Windkraft und ihre verheerenden Folgen für Mensch und Natur

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Windkraft und ihre verheerenden Folgen für Mensch und Natur

von Georg Etscheit, 22. Mai 2024

Die rücksichtslose Art und Weise, wie die Windkraft in Deutschland durchgesetzt wird, erinnert an die brutale Art und Weise, wie die „Betonfraktion“ in der Nachkriegszeit vielen deutschen Städten den Rest gab. Eine Windwahn-Bestandsaufnahme.

31. Januar 2020: Gesetz zur weiteren Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren im Verkehrsbereich; 14. Mai 2020: Planungssicherstellungsgesetz; 5. November 2020: Investitionsbeschleunigungsgesetz; 7. Juli 2022: „Osterpaket” mit Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und des Bundesnaturschutzgesetzes, Beschluss des „Wind-an-Land-Gesetz”; 19. Dezember 2022: EU-Notfallverordnung; 10. Februar 2023: Novelle der Verwaltungsgerichtsordnung. Seither gelten „Ökokraftwerke“ und neue Stromleitungen als Frage der nationalen Sicherheit, ein „Totschlags“-Konstrukt, das in der gerichtlichen Abwägung der verschiedenen Rechtsgüter kaum schwerer wiegen könnte. 

Seit die Ampelregierung und mit ihr die „Grünstrom“-Lobby an die Schalthebel der Macht gekommen sind, jagt ein neues Gesetz, eine neue Verordnung und eine Novelle die andere. Schutznormen für Landschaft und Natur werden beschnitten, die einst (unter maßgeblicher Beteiligung grüner Regierungen) stark ausgeweiteten Beteiligungsmöglichkeiten von Naturschützern und Bürgern geschmälert, um den Bau von Verkehrswegen, Industriegebieten, Stromleitungen oder Windkraftanlagen unkompliziert auch gegen Widerstände durchsetzen zu können. Über allem schwebt das berühmt-berüchtigte Klimaschutz-Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts und eine weitgehend analoge Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes.

Die mannigfaltigen gesetzgeberischen Vorhaben werden flankiert von weiteren Initiativen der Europäischen Union im Rahmen des „Green New Deals“ sowie der Bundesländer. So hat Bayern beispielsweise das Landesdenkmalschutzgesetz liberalisiert, damit künftig auch im Umkreis wertvoller, landschaftsprägender Kulturdenkmale Windkraftwerke ohne Berücksichtigung von denkmal- und heimatpflegerischen Belangen errichtet werden dürfen.

Amoklauf zulasten von Mensch und Natur…

Bestellte Weltuntergänge – Klimawissenschaftler als Klimaaktivisten?

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Bestellte Weltuntergänge – Klimawissenschaftler als Klimaaktivisten?

Warnung vor „dogmatischer Ersatzreligion“

Von Kai Rebmann, 20. Mai 2024

„Ich mache mir Sorgen darüber, dass Klimawissenschaftler zu Klimaaktivisten werden, weil Wissenschaftler kein vorgefertigtes Interesse am Ergebnis ihrer Studien haben sollten. Ebenso mache ich mir Sorgen über Aktivisten, die sich als Wissenschaftler ausgeben, da es sich hierbei um eine irreführende Form der Instrumentalisierung handeln kann.“

So beginnt ein jüngst veröffentlichter Kommentar von Ulf Büntgen, in dem sich der Klimatologe kritisch mit dem Klimawandel und insbesondere dem Umgang damit auseinandersetzt. Zur schon länger zu beobachtenden Entkoppelung zwischen „normaler und post-normaler Wissenschaft“ geselle sich inzwischen das sich „noch entwickelnde Phänomen der Vermischung von Wissenschaft und Politik“, so der Cambridge-Professor.

