

Heiligkreuzsteinach/Wald-Michelbach. „Wer den Wald quält, wird abgewählt.“ So lautet der Slogan, den Peter Geisinger auf der Wiese am Adlerstein verkündet. Dort haben sich am Sonntagnachmittag rund 400 Gegner des geplanten Windparks „Stillfüssel“ nach einer Protestwanderung aus verschiedenen Himmelsrichtungen versammelt. Diese ruft Geisinger als Vorsitzender des im Juli 2016 gegründeten Vereins „Vernunftkraft Odenwald“ nun dazu auf, bei der kommenden Bundestagswahl nicht für jene Parteien zu stimmen, die im Hessischen Landtag für den Ausbau der Windkraft gestimmt haben.

Der Protest richtet sich allerdings auch und in erster Linie gegen Brigitte Lindscheid, Regierungspräsidentin in Darmstadt. Sie hatte kurz vor Jahresende grünes Licht für den Bau gegeben. In einer Internetpetition mit rund 15.000 Unterschriften wird sie aufgefordert, einen Baustopp zu veranlassen. Doch momentan sieht es eher so aus, als würden am Stillfüssel bald Baumfällarbeiten beginnen…..,

WKA-Gegner: Erfolg in der 2. Runde?

http://www.fnweb.de/region/hoffen-auf-erfolg-in-der-zweiten-runde-1.3148558

Windkraftgegner:
Hoffen auf Erfolg in der zweiten Runde

09.02.2017

Bergstraße. Eine Niederlage im Kampf gegen den geplanten Windpark im zwischen Siedelsbrunn und Schönmattenwag gelegenen „Stillfüssel“ mussten jetzt die Bürgerinitiativen „Gegenwind Siedelsbrunn und Ulfenbachtal“ hinnehmen: Der von den BIs geforderte Bau- und Rodungsstopp wurde vom Verwaltungsgericht in Darmstadt abgelehnt. „Wir werden aber auf keinen Fall kampflos aufgeben“, erklärte der von den BIs beauftragte Rechtsanwalt Dr. Stefan Glatzl aus Bensheim und kündigte sogleich an, einen neuen Antrag einzureichen: „Ich habe einen klageberechtigten Naturschutzverband zur Hand, über den wir eine weitere Klage und damit einhergehend einen neuerlichen Baustopp einreichen werden. Das Spiel geht weiter.“ …..

Bruthorst zerstört!

http://www.de-fakt.de/bundesland/hessen/odenwaldkreis/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1026&cHash=5b344450c1869d3c4c999da0af0c5881

Windkraftanlage: Wurde der Bruthorst eines Uhus oder einer Waldohreule bewusst zerstört?

07.02.2017

Dr. Stefan Glatzl, Anwalt der Bürgerinitiativen rund um die am Stillfüsel bei Wald-Michelbach genehmigten Windkraftanlagen, erhebt schwere Vorwürfe gegen die Genehmigungsbehörde beim RP in Darmstadt und die obere Naturschutzbehörde

ODENWALD. – Angesichts neuer Entwicklungen ruft der geplante Windpark am Stillfüssel bei Wald-Michelbach den Anwalt der Bürgerinitiativen Dr. Stefan Glatzl auf den Plan. „Obwohl weitere Einwendungen gegen das Bauvorhaben eingereicht worden waren, wurden die Windkraftanlagen am 30. Dezember vergangenen Jahres in einer Nacht-und-Nebel-Aktion genehmigt“, beklagt der Jurist das Genehmigungsverfahren beim Regierungspräsidium (RP) in Darmstadt …..

….. In den Auflagen des Genehmigungsbescheides des Regierungspräsidiums Darmstadt ist eine baubiologische Begleitung gefordert. Das hierfür vom Betreiber (Entega regenerativ GmbH) beauftragte Büro habe nun am 31. Januar diesen Jahres einen Bruthorst eines Uhus oder einer Waldohreule offensichtlich bewusst zerstört.

Beide Vogelarten sind in Deutschland und in der EU streng geschützt und Bruthorste dürfen nicht angetastet werden. „Das Vorgehen des vom Betreiber beauftragten Büros sollte zunächst vertuscht werden. Dies lässt sich aus den Telefonaten mit der Büroleitung und der oberen Naturschutzbehörde entnehmen, die über den Vorgang hinweggehen wollten und eine Fortsetzung der Arbeiten zunächst billigten und anordneten.“ …..