Klimawandel: Kühler Kopf hilft enorm

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Klimawandel: Kühler Kopf hilft enorm

von Michael Limburg, 26. Januar 2023

Der deutsche Mittelstand befindet sich in einer schweren Krise. Hauptsächlicher Auslöser dieser Krise ist die Klimapolitik der Bundesregierung. Und sie ist vollkommen kontraproduktiv, egal ob man nun an einen menschengemachten Klimawandel glaubt oder nicht.

Der deutsche Mittelstand befindet sich in einer schweren Krise. Wahrscheinlich die schwerste Krise die Deutschland nach dem 2. Weltkrieg je getroffen hat. Eine Krise, die bereits heute viele Mittelständler die Existenz gekostet und – wenn es so weiter geht und davon ist leider auszugehen – noch viele weitere Unternehmen und mit ihnen deren hochwertschöpfende Arbeitsplätze die Existenz kosten wird.

Hauptsächlicher Auslöser dieser Krise ist die rasante Energieverteuerung, die, weil politisch gewollt, weit vor dem russischen Angriff auf die Ukraine begonnen hat, wobei dieser zusammen mit der Corona-Politik-Krise lediglich als Brandbeschleuniger wirkte. Aber die Hauptursache ist und bleibt die „Klimaschutz“-Politik, die ebenso von der EU wie den deutschen Regierungen gnadenlos gefahren wird. 

Deutschland, die EU und weitere große Teile des Westens befinden sich derzeit in einem regelrechten Klimarettungsrausch. Die Politik überbietet sich mit einem teuren bis teuersten Plan nach dem anderen, um das „Klima zu retten“, wie sie behauptet. Sei es das „Klimaschutzprogramm“ der deutschen Bundesregierung, zuzüglich der diversen Landes-Klimaschutzprogramme, sei es der „Green Deal“ der EU, seien es die diversen nationalen „Klimaschutzprogramme“ vieler Länder des Westens…

Warnung: Stromausfälle durch E-Autos und Wärmepumpen

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Netzagenturchef warnt vor Stromausfällen durch Elektroautos und Wärmepumpen

14. Januar 2023

Die steigende Zahl privater Elektroauto-Ladestationen und strombetriebener Wärmepumpen riskiere eine Überlastung des Stromnetzes in Deutschland. Laut Bundesnetzagenturchef Klaus Müller kann es zu Stromausfällen kommen – ganz trennen wolle man die Geräte von der Stromversorgung aber nicht.

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hat vor einer Überlastung des Stromnetzes in Deutschland durch die steigende Zahl privater Elektroauto-Ladestationen und strombetriebener Wärmepumpen gewarnt. „Wenn weiter sehr viele neue Wärmepumpen und Ladestationen installiert werden, dann sind Überlastungsprobleme und lokale Stromausfälle im Verteilnetz zu befürchten, falls wir nicht handeln“, sagte Müller der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Für störanfällig hält die Bonner Behörde dem Zeitungsbericht zufolge vor allem die lokalen Niedrigvolt-Ortsnetze. Die Netzagentur habe deshalb ein Eckpunktepapier veröffentlicht, das in Zeiten hoher Netzauslastung eine temporäre Stromrationierung für Wärmepumpen und Elektroauto-Ladestationen vorsieht. Netzbetreiber sollen dann laut der Zeitung zwangsweise und zentral koordiniert die Stromversorgung der Anlagen drosseln. Die Pläne zur Stromrationierung sollen laut dem Bericht zum 1. Januar 2024 in Kraft treten…

Atomausstieg: Die Regierung macht einen schweren Fehler

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Atomausstieg: Die Regierung macht einen schweren Fehler

von Florian Harms, 11. Januar 2023

Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser,

in Deutschland neigt man dazu, sachliche Themen emotional zu überhöhen und ideologisch aufzuladen. Das war während Corona so, und es ist in der Debatte über die Energieversorgung nicht anders. Dass wir schnellstens von fossilen Brennstoffen loskommen und auf erneuerbare Energien umsteigen müssen, dürfte jedem Vernunftbegabten klar sein. Doch der Weg in die emissionsfreie Zukunft ist gepflastert mit Vorurteilen und zugestellt mit quasireligiösen Verbotsschildern.