Politische Entscheidungen würden dabei als „alternativlos“ angesehen, weil sie wissenschaftlich vordefiniert seien. Gleichzeitig akzeptierten große Teile der wissenschaftlichen Gemeinschaft aus einer „scheinbaren moralischen Verpflichtung“ heraus eine untergeordnete Rolle gegenüber der Gesellschaft, schreibt Büntgen…

 

Erstmals negative Strompreise an acht Tagen hintereinander

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Erstmals negative Strompreise an acht Tagen hintereinander

Grüne Klimapolitik wird zunehmend zur Farce

Von Daniel Weinmann, 20. Mai 2024

„Unsere Energiewende: sicher, sauber, bezahlbar.“ So lautet die Überschrift eines Dossiers des von Robert Habeck verantworteten Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Tatsächlich vergeht kaum ein Tag, an dem dieses Credo mehr an Glaubwürdigkeit einbüßt. Die Ampelkoalition zeichne kein ehrliches Bild der Versorgungssicherheit und betreibe ein „wirklichkeitsfremdes Monitoring“, rügte der Bundesrechnungshof erst im März (Reitschuster.de berichtete). Die Prüfer sahen „erhebliche Risiken für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung“.

Die jüngste Volte: Inmitten der hitzig geführten Haushaltsdebatte drohen dem Bundeshaushalt neue Milliardenbelastungen durch negative Strompreise. Zwischen dem 9. und 16. Mai kostete Strom laut „Handelsblatt“ erstmals in der Geschichte an acht aufeinanderfolgenden Tagen null oder weniger Euro. Ab dem 13. Mai kam dann noch eine starke Windeinspeisung hinzu.

Die kostenintensive Crux: Weil der Staat laut Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Produktion von Wind- und Solarstrom subventioniert, muss er dafür eine Kompensationszahlung an die Erzeuger überweisen.

Phasen mit negativen Strompreisen dürften sich künftig häufen

Negative Strompreise treten auf, wenn die Stromerzeugung den -verbrauch überschreitet. Dann drückt mehr Strom in den kurzfristigen Stromhandel – den sogenannten Day-Ahead und Intraday-Markt – und die Stromverkäufer müssen ihren Käufern Geld dazugeben, damit diese den Strom abnehmen. Eine andere Lösung ist nicht möglich, da Strom mangels entsprechender Speicherkapazitäten nur begrenzt gepuffert werden kann.

Verschärft wird dieses Problem durch die vielen neuen Wind- und Photovoltaikanlagen, die häufig dann mehr Strom produzieren, wenn er gar nicht gebraucht wird – etwa nachts oder am Wochenende. Anders als die von Rot-Grün verfemten, aber regelbaren konventionellen Kraftwerke liefern diese Anlagen keine gesicherte Leistung, sondern produzieren wetterabhängig Strom. Hauptgrund für die negativen Preise war ab dem 9. Mai zunächst der überschüssige Sonnenstrom, ab dem 13. Mai gesellte sich noch die starke Windeinspeisung hinzu…

 

Das Märchen vom günstigen Solarstrom

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Von Fritz Vahrenholt, 15. Mai 2024

Der Mythos, Solarenergie sei hierzulande besonders preisgünstig wird wieder besseres Wissen gepflegt. Man greift zu faulen Tricks und lässt die Kosten für die Backup-Stromlieferanten weg, die einspringen müssen, wenn die Sonne nicht scheint.

Folgt man Wirtschaftsminister Habeck, so kommt die Energiewende in Deutschland gut voran: In der letzten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur erfolgten Zuteilungen von 2234 Megawatt Solaranlagen auf Freiflächen für Anlagen größer als 1 MW. Gleichzeitig hatte Wirtschaftsminister Habeck eine frohe Botschaft zu verkünden: „Auch in Deutschland kann Solarstrom also sehr kostengünstig erzeugt werden“, erklärte der Minister zum Ergebnis der im April erfolgten Ausschreibungsrunde .

