Anonyme Kritik? Sie wollen wissen, wo du wohnst!

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Anonyme Kritik? Sie wollen wissen, wo du wohnst!

Von Dushan Wegner, 21. Februar 2026

Merz will Online-Klarnamen. Die Ex-Muslima, die Misshandlung fürchtet. Der schwule Jugendliche, der seine Familie fürchtet. Der Angestellte, der seinen Chef fürchtet. Merz will sie bloßstellen – Kollateralschäden im Kampf gegen falsche Meinungen.

Wären wir nicht durch manche Merkeliade und Merziade gestählt, würde es uns sprachlos und schockiert dastehen lassen. 2026 ist das Jahr, in dem sich das neue System nicht mehr versteckt. Der neue Totalitarismus sagt, dass er der neue Totalitarismus ist. Aktuelles Zitat: „Ich möchte Klarnamen im Internet sehen und wissen, wer sich zu Wort meldet“. (Friedrich Merz, 2026)

Was bedeutet das? Schon heute können die Behörden „Unserer Demokratie“ recht leicht herausfinden, welcher Internet-Anschluss eine missliebige Meinung veröffentlichte. Mancher Mitbürger, der mit einer Hausdurchsuchung außer-rechtsstaatlich bestraft wurde, weiß davon zu berichten. Hier geht es um mehr. Es geht also um sichtbare Klarnamen. Und um Einschüchterung.

Eine Ex-Muslima, die daheim misshandelt wurde und online anonym von ihren Nöten berichtet. Friedrich Merz will sie bloßstellen. Ein schwuler Jugendlicher, der fürchtet, bei einem Coming-out von seiner Familie verstoßen zu werden. Er spricht online anonym darüber. Friedrich Merz will ihn bloßstellen. Ein Angestellter, der eine andere politische Meinung vertritt als sein Chef, sich aber fürchtet, dies öffentlich zu sagen. Friedrich Merz will ihn bloßstellen. Warum? Wir ahnen es. Und wir ahnen auch: Es wird eine der wenigen Ankündigungen sein, bei der Merz nicht umfällt.

Wer der Wahrheit widerspricht

Wir vermuten: Merz, von der Leyen und der Rest dieser Unberührbaren wollen sehen, wer der „Wahrheit des Tages“ zu widersprechen wagt. Es ist ja eine Drohung. Jedem deutschen Bürger soll jederzeit bewusst sein, dass das Äußern einer störenden Meinung nicht nur zur Straf-Hausdurchsuchung führen kann, sondern auch zur sozialen und wirtschaftlichen Vernichtung. Die Lebensgefahr und also das Verstummen gefährdeter Minderheiten sind ein hinzunehmender Kollateralschaden. So wie die Toten als Folge des Unrechtsjahrs 2015.

Die reale Person hinter einem Online-Account ausfindig zu machen, galt als „Doxxing“. Es war aus gutem Grund illegal oder zumindest verpönt. Und jetzt soll genau das erzwungen werden. Kurz nach dem Jahrestreffen des WEF-Kultes in Davos soll in WEF-freundlichen Staaten wie Australien, England und Deutschland die digitale Diktatur beschlossen werden…

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