Windkraft: „…gegebenenfalls Versorgungsausfälle?“

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Windkraft: …gegebenenfalls Versorgungsausfälle?

rettet den odenwald, keine Windkraft im Odenwald

von Pressedienst Vernunftkraft Odenwald e.V., 4. Juli 2018

ODENWALD. – Im E -Paper der Frankfurter Rundschau erschien am 1. Juli ein Artikel von Pitt von Bebenburg mit dem Titel: „Mehr und größere Windräder“.

Minister Tarek Al Wazir wird darin mit der Aussage zitiert „Eine drastische Erhöhung (der Anlagenzahl, Anm. d. Red.) sei nicht erforderlich, eine Steigerung auf 2.000 bis 2.600 Anlagen reiche aus. Das sei „aufgrund des technischen Fortschritts“ möglich – sprich, durch größere und effektivere Anlagen.“

Minister Al -Wazir geht davon aus, dass ein durchschnittliches Windrad dann fünf Megawatt liefert. Solche Anlagen befänden sich bereits im Genehmigungsverfahren.

„Schöne Aussichten: 2.000 bis 2.600 Anlagen mit Höhen jenseits von 250 Metern werden dieses Land bis zur Unkenntlichkeit und in den betroffenen Regionen bis zur Unbewohnbarkeit verändern“, konstatiert Peter Geisinger, Vorsitzender der >Vernunftkraft Odenwald<.

Besonders abenteuerlich sei die Begründung des Ministers, dies geschehe „…um die Stromversorgung zu sichern.“ Wie das bei null Wind und null Sonne, also der gefürchteten Dunkelflaute in den Wintermonaten, geschehen soll, erkläre der Minister nicht im Einzelnen. „Vielleicht hilft da die neue Studie der Deutschen Energieagentur (DENA) weiter, die folgende bahnbrechende Fragestellung enthält.

Zitat: Schließlich, so die Studie, kann man auch fragen: „Inwieweit ist Deutschland bereit, aus Effizienzgründen seltene und extreme Wetterereignisse nicht mehr abzusichern, sondern gegebenenfalls Versorgungsausfälle in überschaubarem Maß zu akzeptieren?“

…noch schönere Aussichten für Deutschland also. Minister Al-Wazir sieht die Zukunft der erneuerbaren Energien dennoch rosig. Am 1. Januar 2018 hätten sie „erstmals nahezu 100 Prozent der Stromnachfrage decken“ können, berichtet er.

Ein Insider aus der Netzbetreiberbranche formuliert das etwas nüchterner: „Die Variabilität der deutschen Windstromproduktion ist um 70% größer als die Schwankungen der Augenzahlen beim Würfeln. Würden die deutschen Elektrizitätsversorger die Stromproduktion ihrer Kraftwerke täglich auswürfeln, würde der Strom gleichmäßiger fließen.“

Der Unterschied sei folgender: Der letztere Herr habe eine solide physikalisch/technische Ausbildung genossen und besitze daher eine entsprechende Kompetenz. Die sei bei Minister Tarek Al Wazir nicht vorhanden. Dafür besitze er 100% Kompetenz im Fachgebiet Ideologie.

 

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