Die durchschnittliche Vergütung beträgt jetzt 5,11 €-Cent je Kilowattstunde Strom. Der Durchschnitt der letzten 5 Jahre betrug 5 €-Cent/kwh. Auf den ersten Blick erscheint dieses Niveau tatsächlich beeindruckend, die aktuellen Stromerzeugungskosten von Gas- und Kohlekraftwerke betragen zur Zeit 6 bis9 €-Cent je Kilowattstunde (einschließlich CO2-Preis). Kommt jetzt die Energiewende in Deutschland nicht nur gut, sondern auch noch günstig voran? Doch leider: Der Vergleich dieser Einspeisevergütung für Photovoltaikstrom  mit den Stromerzeugungskosten von regelbaren Kraftwerken (Gas, Kohle, Kernenergie) ist irreführend.

Er lässt außer Acht, dass der Ausbau erneuerbarer Energien mit ihrer volatilen Stromerzeugung gleichzeitig immer auch den Bedarf an stabiler und regelbarer Stromerzeugung steigen lässt, um diese Volatilität auszugleichen. Jeder Zuwachs an erneuerbaren Energien lässt daher gleichzeitig zusätzliche Investitionen und Kosten massiv ansteigen, um volatilen Strom zu zuverlässigem Strom zu machen. Diese gleichzeitig anfallenden, zusätzlichen Investitionen und Kosten für die Erzeugung zuverlässigen Stroms nenne ich Integrationskosten.

Sie umfassen Kosten für zusätzliche Speicherkapazitäten, den Bau und Betrieb von Ausgleichskraftwerken bei fehlender Sonneneinstrahlung, Netzverstärkung und Netzausbau, Ausgleichszahlung für nicht produzierten Strom, der nicht benötigt wird, sowie Eingriffskosten zum Erhalt der Netzstabilität. Allein die Kosten zum Erhalt der Netzstabilität betrugen laut Bundesnetzagentur in 2022 rund 4 Milliarden Euro.

Kosten würden Deutschland als Wirtschaftsstandort abschaffen

Doch das ist erst der Anfang. Setzt unsere Ampelregierung die Energiewende wie geplant um, steigen Investitionen und Kosten für die Bereitstellung von zuverlässigem Strom in ganz neue Dimensionen…

Die grünen Energievernichter

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Die grünen Energievernichter

„Über 3 Milliarden Menschen weltweit leben in extremer Energie-Armut. Sie brauchen billigen Treibstoff – und nicht immer teurere grüne Energie“

Von der Primärenergie wird nur ein Drittel  genutzt. Mit der Energiewende sinkt dieser Anteil ständig. Es wird immer mehr Energie durch die grünen Ideologien vernichtet, bevor sie den Endverbraucher erreicht. 

Von Prof. Dr. Ing. Hans-Günter Appel, 14. Mai 2024

Die grünen Weltverbesserer von der CDU bis zu den Linken jubeln. Die Energiewende komme voran. Im letzten Jahr seien mehr als 50 Prozent „Ökostrom“ in das Netz eingespeist worden. Vor allem Wind- und Solarstromanlagen müssten weiter ausgebaut werden. Es wird mit installierten Leistungen geprahlt, die niemals erreicht werden. Verschwiegen wird, dass Wind- und Solarstrom keine gesicherte Leistung liefern können und damit auch kein stabiles Stromnetz aufbauen und halten können. Dazu sind Kraftwerke erforderlich, denn nur sie stellen jederzeit die verlangte Leistung bereit. Der Strom aus Wind und Sonne ist FAKEPOWER (Fake = Täuschung), denn die grünen Politiker versichern uns den Unsinn, man könne Deutschland mit diesem Strom vollständig, sicher und preiswert versorgen.

Fakepower braucht viele Regelkraftwerke

Fakepower kann nur begrenzt in ein stabiles Stromnetz eingespeist werden. Die Kraftwerke müssen dann zusätzlich noch die zwischen 0 bis 60 Prozent schwankenden Fakepower-Leistungen auf den Bedarf regeln. Dadurch sind die Regelkosten von 100 Millionen Euro pro Jahr auf inzwischen 4.200 Millionen angestiegen. Durch diese häufigen Leistungswechsel wird in den Kraftwerken der Brennstoffverbrauch pro Kilowattstunde erhöht. Wir kennen das vom Autofahren. Beschleunigen und Bremsen kostet merklich mehr Treibstoff als durchgängiges Fahren. Fakepower erfordert mehr Brennstoffe in den Kraftwerken.