Das größte Schild ist der deutsche Atomausstieg. Umkehrbar ist er kaum noch, aber bis genügend Windräder, Solar- und Wasserstoffanlagen stehen, könnte man die verbliebenen Meiler immerhin noch etwas weiterlaufen lassen. Dass das klimaschonender wäre, als immer mehr Kohle zu verfeuern und noch mehr teures Flüssiggas über die Meere zu schippern, sollte ebenfalls jedem klar sein. Trotzdem wird es nicht gemacht, und das hat weniger mit rationalen Argumenten, aber viel mit diffusen Ängsten und ideologischer Politik zu tun. Leider wird schnell zur Zielscheibe von Spott und Diffamierungen, wer das sagt oder schreibt…

 

 

AKW-Laufzeit-Verlängerung in Belgien: 10 Jahre

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AKW-Laufzeit-Verlängerung in Belgien – 10 Jahre statt dreieinhalb Monate

Von Manfred Haferburg, 12. Januar 2023

Belgien verzichtet auf den Atomausstieg, und in unseren Nachbarstaaten sollen bis 2035 vierzehn neue Kernkraftwerke in unmittelbarer Nachbarschaft zu Deutschland entstehen – zusätzlich zu den schon bestehenden Kernkraftwerken. Deutschland bleibt stur beim Ausstieg und vernichtet auch das gesamte Know-how.

Die Vernunft hat gesiegt, natürlich anderswo als in Deutschland. In Belgien erfolgt nun auch der Ausstieg vom Ausstieg. Die belgische Regierung hat eine Laufzeitverlängerung von zwei Kernkraftwerken um 10 Jahre beschlossen. Es handelt sich um die Reaktorblöcke Doel 4 und Tihange 3. Die Einigung sei wichtig, sagte Ministerpräsident Alexander De Croo, „weil sie dazu beiträgt, unsere Versorgungssicherheit in den nächsten Jahren zu garantieren“. Man übe künftig die Kontrolle über den in Belgien produzierten Strom aus, „und die Atomenergie ist im Allgemeinen günstiger als Gas“. Um die Kraftwerke für die Laufzeitverlängerung fitzumachen, werden sie aufwändig nachgerüstet. Der Betreiberkonzern Engie hat dafür 15 Milliarden Euro zurückgestellt. Der belgische Staat beteiligt sich zu 50 Prozent an der Betreibergesellschaft…

Windparkbetreiber: Kein Geld zum Rückbau der Fundamente

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Jöhstadt: Windparkbetreiber hat kein Geld zum Rückbau der Fundamente

Der Windpark im sächsischen Jöhstadt galt 1994 als größter Windpark Europas in einer Mittelgebirgsregion. Der Windpark mit einst 14 Windkraftanlagen liegt auf über 780 Metern über dem Meeresspiegel. Mit den Anlagen lässt sich nach Auslauf der staatlichen Förderung kein Geld mehr verdienen. Deshalb werden 12 der Windkraftanlagen seit Januar 2021 zurückgebaut. Am Rande des Areals will die einheimische Firma Wineg, die zwei der verbliebenen Anlagen betreibt, zwei neue Windkraftanlagen mit einer höheren Leistung bauen. Doch dabei gibt es ein Problem, denn die Fundamente der zurückgebauten Anlagen stecken noch im Boden und die Betreiberfirma hat nach 20 Jahren Einnahmen aus der Energieerzeugung kein mehr Geld zur Vergabe der Rückbauarbeiten…

Neue Physik: Habeck erfindet die „Klimawattstunde“!

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Habeck und FAZ mit Klimawattstunden ins Windradbullerbü

Ein freudscher Verschreiber amüsiert heute die Leser der FAZ. Da ist nicht nur von „Klimawattstunden“ die Rede, sondern es wird auch eine Rechnung aufgemacht, die vermuten lässt, dass die Beteiligten zu heiß gebadet haben.

Von Manfred Haferburg, 26. Dezember 2022

Seit 1960 heißt es über die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ): „Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“. Das mag auch heute noch so sein. Aber ob noch ein kluger Kopf in der Redaktion der FAZ steckt, ist fraglich. Sonst könnte man da heute nicht lesen (Stand 12:10 Uhr), dass Robert Habeck gesagt haben soll: „Diese finanzielle Beteiligung der Kommunen in Höhe von 0,2 Cent pro Klimawattstunde [Hervorhebung durch den Autor] können die Kommunen dann für anderes nutzen, zum Beispiel um das Schwimmbad oder Freibad zu sanieren. Wir stärken die regionale Wertschöpfung über die erneuerbaren Energien.“ 

Mal abgesehen davon, dass es keinen Sinn macht, ein Schwimmbad zu sanieren, das man dann im Winter nicht mehr beheizen kann, weil „jede Klimawattstunde zählt“, fragt sich der Leser: „Liest eigentlich noch ein kluger Kopf die FAZ-Artikel vor dem Erscheinen gegen?“ (Ich bin gespannt, ob der Text nach Erscheinen dieses Beitrages korrigiert wird)…

Ampel: Bisher 32 Mio. Euro für Aufrufe zum Energiesparen

https://www.welt.de/politik/deutschland/article242679689/Energie-sparen-Ampel-gab-bisher-32-Millionen-Euro-fuer-Werbekampagnen-aus.html

WERBEKAMPAGNE

Ampel gab bisher 32 Millionen Euro für Aufrufe zum Energiesparen aus

Von Sebastian Beug, 15. Dezember 2022

Die Bundesregierung will den Gasverbrauch in diesem Winter um bis zu 20 Prozent reduzieren. Dabei sollen auch die Bürger mithelfen. TV-Spots und Werbeanzeigen zum Energiesparen haben bisher mehr als 32 Millionen Euro gekostet. Die Botschaften erinneren an die Appelle während der Corona-Pandemie.

