Wie Deutschland nach der Energiewende aussieht

https://www.focus.de/politik/deutschland/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-zurueck-in-die-planwirtschaft-wie-deutschland-nach-der-gruenen-energiewende-aussiehtpfen_id_156501265.html

Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer

Was niemand bei den Grünen zu sagen wagt: Wie Deutschland nach der Energiewende aussieht

FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer, 1. Oktober 2022

Bei keinem politischen Projekt ist die Zahl der Irrtümer so groß wie bei der Energiewende. Eine Vordenkerin der Grünen spricht nun die Wahrheit aus: Wer ganz auf Wind und Sonne setzt, will die unumkehrbare Deindustrialisierung des Landes.

Wie sieht Deutschland nach der endgültigen Energiewende aus? Ein Paradies, wenn man den Broschüren der Grünen glauben kann. Friedlich grasen die Kühe auf satten Wiesen, während sich am Horizont sanft das Windrad dreht. Die deutsche Familie sitzt glücklich vereint am Esstisch – schwarz und weiß, alt und jung, die Oma in der Mitte – und lauscht gebannt, wie Annalena Baerbock in den „Tagesthemen“ von den neuesten Siegen der feministischen Außenpolitik berichtet. Die Vereinigung von Moderne und Biedermeier: So schön kann Transformation sein.

Es gibt auch eine andere, weniger werbetaugliche Sicht. Vertreten wird sie von Ulrike Herrmann, Wirtschaftsredakteurin bei der „taz“ und damit dem Blatt, das sich wie kein anderes in Deutschland der Ökobewegung verpflichtet fühlt. Herrmann spricht mit Blick auf die Energiewende vom grünen Schrumpfen. Wenn Sie jetzt denken, das sei sicher wieder so ein polemischer Seitenhieb gegen die Grünen: Weit gefehlt! Frau Herrmann meint das positiv. Wenn sie von Schrumpfen spricht, hält sie das für etwas Erstrebenswertes…

Ausstieg aus der Energiewende ist die Lösung!

https://vera-lengsfeld.de/2022/09/26/ausstieg-aus-der-energiewende/#more-6728

Ausstieg aus der Energiewende!

Veröffentlicht am

Die Diskussionen um die sich abzeichnende Energiekrise werden immer irrationaler, statt zielführender. Es fehlt das Pendant zu dem kleinen Mädchen aus Andersens Märchen „Des Kaisers neue Kleider“, das sagt, dass der Kaiser nackt ist.

Das Framing, das die Wahrheit hinter dem aktuellen Debakel verbergen soll, lautet, der Despot Putin sei schuld, weil er Deutschland das Gas abgedreht habe. Er konnte Deutschland damit aber nur so existentiell treffen, weil deutsche Politiker, prominent Ex-Bundeskanzlerin Merkel auf Wunsch der Grünen, unser Land abhängig gemacht haben vom billigen russischen Gas. Ohne das hätte die „Energiewende“ nicht gestartet werden können, denn wetterabhängige Energieerzeuger wie Wind und Sonne sind nicht in der Lage, eine kontinuierliche Stromversorgung zu gewährleisten, auf die ein Hochtechnologieland existentiell angewiesen ist.

Wenn die „Erneuerbaren“ keinen Strom liefern, müssen Gaskraftwerke einspringen, die schnell hoch- und runter gefahren werden können. Die Kehrseite ist, dass Strom, der aus Gas erzeugt wird, den höchsten Erzeugerpreis hat. Das verschafft allen Anbietern billigeren Stroms leistungslose Gewinne, denn der Preis wird an der Strombörse auf der Höhe des teuersten Anbieters festgelegt, treibt aber die Stromrechnungen der Kunden in astronomische Höhen…

Bad König: Information zu Windindustrieanlagen

https://www.odw-journal.de/information-zu-windanlagen/

Odenwälder Journal

Information zu Windanlagen

 

Die Stadt richtet am Mittwoch, 28. September, um 19 Uhr eine Info-Veranstaltung für Interessierte in der Wandelhalle aus.

Thema sind die aktuellen Planungen von Windenergieanlagen auf den Windvorranggebieten 2-138 bei Mümling-Grumbach und 2-123b bei Zell.

Unterstützt wird die Stadt vom Bürgerforum Energiewende Hessen, das auch die Moderation der Veranstaltung übernimmt.