Es wird zu viel Fakepower erzeugt

Im letzten Jahr (2023) gab es über 300 Stunden mit negativen Strompreisen an der Börse. Das bedeutet: Teuer vergütete Fakepower musste unter Zuzahlung entsorgt werden. Inzwischen werden Fakepower-Anlagen bei Starkwind und Sonnenschein immer häufiger abgeschaltet, um Zuzahlungen (= Subventionierungen) zur Entsorgung zu vermeiden. Die Betreiber erhalten jedoch eine Ausfallvergütung, die letztlich auf den Stromkunden abgewälzt wird. Auch dies ist Energievernichtung.

Hohe Stromverluste durch lange Leitungen

Strom soll über immer größere Entfernungen transportiert werden. Dies gilt für den zunehmenden Importstrom, der mit dem Abschalten der konventionellen Kraftwerke benötigt wird. Windstrom soll über neue Überlandleitungen in den Süden fließen. Von den Off-Shore-Windanlagen muss der Strom angelandet werden. Der Stromtransport ist nicht gratis. Es gibt erhebliche Leitungsverluste. Über eine Distanz von 500 km gehen rund 10 Prozent der Energie verloren, wenn man die Umformverluste bei der Ein- und Ausspeisung einrechnet. Der Transport fossiler Brennstoffe zu den Verbraucherzentren ist wesentlich günstiger.

Wasserstoff ist keine Lösung

Inzwischen haben auch die grünen Politiker begriffen, dass für eine sichere Energieversorgung Regelkraftwerke notwendig sind, die den gesamten Strombedarf bei Dunkelflaute liefern müssen. Mit der Verdammung der fossilen Brennstoffe sollen diese Kraftwerke in Zukunft mit grünem Wasserstoff betrieben werden. Das Verfahren wird auf Neudeutsch „Power to Gas“ genannt. Mit Fakepower soll aus Wasser elektrolytisch Wasserstoff gewonnen, in Kavernen gelagert und bei Bedarf in Gaskraftwerken wieder in Strom umgewandelt werden. Eine schöne Idee. Doch bei genauerem Hinsehen geht die eingesetzte Fakepower durch die Umwandlungen bis auf etwa 10 Prozent verloren. Diese Restenergie oder sogar noch mehr wird jedoch für den Transport und die Speicherung des Wasserstoffs in Kavernen unter einem Druck von 300 Bar gebraucht. Die geplante Wasserstofftechnik entpuppt sich als ein riesiges Energie-Vernichtungsprogramm.

Nur Nutzenergie führt zum Wohlstand

Energie ist der Schlüssel zu unserem Wohlstand. Das gilt jedoch nur für die Energie, die wir nutzen. Eine sinnvolle Energiepolitik muss Stromverluste auf dem Weg zum Verbraucher mindern. Die Verbraucher müssen frei sein, die für sie effektivsten Geräte einzusetzen. Diese Grundforderungen erfüllt die Ampel-Regierung nicht. Im Gegenteil. Wie gezeigt, führen die Energiewende-Gesetze zu immer größerer Stromvernichtung. Das gilt auch für das umstrittene Heizungsgesetz. Die vorgeschriebene Heizungsumstellung führt erst nach 10 Jahren zu einer Energieeinsparung.  Bis dahin übersteigt der Energieaufwand für die Installation der neuen Heizung die Einsparungen.

Es wird hohe Zeit, unsere Energieversorgung von ideologischen Vorstellungen auf wirtschaftliche Füße zu stellen. Die Ampel-Regierung ist dazu offensichtlich nicht bereit. Die kommenden Wahlen werden zeigen, ob sich der Wähler weiterhin von den Ideologen und Märchenerzählern täuschen lässt.

