Energiewende: Ökonomisches Desaster?

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Teuer und unrealistisch:

Die Energiewende droht zum ökonomischen Desaster zu werden

Von Daniel Wetzel | Stand: 06.03.2017

Während die Kosten für die Energiewende weiter steigen, sinkt laut einer eine McKinsey-Langzeit-Studie die Zahl der Ökostrom-Jobs. Und auch das wichtigste Ziel der Umstellung verfehlt die Politik.

„Die Sichtweisen der Bundesregierung und der Berater könnten nicht unterschiedlicher sein. Gerade hat die neue Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) in hoher Auflage eine Broschüre mit dem Titel „Die Energiewende – unsere Erfolgsgeschichte“ verteilen lassen.

Da wird auf 20 Seiten gepriesen, dass Deutschland inzwischen einen Ökostrom-Anteil von 32 Prozent erreicht hat und die Stromversorgung dabei weiterhin die sicherste der Welt ist. Die Strompreise für private Haushalte hätten sich stabilisiert. Insgesamt, so Zypries, sei die Energiewende „nachhaltig und sicher, bezahlbar und planbar, verlässlich und intelligent“.

Ganz anders sieht das Bild aus, das die Beratungsgesellschaft McKinsey mit der aktuellen Fortschreibung ihres „Energiewende-Index“ zeichnet. Das Expertenteam um Senior Partner Thomas Vahlenkamp überprüft alle sechs Monate anhand von 15 quantitativ messbaren Kriterien, …“

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