Bürgermeister Axel Muhn und Stadtverordnetenvorsteher Frank Hofferbert werden in ihrer Einführung einen Überblick über die Windvorranggebiete auf dem Stadtgebiet und die Handlungsspielräume der Stadt geben.

Vertreterinnen und Vertreter von der PNE AG sowie der VSB Neue Energien Deutschland GmbH stellen ihre jeweiligen Planungen für Windenergieanlagen auf dem Stadtgebiet Bad Königs vor.

Die sogenannten Vorranggebiete für Windenergie wurden im Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien Südhessen ausgewiesen, den die hessische Landesregierung im Februar 2020 genehmigt hat.

Mit der Ausweisung als Vorranggebiet ist auf diesen Flächen der Bau von Windenergieanlagen grundsätzlich möglich. Die konkreten Bauvorhaben bedürfen aber zusätzlich noch einer detaillierteren Prüfung und Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutz-Gesetz durch das Regierungspräsidium Darmstadt.

Auf allen Flächen außerhalb der Vorranggebiete ist Windenergie dagegen von vornherein ausgeschlossen. red

Vince Ebert über die Irrtümer der deutschen Klimapolitik:

https://www.nzz.ch/international/da-irrt-herr-habeck-vince-ebert-ueber-die-deutsche-klimapolitik-ld.1703544

Neue Zürcher Zeitung – Interview mit Vince Ebert

«Kernenergie ist keine Hochrisikotechnologie»: Vince Ebert über die vielen Irrtümer der deutschen Klimapolitik

Der Autor und Physiker kritisiert den Verzicht auf Atomstrom und auf grüne Gentechnik und fordert eine offene Debatte über alternative Konzepte. Die Energiewende führe in den Energiemangel.

Von Alexander Kissler, 21. September 2022

Als die deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock im Juli den Petersberger Klimadialog eröffnete, erklärte sie: Russlands Krieg habe auch die letzten Skeptiker in Deutschland davon überzeugt, «dass wir nur mit mehr erneuerbarer Energie und Energieeffizienz unsere Energiesicherheit gewährleisten können». Sind Sie, Herr Ebert, auch davon überzeugt?

Ich bin zumindest davon überzeugt, dass Frau Baerbock keine Ahnung hat, was Grundlastfähigkeit bedeutet.

Wieso?

Noch mehr Windräder und noch mehr Solaranlagen lösen nicht das Problem, dass in einer windstillen Nacht dann kein Strom zur Verfügung steht. Sämtliche vorhandenen Pumpspeicherkraftwerke für Strom aus regenerativen Quellen sichern den Bedarf der Bundesrepublik für gerade einmal vierzig Minuten.

In der öffentlichen Debatte heisst es fast unisono, der Umstieg auf die erneuerbaren Energien müsse beschleunigt werden, damit Deutschland von den fossilen Stoffen anderer Länder unabhängig werde.

Wer so etwas behauptet, sollte noch einmal den Physikunterricht besuchen.

Was lernt man da?

Dass erneuerbare Energien nicht grundlastfähig sind. Wenn man Kernkraftwerke abschaltet, muss man an wind- und sonnenarmen Tagen Kohlekraftwerke auf Volllast laufen lassen. Will man auch diese nicht, müssen Gaskraftwerke einspringen. Wer wie die Deutschen auf alle drei Energiegewinnungsarten gleichzeitig verzichten will, ähnelt dem Mann, der vom Dach springt und hofft, rechtzeitig vor der Landung fliegen zu lernen…

 

Tja, liebe Grüne, das war’s: Man wird euch verfluchen…

https://www.focus.de/politik/deutschland/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-anfang-des-sturms_id_147834659.html

Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer

Tja, liebe Grüne, das war’s: Man wird euch verfluchen, verfluchen, verfluchen

Samstag, 17. September 2022

Eben noch galten die Grünen als Partei, die den nächsten Kanzler stellt. Die Weigerung, alles gegen die Energiekrise zu tun, macht zunichte, was sich die Parteispitze an Vertrauen aufgebaut hat.

Bis vor einer Woche war die Energiekrise eine Krise der beiden ehemaligen Volksparteien, also von CDU/CSU und SPD. Das war zwar schon da nicht ganz richtig, weil es die grüne Energiewende ist, die wesentlich zu den Kalamitäten beigetragen hat, in denen wir uns befinden. Aber am Ende zählt, wer regiert, und das waren über die vergangenen 16 Jahre nun mal nicht die Grünen.

