14. 8.: Industriebetriebe kurzzeitig vom Netz genommen!

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Strommasten in Schwieberdingen, Baden-Württemberg Bild: dpa

Am Samstagabend wurden abermals Industriebetriebe vom Netz genommen. Doch die Netzbetreiber stellen klar: Es gibt keine Häufung von „Lastabwürfen“.

Von Niklas Záboji, 16. August 2021

Am vergangenen Samstag fuhr die Stromerzeugung in Deutschland wieder einmal Achterbahn. Wie üblich an sonnenverwöhnten Tagen im August, speisten Solaranlagen tagsüber kräftig ins Netz ein. Doch in Richtung Abend änderte sich das Bild, und zwar schlagartig: Lieferte die Photovoltaik von 13 bis 14 Uhr noch mehr als 30.000 Megawattstunden und damit so viel wie kein anderer Energieträger, schrumpfte die Einspeisung zwischen 19 und 20 Uhr auf weniger als 3000 Megawattstunden zusammen.

Für das Stromnetz blieb das nicht folgenlos: Weil die Nachfrage in den Abend hinein praktisch unverändert bei rund 50.000 Megawattstunden verharrte, mussten Reserven wie Pumpspeicher aktiviert werden. Braunkohlekraftwerke liefen auf Hochtouren, auch wurde vermehrt Strom importiert. Aber all das reichte nicht. Ab 19.49 Uhr zogen die Netzbetreiber deshalb weitere Register und nahmen mit den „sofort abschaltbaren Lasten“ (SOL) vier Industrieanlagen vom Netz, darunter die Aluminiumhütte von Trimet in Essen.

Elf Minuten später ging der Abwurf von Großverbrauchern quer durch die Republik weiter.Nun wurden zusätzlich mehrere der „schnell abschaltbaren Lasten“ (SNL) auf Geheiß der Netzbetreiber von der Stromversorgung abgeklemmt, um Erzeugung und Nachfrage ins Lot zu bringen…

Ein Gedanke zu „14. 8.: Industriebetriebe kurzzeitig vom Netz genommen!“

  1. Na sowas! Aluhüt(t)en vom Strom abschalten – das hörte man bislang von exotischen Ländern, deren Stromversorgung „unzuverlässig“ , d.h. schwankend war. Nun also auch bei uns!
    Wer glaubt, das würde die Bevölkerung schon nicht treffen, wird eines Tages aus dem Traum vom „Wohlfahrtsstaat Deutschland“ erwachen und sich verdutzt die Augen reiben! Die energieintensiven Betriebe wie beispielsweise Aluminium-/ oder Stahlhütten werden diese Entwicklung nicht allzu lange tatenlos zusehen. Sie werden ihre Betriebe entweder dichtmachen oder dahin verlagern, wo sie ungestört produzieren können und dazu noch eine Menge Steuern und Abgaben sparen.
    Merkel-Deutschland wird einen Abstieg erleben, wie es die Weltgeschichte selten gesehen hat. So bewahrheitet sich, was die Kanzlerin mit dem „Flaggenskandal“ zum Ausdruck brachte, Deutschland von der Landkarte zu tilgen. Unvorstellbar? Die Geschichtsschreibung kennt unzählige Beispiele, wo Länder überrannt, erobert, durch Zuwanderung oder durch Dekadenz von der Bildfläche verschwanden.
    Wenn es nur die „Stromfrage“ wäre, das wäre reparabel. Aber unser Land ist todkrank; nicht physisch, sondern psychisch; unfähig, ja unwillig für seinen Erhalt zu kämpfen. Anstatt sich den wirkliche Problemen zu stellen, beschäftigen wir uns lieber mit „gendern“, „political correctnes“, Corona und Klimaschutz. Wir haben uns politisch verirrt!
    Wenn nicht schleunigst wirkliche Reformen à la Hardenberg, vom Stein und Scharnhorst im Preußen des frühen 19. Jhds. einleiten, sehe ich schwarz für unser Land!
    Herzlichst
    Gerhard Schwecke

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