Jeder Beitrag zählt: Mit Aussagen wie diesen versucht die Bundesregierung, die Deutschen in Anzeigen und Videos zum Energiesparen zu bewegen. Im Fernsehen, in Kinos oder auf Außenflächen bringt die Ampel den Sparappell unter das Volk. Die Kosten dieser Werbekampagne betragen bisher mehr als 32 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort auf eine schriftliche Anfrage des CSU-Bundestagsabgeordneten Stefan Müller an die Bundesregierung hervor, die WELT vorliegt…

 

Das riskante Spiel der Klimahochstapler

https://www.focus.de/finanzen/news/gastbeitrag-von-gabor-steingart-das-riskante-spiel-der-klimahochstapler_id_180447984.html

  • Gastautor Gabor Steingart, Dienstag, 13.12.2022, 09:56

Die Klimadebatte wird dominiert von zwei Spezies. Da sind zum einen die Klimaleugner, die rundweg bestreiten, dass es eine durch den Menschen verursachte Erderwärmung gibt. Aber die gute Nachricht ist: Diese Spezies ist vom Aussterben bedroht. Ruhig zurücklehnen geht trotzdem nicht.

Denn relevanter ist ein zweiter Menschenschlag, weil dieser eine weit höhere politische Reichweite erzielt und den öffentlichen Diskurs dominiert. Nennen wir diese Spezies ruhig die Klimahochstapler, denn es handelt sich um jene Menschen, Unternehmen und Parteien, die scheinbar ehrgeizige, aber in Wahrheit irreale CO₂-Reduktionsziele verkünden…

 

Habeck will Frage woher der Strom kommen soll nicht beantworten

https://blackout-news.de/aktuelles/seit-tagen-kaum-sonne-und-wind/

Blackout news

Seit Tagen kaum Sonne und Wind

7. Dezember 2022

Dass im Winter die Sonne kürzer scheint, als im Sommer, ist allseits bekannt. Dass es in der dunklen Jahreszeit tagelang stark bewölkt sein kann und kaum Wind bläst, kommt ebenfalls ziemlich oft vor. Zum Problem wird das Fehlen von Sonne und Wind allerdings dann, wenn man beabsichtigt, 80 Prozent des Strombedarfs eines Landes durch über Sonnen- und Windenergie zu erzeugen. Doch genau das ist das Ziel der Ampelregierung in Deutschland. Trotzdem will die Regierung den Kohleausstieg noch beschleunigen. Wie die Stromversorgung dann funktionieren soll, will Wirtschaftsminister Habeck aber nicht erklären…

BW-Bürger: Ab 14:00 Uhr Stromverbrauch reduzieren

https://www.welt.de/wirtschaft/article242547971/Vor-dem-Blackout-Baden-Wuerttemberger-sollen-ab-14-Uhr-Stromverbrauch-senken.html

ERSTMALS IM ROTEN BEREICH

Ab 14 Uhr wird’s eng – Baden-Württemberger sollen Stromverbrauch reduzieren

Von Philip Vetter, 7. Dezember 2022

Per App informiert der Netzbetreiber TransnetBW über die Stabilität des Stromnetzes. Zum ersten Mal warnt das System nun vor einer „angespannten Situation“: Am Mittwoch ab 14 Uhr sollen Stromkunden in Baden-Württemberg ihren Verbrauch reduzieren. WELT erklärt, wie es dazu kommt.

Die Botschaft ist klar. Sie steht in roten Buchstaben ganz oben in der App, daneben ein Warnsymbol: „Bitte hilf mit!“, fordert das Handyprogramm „StromGedacht“ des Netzbetreibers TransnetBW. Die App soll Verbraucher informieren, wie es um die Stabilität des Stromnetzes in Baden-Württemberg bestellt ist. Und die ist heute nicht gut.

Es gibt die App erst seit wenigen Wochen, und bislang war der Status immer grün und lautete „Stromversorgung gesichert“. Am heutigen Mittwoch ist der Balken seit 0 Uhr gelb, und er wird um 14 Uhr für eine Stunde in den roten Alarm-Modus wechseln…