Energiekrise ist jetzt eine grüne Krise

Seit Anfang vorletzter Woche ist die Krise eine grüne Krise. Alles, was in diesem Winter noch kommen mag, wird nun ihnen zugerechnet werden: das Unternehmensterben, das der Verdoppelung des Strompreises folgen wird; die Blackouts, wenn die Netze kollabieren, weil nicht mehr genug verlässliche Kraftwerke da sind…

Für Kretschmann sind die Bürger nicht mündig genug

https://www.focus.de/politik/deutschland/kommentar-von-hugo-mueller-vogg-energiespar-aufklaerer-kretschmann-zeigt-buergern-wie-man-thermostat-auf-null-stellt_id_147095877.html

Kommentar von Hugo Müller-Vogg

Beim Energiesparen sind Kretschmann die Bürger nicht mündig genug

Donnerstag,  15.September 2022

Die Regierung von Baden-Württemberg will die Menschen zum Energiesparen anhalten. Nach seinem Waschlappen-Tipp zeigt Landesvater Kretschmann nun, wie man den Thermostat auf null dreht. Von „mündigen Bürgern“ scheint der Grüne nichts zu halten.

Politiker sprechen gerne vom „mündigen Bürger“, der schon weiß, was dem Land gut tut – und ihm selbst auch. Freilich scheinen viele Wähler nur über ein selektives Urteilsvermögen zu verfügen.

Mindestlohn, Schuldenbremse, Nato-Mitgliedschaft – das sind Themen, bei denen angeblich jeder Bescheid weiß. Wer zudem den feinen Unterschied zwischen Streckbetrieb und Reservemodus kennt, hat freilich nicht mehr den Kopf frei für so banale Dinge wie die Absenkung der Zimmertemperatur…

Odenwald: Zwei neue Windindustrieanlagen geplant

https://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/odenwaldkreis/im-odenwald-sollen-zwei-neue-windrader-in-betrieb-gehen_25710509

Im Odenwald sollen zwei neue Windräder in Betrieb gehen

Derzeit läuft das Genehmigungsverfahren für zwei Windräder oberhalb von Etzen-Gesäß und Mümling-Grumbach. Bis 2025 könnten sie stehen. So sieht die weitere Planung aus.

Von Jörg Schwinn, 10. September 2022

BAD KÖNIG – In gut drei Jahren könnten sich im Odenwaldkreis östlich des Mümlingtals oberhalb von Etzen-Gesäß und Mümling-Grumbach zwei jeweils 250 Meter hohe Windräder drehen. Errichtet werden sie vom Projektierer PNE (Cuxhaven), dessen vorläufige Planungen jedenfalls dieses Datum für die Inbetriebnahme vorsehen. Derzeit befinden sich die beiden Anlagen im Genehmigungsverfahren beim Darmstädter Regierungspräsidium, mit der Erteilung der entsprechenden Erlaubnis rechnet PNE für das erste Quartal 2024; Baubeginn könnte dann einige Monate später sein.

Zweifel an diesem Ergebnis bestehen auch insofern kaum, als sich die beiden Anlagen in einem Vorranggebiet für die Nutzung der Windenergie nach dem Regionalplan Südhessen befinden. Einer der beiden Anlagen-Standorte auf der Hochfläche „Beinefeld“ befindet sich dabei auf Höchster Gemarkung (WEA 02), der andere (WEA 01) auf Bad Königer Gebiet…

…Ausschussvorsitzender Dr. Holger Hoche (Fraktion ZBK) hatte vorsorglich den in etwas größer Zahl als üblich erschienenen Zuschauern Rederecht in der Sitzung eingeräumt, doch die sonst nicht selten mit dem Thema Windkraft verbundene Brisanz schlug nicht durch: Fragen oder Hinweise aus dem Publikum blieben komplett aus…

Treppenwitz: Habecks AKW-„NOTRESERVE“

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus240897219/Habecks-AKW-Notreserve-Treppenwitz-wenn-zwei-Kernkraftwerke-weiterlaufen-aber-keinen-Strom-produzieren-duerfen.html

HABECKS AKW-„NOTRESERVE“

„Treppenwitz, wenn zwei Kernkraftwerke weiterlaufen, aber keinen Strom produzieren dürfen“

Von Claus Christian Malzahn, Nikolaus Doll, Thorsten Jungholt, 8. September 2022

Zwei Atomkraftwerke als „Notreserve“? Für die Grünen um Wirtschaftsminister Robert Habeck steht fest: Darüber wird nicht mehr verhandelt. Für die FDP inakzeptabel – sie sieht die Debatte erst am Anfang. Der auffällig stillen SPD kommt eines an der verfahrenen Lage sogar entgegen.

