4. Juni: Unterdeckung im deutschen Stromnetz!

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STROMNETZ: Unterdeckung im deutschen Stromnetz

Am 4. Juni gab es stundenweise zu wenig Strom im deutschen Netz. Die Übertragungsnetzbetreiber hatten die Situation jederzeit unter Kontrolle.

                                                                                                            Bild: Tom Bayer, Fotolia

„Am Donnerstag den 4.6. war der NRV im Zeitraum von ca. 6 Uhr bis 18 Uhr unterdeckt“, teilten die Übertragungsnetzbetreiber auf Anfrage von E&M mit. Mit NRV ist der Netzregelverbund gemeint, der von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) 50 Hertz, Amprion, Tennet und Transnet BW gebildet wird. Der Netzregelverbund sorgt dafür, dass das Stromnetz in Deutschland entsprechend ausbalanciert ist.

Jedoch gab es am 4. Juni Probleme, das Netz auszuregeln. Da zu wenig Strom ins Netz eingespeist worden sei, sei es zu einer Unterdeckung gekommen, so die Netzbetreiber. „Zwischen 8 Uhr und ca. 11 Uhr lag die Unterdeckung im Mittel bei ca. 2.000 MW, in der Spitze bei ca. 2.800 MW.“ Die Situation blieb nach Aussage der Übertragungsnetzbetreiber jeden Moment unter Kontrolle. Die fehlende Menge entspricht in etwa „der ausgeschriebenen Regelleistung in Deutschland“…

Wie der Internetplattform zur Vergabe von Regelleistung, „regelleistung.net   “, zu entnehmen ist, wurden am 4. Juni Preise für Ausgleichsenergie (Sekundärregelleistung und Minutenreserveleistung) im unteren vierstelligen Bereich für die MWh bezahlt, was relativ hoch ist. Diese „entsprechend hohe Preise“ bestätigte auch die Bundesnetzagentur…

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