 

Bayerns größter „Windpark“ soll in den Wäldern um Altötting entstehen

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„Haben eine schwarz-orangene Regierung, aber handeln nach zehn Prozent Grünen“, sagt eine Bürgerin

Von Dominik Kalus, 14. Mai 2024

Bayerns größte Windkraftanlage soll in den Wäldern um Altötting entstehen. Schon in der Planungsphase behindert eine Bürgerinitiative das Vorhaben. Jetzt stellt sich Wirtschaftsminister Aiwanger den Kritikern. Sie halten ihm vor, wie ein Grüner zu agieren. Tatsächlich ist sein Auftritt ungewöhnlich.

Eigentlich ist Hubert Aiwanger ein gern gesehener Gast auf dem Land. Aber im Bürgerhaus des oberbayerischen Dorfes Marktl wird seine Ankunft zunächst verhalten aufgenommen. Der einzige Begrüßungsapplaus gilt nicht dem bayerischen Wirtschaftsminister und Freie-Wähler-Chef, sondern dem Aktivisten Rainer Harböck. Dessen Bürgerinitiative „Gegenwind Altötting“ will das Projekt verhindern, für dessen Bewerbung Aiwanger angereist ist.

Spätestens seitdem die Bundesregierung die Länder verpflichtet hat, Windrad-Flächen bereitzustellen, soll es auch in Bayern vorangehen mit der Windkraft. Die bayerische Regierungskoalition aus CSU und Freie Wähler hat dafür die Abstandsregeln zu Wohnhäusern gelockert und für neue Standorte die Flächen der Bayerischen Staatsforste ins Visier genommen.

Im Wald um den Wallfahrtsort Altötting soll nun Bayerns größter Windpark entstehen. 40 Windräder sollen Strom für rechnerisch 150.000 Haushalte liefern – so die erste Planung – und mithelfen, die Energieversorgung des anliegenden „Chemiedreiecks“ zu sichern…

Deutschlands zerstörerischer Windrad-Wahn

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Deutschlands zerstörerischer Windrad-Wahn

Ambitionierte Pläne der Bundesregierung trotz massiver Schäden

Von Beate Steinmetz, 12. Mai 2024

Obwohl bereits jetzt unzählige Windräder Deutschlands Landschaft verschandeln und Vögel zur Strecke bringen, soll sich deren Anzahl in den nächsten acht Jahren noch einmal vervielfachen, so ist es im „Windenergieflächenbedarfsgesetz“ der Bundesregierung geregelt.

Während bereits jetzt unzählige Felder sowie ehemalige Wälder und Wiesen mit den unästhetischen Windturbinen zugepflastert werden, deren landesweiter Flächenanteil zurzeit noch nicht einmal 0,5 % ausmacht, soll sich dieser nun bis 2032 mehr als vervierfachen. Zwar dürfte dieses Ziel aufgrund der bis dahin kurzen verbleibenden Zeit unrealistisch sein – der dafür notwendige jährliche Bruttozubau von rund 10 GW wurde etwa 2022 mit 2,7 GW Zubau nicht ansatzweise erreicht – doch was binnen acht Jahren nicht ist, kann ja in einem deutlich längeren Zeitraum noch werden.

Dies ist aus vielerlei Gründen ein absolutes Unding, was von den im Bundestag vertretenen Parteien allerdings nur die AfD wirklich kritisiert, so zum Beispiel deren Abgeordneter Thomas Dietz, der sich ausführlich mit dieser Thematik beschäftigt hat.

Wälder bergen zahlreiche Vorteile

„Die Nachteile der Windräder sind sehr vielfältig“, so Dietz. „Beispielsweise werden aktuell zahlreiche für Mensch und Tier lebensnotwendige Wälder bedroht, etwa in meiner Heimat, dem Erzgebirge, aber auch im sogenannten Märchenwald der Brüder Grimm, dem hessischen Reinhardswald oder auch im Nürnberger Reichswald.“ Dass dies bedrohlich für die Natur ist, liegt auf der Hand, denn Wälder sind der Lebensraum unzähliger Tiere und Pflanzen. Zudem speichern sie das angeblich für den Klimawandel verantwortliche CO₂ und bieten Schutz vor zu viel Sonne sowie Hitze und verhindern zusätzlich, dass Böden austrocknen. Außerdem beugen Waldflächen Hochwasser vor und fungieren als Grundwasserreservoir für größere Städte…

Amoklauf Energiewende: Wachen die großen Umweltverbände auf?