Eigentlich sollte es ein ruhiger, lauer Sommerabend werden; mit Häppchen, Currywurst, mit Bier, Wein und Smalltalk über die Ampel-Koalition. Doch als die ersten SPD-Granden am frühen Montagabend auf dem Sommerfest der Parteizeitung „Vorwärts“ in der Berliner Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg eintrafen, gab es ein unerwartetes Aufreger-Thema: Gerade hatte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) ein paar Kilometer entfernt in der Bundespressekonferenz die Ergebnisse des Stresstests der Atomkraftwerke vorgestellt. Das Stichwort des Abends lautete nun: Notreserve.

Mit allem habe man gerechnet – aber nicht damit, dass Habeck die drei verbliebenen Meiler erst abschalten und zwei davon dann bei Bedarf wieder anknipsen wolle. „Wir sind davon ausgegangen: AKW ausschalten oder weiterlaufen lassen“, sagt einer aus der Parteiführung…

Ifo-Chef Fuest kritisiert Habecks Atomentscheidung

https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/akw-notreserve-ifo-chef-fuest-kritisert-habecks-atomentscheidung-als-fehler-und-warnt-vor-alleingang-id63853581.html

ENERGIEKRISE

Ifo-Chef Fuest kritisiert Habecks Atomentscheidung und warnt vor Alleingang

 

Von Michael Pohl, 6. September 2022

Ifo-Chef Clemens Fuest hält den Plan von Wirtschaftsminister Robert Habeck, lediglich zwei Atomkraftwerke als Notreserve bereitzuhalten, für einen teuren Fehler.

Ifo-Präsident Clemens Fuest hat den Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) angekündigten Verzicht auf längere Atomlaufzeiten als Fehlentscheidung kritisiert und vor einem teuren deutschen Alleingang in der Energiekrise gewarnt.

„Ich halte das für einen Fehler und für ein problematisches Signal auch gegenüber unseren europäischen Partnern“, sagte Fuest der unserer Redaktion. „Wir haben einen gemeinsamen Strommarkt, und es gibt nicht nur ein nationales, sondern auch ein dringendes gesamteuropäisches Interesse daran, alle verfügbaren Kapazitäten zu nutzen“, betonte der Ökonom.

Ifo-Chef Clemens Fuest sieht Chance auf günstigere Strompreise verspielt

Der Chef des Münchner Wirtschaftsinstituts kritisierte, dass mit der Entscheidung, lediglich zwei Atomkraftwerke nach dem Jahreswechsel als Reserve bereitzuhalten, die Chance auf eine Senkung der Strompreise verspielt werde…

Weil begrüßt Aussicht auf Ende für AKW Emsland

https://www.haz.de/der-norden/aus-fuer-akw-emsland-stephan-weil-begruesst-ausstieg-HR7AYXRW5L4CVLNHP3Z7DSQ3ZI.html

Atomkraftwerk in Niedersachsen

Weil begrüßt Aussicht auf Ende für AKW Emsland

Deutschland hält am Ausstieg aus der Atomenergie fest. Das ist das Ergebnis des zweiten Stresstests, das heute vorgestellt wurde. Dies bedeutet das Aus für das AKW Emsland.

5. September 2022

Hannover. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt die Aussicht auf eine endgültige Stilllegung des Atomkraftwerks Emsland zu Ende dieses Jahres. „Der Stresstest zeigt, dass für Niedersachsen kein Weiterbetrieb erforderlich ist, für Bayern und Baden-Württemberg aber schon“, sagte der SPD-Politiker am Montag in Hannover. „Das ist für mich ein weiterer Beweis dafür, dass wir in Niedersachsen insbesondere bei den erneuerbaren Energien besser aufgestellt sind als der Süden der Republik.“…