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Amoklauf Energiewende: Wachen die großen Umweltverbände auf?

Von Georg Etscheit, 7. Mai 2024

Die Grünen in der Regierung und die Naturschützer leben sich in großem Tempo auseinander. Vorwurf: Habeck & Co betreiben in Deutschland das größte Umweltzerstörungsprogramm aller Zeiten. 

Jahrzehnte lang passte kein Blatt Papier zwischen die Grünen und die mächtigen Umwelt- und Naturschutzverbände, allen voran der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund (NABU). Willig trug man alle Entscheidungen mit, wie der Ausbau der sogenannten Erneuerbaren Energien insbesondere der Windkraft, „naturverträglich“ gestaltet werden könne. 

Dann kam die Ampel und mit ihr der Amoklauf von Klimaschutzminister Robert Habeck. Binnen kürzester Zeit wurde nicht nur der Landschaftsschutz, ohnehin ein schwaches Instrument, vollständig geschleift, sondern auch der Artenschutz, insbesondere der Vogelschutz. Oft im Schulterschluss mit der EU wurden immer neue Beschleunigungsgesetze verabschiedet inklusive des im Wind-an-Land-Gesetz vorgeschriebenen Zwei-Prozent-Flächenziel für die Windkraftnutzung.

Innerhalb der Umweltverbände wuchs indes der Widerstand der Mitglieder gegen das allzu freundliche Einvernehmen ihrer Verbandsspitzen mit den Vogelschredderern und Landschaftsvernichtern. Jetzt trat Ole Eggers, Landesgeschäftsführer des BUND im von Windkraftwerken fast vollständig ruinierten Bundesland Schleswig-Holstein die Flucht nach vorne an und nannte Habeck „den für den Naturschutz gefährlichsten Politiker, den wir auf der ganzen Bühne haben“. „Er zieht uns den Boden unter den Füßen weg“…

Absurd: Ausgediente Windräder dürfen nicht abgerissen werden – wegen Denkmalschutz

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Absurd: Ausgediente Windräder dürfen nicht abgerissen werden – wegen Denkmalschutz„Zeugnisse des beginnenden Windkraftausbaus“

Von Kai Rebmann, 7. Mai 2024

Windräder verschandeln die Landschaft. So lautet neben der Unzuverlässigkeit und ihrer Eigenschaft als potenzielle Todesfalle für Vögel eines der wichtigsten Argumente der Kritiker dieser vergleichsweise neuen Energiequelle. Nicht zuletzt deshalb müssen ausgediente Anlagen in Deutschland auch wieder zurückgebaut werden, und zwar auf Kosten des Betreibers.

Doch damit könnte bald Schluss sein. In Brandenburg wurden jetzt erstmals zwei Windräder unter Denkmalschutz gestellt, sie dürfen also nicht abgerissen werden. Besonders absurd: Um den Denkmalschutz geht es den bisherigen Betreibern mutmaßlich gar nicht, sondern vielmehr um handfeste monetäre Interessen. Bei den zuständigen Behörden stießen sie mit ihrem – womöglich nicht einmal ganz ernstgemeinten – Antrag dennoch auf offene Ohren.

Aber der Reihe nach: Die Peripherie von Schünow, einem Stadtteil von Zossen im Landkreis Teltow-Fläming, wird seit über 30 Jahren von knapp 40 Meter hohen Windrädern „geziert“. Strom liefern die Anlagen aber schon seit Jahren nicht mehr. Die Generatoren und Gondeln haben den Geist aufgegeben, Ersatzteile sind nicht mehr verfügbar. Zudem ist die auf 20 Jahre befristete Betriebserlaubnis längst abgelaufen. Auch neue Windräder dürfen an dieser Stelle nicht gebaut werden, da der heute vorgeschriebene Mindestabstand zur Wohnbebauung nicht mehr eingehalten würde.

Der weit überfällige Abriss und die Renaturierung wären also die logische und gesetzlich auch vorgesehene Konsequenz. Für die vormaligen Betreiber würde diese Maßnahme – konkret hätten zwei Windräder zurückgebaut werden müssen – mit Kosten in Höhe von mehreren Zehntausend Euro zu Buche schlagen. Aber nicht so in Brandenburg.

Jeannine Weinrich ist die Betreiberin der betreffenden Windräder und hätte demnach die Rechnung begleichen müssen. Zusammen mit dem Lobbyisten Christian Busse, Geschäftsführer eines in der Branche der sogenannten „erneuerbaren Energien“ verankerten Unternehmens, und dem Ingenieur Sebastian Schwarzburger reichte sie Anfang 2023 beim zuständigen Amt einen Antrag auf Denkmalschutz ein…

Verweigerte und genehmigte Forschung gemäß politischer Interessenlage

https://vera-lengsfeld.de/2024/05/07/verweigerte-und-genehmigte-forschung-gemaess-politischer-interessenlage/#more-7644

Erschienen bei Vera Lengsfeld

Von Dagmar Jestrzemski, 7. Mai 2024

Die Bundesregierung verteilt jährlich über verschiedene Ministerien, Ämter und parteinahe Stiftungen in großem Umfang Forschungs- und Fördermittel, die dem Ausbau der sogenannten erneuerbaren Energien zweckdienlich sind oder sein sollen. Wieviel Geld der Staat dafür insgesamt ausgibt, dürfte selbst intern kaum nachzuvollziehen sein. Nur durch gezielte Nachfragen öffnet sich für die Bürger gelegentlich ein Fenster und man gewinnt einen Eindruck von der Förderpraxis der Regierung, wer also und in welcher Höhe gefördert wird – und wer leer ausgeht.

2021 plante der DWD erstmals grundlegende Forschungen über den Einfluss der expandierenden Nordsee-Windparks auf das atlantische Wettersystem auch im Hinblick auf die Wettervorhersage. Wie der Sprecher des DWD im Frühjahr 2021 auf eine diesbezügliche Anfrage mitteilte, bereitete der DWD „zusammen mit Projektpartnern“ ein Forschungsprojekt beim Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) vor. Laut Mitteilung der Pressestelle sollte „der Einfluss der Windenergieanlagen in der Nordsee im hochauflösenden Wettervorhersagemodell ICON-D2 des DWD durch geeignete Parametrisierungen berücksichtigt werden. Die Ergebnisse dieses Projektes werden eine quantitative Bewertung des potentiellen Einflusses der Windenergieanlagen auf die kurzfristige Wettervorhersage auf verschiedenen räumlichen Skalen erlauben. Diese Forschungsarbeit soll auf mehrere Jahre ausgelegt sein“. Eine Anfrage beim BMWi unter Leitung des Ministers Peter Altmeier ergab die Auskunft, dass im Ministerium von einem derartigen Forschungsprojekt nichts bekannt sei. Zwei Jahre später, im Frühjahr 2023, wurde bei der Pressestelle des DWD um Informationen zum Stand dieses Forschungsvorhabens gebeten. Eine Antwort blieb aus. Nochmalige Nachfragen bis zum August 2023 führten schließlich zur Auskunft eines Wissenschaftlers aus der Abteilung Hydrometeorologie des DWD: „Nach interner Rücksprache kann ich Ihnen dazu mitteilen, dass der Antrag in der ursprünglich angedachten Konstellation nicht eingereicht wurde. Es wurde jedoch ein thematisch verwandter Forschungsantrag gemeinsam mit mehreren europäischen Partnern bei der EU gestellt. Dieser Antrag wurde jedoch abgelehnt. Die Mitteilung der abschließenden Entscheidung erfolgte im Februar 2023.“

Demnach hat Wirtschaftsminister Habeck in Absprache mit der EU-Kommission eine möglicherweise essentiell wichtige Studie über die Auswirkungen der Nordsee-Windindustrie auf die atlantische Wetterküche und damit auf das Wettergeschehen in Europa unterbunden…